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Term paper
Philosophy

University, School

Universität Koblenz-Landau, Koblenz

Grade, Teacher, Year

1.3 , Prof.Dr.Walden,2013

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Text by Julien B. ©
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Campus Koblenz


Institut für Bildungswissenschaften


Modul 3.3.1 : „Einführung in die Emotionspsychologie“

Entwicklung, Lernen, Diagnostik und Förderung

Leitung:

SS 2013


Hausarbeit

Thema: Das „Warum“ der Gefühle


Inhalt

1. Einführung……………………………………………………………………………………………… 3

2. Attribution……………………………………………………………………………………………… 5

2.1 Attribution nach Weiner…………………………………………………………………………. 6

2.2 Attribution in der Schule………………………………………………………………………… 8

2.2.1 Kausale Attribution der Schüler……………………………………………………………. 8

2.2.2 Kausale Attribution des Lehrers…………………………………………………………… 9

3. Emotionsentstehung……………………………………………………………………………… 10

3.1 Emotionen als Rückschluss auf Attributionen…………………………………………… 12

4. Reattributionstraining……….…………………………………………………………………… 14

4.1 Theoretische Prämissen des Reattributionstrainings…………………………………. 15

4.2 Techniken zur Veränderung des Attributionsstils………………………………………. 16

4.2.1 Modellierungstechniken………………………………………………………………………. 16

4.2.2 Kommentierungstechniken………………………………………………………………… 17

4.3 Fazit/Überblick……………………………………………………………………………………… 17

5. Literaturverzeichnis…………………………………………………………………………………. 18


1. Einführung

In der Psychologie ist das Erforschen der Emotionen und Verhaltensweisen ein primäres und fundamentales Gebiet.

Wissenschaftler entwickelten hochinteressante Theorien. Eine dieser Theorien ist die Attributionstheorie.

Die Attributionstheorie basiert auf den theoretischen Ansatz von Fritz Heider zur naiven Handlungsanalyse1. Dieser analysiert in seiner umfassenden Studie die Wahrnehmung von Personen bezüglich der Bewegung von geometrischen Figuren2.

Die Attributionstheorie wurde von zahlreichen Forschern weiterentwickelt und genießt größte Aufmerksamkeit der Sozialpsychologie.

Einer dieser Wissenschaftler ist Bernard Weiner, der die tragende Rolle .....[read full text]

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Naive“ Kausalerklärungen von psychologischen Phänomenen sind von besonderem Interesse für Attributionstheoretiker.

Hierunter fallen das eigene Verhalten und Erleben und das Verhalten anderer Personen, sowie die Konsequenz solchen Verhaltens.

Diese Kausalerklärungen können inhaltlich nach Dimensionen klassifiziert werden, welche einen fundamentalen Attributionsprozess innerhalb der Attributionsforschung darstellen.

Vor allem die angestellten attributionstheoretischen Überlegungen Weiners sind von besonderer Bedeutung.


2.1 Attributionstheorie nach Weiner

Ein großes Gebiet innerhalb der Attributionsforschung stellt der Leistungsbereich dar.

Vor allem Weiner formuliert eine attributionale Theorie des Leistungshandelns, welche die wahrgenommenen Ursachen von Erfolg und Misserfolg in Leistungssituationen thematisiert8.

Seit den Arbeiten von Fritz Heider wird der Unterscheidung zwischen internen und externen Attributionen große Bedeutung beigemessen, welches sich auf die Lokation der Handlungskontrolle bezieht.

Einen Erfolg internal zu attribuieren bedeutet, dass sich ein Individuum den Erfolg selbst zuschreibt, wie zum Beispiel Anstrengung und Fähigkeit. Dennoch ist eine alleinige Betrachtung der Dimension der Kausalattribution mit grundlegenden Problemen verbunden, die vor allem in der Unterscheidung der Dimensionen liegen und somit eine Gefahr für die Nutzung und deren Wert darstellen würden.9

Heiders Überlegungen wurden von Weiner aufgegriffen und zu einem mehrdimensionalen Ansatz der sogenannten „Kategorisierung von Ursachendimensionen“ weiterentwickelt.

