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Anne ici - Sélima là bas: Inhaltsangabe

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Summary
Literature

Anne Ici Selima La Bas

University, School

Universität Passau

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Text by Nicolaj I. ©
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Sehr guter und ausfürl­icher Text. Zum Glück auf Deutsch,­ so wie ich es haben will ;) Sehr zu empfehle­n für solche, die nicht gut in Französ­isch sind.

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Dich schlafen sehen Anne-Sophie Brasme – Inhaltsangabe & Meinung In diesem Roman geht es um eine Freundschaft, eine nicht alltäglich, sondern eine, in der die Stärkere ihre “beste Freundin“ von sich abhängig macht und mit ihr ein böses und grausames Spiel spielt. Als Anne-Sophie Brasme, aufgewachsen in Nordfrankreich, diesen Roman schrieb, war sie erst 16 Jahre alt, und sie hatte diesen nicht einfach nur erfunden. Sie erlebte selbst eine Freundschaft mit ähnlichen Verhältnissen. Sie war auch einmal einer Freundin verfallen und…
Anne hier – Sélima dort drüben Kapitel I Der Tag an dem ich mich entschieden hatte, Anne zu heißen, war als ich am Lycee in die 2 Klasse kam. Der Tag an dem ich Sélima tötete. Ich setzte mich neben Martine, die sitzengeblieben war, weil sie ernst wirkte. Sie fragte mich sofort: - Wie heißt du? Ich antwortete zögernd: - Anne, Anne Jelloud Für mich wiederholte ich ein Dutzend Mal. Ich war glücklich, ganz glücklich. Ich war gerade in die 2 Klasse aufgenommen worden. Dank an meine Lehrer am CES Langevin, die Zeit gehabt hatten zu merken das man Schüler…

Inhaltsangabe

Anne ici – Sélima là bas


Kapitel 1

An dem Tag, an dem Sélima in die "Seconde", ins Lycée kommt, beschließt sie, sich von nun an Anne zu nennen, weil sie sich an ihre neuen Mitschüler, die alle französisch sprechen, anpassen will. Sie freundet sich mit Martine an, die sich neben sie setzt, weil sie meint, dass sie "wie eine ernsthafte Schülerin" aussieht, und ihr ohne zu zögern sagt, dass sie Anne heißt.


Sélima ist von ihren Lehrern am CES Pierrefont für das Gymnasium empfohlen worden, weil sie sehr ernsthaft, intelligent, usw. ist. Allerdings hat sie Schwierigkeiten mit der französischen Sprache, weshalb sie viel lernen muss. Sie braucht auch Nachhilfestunden, und um diese bezahlen zu können, macht ihr Vater viele Überstunden auf der Baustelle auf der er arbeitet.

Er ist sehr stolz auf seine Tochter. Sélimas Mutter scheint nicht so glücklich darüber zu sein, dass Sélima aufs Lycée gehen darf, während ihre Brüder solche Chancen nicht hatten (Larbi ist arbeitslos). Sélimas Mutter war im Alter von 16 Jahren schon verheiratet worden und sie hat kein Verständnis dafür, dass ein Mädchen aufs Lycée geht.

Im CES wurde Sélima von ihrem Französischlehrer wegen ihrer Sprachprobleme diskriminiert (er vergleicht die französische Sprache mit einem süßen Kuchen, und Französisch mit arabischem Akzent mit einem versalzenen Kuchen). Sélima versteht das aber in dem Moment nicht so ganz und strengt sich total an, um gut in der Schule zu sein (und schafft es auch).

Sie ist anders als ihre Mitschüler am CES. Djawed und seine Freunde haben z.B. um seinen 16 Geburtstag zu feiern, die Schule demoliert und die Lehrer beleidigt. Sélima sagt, dass sie sich normalerweise nicht schämt, Araberin zu sein, aber in jenem Moment habe sie sich geschämt. Sie wurde so wütend, dass sie Djawed und die anderen mit einer Gruppe französischer Schüler angegriffen hat und die Lehrer beschützt hat, bis die Polizei endlich kam.

Für solche Aktionen hasst Djawed sie und ist der Meinung, dass sie "noch schlimmer als die Franzosen" ist.


In der Seconde im Lycée hat Sélima Djawed und die anderen aber fast vergessen. Um sich an ihre französischen Mitschüler anzupassen, will Sélima aber nicht nur ihren Namen ändern, sondern sich auch anders kleiden: sie möchte Gummistiefel und Jeans tragen.

Gummistiefel bekommt sie, aber die Sache mit den Jeans verursacht erstmal Probleme mit ihren Eltern. Schließlich darf sie aber doch welche tragen, unter der Bedingung, dass sie sie zusammen mit einer knielangen Bluse anzieht.

