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Auguste Rodin: Vom Schulversager zum Genie der Bildhauerei

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Handout
Art / Visual Arts

University, School

Gymnasium Stuttgart

Grade, Teacher, Year

2, 2016

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Auguste Rodin: Vom Schulversager zum Genie der Bildhauerei

RODIN – Vom Schulversager zum Genie

-Auguste Rodin lebte von 1840-1917

-Zu dieser Zeit, 19. Jh. Kunst geprägt vom reichen Bürgertum, Zeit der Romantik und des Klassizismus, bildhauerische und plastische Kunst orientierte sich an Barock und Renaissance,

-Renaissance war das Wiederaufleben der Klassik, Klassizismus aufleben der Renaissance,

Akademismus, Skulpturen werden idealisiert, Schönheit hervorgehoben

- Bildhauer waren sehr gefragt, weil viele Skulpturen und Verzierungen an Häusern usw. Symbol für Wohlstand bei den reichen Leuten waren

-es gab nicht viele Bildhauer, da die Arbeit sehr teuer und arbeitsaufwändig war und sie wenig Geld dafür bekamen wenig Konkurrenten, plastische Kunst nicht so präsent wie Malerei

-Ende 19. Jahrhundert: Kunst wandelte sich vor allem in Malerei durch Impressionisten, rebellierten gegen die Perfektion der Romantik und Klassizismus, suchten nach neuen Ausdrucksformen

-durch Rodin entstand neue Form der plastischen Kunst, sie wurde präsenter, wendete sich ebenfalls gegen Akademismus


Kindheit & Jugend

  • Geboren am 12. November 1840 in Paris

  • Familie hatte nicht viel Geld, Vater Polizeibeamter, sehr christlich

  • Rodin besuchte Klosterschule, Schwierigkeiten mit Lesen und Schreiben, kursichtig, ältere Schwester Maria Musterschülerin, gutes Verhältnis mit ihr, unterstützt ihn immer

  • Mit 9 auf Knabeninternat von Onkel in Beauvais, weil er schlecht in der Schule ist, Außenseiter, schweigsam ,einsam, immer noch schlecht in der Schule, interessiert sich nur fürs zeichnen

  • lernt dort Höflichkeit, Takt und Anstalt, behält er sich sein ganzes Leben lang bei

  • Eltern kein Geld, Vater sieht ein, dass er keinen konventionellen Beruf machen kann

  • Geht auf die kaiserliche Zeichenschule „Kleine Schule“ (im Gegensatz zur École des Beaux-Arts)

  • Lernt dort Grundkenntnisse im Kunsthandwerk und Kunstgewerbe, von der Kunst des 18. Jh. Geprägt (Sieht man später in seinen Arbeiten), wird für die „Große Schule“ vorbereitet

  • lernt mit Ton und Gips modellieren, mühelos für ihn, will Bildhauer werden

  • Ausbildung an der Schule schränkte jedoch ein, da man nur nach Vorlage arbeitete

  • Außerhalb der Schule: lernt Ölmalerei von einem Bekannten der Familie, zeichnet Plastiken im Louvre ab, nimmt an Abendkursen für Aktmalerei teil

  • Nach gutem Abschluss bewirbt sich mit 17-19 Jahren N Ecole des Beaux-Arts mit einer Auszeichnung im Modellieren, wird 3x abgelehnt, nimmt ihn nicht wegen seinem Realismus, sahen es als Rebellion gegen Akademismus

  • Vater glaubt nicht an ihn, Marie unterstützt Auguste,

  • Lebt 20 Jahre von schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs als Stokkateur, lernt von den Handwerkern, verbessert sich

  • Konnte nicht mit Druck in der Schule umgehen, merkt ohne Bildung benachteiligt, fängt an sich zu bilden, ließt Bücher, Gedichte, besucht Kurse des Tierplastikers Bayre, mit Tierskulpturen einer der ersten die dem Akademismus mit dem .....[read full text]

