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Analyse: Die Mütze von Thomas Bernhard

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German studies

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

20018, 1

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Proseminararbeit


Inhaltverzeichnis


  1. Einleitung .3

  2. Thomas Bernhard Biographie 3

  3. Erzähltheoretischeanalyse nach Gerard GENETTE 6

    1. Zeit 7

      1. Ordnung .8

      2. Frequenz 9

      3. Dauer .10

    2. Stimme des Erzählers 10

    3. Fokalisierungstypen 12

  4. Interpretation 12

  5. Zusammenfassung 14

Literaturverzeichnis .15


  1. Einleitung


Die vorliegende Proseminararbeit beschäftigt sich mit der literaturwissenschaftlichen Interpretation der Erzählung „Die Mütze“, geschrieben von Thomas Bernhard, einem berühmten österreichischen Schriftsteller. Thomas Bernhard ist zweifellos einer der bedeutendsten österreichischen und deutschsprachigen Autoren.

Die Analyse dieser Erzählung wird nach dem erzähltheoretischen Ansatz von Gerard Genette durchgeführt. Er war ein französischer Literaturwissenschaftler und hat sich hauptsächlich mit den Fragen der Textanalyse beschäftigt. Am Anfang dieser Arbeit wird zuerst etwas über dem Autor und seinem Leben gesagt. Es ist wichtig die Biographie des Autors zu kennen, um sich überhaupt mit seinen Texten beschäftigen zu können.

Das Hauptaugenmerk dieser Proseminararbeit liegt auf der erzähltheoretischer Analyse. Es werden die Grundkategorien wie die Zeit, die Stimme des Erzählers sowie die Fokalisierung besprochen.

Das Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, wie die Erzählung „Die Mütze“, hinsichtlich ihres Aufbaus und ihres Inhalts, bewertet werden kann.


  1. Thomas Bernhard Biographie

Nicolaas Thomas Bernhard wurde am 9. Februar 1991 in Heerlen, Holland, als Sohn von Herta Bernhard (1904-1950) und Alois Zuckerstätter (1905-1940), geboren. Er wurde nach dem bekannten Schrifsteller, Thomas Mann, benannt. Seinen Vater hat Thomas nie gekannt, da der Vater nach dem Geburt von Thomas in Deutschland verschwunden ist. Seine Mutter, Herta Bernhard, brachte ihn zu den Großeltern in Wien, die, wegen der schlechten finanziellen Situation, im Jahre 1935 nach Salzburg gezogen sind.

Ein paar Jahren nach dem Umzug, kam der sechsjährige Thomas zu seiner Mutter, die zu dieser Zeit in Traunstein, in Bayern, wohnte. Dort hat sie einen neuen Mann gefunden und wieder geheiratet. Thomas Bernhard wurde zu dieser Zeit in einen Erziehungsheim geschickt, da er schulische Probleme hatte. Kurz danach wurde diser Erziehungsheim durch einen Bombenangriff zerstört und deswegen musste Thomas in einem Gymnasium seine Ausbildung weiter machen.

Im Gymnasium war er auch nicht sehr lange. Die Schulausbildung hat er abgebrochen, um eine Kaufmannlehre zu beginnen. Seine Mutter ist im Herbst 1950 an Krebs gestorben. Bernhard war schwer an einer Rippenfellentzündung erkrankt, sogar lebensgefährlich, und musste einige Zeit im Krankenhaus liegen. Zu dieser Zeit began er sich mit der Literatur zu beschäftigen und zu schreiben.

Im Jahre 1950 erschien seine erste Kurzgeschichte „Das rote Licht“. Im Bezug auf Bernhards Kontakt mit Frauen ist eine Frau nennenswert, eine 35 Jahre ältere Hedwig Stavianicek, mit der er lange zusammen war. In Salzburg arbeitete er für die Tageszeitung „Demokratisches Volksblatt“, wo er über regionale Gerichtsreportagen und Kulturberichte schrieb. Bernhard hat, neben der Literatur, noch Interesse für Musik und darstellende Kunst gezeigt. Er studierte Regie und Schauspiel am Salzburger Mozarteum und ein paar Jahre danach versuchte Bernhard, Literatur fürs .....[read full text]

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Viele seine Erzählungen und Werke bestehen aus Monologen des Ich-Erzählers. Sein Stil ist kennzeichnet durch die Einschaltungen wie: „sagte er“, „so Reger“ und andere. Ab 1970 schrieb er vorwiegend Dramen, teils tragikomisch, in denen die Thematik der erzählerischen Werke variiert wird. Die autobiographischen Werke und die späteren, gattungsmäßig schwer einzuordnenen Prosatexte zeigen mitunter eine starke Wendung zum Kommunikativen, die über die Selbstbezogenheit der Haptfiguren in früheren Werken hinausgeht.