Sélima hat keinerlei Probleme damit, sich in Anne umzubenennen, weil sie glaubt, dass allein ihr arabischer Vorname schon ausgereicht hätte, um sie zur Außenseiterin zu machen. Sie möchte sich um jeden .....[read full text]


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In der Cité, wo sie wohnt, hört Sélima immer, wie sich die Menschen verschiedener Nationalitäten gegenseitig beschimpfen, aber das hat sie nie beeindruckt. Der Rassismus ist praktisch die Basis der Beziehungen der Menschen untereinander in Pierrefont.


Sélima ist zwar Algerierin, ist aber noch nie in Algerien gewesen. Genauso gibt es in Pierrefont auch Franzosen, die vor 1962 noch nie in Frankreich waren, sondern in Algerien gelebt haben. Diese ganzen Leute haben Probleme, sich in Frankreich zu integrieren und fühlen sich deshalb als Fremde.

Einer dieser Franzosen ist der Chef von Sélimas Vater. Eines Tages, beim Essen, erzählt er von Algerien und Sélima bemerkt, dass sie nie ihre Eltern zusammen von Algerien reden hört und dass sie wenn schon, nur alte Erinnerungen aus der Jugendzeit der Eltern zu hören bekommt. Es kommt ihr so vor, dass für ihre Eltern Algerien gar nicht mehr wirklich existiert. Während sie aufwächst, ist Algerien auch für sie nur eine Provinz, aus der sie zwar stammt, die aber sehr, sehr weit von ihr weg ist.


Kapitel 3.

Eines Tages, als Sélima von einem Besuch bei Martine zurückkommt, läuft ihr Djawed nach und hält sie an. Sie ist sehr überrascht, weil sie und Djawed normalerweise nichts miteinander zu tun haben. Djawed teilt ihr mit, dass seine Kusine Djamila mit ihr sprechen möchte.

Djamila erwartet sie in einer Garage. Djamila ist genauso alt wie Sélima, aber sie ist die älteste von 5 Kindern, ihre Mutter ist krank und ihr Vater arbeitet in einer Chemiefabrik. Sélima flüchtete damals fast schon vor Djamila, weil sie nicht wie sie werden wollte. In Djamila sieht sie das, was aus ihr geworden wäre, wenn sie dem Ghetto nicht den Rücken zugedreht hätte, wenn sie nicht aufs Lycée gegangen wäre.

Trotzdem verweigert sie nicht, ihr zu helfen. Als Sélima in der Garage ankommt, weint Djamila und erzählt dann mit zitternder Stimme, dass ihre Tante ihrer Mutter geschrieben hat, dass sie einen Ehemann für Djamila gefunden hat, und dass ihre Mutter sie nun nach Algerien schicken will, um sie zu verheiraten - mit einem Mann, den sie noch nie zuvor gesehen hat. Djamila will das nicht, hat sich deshalb mit ihrer Mutter gestritten und will nun, dass Sélima ihr hilft, indem sie mit ihren Eltern spricht, und sie bittet, auf Djamilas Eltern einzureden.

Sélima kann das alles nicht so ganz fassen, sie weiß nicht, was sie sagen oder tun soll und wird sich klar darüber, dass sie Recht gehabt hatte, wie eine Blöde für die Schule zu lernen, weil sie so etwas aus sich machen konnte. Schließlich wird Sélima wütend und schreit Djamila an. Sie sagt ihr, dass sie niemand zu dieser Heirat zwingen kann, weil es sowohl dort als auch in Frankreich Gesetze .....

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Laure, eine Mitschülerin von Sélima, zeigt ihr, dass Dominique mit ihr Kontakt aufnehmen möchte. Sie redet mit Sélima an der Bushaltestelle, dann kommen Dominique und Jean-Luc hinzu und Sélima fragt sich, was die ganze Aktion soll. Dann wird ihr mitgeteilt, dass es um das Referat geht und sie wird von den anderen ins "Six Billards", ein Café eingeladen.

Das ist für Sélima etwas ganz Neues, sie hat keine Ahnung davon, wie z.B. ein Flipper oder eine Theke aussieht und sie weiß auch nicht, was man in dem Café bestellen kann. Sie glaubt, dass diese Einladung das "i-Tüpfelchen" ihrer Integration am Lycée sei und geht mit den anderen mit. Schließlich sitzen sie alle zusammen im Café mit einer heißen Schokolade und ihre Mitschüler lächeln ihr etwas gezwungen zu.


Kapitel 5.

Laure bittet Sélima, ihr und ihren Freunden bei einer Umfrage über Rassismus zu helfen, erstens, weil sie darüber "besser auf dem Laufenden" ist, und zweitens, weil sie in Pierrefont wohnt. Sie fragt Sélima, ob es möglich wäre, Immigranten in Pierrefont zu interviewen.

