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Analyse: Selbstbildnis im Supermarkt von Rolf Brinkmann

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German studies

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Gedichtinterpre­tat­ion „Selbstbildnis im Supermarkt“ Das Gedicht „Selbstbildnis im Supermarkt“ von Rolf Dieter Brinkmann wurde im Jahre 1968 veröffentlicht und ist der Epoche der neuen Subjektivität zuzuordnen. Es befasst sich thematisch mit der Differenz zwischen der Fremd- und Selbstwahrnehmu­ng des Menschen. Beschrieben wird eine Alltagssituatio­n, in der das lyrische Ich vor einem Supermarkt steht. Es scheint etwas zu erblicken, was es sehr bewegt: sein Spiegelbild in der Schaufenstersch­ieb­e des Supermarktes. Dies hat es zwar erwartet, aber dennoch scheint es anders und noch negativer zu sein, als es sich das lyrische Ich vorgestellt hat. Als Reaktion hierauf setzt es einen Weg fort, bis dieser durch eine Wand versperrt ist, vor der es tatenlos stehen bleibt und abwartend darauf vertraut, dass es „später dann sicher jemand“ (V.13f.) abholt. Die Handlung wird chronologisch aus der Sicht des lyrischen Ichs geschildert. Sehr auffällig ist die Form des Gedichtes. Es besteht aus insgesamt sieben Strophen mit unterschiedlich­er Verszahl, wobei zudem alle Verse unterschiedlich lang sind. Daraus ergibt sich eine offene Gedichtsform und somit ein fehlendes Versmaß. Die offene Form mit den durchgehend verwendeten Enjambements bedingt das völlige Fehlen eines Reimschemas beziehungsweise ein..

Analyse : Selbstbildnis im Supermarkt


Das Gedicht ,,Selbstbildnis im Supermarkt'' wurde im Jahr 1968 vom Autor Rolf Brinkmann verfasst.

Brinkmann war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Das Gedicht umfasst das Thema Schichsalsschläge und den Umgang mit diesen. Die erste Deutungshypothese lautet, dass man lernen muss mit negativen Ereignissen richtig umzugehen. Sie werden immer wieder auftreten, wichtig ist nur, dass man weiß, wie man richtig handelt.


Insgesamt gibt es 15 Verse.Was dem Leser sofort auffält ist, dass die äußere Form des Gedichts sehr ungeordnet ist.

Da kein Reimschema, Metrum oder erkennbare Strophen vorhanden sind, wird deutlich, dass diese Wahl beabsichtigt ist. Somit wird direkt ein unruhiger und unharmonischer Eindruck überliefert, der äußere Aufbau unterstützt die chaotische Atmosphäre. Der erste Satz verläuft über fünf Verse, was sehr ungewöhnlich ist, da er nicht besonders lang ist und gerade einmal aus 14 Wörtern besteht (Vgl.

V. 1-5). Da die Sätze versübergreifend stehen, macht es keinen Zweck das Gedicht in Sinnabschnitte zu gliedern. Es geht darum wie das lyrische Ich davon berichtet, wie es sich in einer Supermarktfensterscheibe begegnet (Vgl. V.1ff.). Ein Supermarkt ist eine Metapher für Alltäglichkeit. Wenn man dieses auf den Text bezieht wird das Leben des lyrischen Ichs von dem Alltag wieder gegeben.

Er ist direkt und spiegelt es kompromisslos so wieder, wie es tatsächlich ist. Nebendessen steht das Adjektiv ,,groß''(V.2) ganz alleine in dieser Zeile.

Dadurch wird das Wort besonders hervorgehoben. Hier wird die besonders große Größe der Fenst.....[read full text]

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Durch mehrere Weisen der Intonation kann man den Inhalt sowie die Gesamtaussage von diesem Gedicht beeinflußen. Außerdem ist es oft doppeldeutig.

Auch die vielen sprachlichen Mittel wirkenauf den Leser.


Die Deutungshypothese bestätigt sich, jedoch lassen sich noch einige Aspekte ergänzen.

Das Gedicht möchte aussagen, dass im Leben immer wieder Tiefpunkte auftauchen werde. Diese sind alltäglich, unvermeindbar und lassen sich schlecht abstellen. Dennoch wird hier klar, dass man nicht einfach aufhören soll wenn eine ,,Wand'' im Leben auftaucht. Man soll nicht einfach aufgeben und stumm auf Hilfe hoffen. Richtig ist, wenn man die Dinge die jemanden stören erfasst hat und daraufhin ihnen ins Auge schaut.Man soll probieren diese Probleme zu lösen um das Leben .....

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