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Homework
Communication / Media

University, School

Universität Hildesheim

Grade, Teacher, Year

2009/2010

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Text by Ellinor G. ©
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Erörterung Schränkt das Internet unsere Privatsphäre ein? Beinahe jeder in der heutigen Gesellschaft nutzt das Internet. Sei es zur Informationsbes­cha­ffung, oder nur zum Zeitvertreib. Bekannt ist allerdings, dass diese neue Ressource auch Daten speichert und diese mehr oder weniger öffentlich zugänglich sind. Die Informationen die wir über uns preisgeben können auf Seiten wie Facebook, Twitter  oder MySpace von jedermann eingesehen werden. Somit wirft sich die Frage auf, kann man als moderner Internetnutzer überhaupt…

RememberTheMilk

Remember The Milk (kurz: RTM) ist ein kosten-loser Internetdienst zur Aufgabenverwaltung. Die Nutzer können ihre Aufgaben sowohl online, als auch offline am Computer bearbeiten. RTM wurde im Oktober 2005 von einem australischen Team auf den Markt gebracht und hat inzwischen mehr als 2,5 Millionen registrierte Nutzer und ist in 21 Sprachen verfügbar.

Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeine Kurzchrakterisierung
2 Dienstbeschreibung
3 Analyse
4 Nutzungsbeispiel
5 Quellen

Allgemeine Kurzcharakterisierung


Das Ziel von RTM ist es, das Verwalten von Aufgaben einfacher, schneller und spaßiger zu gestalten und somit die Organisation zu verbessern und Produktivität zu steigern.


Dabei richtet der Dienst sich an alle Menschen, die ihre Aufgaben besser verwalten wollen, sowohl im Privaten als auch im Arbeitskontext. RTM hat also eine sehr breite Zielgruppe.


Für 25$ pro Jahr kann man auf die Pro-Version erweitern und erhält dafür bevorzugten Service und Apps für Smartphones (iPhone, Android, Blackberry, Windows Mobile) verwenden.

Dienstbeschreibung


RTM ist ein Dienst zur Informationsverwaltung mit Hilfe von To Do-Listen. Hierfür gibt es verschiedene Listen-Kategorien (Eingang, Arbeit, Privat, Studium, Gesendet) zu denen man Aufgaben hinzufügen kann.

Die Aufgaben kann man dann durch verschiedene Angaben ergänzen. Dies sind Fälligkeitsdatum, Wiederholung, Notizen, Zeiteinschätzung, Ort (mithilfe Google Maps), Priorität, Tags und URLs.


RTM interagiert mit einer Vielzahl von anderen Programmen und Webanwendungen. So kann man Aufgaben nicht nur über das RTM-Interface hinzufügen, sondern auch per E-Mail oder Twitter. Weiterhin kann man sich Erinnerungen per SMS, E-Mail oder Instant-Messenger schicken lassen.

Außerdem lässt sich RTM in Netvibes, Google Calendar und iGoogle einbinden und als Atom Feed darstellen. Das Synchronisieren mit einigen Anwendungen wie Outlook oder Smartphones, steht jedoch nur für Nutzer der Pro-Version zur Verfügung.


Damit man immer einen guten Überblick über seine Aufgaben hat, gibt es viele verschiedene Arten, sie sich anzeigen zu lassen. Dies kann entweder nach Kategorien erfolgen, als Tag-Wolke oder im Überblick für heute, morgen und überfällige Aufgaben. In der Suche kann man gezielt nach allen möglichen Kriterien eine bestimmte Aufgabe suchen.

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Analyse des Web 2.0-Dienstes Remember the Milk
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Neben der Informationsverwaltung kann RTM auch zur Koordinationsunterstützung bei kollaborativer Zusammenarbeit genutzt werden. Kontakte können über die Suche oder über Einladungen per E-Mail hinzugefügt und dann verschiedenen Gruppen zugeordnet werden (z.B. Freunde oder Kollegen).

Man kann sowohl einzelne Aufgaben, als auch ganze Listen mit einem oder mehreren Kontakten oder einer Gruppe teilen, so dass jeder sie bearbeiten kann (sharing). Andererseits kann man Aufgaben oder Listen veröffentlichen und sie so nur für einen oder mehrere seiner Kontakte oder aber für alle sichtbar machen.

In letzterem Fall wird die Liste auch von Suchmaschinen angezeigt.


Um den Nutzen zu erhöhen, kann RTM auch offline genutzt werden, dafür muss jedoch zuerst das Google Gears Plugin installiert werden. Mit dem Aktivieren des Offline-Modus werden alle Daten auf dem Computer gespeichert und sind somit auch ohne Internetverbindung über den Browser abruf- und bearbeitbar.

Sobald wieder eine Verbindung besteht, kann man den Offline-Modus deaktivieren und die Website synchronisiert automatisch die Daten. Einige Funktionen für die eine Internetverbindung benötigt wird (Hinzufügen von Orten, Aufgaben teilen oder publizieren), sind im Offline-Modus nicht verfügbar.