Dann wirft Jean-Luc die Frage ein, ob Sélima Tahar Beladj kennt, worauf sie sehr wütend reagiert und ihm klarmacht, dass sie doch nicht alle Algerier in Marseille kennt. Dann erzählt sie ihm eine erfundene Story über einen Typ, der seine Frau und seine Kinder im "quartier Notre-Dame" getötet hat und fragt Jean-Luc, ob er ihn kennt. Dann wird ihm und den anderen bewusst, dass ihre Frage über Beladj ziemlich blöd war.

Schließlich ergreift Dominique das Wort und lenkt das Gespräch auf ihre erste Begegnung, damals an der Bushaltestelle. Er erklärt Sélima, dass er damals wütend auf sie war, weil sie so darauf bestand, Anne zu heißen, und weil er dachte, dass sie sich dafür schämte, Algerierin zu sein.

Dann erzählt er ihr von einem Kumpel, den er in der Grundschule hatte und der auch algerischer Abstammung war: Olivier Ben Youssef. Als er einmal bei Olivier zu Besuch war, hat er mitbekommen, dass seine Eltern ihn Rachid nennen, damit er sich leichter integrieren kann (wie die Eltern es begründet haben). Oliviers Vater entschuldigte sich auch 10 Minuten lang bei Dominique, nur weil er seinen Sohn mit seinem algerischen N.....

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Laure sagt, dass sie fast schon erleichtert war, als die Polizei eintraf (weil die Demo drohte, aus dem Ruder zu laufen). Dominique sagt, dass über die Sache mit Beladj nur soviel geredet wird, weil Beladj Ausländer ist - hätte er einen französischen Namen, z.B. Dupont, hätten die Zeitungen 3 Zeilen zu dem Vorfall geschrieben und fertig. Dominique und seine Freunde konnten die Demo noch rechtzeitig verlassen, bevor noch mehr passierte.

Dominique erzählt weiter, dass seit einigen Tagen Polizisten alle Leute, die nicht ganz helle Haut haben, anhalten und befragen und dass auch einige Leute bei der Demo verhaftet wurden. Martine sagt, dass sie nicht versteht, warum die Demo so kurzfristig gemacht wurde und sie sagt, dass es normal ist, dass die Leute (die gerufen haben) Angst hatten. Dann öffnet ihr Dominique die Augen, dass das, was sie gesagt hat, ziemlich dumm war.

Laure erzählt, dass sie rassistische Parolen an der Bushaltestelle gelesen hat und dass sie in der Nähe der Schule auch welche von irgendwelchen Leuten gehört hat. Dann wirft Martine Sélima vor, die erste zu sein, die dafür wäre, Pierrefont zu beseitigen, weil dort z.B. die Leute zum Spaß anderen die Autoreifen aufschlitzen, weil es dort viel Jugendkriminalität gibt, etc.

Sélima antwortet ihr, dass Pierrefont wirklich sehr traurig ist, wegen der Jugendkriminalität usw. und dass die Leute vielleicht Recht haben, die HLM beseitigen zu wollen, und dass es aber noch eine andere "Lösung" gäbe, nämlich die Araber übers Meer zurückweisen .Martine verteidigt sich, dass sie das, was sie gesagt hat, doch nicht so gemeint hat, aber dass es doch normal sei, die Jugendkriminalität zu bekämpfen.

Und sie fügt hinzu, dass es ja auch noch Leute wie Sélima in Pierrefont gibt, die nicht schlecht sind und die als "gutes Beispiel" dienen. Ein Beispiel ist aber etwas, was Sélima nicht sein will. Sie sagt, dass immer ein Ausländer als Beispiel für alle gilt (Beladj = schlechtes Beispiel für alle) und sie fängt an zu weinen. Martine will sie trösten, aber Laure hält sie zurück, zurecht, denn Sélima hätte in dem Moment keinen Trost geduldet.

Sélima entschließt sich, die "Maske" fallen zu lassen und ihr wahres Gesicht zum Vorschein zu bringen - nicht das von Anne, sondern das von Sélima.


Kapitel 7.

Etwas später steht Sélima kurz vor ihrer Abreise nach Alger, wo sie ihren Onkel und seine Familie besuchen wird. Sie hat ihren Namen wieder geändert, sie hat ihre Träume von einem guten Schulabschluss verloren. Ihr Vater hält sie immer wieder zum lernen an, aber sie würde eigentlich viel lieber arbeiten g.....

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Larbi bezahlt Sélima das Flugticket und sie beschließt, im Sommer zu arbeiten, um ihm einen Teil zurückzubezahlen. Sélima selbst hat auch ein bisschen Angst. Sie fragt sich, ob sie nicht ein bisschen voreilig war. Aber dann denkt sie an Djawed und sieht eine Ermutigung.