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  • 1875, 35 Jahre, fährt er nach Italien interessiert sich für Klassik und Renaissance (Michelangelo), analysiert Michelangelos Werke durch Skizzen und Gerüste des Aufbaus seiner Skulpturen, fasziniert ihn, kritisiert akademische Merkmale

  • will ebenfalls berühmter Bildhauer werden, will mehr als nur Dekorationsreliefs machen, etwas eigens, großes

  • lässt sich inspirieren, stellt eine Jünglingsstatue fertig, modelliert sorgfältig jedes einzelne Körperteil, verbindet Antike und Dynamik Michelangelos, durch Mulden und Höhlungen entsteht Licht und Schatten, macht Werk lebendig

  • 1877 wird es im Salon ausgestellt, nennen es „Ehernes Zeitalter“ stellt Erwachen und die Reinheit der Skulptur dar und Rodins Vorliebe für Antike

  • Im Volk ein Skandal, zu lebendig, werfen ihm ein Abguss seines lebendigen Modells vor

  • 1880 lässt Staat lässt das Werk in Bronze gießen und Rodin bekommt dafür eine Goldmedaille, wird im Parc de Luxembourg ausgestellt, zeigt dass er als eigenständiger Künstler anerkannt wurde

  • Skandal macht ihn in Künstlerkreisen bekannt, aber nicht reich, muss wieder für Carrier arbeiten

  • Zeit in bei Carrier war erfahrungsreiche Zeit auf dem Weg einer souveränen, eigenständigen Kunst


    • Entwicklung des Stils

    • Beispiel an Kuss und Balzac

    • Begann mit genauster Abbildung des Modells, modelliert vorsichtig Stück für Stück jeden Körperteil, sehr realistisch, modelgetreuer Naturalismus

    • Dann freie Interpretation, Übertreibung , unterstreicht damit den Charakter, den Ausdruck und die Bewegung der Figur, a.....

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  • „Skulptur ist die Kunst der Buckel und Löcher, die Kunst, die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen.“



    Die bedeutendsten Werke (Hauptwerk)
    Johannes der Täufer, L‘homme qui marche, Höllentor, Balzac, Victor Hugo, Bürger von Calais


    Johannes der Täufer/ l’homme qui marche

    • Wegen Anschuldigungen „Das Eherne Zeitalter“ sei ein Abguss entschloss er sich Johannes den Täufer zu erschaffen

    • Italienischer Bauer steht Modell für ihn, verlagert Gewicht auf beide Beine, nicht gewöhnt Modell zu stehen, Rodin gefällt seine natürliche, unkonventionelle Haltung

    • modelliert „L`homme qui marche“, Vorstudie zu „Johannes dem Täufer“, ohne Kopf und Arme

    • Ihm lag nichts an der Vollständigkeit der Darstellung sondern am Eindruck der Bewegung und Geste, will zeigen Unvollständigkeit Charakter und Bewegung unterstreicht

    • Volk sieht es als Skandal da er nicht traditionell im Kontrapost steht, galt geschmacklos und als .....

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  • Komitee kritisiert dass Rodin keine eleganten Helden zeigt, sondern das Leiden der einfachen Bürger und die Monotonie, die durch die Würfelform entsteht



    Höllentor:

    • Mit 40 bekommt er Auftrag für ein Tor in einem Kunstmuseum

    • Große Ehre für den armen, umstrittenen Künstler, bekommt eigenes Atelier und Thema darf er frei wählen

    • Entscheidet sich für ein „Höllentor“, orientiert sich an den Gedichten „Göttlichen Komödie“ und „Inferno“ von Dante

    • Beschreibt den Weg durch die Hölle und das Fegefeuer von Dante

    • Ihn reizten die Möglichkeiten des Ausdrucks der Leidenschaften, Gewalt, Verzweiflung und die Sinnlichkeit durch die Liebesgeschichte zwischen Dante und Beatrice im Höllentor durch Paolo und Francesca umgesetzt wird, die meisten Figuren erfand er aber selbst dazu

    • wählte Thema hauptsächlich weil er mit nicht lebensgroßen Aktfiguren arbeiten wollte um den Skandal des Abgusses beim „Ehernen Zeitalter“ zu wiederlegen und sein handwerkliches Können zu beweisen

    • Arbeitete 20 Jahre daran, vergaß eigentliche Bestimmung durch zu viel Phantasie, wurde .....

