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German studies

University, School

Friedrich Alexander Universität Erlangen - Nürnberg - FAU

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Text by René G. ©
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Glossar: Textsorten und ihre Beschreibung bzw. Bedeutung Anekdote: kurze, witzige, nicht unbedingt verbürgte, aber charakterisiere­nde Geschichte über eine historische Persönlichkeit Aphorismus: versteht man eine kurzgefasste Aussage, die schlagkräftig und prägnant einen bestimmten Gedanken erhellt oder eine Sache genau auf den Punkt bringt. Biographie: ist die Lebensbeschreib­ung einer Person. Die Biografie ist die mündliche oder schriftliche Präsentation des Lebenslaufes eines anderen Menschen; ein Sonderfall…
[Geben Sie Text ein] Übungsleiteraus­bil­dung - Prüfung Schriftlicher Test Koordinative Fähigkeiten Definition Koordination: „Zusammenwirken von Zentralvervensy­ste­m und der Skelettmuskulat­ur innerhalb eines gezielten Bewegungsablauf­es“ Definition Bewegungskoordi­nat­ion: „harmonische und ökonomische Zusammenwirken von Muskeln, Nerven und Sinnen zu zielgenauen, gleichgewichtss­ich­eren Bewegungsaktion­en und schnellen, situationsangep­ass­ten Reaktionen“ „Koordinative Fähigkeiten…

Basiswissen – Gegenwartssprache

Eine Zusammenfassung zur Prüfungsvorbereitung


Inhalt / Kapitel

I. Syntax

II. Morphologie

III. Phonetik und Phonologie

IV. Graphemik

V. Textgrammatik


I.      Syntax

1.     Was ist ein Satz?

·         Ein Satz braucht ein Prädikat

·         Verbalsatz: „Ein Satz ist eine sprachliche Konstruktion aus verschiedenen Satzgliedern, in deren Zentrum ein Prädikat steht.“

Eigenschaften eines Satzes:

Formal

Grammatisch

Inhaltlich

- Großschreibung am Satzanfang

- Satzschlusszeichen am Satzende

- Binnenstruktur eines Satzes ist v.a. vom Prädikat abhängig

- Prädikat als entscheidendes Kriterium

- Sonderfälle: Ellipsen, Setzungen, Satzäquivalente

- inhaltlich und kommunikativ relativ abgeschlossen und stehen meist in Texten

·         Sonderfälle:

o   Setzungen: benötigen kein Prädikat und es kann bzw. soll keines ersetzt werden, z.B. „Überfall auf Supermarkt“

o   Satzäquivalente: Empfindungsworte (Ausrufe und Interjektionen), z.B. „Aua!“, „Hurra!“, „Ja“, „Nein“, „Bitte“, „Danke“


2. Das Verb

a) Prädikat

·         Prädikat als verbales Satzglied (strukturelles Zentrum des Satzes), das ein finites Verb enthalten muss

·         Kann aus mehreren Teilen bestehen, die auch eine Satzklammer bilden können

b) Finitum

·         Das Finitum ist ein konjungiertes Verb

·         Person, Numerus, Tempus, Modus als Kategorien der Verbkonjugation

·         Ein finites Verb kann alleine das Prädikat bilden (Vollverb)

o   z.B. „Der Nachbar mäht den Rasen“

·         Genus verbi (Aktiv und Passiv) mit Hilfsverb

o   z.B. „Der Rasen wurde gemäht

 

c) Infinitum

·         Ein Verb, das den genannten Kategorien der Konjugation nicht unterliegt

·         Infinitiv („lachen“), Partizip I./Partizip Präsens („lachend“), Partizip II/Partizip Perfekt („gelacht“)

·         Ein infinites Verb allein kann nicht das Prädikat bilden


3. Satzklassifikation

3.1 Satzart

·         Kommunikative Funktion des Satzes steht im Vordergrund

o   Wird bestimmt durch Modus, Stellung des finiten Verbs, Intonation und Zeichensetzung

o   Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderung



Aussagesatz

Fragesatz

Aufforderungssatz

Modus

Indikativ oder Konjunktiv

Indikativ oder Konjunktiv

Imperativ

Stellung des finiten Verbs

2. Position

2. Position in Ergänzungsfragen

1. Position in Entscheidungsfragen

1. Position

Intonation

Fallend

Fallend oder steigend

Fallend

Interpunktion

Punkt, Semikolon

Fragezeichen

Ausrufezeichen

Kommunikative Funktion

„Ich sage/behaupte das“

„Ich will wissen“

„Ich will/empfehle dir, dass du das tust“

3.2 Satztyp


·         Einteilung nach Satztyp basiert auf der Verbstellung des finiten Verbs


a) Stirnsatz

·         Das finite Verb steht an 1. Stelle, v.a. bei Entscheidungsfragen und Aufforderungen

o   z.B. „Gehst du heute ins Kino?“, „Antworten Sie bitte!“


b) Kernsatz

·         Das finite Verb steht an zweiter Stelle, d.h. nach dem ersten Satzglied (typisch für Aussagesätze)