In weniger als 5 Stunden geht ihr Flug. Sie ist wieder Sélima und ist sehr optimistisch.


Kapitel 8.

Sélima kommt in Algerien, in Alger, an, bei der Familie ihres Onkels. Sie möchte endlich ihr Herkunftsland richtig kennen lernen und weiß zu Anfang gar nicht, wohin sie zuerst schauen soll. Sie möchte Algerien "mit allen Sinnen erleben".


Ihr Onkel möchte ihr die moderne Stadt zeigen, sie fragt aber nach der Casbah, dem alten Stadtviertel. Sie möchte lieber die alten Sachen sehen als die modernen, sie will etwas über die Geschichte des Landes erfahren. Der europäische Stadtteil langweilt sie und als ihr Onkel das mitbekommt, zeigt er ihr tatsächlich die Casbah, was Sélimas Tante Zara schockiert.

Sélima findet die Casbah und alles Alte in Algerien toll, ihre Familie aber findet es schrecklich. Onkel Ferhat meint, dass Sélima eine schlechte Meinung über die Entwicklung des Landes seit der Unabhängigkeit bekommen wird und Kamel, Sélimas Cousin, sagt, dass "Sélima die Vorgeschichte vorzieht". Sélima weiß nicht genau, ob er sich mit diesem Satz über sie lustig machen will.

Dazu kennt sie ihn noch zu wenig. Sie entwickelt die Idee, ihn am nächsten oder übernächsten Tag zu fragen, ob er mit ihr in die Stadt geht und ihr ein pa.....

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Sie soll nur die guten Sachen erzählen, weil die Familie nicht verstehen würde, dass sie ihre Probleme einfach so hinnehmen und weil die Familie auch denkt, dass sie das Land verlassen haben um glücklicher zu werden. Deshalb fängt sie an von der Waschmaschine von Martines Eltern zu erzählen und sie denkt sich alles mögliche aus, um ihre Familie zum Träumen zu bringen.

Denn sie glaubt, dass sie dazu da ist, dass sie ihnen erzählen muss, dass das Leben in Frankreich toll ist und dass ihre Mutter mithilfe der tollen, modernen Haushaltsgeräte ein königliches Leben führt. Die Realität verschweigt sie. Sie hat verstanden, dass alles, was ihre Familie will, ein bisschen träumen ist und dass ein bisschen von ihrem "Glanz" auf die Familie in Algerien übertragen wird, wenn sie von dem tollen Leben in Frankreich erzählt.

Sie erzählt von Pierrefont wie von einer sehr eleganten Gegend, aus ihrem Vater macht sie einen Firmenchef, aus ihrer Mutter eine super ausgerüstete Hausfrau und von ihr selbst redet sie, als ob sie Anne wäre.

Kapitel 10.

Sélima geht es schlecht. Sie sagt, dass sie sich am Anfang gern den Regeln ihrer Familie in Algerien unterworfen hat, sie hat sich z.B. verschleiert, um in die Stadt zu gehen oder sich immer respektvoll und folgsam den anderen gegenüber verhalten (ihr Onkel Ferhat ist sehr streng).

Aber sie kann sich einfach nicht an diese Regeln gewöhnen, sie findet keinen Gefallen daran. Sie muss an Djamila denken, obwohl sie das nicht will. Sie fragt sich, ob sie Frankreich so verdorben hat, dass sie sich einfach nicht anpassen kann. Sie versucht, das Nützliche in diesen Regeln zu finden, findet es aber nicht. Leila rät ihr, nach Frankreich zurückzukehren und Algerien so schnell so möglich zu vergessen - so wie sie es tun wird, wenn sie mit dem Typen aus Paris verheiratet ist.

Sélima erzählt, dass sie etwas getan hat, dass für ihre Familie schon fast wie etwas Kriminelles aussehen muss: Da sie gern Algerien richtig kennen lernen wollte und auch eine Menge Leute kennen lernen wollte, nervt sie Kamel so lange damit, dass er mit ihr in die Stadt gehen soll, bis er schließlich widerwillig "ja" sagt.

Kamel war ihr in den letzten Tagen immer wieder ausgewichen, z.B. wenn sie durch eine Tür ins Zimmer kam, verließ er durch die nächste Tür das Zimmer. Deshalb will sie ihn provozieren. Zuerst fragt sie ihn nach der Stadt, und dann erzählt sie der Familie beim Abendessen von ihren Plänen. Die einzelnen Familienmitglieder reagieren sehr unterschiedlich darauf: Leila lacht ironisch, Onkel Ferhats Gesicht wird ganz weiß, Kamel steht auf und verlässt den Raum und Tante Zara sagt, dass man das nicht macht und begleitet .....

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