Die Gefühle, die Bernhard in der Kindheit fühlte, spiegelte er in seinen Werken. Seine Mutter verlegte ihn oftmals und er empfand eine sehr große Einsamkeit. Dieses Trauma reflektierte er oft in den Werken wie zum Beispiel düstere Landschaft und dunkle und kalte Häuser und einsame Figuren in seinen Romanen. Bernhard hat für sein literarisches Werk nicht nur immer wachsendes Publikum gewonnen, sondern auch viel Schriftsteller und Schriftstellerinnen.

Daneben hat er auch in anderssprachigen Ländern eine Reihe prominenter Schreibender auf Bernhards charakteristischen Stil reagiert. Seit 2001 gab es in Gmunden mit rund 20.000 Originaldokumenten das Thomas Bernhard Archiv. Thomas Bernhard schrieb in seinem Leben insgesamt 250 Artikel, 5 Gedichtbände, 23 größere Prosatexte und Erzählungen und 18 Theaterstücke, Kurzschauspiele und Dramolette.2

  1. Erzähltheoretische Analyse nach Gerard Genett


In den vergangenen Jahrzehnten hat die Erzähltheorie einen enormen Aufschwung erlebt. Die Erzählforschung hat seit den 60er Jahren eine große Anzahl von neuen Termini und Systemen für die Analyse von Erzähltexten entwickelt.3 Der französische Strukturalist, Gerard Genette, hat im Jahre 1972 ein Modell zur Analyse vorgelegt, das in der Literaturwissenschaft allgemein anerkannt worden ist.

Genette lenke die Aufmerksamkeit auf Strukturen und Techniken der Fiktion, die zuvor nicht wahrgenommen wurden oder deren Bedeutung nicht erkannt worden sei. Im Folgenden soll Thomas Bernhards Erzählung „Die Mütze“ erzähltheoretisch analysiert werden. „Die Erzählung“ von Gerard Genette, einem einflüssreichen Erzähltheoretiker, dient als Grundlage dieser Untersuchung.

In der Erzählung „Die Mütze“ handelt es sich um


„[e]ine äußerst konzentrierte, auf das schreibende »Ich« zentrierte Geschichte: ein 25jähriger Student der Forstwissenschaft, der Angst hat, verrückt zu werden, zieht sich in seines abwesenden Bruders Haus zurück, in dem er zunächst zur Ruhe kommt, dessen Leere und Dunkelheit ihm zunehmend unerträglicher werden, so daß er täglich wie unter Zwang hinaus und zur nächsten Ortschaft läuft.

Bei dieser Gelegenheit findet er auf der Straße eine Schirmmütze; er wagt weder, sie fortzuwerfen, noch sie zu behalten, und versucht darum, den Eigentümer ausfindig zu machen, was ihm aber nicht gelingt. Denn alle Leute, die er befragt, haben selbst genau solch eine Mütze; erschöpft nimmt er sie schließlich mit nach Hause und setzt sich, während er seinen Bericht schreibt, auf den Kopf.

Ein banaler Vorgang, dennoch eine ungewöhnliche, befremdende Geschichte.“4

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In Bernhards Erzählung „Die Mütze“ entspricht die Erzählzeit einem Umfang von siebzehn Druckseiten, wobei die erzählte Zeit schwieriger zu bestimmen ist, da es nicht in der Erzählung erwähnt wurde, wie lange die Handlung genau dauerte.

Genette legt drei Kriterien zur Analyse der Zeitverhältnisse innerhalb der Erzählung fest: die Dauer, die Ordnung und die Frequenz. Diese werden in folgenden Absätzen näher beschrieben.


      1. Ordnung


Die Ordnung bezeichnet allgemein


das Verhältnis zwischen der Anordnung der Ereignisse in der erzählerischen Darstellung und ihrer quasi-realen Chronologie. Die Ordnung kann chronologisch, anachronisch oder achronisch sein.“9


In der Erzählung „Die Mütze“ ist es eindeutig, dass hier die Handlung chronologisch strukturiert ist, d.h. dass die Ereignisse in der Reihenfolge erzählt sind, in der sie sich ereignet haben. Eine Umstellung der chronologischen Ordnung einer Folge der Ereignisse nennt man narrative Anachronie. Die chronologische Abfolge einer Geschichte wird durch Analepsen (Rückwendungen) und Prolepsen (Vorausdeutungen) umgestellt.