1. Position

2. Position


Heute

lerne

ich auf meine Prüfung

Seit drei Tagen

Weil ich noch nichts weiß,

c) Spannsatz

·         Endstellung des finiten Verbs (typisch für Nebensätze)

o   z.B. „Nachdem ich mein Examen mit einer sehr guten Note bestanden hatte, bekam ich eine Anstellung in einer Schule, die in Nürnberg ist.“

·         Nur eingeleitete Nebensätze (d.h. mit Subjunktion oder Relativwort) sind Spannsätze

o   z.B. „Wenn ich gewinne, dann …“ (Spannsatz)

o   z.B. „Gewinne ich im Lotto, dann …“ (Stirnsatz)

·         Vorsicht bei Ellipsen!


3.3 Satzform


·         Einfacher Satz: nur ein finites Verb

·         Komplexer Satz: mehrere finite Verben

·         Satzreihe (Parataxe): Reihung von Hauptsätzen

·         Satzgefüge (Hypotaxe): hierarchische Struktur von HS/HS und mind. einem NS

·         Paranthese: ein von der der Satzstruktur unabhängiger Schaltsatz


.....[read full text]

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·         Ergänzungen:

o   Obligatorische (nicht weglassbare) Ergänzungen

o   Fakultative (weglassbare) Ergänzungen

·         Angaben:

o   Sind immer fakultativ (weglassbar)


a) Weglassprobe

·         Satzglieder weglassen und Sinnhaftigkeit des Satzes prüfen

o   z.B. „Die Sprachwissenschaftlerin, die … hat“ ist eine obligatorische Ergänzung

o   Weglassbar sind die Satzglieder „heute“ und „an der Konferenz in Rom“

b) Geschehenstest

·         Es wird geprüft, ob das Satzglied eine Angabe ist

·         Das testende Satzglied „und das geschieht“ wird an den Satz gehängt

o   z.B. „… nimmt an der Konferenz in Rom teil und das geschieht heute“

à „heute“ ist eine Angabe


c) Dialogtest

·         Fiktiver Dialog, bei dem das zu testende Satzglied weggelassen wird

o   z.B.     A: Die Sprachwissenschaftlerin nimmt teil

B: Woran nimmt sie teil?

A: Das weiß ich nicht!

                        à A lügt, da die erste Aussage beweist, dass A es wissen muss

                        à das Satzglied ist also eine fakultative Ergänzung


·         Vorgehen bei der Satzgliedsegmentierung:

1.    Bestimmen des Prädikat des HS

2.    Bestimmen der Valenz des Valenzträgers

3.    Segmentieren des Satzes durch Frage-, Ersatz- und Verschiebeprobe

4.    Durchführen der Weglassprobe, um die obligatorischen Ergänzungen zu finden

5.    Durchführen des Geschehenstests, um Angaben von den fakultativen Ergänzungen zu unterscheiden

6.    Vergleich der Anzahl der Ergänzungen mit ihrer Valenzbestimmung


5.3 Klassifikation von Ergänzungen und Angaben


a) Arten von Ergänzungen


·         Nominativ-Ergänzung (Nom-E)

·         Prädikat als strukturelles Zentrum

·         Genetiv-Ergänzung (Gen-E)

·         Dativ-Ergänzung (Dat-E)

·         Akkusativ-Ergänzung (Akk-E)

·         Präpositional-Ergänzung mit fester Präposition (Präp-E)

·         Prädikatsnomen-Ergänzung (Präd-E) als eigenständiges Satzglied

·         Präpositional-Ergänzung mit unfester Präposition oder Angabe


b) Arten von Angaben


Lokalangabe

Ich esse mein Brot in der Schule

Wo, wohin, woher, wie weit?

Temporalangabe

Ich esse mein Brot nach dem Unterricht

Wann, wie lange, seit wann, wie oft?

Kausalangabe

Ich esse mein Brot, weil ich Hunger habe

Warum, wieso, weshalb?

Konditionalangabe

Wenn es regnet, komme ich nicht

Unter welcher Bedingung? In welchem Fall?

