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Literaturanalysen zur Neuen Sachlichkeit: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Erich Kästner, Joseph Roth, Irmgard Keun, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky (Textanalysen, Band 2)
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Interpretation
German studies

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Georg-August-Universität Göttingen

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Vergleichende Analyse Die andere Möglichkeit - Erich Kästner Im Westen nichts Neues - Erich Maria Remarque Im Folgenden werde ich das Gedicht „Die andere Möglichkeit“ geschrieben von Erich Kästner im Jahre 1929 mit dem Textauszug „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque aus dem Jahre 1929 vergleichen. Das Gedicht ist in acht Strophen mit Quartett Form und einer Strophe mit fünf Versen aufgeteilt. Es lässt sich bis auf die letzte Strophe ein regelmäßiger Kreuzreim, der an einigen Stellen unrein klingt. Das Metrum ist ein…

Stimmen aus dem Massengrab
von Erich Kästner

Analyse - Musterlösung


Das politische Gedicht „Stimmen aus dem Massengrab“ wurde 1927 von Erich Kästner verfasst. Kästner verleiht in seinem Gedicht den gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges eine Stimme, indem er sie für das lyrische Ich funktionalisiert und ein lyrisches „Wir“ daraus formt.

Er kritisiert den Umgang mit der Erinnerung an den 1. Weltkrieg und seinen gefallenen Soldaten und appelliert an die Leser des Gedichtes, die Schrecken und Gefahren der Vergangenheit nicht zu unterschätzen.

„Stimmen aus dem Massengrab“ besteht aus insgesamt 6 Strophen mit je 5 Versen. Ausnahme bildet hier die 6. Strophe, welche 5 Verse enthält. Sämtliche Verse weisen einen 5-hebigen Jambus mit alternierenden Kadenzen sowie einem Kreuzreim auf. Wieder sticht diesbezüglich die 6. Strophe hervor, da ihr Reimschema abweicht: abaab.

Das Gedicht beginnt mit einer Art Bestandaufnahme, in der festgestellt wird, dass das lyrische „Wir“ tot ist und von seiner Umwelt ebenfalls als tot wahrgenommen wird „sie schlafen fest“ (Strophe 1, Z. 2.). Das Motiv der Schlaflosigkeit wird hier aufgegriffen und in Hinblick auf die Toten angewandt, sodass ein paradoxes Bild entsteht.

Unterstützt wird es dadurch, dass die Toten „Angst“(Strophe 1 Vers 4) um die noch lebenden Menschen haben. Die im Gedicht vorkommenden Anaphern vertiefen dieses Motiv. Die Gefallenen des Krieges können in ihrer Angst nicht reden, das sie „Dreck im Mund“(Strophe 2 Vers 1 & 4) haben.

In ihrer Verzweiflung „möchten“ sie „schreien“ (Strophe 2 Vers 2 & 3) und „aus den Gräbern steigen“ (Strophe 2 Vers 3). Die Unmöglichkeit dieses Unterfangens hebt den Appell des Autor hervor, der mit diesem drastischen Bild Irritation und eine daraus folgende A.....[read full text]

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In der zu Beginn aufgestellten Deutungshypothese wurde die Kritik an der Erinnerungskultur der deutschen Gesellschaft sowie ein formulierter Appell an die Rezipienten des Gedichts formuliert. In Hinblick auf Kästners Intention, konnte dargestellt werden, dass er mithilfe von Wortstarken rhetorischen Mitteln sein Ziel erreicht.

Er nutzt drei große Anaphern, die in ihrer Wirkung den Appell und die Kritik unterstützen. Hinzu kommt seine Konkretisierende Institutionskritik an der Kirche und die Aufforderung des Menschen, selber nachzudenken und  nicht das ihm Vorgesagt hinzunehmen. Hierbei fordert Kästner nicht zu einer Revolte auf sonder will den Leser zu einem hinterfragenden Denken motivieren, sodass in der Erinnerung die Gefahr des Vergesse.....

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