Im Fall der Erzählung von Thomas Bernhard „Die Mütze“, liegt am Anfang der Erzählung, nach Genette, eine Analepse vor. Beispiel aus dem Text wäre:


Die ersten zwei Wochen in dem unmittelbar am Ufer des Attersees gelegenen Haus waren für mich eine solche Neuigkeit, daß ich aufatmete; mein Körper fing wieder zu leben an, mein Gehirn versuchte sich in einer mir schon abhanden gekommenen, für den Gesunden wohl lächerlichen, für mich, den Kranken, aber noch ungemein erfreulichen Akrobatik.“10


Eine Analepse liegt dann vor, wenn ein Ereignis nachträglich dargestellt wird, das zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden hat als dem, den die Erzählung bereits erreicht hat.11

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In der Erzählung ist auch iteratives Erzählen zu finden und ein Beispiel dafür würde Folgendes:

[ .] und ich setzte, weil mir während des Schreibens so kalt geworden war, auf einmal die Mütze auf. Alle haben sie eine solche Mütze auf, dachte ich, alle, während ich schrieb und schrieb und schrieb .“14

Haslinger, ein bekannter österreichischer Germanist, interpretiert „diese besondere iterative Sprachform (ohne syntaktischen Abschluß) [ .], daß der Erzähler nun endgültig an dem Punkt angekommen ist, an dem er verrückt wird.“15


      1. Dauer


Im Folgenden geht es um die Dauer. Mittels der Dauer kann bestimmt werden, welchen Zeitraum innerhalb der Erzählung die Darstellung eines Sachverhalts einnimmt. So selten, wie eine Erzählung ohne Retrospektion und Antizipation auskommt, so unmöglich ist es auch, eine absolute Isochronie herzustellen.16

Wie viel Zeit beansprucht die Darstellung des Geschehens in Bernhards Erzählung? Es sind fünf Grundformen der Erzählgeschwindigkeit zu nennen:


1. zeitdeckendes Erzählen (Szene)

2. zeitdehnendes Erzählen (Dehnung)

3. zeitraffendes beziehungsweise summarisches Erzählen (Raffung)

4. Zeitsprung (Ellipse)

5. Pause17

In Bernhards Erzählung „Die Mütze“ besteht der Eindruck eines zeittraffenden Erzählens, was bedeutet, dass die erzählte Zeit länger dauert, als die Erzählzeit (Lesezeit). Das ist schon am Anfang der Erzählung deutlich, wo er die erste zwei Wochen im Haus am Ufer beschreibt.

Der im Titel erwähnte Gegenstand taucht erst in Mitte des Textes auf und irritiert somit die Erwartungshaltung des Lesers.18


    1. .....

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Ein Beispiel dafür wäre:


Als sie draußen waren und ich keinerlei Veranlassung zur Beherrschungmehr hatte, und ich hatte mich in diesem Haus und unterdiesen Menschen, wie ich mir selbst eingestehe, auf die fürchterlichste Weise ununterbrochen beherrschen müssen,wie ich jetzt nachrechne, zwei Wochen beherrschen müssen, verfiel ich augenblicklich meinen Zuständen.“21


    1. Fokalisierungstypen


Die Fokalisierung ist ein Begriff aus der Erzähltheorie, den Gérard Genette im Jahr 1972 einführte. Die Frage der Fokalisierung lautet: „Aus welcher Sicht wird erzählt?“. Genette unterscheidet zwischen folgenden Fragen: „Wer sieht?“ und „Wer nimmt wahr?“. Hierbei wird zwischen der Nullfokalisierung (unfokalisierte Erzählung), Interne Fokalisierung und Externe Fokalisierung unterschieden.22 Bei der Nullfokalisierung weiß der Erzähler beziehungsweise sagt mehr, als irgendeine der Figuren weiß.

Bei der internen Fokalisierung sagt der Erzähler nicht mehr, als die Figur weiß und bei der externen Fokalisierung sagt der Erzähler weniger, als die Figur weiß.23 In Bezug auf die Erzählung „Die Mütze“ können wir von einer internen Fokalisierung sprechen. Der Erzähler weiß, was eine Figur der Geschichte weiß. Der Blickwinkel kann innerhalb der Erzählung wechselhaft sein und somit ist der Horizont des Erzählers auf den seiner Figur beschränkt.