Konzessivangabe

Trotz des Regens, komme ich

Trotz welchen Bedingungen?

Finalangabe

Ich esse Brot, um satt zu werden

Wozu? Zu welchem Zweck? Mit welchem Ziel?

Konsekutivangabe

Die Kinder schrien, so dass sie heißer wurden

Mit welcher Folge, welchem Ergebnis?

Instrumentalangabe

Ich esse mein Brot mit dem Besteck

Womit? Wodurch?

Komitativangabe

Ich fahre mit meiner Freundin in den Urlaub

Mit wem? Ohne wen?

Restriktivangabe

Finanziell geht es mir gut

Inwieweit? In welcher Hinsicht?

Adversativangabe

Während ich lerne, schläft meine Freundin

Wann? Ersatzprobe: dagegen

Kommentarangabe

Laut Polizei wird der Dieb gefasst

Wessen Angabe nach?

Modalangabe/Artangabe

Ich esse mein Brot mit großem Appetit; Indem er ihr zu Füßen lag, gab sie ihm das Ja-Wort


Er arbeitet genug; Er ist besonders beliebt

Wie? Ersatzprobe: So

Prädikativangabe

Die Mutter trug den Punsch heiß herein;

Die Mutter trug den Punsch fröhlich herein

Bezug auf Akk-E


Bezug auf Nom-E

Negationsangabe

Das Auto fährt nicht/keineswegs/in keiner Weise

Satznegation

Freier Dativ


s. Kapitel „Freier Dativ“

c) Formale Kriterien für Ergänzungen und Angaben


·         Satzglieder können aus einem Wort oder einer Wortgruppe, einem Nebensatz oder einer Infinitiv- oder Partizipialkonstruktion bestehen


·         Wörter oder Wortgruppen:

o   Syntagma: eine Gruppe von syntaktisch zusammengehörenden Wörtern, die in der Regeln unmittelbar aufeinander folgen

o   Klassifikation nach der Wortart des Satzgliedkerns (nicht weglassbar)


·         Satzförmige Satzglieder (= Gliedsätze)

o   Ergänzungs- oder Angabesätze

o   z.B. „Wer zu spät kommt, verpasst das Beste“

à E-Nom

o   z.B. „Als ich ein Kind war, hatte ich Angst im Dunkeln“

à Temporalangabe


·         Infinitiv- oder Partizipialkonstruktionen

o   z.B. „Ich trainiere, um fit zu bleiben

à Finalangabe

o   z.B. „Eine Tüte tragend, kam er ins Haus“

à Modalangabe


6. Attribute


6.1 Definition und Allgemeines


·         Attribute sind syntaktisch nicht notwendige Anreicherungen eines Satzgliedes (Beifügung bzw. Gliedteil)

·         Sie charakterisieren den Gliedkern und bestimmten diesen genauer

·         Attribute können wiederrum erweitert werden:

o   Koordination: „der hungrige und piepsende Vogel“

o   Subordination: „der sehr hungrige Vogel“


6.2 Attributtypen


a) Vorangestellte Attribute


Flektiertes/unflektiertes Adjektiv

Schwere Taschen, frisch gestrichene Wände

Partizip I

Lachende Kinder

Partizip II

Gesprochene Sprache

Substantive im Genitiv

Elkes Mutter, des Kindes Lachen

Adverb

Dort auf dem Wasser, nur heute

Apposition

Professor Meier

Präpositionale Fügung

Am Mittwoch in der Sitzung

·         Unbestimmte oder bestimmte Artikel, Interrogativpronomen oder Possessivpronomen zählen nicht zu den Attributen!

·         Konjunktionen und Präpositionen sind ebenfalls keine Attribute, sie leiten den Kern ein!


b) Nachgestellte Attribute


Unflektiertes Adjektiv

Hänschen klein

Koordinierte unflektierte Adjektive

Ein Haus, groß und geräumig

Partizipialgruppe mit Partizip I

Die Mutter, ihr Kind weinen lassend

Partizipialgruppe mit Partizip II

Der Student, bestens vorbereitet

Genitivfügung

Das Haus meines Vaters

Akkusativfügung

Die Sitzung letzten Freitag

Präpositionale Fügung

Ein Platz an der Sonne

Adverb

Die Prüfung gestern

Apposition

Herr Müller, der Vorsitzende

Apposition mit als/wie

Freiheit als Lebensziel

Infinitiv mit zu

Die Art zu leben

Attributsätze

a) Relativsatz eingeleitet mit

- Relativpronomen: Die Katze, die uns gestern zugelaufen ist

- Relativadverb: In Weimar, wo Goethe lebte

b) durch Subjunktion eingeleiteter Nebensatz: damals, als die Welt noch in Ordnung war

6.3 Apposition


·         Merkmale:

o   Der Kern ist grundsätzlich ein Substantiv

o   Die Apposition ist referenzidentisch mit ihrem Bezugswort, d.h. Apposition und Satzgliedkern beziehen sich auf denselben Sachverhalt

o   Die Referenzidentität wird auch dadurch ersichtlich, dass Apposition und Bezugswort in einen Kopulasatz (z.B. ist-Satz) u.....