Seine Ausweitung beinhaltet zunächst ein zweidimensionales Schema der Kausalattribution, das Ursachen zusammen mit der Lokationsdimension und Stabilität betrachtet. Die Dimension Stabilität bezieht sich auf die temporäre Gültigkeit einer Ursache und kann von stabil bis instabil reichen.10 Ursachen sind stabil, wenn sie sich über eine längere Zeit nicht ändern, z.B. wie die Intelligenz.

Zu den variablen Attributionen werden Zufall, Stimmung, Müdigkeit und .....

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2.2 Attribution in der Schule

2.2.1 Kausale Attribution der Schüler16

Forschungen haben ergeben, dass es nur eine kleine Anzahl von Attributionskategorien gibt, die von Schülern wiederholt genannt werden, um ihren Erfolg oder Misserfolg zu erklären.

Diese wären eigene Anstrengung, Fähigkeit, Tagesform, Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und Glück bzw. Pech. Hierbei ist gut zu erkennen, dass sie ihren Erfolg üblicherweise internalen Faktoren zuschreiben und bei Misserfolg eher den externalen Faktoren. Diese Herangehensweise der Kausalerklärung wird als egoistischen Attributionssystem17 bezeichnet.

Schüler, die sich für ihren Misserfolg selbst verantwortlich machen, erwarten gar nichts anderes mehr als Misserfolg und neigen dazu die Unfähigkeit als stabile Eigenschaft ihrer Persönlichkeit zu sehen.

Dabei werden in der Regel beide Attributionstypen verknüpft. Misserfolg wird internen und Erfolgen wird externen Eigenschaften zugesprochen, wie beispielsweise die geringe Schwierigkeit einer Aufgabe. Eine solche Ursachenzuschreibung impliziert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine deutliche Persönlichkeitsstörung, welche bei ethnischen Minderheiten oder Menschen aus sozialen Unterschichten zu beobachten ist.


2.2.2 Kausale Attributionen des Lehrers18

Der Lehrer neigt in der Regel eher dazu, hinter den schlechten Leistungen des Schülers interne .....

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Abbildung 4.2 Prozess der Entstehung von Emotionen nach Weiner23


Im ersten Schritt werden nach Weiner Situationen daraufhin bewertet, inwiefern ein angestrebtes Ziel erreicht bzw. nicht erreicht wurde.

Wenn z.B. eine Schülerin nach einer guten Note strebt und daraufhin lobende Worte des Lehrers bekommt, bewertet die Schülerin die Situation positiv. Die Person ist daraufhin zufrieden oder auch glücklich. Diese "einfachen" emotionalen Zustände bezeichnet Weiner als ereignisabhängige Emotionen.

Der zweite Schritt, der nach Weiner besonders bei negativen, unerwarteten oder wichtigen Ereignissen gewählt wird, besteht darin, dass die Person das Ereignis auf einen bestimmten Ursachenfaktor zurückführt, wie z.B. Fähigkeit, Anstrengung, Schwierigkeit der Aufgabe oder Zufall.

Wenn ich nun das schlechte Abschneiden in der Hausarbeit auf mangelnde eigene Begabung zurückführe, habe ich ein "Gefühl der Inkompetenz ", so Weiner. Führe ich es auf Zufall zurück, so erlebe ich Überraschung. Die davor bestimmte ereignisabhängige Emotion bleibt parallel dazu bestehen.

In einem dritten Bewertungsschritt werden die bewusst gemachten Ursachenfaktoren in die Dimensionen Lokation, Stabilität und Kontrollierbarkeit eingeordnet.