  1. Interpretation


In der Erzählung „Die Mütze“ geht es um einen kranken Mann, der auf dem Weg eine Mütze findet, und versucht den Besitzer der Mütze zu finden. Zuerst ist er zu den Bauern gegangen und sie alle haben solche Mützen getragen. Da er von Beruf her Wald- und Forstwissenschaftler ist und somit zu einer anderen oberen Schicht gehört, kann er eine solch.....

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Am Ende setzte er die Mütze auf seinen Kopf auf. Kopf wird kulturell als Symbol der Herrschaft gesehen, aber in dem Fall stellt die Mütze auch ein Symbol für den Seelenzustand des Erzählers dar. Durch diese Metaphorik sind die, die zur unteren Schicht gehören, als Herren bezeichnet. Dieses symbolisches Denken führt uns zur Realität und Fiktion. Der Erzähler könnte als Wald- und Forstwissenschaftler schon seit zwei Jahren seinen Beruf wegen Kopfschmerzen nicht machen.

Er hatte viele Ärzte besucht, ist von einem Kopfklinik zu anderen gelandet, aber niemand konnte ihm helfen. Die Mütze hat aber ihm geholfen, seine Krankheit zu heilen und seine Sorgen zu vergessen.



  1. Zusammenfassung


Das Ziel der vorliegenden Arbeit war den kontroversen österreichischen Schriftsteller und Dramatiker Thomas Bernhard vorzustellen und die Eigenheiten von seiner Erzählung „Die Mütze“ in einer erzähltheoretischen Analyse, nach den Kriterien Genettes, herauszustellen. Außerdem sollte das Modell des Strukturalisten auf seine Anwendbarkeit überprüft werden.

Die Formanalyse liefert die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt und dessen Bedeutung. Aus der Erzählungen von Thomas Bernhard geht deutlich hervor, dass er einen Zwiespalt zwischen der realen und fiktiven Welt erlebt. Dies ist ein Spur von dem pessimistischen und nihilistischen Wurzeln, wie zum Beispiel sein kranker Kopf, Dunkelheit, Weg aus der Realität usw.

Schließlich ist auch zu erwähnen, dass Thomas Bernhards Prosastücke handlungsarm, aber dagegen Sinnreich sind, die die literarischen Strategien der Irritation darstellen.


Literaturverzeichnis


Dittmar, Jens (Hrsg.): Thomas Bernhard. Werkgeschichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1981.

Gérard Genette: Discours du récit, in: Ders.: Figures III, Paris 1972, S. 67-273. Dieser Analyse liegt die deutschsprachige Ausgabe zu Grunde: Gérard Genette: Die Erzählung, Aus dem Französischen von Andreas Knop, .....

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von Andreas Knop, 2. Auflage, München 1998, S. 21f.

9 Vgl. Martinez/Scheffel, Einführung in die Erzähltheorie, S. 32.

10 Höller, Hans: Kommentar. In: Thomas Bernhard: Erzählungen. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2001, S. 18.

11 Vgl. Martinez/Scheffel, Einführung in die Erzähltheorie, S. 33.

12 Vgl.Ebd. S. 45f.

13 Höller, Kommetar, S. 18.

14 Höller, Kommetar, S. 34.

15 Haslinger, Adolf: Mütze, Mantel, Wetterfleck. Kleiderthematik und poetisches Verfahren bei Thomas Bernhard. In: Gebesmair, Franz (Hrsg.): Bernhard-Tage Ohlsdorf 1994. Materialien. Weitra 1994, S. 25.

16 Vgl. Martinez/Scheffel, Einführung in die Erzähltheorie, S. 39.

17 Vgl. Ebd. S. 39f.

18 Judex, Bernhard: Thomas Bernhard: Epoche. Werk. Wirkung. München: Beck 2010, S. 63.

19 Vgl. Martinez/Scheffel, Einführung in die Erzähltheorie, S. 68.

20 Höller, Kommetar, S. 18.

21 Höller, Kommetar, S. 19.

22 Vgl. Martinez/Scheffel, Einführung in die Erzähltheorie, S. 64.

23 Vgl.Ebd.

24 Höller, Kommetar, S. 20.

25 Haslinger: Mütze, Mantel, .....

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