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Attribute im Relativsatz:


bereits:           vorangestelltes adverbiales Attribut zum substantivischen Kern „(während ihres) Studiums“

bedeutende: vorangestelltes adjektivisches Attribut zum substantivischen Kern „Arbeiten“


7. Besonderheiten der Verbvalenz


7.1 0-wertige Verben


·         Witterungsverben: regnen, schneien, donnern, blitzen, hageln, dämmern

à es regnet, schneit, etc. à 0-wertig


7.2 Unterwertiger Gebrauch


a) Weglassen fakultativer Ergänzungen

·         Nicht alle Ergänzungen müssen in einem Satz realisiert werden

à unwertiger Gebrauch

à z.B. „Der Student bringt (seiner Kommilitonin) die Unterlagen mit“

à mitbringen = 3-wertig (wer? wem? was?)

·         Vorsicht bei fakultativen Ergänzungen!

o   Eigene Satzbeispiele suchen

o   Auf bedeutungsunterschiedliche Verben achten


b) Weglassen obligatorischer Ergänzungen

·         Nur unter bestimmten Bedingungen möglich

·         Bsp.: „Unsere Hennen haben kaum gelegt“

·         Oft bei Fachsprache oder Umgangssprache


7.3 Besonderheiten der Valenz im Passiv


·         Im Passiv verhält sich die Valenz des Verbs anders als im Aktivsatz

à Passivtransformation


Aktiv:              „Die Tochter schenkt der Mutter einen großen Blumenstrauß




Passiv:           „Ein großer Blumenstrauß wird der Mutter (von der Tochter) ge.....

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·         z.B. „Ich freue mich darauf, dich am Wochenende zu sehen“

·         das „dafür“ wird als Korrelat bezeichnet, wenn ein Nebensatz folgt, auf den es sich bezieht

·         Korrelat + Nebensatz sind ein einziges Satzglied

·         Zwei Möglichkeiten der Analyse:

o   „darauf, dich am Wochenende zu sehen“ ist E-Präp, bei der weiteren Analyse fällt „darauf“ weg

o   Der Nebensatz wird als Attributsatz zu „darauf“ gewertet


8.3 Partikeln


·         Partikeln sind nicht flektierbar, können weder Satzglied noch Attribut sein und sie haben keine verbindende Funktion

·         Partikeln drücken entweder eine Sprechereinstellung bzw. die innere Befindlichkeit des Sprechers aus (Abtönungspartikeln) oder dienen der Steuerung des Gesprächs (Gesprächspartikeln)

·         Gesprächspartikeln:

o   also, nun, so, oder, nicht wahr

·         Abtönungspartikeln:

o   aber, auch, denn, schon, bloß, eben, ja, also, fei


9. Stolpersteine der Syntax


9.1 Reflexive Verben


a) Semantisch reflexive Verben

·         semantischer Rückbezug zwischen E-Nom und dem Reflexivpronomen

·         Bsp.: „Die Studentin kämmt sich

·         Das Reflexivpronomen ist ein Satzglied (hier: E-Akk)

à es kann erfragt, ersetzt und verschoben werden

à es kann durch das Wort „selbst“ verstärkt werden und mit anderen Personalpronomen oder Substantiven kombiniert werden


b.....

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o   Kann durch „das“ im Hauptsatz wieder aufgenommen werden

o   Bsp.: „Es interessiert mich, etwas über Linguistik zu erfahren“

o   Bsp.: „Ich find es toll, dass du mir hilfst“

·         Platzhalter:

o   „Es“ bewahrt die korrekte Verbstellung, indem es die erste Position im Satz besetzt

o   „Es“ ist nicht verschiebbar und fällt bei Umstellung weg, ist dabei nicht auf ein Satzglied bezogen und weder Satzglied noch Attribut

o   Bsp.: „Es ist gestern etwas Schreckliches passiert“

à „Gestern ist etwas Schreckliches passiert“


9.3 Der „Freie Dativ


·         Dative, die nicht durch die Verbvalenz erklärt werden können

·         Alle freien Dative werden zu den Angaben gezählt


Dativus ethicus

(innere Beteiligung anzeigend)