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  • Arbeitet 20 Jahre an dem Werk, es entstehen 2 Gruppen, undendliche Entwürfe

  • 1889 von Staat Auftrag eine Plastik Hugos für Mausoleum offiziell,

  • Will Hugo als Akt darstellen, Kontrollausschuss dagegen, bevorzugt moderne Kleidung

  • Ursprünglich als Gruppe mit 3 Musen hinter sich vorgesehen

  • Fertigt für Jardin de Luxembourg Einzelfigur an, nach Rodin wirkt er so kraftvoller und einsam

  • Sollte zweites Denkmal mit Musen für Panthéon machen, fertigte konventionelle Entwürfe nach Wünschen der Staatsbeamten an, untypisch für den Rebell, unzufrieden stellte es nicht fertig, dafür wurde der Denker ausgestellt

    Balzac:

    • Mit Bürgern einer der wichtigsten freistehenden Skulpturen

    • Bekommt 1890 Auftrag vom franz. Schriftstellerverband Denkmal „Balzacs“

    • Da zu seiner Zeit noch keine Fotos stellt Nachforschungen an, studiert Portraits und Gemälde von ihm, lässt durch Angaben seines Schneiders Kleidung anfertigen

    • Später verzichtet auf Ähnlichkeit und versucht nur noch Ausdruck und Charakter Blazac in sei.....

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  • bezeichnet Balzac als eine Wende in seinem Leben, Band zwischen Tradition und seiner eigenen Zeit,




  • Künstlerpersönlichkeit:

    • schon immer Einzelgänger, still und in sich gekehrt

    • aber starken Willen, lässt sich nicht unterkriegen, glaubt an sich

    • dadurch überwindet er die vielen Tiefpunkte in seinem Leben und schafft es zu Ruhm und Erfolg

    • lernt durch Dalou, Freund aus der „Kleinen Schule“, immer mehr berühmte Künstler und Schriftsteller kennen, die ihn ermutigen, verteidigen und durch die er immer mehr Aufträge bekommt

    • konnte und wollte sich nicht anpassen (Schule, Epoche)

    • zu große Fantasie und zu hohe Anforderungen an sich, kann dadurch viele Werke nicht vollenden (Höllentor)

    • bleibt auch mit steigendem Erfolg bodenständig und zurückgekehrt

    • wird jedoch jähzorniger, despotisch durch .....

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  • er braucht seine Freiheit, hat viele Verhältnisse, zeichnet nackte Frauen, fühlt sich von ihnen angezogen

  • Rose weiß von seinen Liebschaften, liebt ihn, bleibt bei ihm, innerlich zerstört es sie

  • Leidet unter Eigensinnigkeit , Egoismus und Emotionslosigkeit ihr gegenüber

  • Verliebt sich in seine 20 Jahre jüngere Schülerin Camille Claudel, seine große Liebe

  • Beide Frauen kommen nicht damit klar

  • Camille verlässt ihn , weil es sie zu sehr zerstört

  • Rose verzeiht ihm alle Seitensprünge

  • Durch die Beschimpfungen und Kritiken an seinen Werken z.B. Blazac, wird er immer jähzorniger, egoistischer, kommt in eine schlimme Krise, lässt seine ganze Wut und Enttäuschung an Rose aus

  • Stellt sie bei öffentlichen Veranstaltungen nicht vor

  • Rose wird immer verbissener und trauriger, bleibt bei ihm

  • Er ist ihr sehr dankbar, liebt sie auf seine Weise

  • Erst 1917 heiratet er sie, 25 Tage danach stirbt sie

  • 18. November 1917 .....

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