Um Potenziale und Problemfelder zu verdeutlichen wird eine Analyse nach Nicola Döring (2003) durchgeführt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die bei ihr vorgestellten Theorien sich hauptsächlich auf die Kommunikation zwischen Menschen über das Internet beziehen und so nur einen kleinen Teil der Funktionen von RTM abdeckt.

Aus diesem Grund spielen soziale Informationsverarbeitung, Simulation und Imagination, soziale Identität, Kanalreduktion und Herausfiltern sozialer Hinweisreize keine Rolle.


Die Entscheidung für einen Dienst wie RTM trifft der Nutzer aufgrund rationalen Kalküls, da er gezielt eine Anwendung sucht, mit dem er seine Aufgaben und seine Zeit am besten planen kann. Da der Dienst hauptsächlich der individuellen Organisation dient, spielen normative Einflüsse oder interpersonale Abstimmungen außer in Gruppenarbeiten keine große Rolle.


RTM bietet viele Vorteile auf dem Gebiet des Aufgaben- und Zeitmanagements. Durch die Vielfalt an Informationen, die man zu den Aufgaben hinzufügen kann, und die Einbindung in zahlreiche andere Anwendungen weist der Dienst eine hohe mediale Reichhaltigkeit auf.

Er ist durch die intuitive Benutzeroberfläche angenehm, leicht und schnell zu bedienen, was einen positiven subjektiven Eindruck beim Mediengebrauch herstellt und eine relativ hohe soziale Präsenz erzeugt. Dies entspricht auch dem erklärten Ziel von RTM Aufgabenverwaltung zu einer schnellen und spaßigen Sache werden zu lassen.

Die Kommunikationsfunktionen sind bei RTM nicht sehr ausgeprägt, jedoch bieten sie für die Zusammenarbeit durch das Notizenfeld der Kommunikationsaufgabe angemessene Feedback-Möglichkeiten. Auch die Mediensynchronität ist sehr ausgeprägt, da geteilte Aufgaben oder Listen gleichzeitig bearbeitet werden können, was sich ebenfalls positiv auf die Kollaboration auswirkt.


Andererseits kann er selbst zu einem gewissen Grad an der Gestaltung des Dienstes mitwirken. Es gibt Foren, in denen er Verbesserungsvorschläge und Ideen posten oder Vorschläge für die Übersetzung in andere Sprachen machen kann. Darüber hinaus stellt RTM eine Programmierschnittstelle zur Verfügung, so dass jeder Programme schreiben kann, die mit RTM interagieren.


Ein letztes Thema ist der Datenschutz. Man kann RTM erst nach einer Registrierung nutzen, bei der man allerdings nur Vor- und Nachnamen (die müssen jedoch nicht stimmen), Benutzernamen und E-Mail-Adresse angeben muss.

Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und erscheinen auch nicht in Suchmaschinen. Aufpassen muss man jedoch beim Publizieren von Listen. Dem Nutzer muss klar sein, dass wenn er Listen veröffentlicht, sie für alle sichtbar sind und auch von Suchmaschinen angezeigt werden.


Nutzungsbeispiel


Um die Anwendung des Dienstes zu illustrieren, gehe ich von einem Studenten im letzten Semester aus, der neben dem Studium kleinere Übersetzungsaufträge erledigt. Da er gleichzeitig Aufgaben für Seminare, die Abschlussarbeit und verschiedene Übersetzungsaufträge erledigen muss, braucht er ein gutes System für die Organisation seiner Aufgaben und die Planung seiner Zeit, um alles fristgerecht zu schaffen und nicht den Überblick zu verlieren.


Hierfür ist es RTM gut geeignet. Das Design ist klar und übersichtlich und die Bedienung sehr einfach und intuitiv. Der Nutzer hat ausreichend Möglichkeiten, den Dienst seinen Aufgaben anzupassen, indem er z.B. die Kategorien ändern kann.

Auch die vielfältigen Anzeigeoptionen helfen dabei, den Überblick zu behalten. Durch die Erinnerungen wird gewährleistet, dass man keine Aufgabe vergisst.


Die Kommunikation hierfür kann über das aufgabengebundene Notizenfeld ablaufen. Sobald jedoch ausführlichere Kommunikationsaufgaben anfallen, reichen die Kommunikationsfunktionen nicht aus und ein anderer Dienst müsste hinzugezogen werden. Auch die Funktionen zum Hinzufügen von Kontakten sind nicht sehr ausgeprägt.

Man muss den Nutzernamen oder die E-Mail-Adresse der Person wissen, die man hinzufügen möchte, es gibt keine weiteren Suchkriterien. Diese Umstände verdeutlichen, dass RTM den Schwerpunkt auf die Informationsverwaltung und nicht die interpersonale Kommunikation legt.


Das Einbinden in andere Anwendungen, z.B. in Google Calendar, ist eine weitere nützliche Funktion. Dort wird über ein kleines blaues Symbol angezeigt, dass eine Aufgabe vorhanden ist. Es wäre jedoch besser, wenn man auf den ersten Blick die Aufgaben sehen könnte und nicht erst nach dem Anklicken.


Quellen


Remember The Milk (verifiziert am 27.01.2011, 9:45 MEZ)

Döring, Nicola (2003): Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. 2., überarb. u. erw. Aufl. Göttingen u.a.: Hogrefe.



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