Bei Ausdrücken der Verwunderung bzw. Aufforderung oder Fragen; zeigt eine emotionale Beteiligung des Sprechers

Bsp.: „Komm du mir nach Hause!“

Dativus commodi

(Vorteil)

Im Dativ steht eine Person, zu deren Vorteil etwas passiert

Bsp.: „Ich koche dir heute Abend etwas“

Dativus incommodi

(Nachteil)

Im Dativ steht eine Person, zu deren Nachteil etwas passiert

Bsp.: „Die CD ist mir auf den Boden gefallen“

Dativus iudicantis

(Urteilen)

Im Dativ steht eine Person, die das Geschehen beurteilt

Bsp.: „Dass das nicht gut geht, war mir klar!“

Pertinenzdativ

(Zugehörigkeitsdativ)

Der Dativ bezeichnet eine Person/Sache, auf deren (Körper-)Teil im Satz Bezug genommen wird

Bsp.: „Der Arzt schaut mir ins Ohr“

10. Satzanalyse – Schritt für Schritt


Grobstruktur


1

Bestimmen Sie Satzart, Satztyp und Satzform

2

Bestimmen Sie und klassifizieren Sie das Prädikat des Hauptsatzes, ermitteln Sie die Valenz (Zweifelsfälle diskutieren)

3

Ermitteln Sie die Satzglieder (Tests durchführen)

4

Klassifizieren Sie die Satzglieder

5

Benennen Sie – falls vorhanden – Satzteile ohne Satzgliedstatus

(6)

(Fertigen Sie ein Stemma an, es dürfen bei der Grobstruktur keine Satzteile übrig bleiben)

Feinstruktur


1

Gliedsätze und Infinitiv-/Partizipialkonstruktionen werden nach dem Vorgehen bei der Grobstruktur analysiert

2

Attribute

2.1

Nicht satzförmige Attribute werden nach ihrer Stellung und Form analysiert

2.2

Attributsätze werden nach dem Vorgehen der Grobstruktur analysiert

II. Morphologie


1. Grundbegriffe


a) Morph

·         Morphe sind Elemente, die man durch das Segmentieren von Wörtern gewinnt, aber noch nicht klassifiziert sind

·         Morphe sind die konkrete Realisierung eines Morphems


b) Morphem

·         Morpheme sind die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten der Sprache

·         Sie lassen sich semantisch nicht weiter zerlegen

·         Werden in { } geschrieben


c) Allomorph

·         Allomorphe sind Varianten eines Morphems

·         Sie unterscheiden sich in ihrer Gestalt, aber nicht in ihrer Bedeutung

·         z.B. Schul in Schultasche ist Allomorp.....

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o   Funktionswörter, wie Konjunktionen/Subjunktionen, Präpositionen, Artikel, etc.

·         Gebundene grammatische Morpheme:

o   Flexionsmorpheme (FM), die Flexionsmerkmale, wie Person, Numerus usw. angeben, z.B. {-er}, {-en}

o   Wortbildungsmorpheme (WBM)

à Wortbildende Bedeutung

à Suffixe, Präfixe, Zirkumfixe und Affixoide


3. Besonderheiten


a) Unikale Morpheme

·         Morpheme, die nur in einer einzigen Verbindung – und zwar in Zusammensetzung mit einem freiem Morphem – erscheinen

·         Sie kommen nur gebunden vor und tragen heute keine Bedeutung mehr

·         Bsp.: {Him-} in Himbeere, {Boll-} in Bollwerk, {-gall} in Nachtigall


b) Pseudomorpheme

·         Treten nur gebunden in expliziten Ableitungen auf, wobei deren Bedeutung nicht mehr zu erkennen ist

·         Bsp.: {-ginn-} in beginnen, {plötz-} in plötzlich, {-lier-} in verlieren

à Pseudomorphem ist zwar formal abtrennbar, aber nicht semantisch


c) Portmanteaumorpheme

·         Es verschmelzen zwei freie Morpheme miteinander

·         Bsp.: Präposition + Artikel – {übers} aus über + das, {im} aus in + dem


d) Konfixe

·         Konfixe sind lexikalische Basismorpheme, die in der Regel fremdsprachlicher Herkunft sind und nur gebunden auftreten

·         Bsp.: {therm-} in Thermostat, {-thek} in Diskothek


4. Motiviertheit von Wortverbindungen


·         Motiviertheit = Durchschaubarkeit von Wortverbindungen aus der he.....

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