Discussion / Argumentative Essay

Astrid Lindgren, Gewalt bei Kindern

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Discussion
German studies

University, School

Gymnasium Rostock

Grade, Teacher, Year

1, Müller, 2017

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Mein Praktikum in der Astrid-Lindgren­-Gr­undschul­e Einleitung Durch meine frühere Erfahrung bei einem anderen Praktikum fiel mir die Wahl sehr leicht. Ich habe mein letztes Praktikum bei einem Kinderarzt in Manfort gemacht, und da fehlte mir einfach die Praxis, das mitarbeiten und „helfen“ in den verschiedensten Situationen. Die Schule in der ich mein Praktikum gemacht habe, war gleichzeitig auch meine Grundschule. Ich möchte später in einen Bereich gehen, der dem Umgang mit Kindern sehr nah kommt. Es gab für mich zwei Optionen.…

Erörterung


Wer hat nicht schon mal gehört, dass ein Kind geschlagen wurde, nur weil es nicht so gehandelt hat, wie es die Eltern wollten? Astrid Lindgren spricht in ihrem Sachtext aus dem Buch “Wir machen Frieden“ aus dem Jahr 1983 über ein auch heute noch sehr aktuelles Thema, nämlich über die Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf den globalen Frieden.

Lindgren schreibt, dass der Frieden im eigenen zu Hause entspringen muss, damit die Gewalt global beendet wird.

Ich setze mich folgend mit ihrer These, dass wenn man an Gewalt glaubt, dann handelt man auch so, auseinander.

Ich stimme ihr da voll zu. Wie sie auch selber bemerkt, wird man als Kind schon so erzogen, wie man später handeln wird. Die Intelligenz, die Gaben des Verstandes mögen zum größten Teil angeboren sein, aber in keinem neugeborenen Kind schlummert ein Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt.

Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist, oder aber dies nicht tun.

Wächst ein Kind mit Gewalt auf und bekommt so vermittelt das dies die Lösung für alles ist, wird es später auch mit Gewalt handeln, weil es das so gelernt hat, aber wächst ein Kind mit Liebe anstatt Gewalt auf, wird es später auch ganz anders handeln. Ein Kind, das von seinen Eltern liebevoll behandelt wird und das seine Eltern liebt, gewinnt dadurch ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt und bewahrt diese Grundeinstellung sein Leben lang.

Aber wohl erst in unserem Jahrhundert haben Eltern damit begonnen, ihre Kinder als ihresgleichen zu betrachten und ihnen das Recht einzuräumen, ihre Persönlichkeit in einer Familiendemokratie ohne Unterdrückung und ohne Gewalt frei zu entwickeln. Wenn man heutzutage sein Kind schlägt, steht sofort das Jugendamt vor der Tür und im schlechtesten Fall oder auch vielleicht besten Fall, je nach Ansicht, wird das Kind den Eltern dann entzogen.

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Ich bin der Meinung das Leute wie Trump oder Kim Jong Un, früher vermittelt bekommen haben, dass Gewalt die Lösung für alles ist und deswegen alles daran setzen ihre Ziele mit Gewalt durchzusetzen ohne Rücksicht auf Verluste. Gewalt erzeugt immer eine Gegengewalt und das hat zur Folge einen Kreislauf aus dem man schlecht wieder rauskommt.

Wahren Frieden gibt es nicht auf unserer Erde und hat es auch nie gegeben, es sei denn als Ziel, das wir offenbar nicht zu erreichen vermögen. Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte, zerbrechliche Friede ist ständig bedroht.

Gerade heute lebt die ganze Welt in der Furcht vor einem neuen Krieg, der uns alle vernichten wird. Angesichts dieser Bedrohung setzen sich mehr Menschen denn je zuvor für Frieden und Abrüstung ein. Das könnte eine Hoffnung sein, aber wahrscheinlich bleibt es auch nur bei Hoffnung.

Ich habe ein sehr persönliches Beispiel, was aber gut zu dem Thema passt. Ich habe einen Kumpel, der jetzt 21 ist. Ich weiß, dass er als Kind damals oft geschlagen und sehr schlecht behandelt wurde, für Dinge, die er getan hat, die jedes Kind irgendwie gemacht hat, aber anderen Kindern wurde normal, ruhig und mit Worten vermittelt das man dies nicht machen darf.

Andere wie z. B. ich ignoriere es einfach wenn man beleidigt wird oder jemand was Unüberlegtes sagt. Jedenfalls neulich habe ich ihn gefragt, warum er denn immer gleich handgreiflich werden muss und er sagte nur: „ Ich weiß auch nicht, das ist irgendwie in mir so drin, ich kann nichts dagegen tun.“ Und ich denke zurück bezogen auf die These, ist das der Punkt.

Er glaubt an Gewalt, er hat in seiner Kindheit nichts anderes gelernt, als das Gewalt die Lösung für alles ist und man andere damit einschüchtern kann.

Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Gesellschaft sie leben wollen. In einer, wo die Gewalt nur ständig weiterwächst, oder in einer, wo die Menschen in Frieden und Eintracht miteinander leben.



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