Eine der grundlegenden Annahmen [meiner] attributionalen Theorie ist, dass Individuen zuerst eine Ursachenzuschreibung vornehmen und danach diese Attribution in einem dimensionalen Raum ansiedeln.“24

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3.1 Emotionen als Rückschluss auf Attributionen26

Wenn Attributionen einer Ursache das Auftreten bestimmter Emotionen determinieren, müsste es möglich sein, aufgrund der gezeigten Emotion einer Person rückzuschließen, worauf sie das emotionsauslösende Ereignis zurückführt.27 Im Grunde genommen wird die Äquivalenz der Attributionen auf Emotionen überprüft.

Versetzen wir uns einmal in die Rolle eines Lehrers.

In diesem Kontext ist die wahrgenommene Kontrollierbarkeit eines Schülers von Ursachenfaktoren ein entscheidender Faktor in der daraus resultierenden Lehrer-Schüler-Kommunikation. Hilfsbereitschaft, Bestrafung, Emotionen, Mimik wie auch die Gestik des Lehrers werden davon abhängig gemacht, ob ein Leistungsergebnis eines Schülers auf von ihm kontrollierbare oder nicht kontrollierbare Faktoren zurückzuführen sind.28 Dennoch sollte die daraus resultierende Reaktion des Lehrers gut durchdacht sein, weil Schüler aufgrund der Reaktion bewusst das Gesagte sezieren, analysieren, reflektieren und im Endeffekt auf sich projizieren.

Beispielsweise gibt ein Lehrer zwei Klausuren zurück.

Ungewöhnlicher weise schreibt der Musterschüler Lars eine 2 und der Klassenschlechteste Andreas statt erhält statt einer Fünf, eine Vier.

Wie sollte der Lehrer hier reagieren um dadurch seine Schüler zu motivieren? Sollte die Reaktion relativ zu ihren bisherigen Ergebnissen oder unabhängig davon sein? Zur letztrigen Frage kann gesagt werden, dass beide Vorgehensweisen des Lehrers Nachteile mit sich bringen.

Eine relative Kommentierung könnte .....

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Nach dem jetzt die Begriffe Emotion und Attribution bekannt sind und bewusst geworden ist, wie bedeutsam Attributionen für schulisches Leistungshandeln sein kann und wie die theoretische Grundlage von Attributionen sind, stellt sich die Frage, mit welchen Methoden motivationsförderlichere Attributionen vermittelt werden können bzw. wie Schülerattributionen bewusst gelenkt werden können.

Diese Vorgehensweise nennt sich Reattributionstraining.29

Bevor die Theorien, Techniken und Prämissen thematisiert werden, sollte die Wichtigkeit des Attributionstrainings anhand eines Beispiels noch einmal deutlich gemacht werden.

Ein Schüler hat Misserfolg in Mathematik und er attribuiert diesen auf internale, stabile und globale Ursachen.

Als Folge wird er weitere Misserfolge erwarten, Anstrengung als sinnlos erachten und möglicherweise auch andere depressive Symptome (z.B. Selbstdefizite) ausbilden. Gelingt es über ein Attributionstraining die Misserfolgsattributionen des Schülers positiv zu verändern und nimmt er zukünftig für Misserfolg external, variable und spezifische Attributionen vor, so wird er nach neuerlichem Misserfolg zunächst weiterhin an zukünftige Erfolge glauben und bereit sein, sich weiter anzustrengen.

Wenn wir aber nicht zusätzlich zum Attributionstraining seine mathematischen Fähigkeiten erhöht haben (z.B. durch entsprechende Nachhilfe), so wird er weiterhin Misserfolge erleiden und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis er wieder den alten Attributionssil übernimmt. Um dem Schüler wirklich zu helfen, müssen wir also nicht nur seinen Attributionsstil verändern, sondern auch seine Fähigkeiten erhöhen.“30



Es macht den Anschein, dass dieses Training nur gezielt bei Schülern mit ausgeprägten Motivationsdefiziten ein.....

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