Interpretation

Analyse des Gedichts Abschied von Joseph von Eichendorff

1.620 Words / ~7 pages
<
>
Literaturanalysen zur Epoche Romantik: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Joseph v. Eichendorff, Clemens Brentano, Heinrich Heine. Heinrich von Kleist (Textanalysen, Band 5)
Download
a) trade for free
b) buy for 3.90 $
Document category

Interpretation
German studies

Abschied Eichendorff Interpretation

University, School

Gymnasium am Römer Kastell Alzey

Grade, Teacher, Year

15mss-punkte 2015

Author / Copyright
Text by Derek C. ©
Format: PDF
Size: 0.04 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.5 of 5.0 (2)
Live Chat
Chat Room
Networking:
3/0|49.0[0.0]|25/87







More documents
Hausarbeit Inhalt 1. Die metrische Struktur: 1 2. Das Reimschema: 3 3. Die syntaktische Segmentierung: 3 4. Charakterisieru­ng der Sprechsituation­: 4 5. Verhalten zwischen Sprechsituation und besprochener Situation: 5 6. Identifizierung dreier Tropen: 5 Das Gedicht „Abschied“ wurde im Jahr 1811 von Joseph Freiherr von Eichendorff verfasst und handelt von einer lyrischen Figur, welche sich auf die Schönheit des Waldes besinnt und diesen verlässt, um das Fremde zu erkunden. 1. Die metrische Struktur: x: unbetont 3: Hebungen­…
Die zwei Gesellen – Joseph Eichendorff Gedichtinterpre­tat­ion & Autor Das Gedicht „Die zwei Gesellen“ wurde zur Zeit der Romanistik im Jahre 1818 von Joseph von Eichendorff verfasst. Die Kennzeichen der Romantik ist ihre Vielfältigkeit z.B die Beschäftigung mit dem Schauerlichen und Abgründigen, das wortmusikalisch­e Spiel mit Farben und Klängen sowie die Sehnsucht, sich von den Normen des bisherigen Lebens zu befreien. In dem Gedicht geht es um zwei Gesellen die sich im Frühling auf den Weg machen etwas großes zu erreichen,…
Analyse des Gedichts Abschied von Joseph von Eichendorff

Gedichtanalyse

In dem Gedicht "Abschied" von Joseph von Eichendorff geschrieben im Jahre 1810 geht es um das lyrische Ich, das Zuflucht und Unterschlupf im Wald sucht, diesen jedoch verlassen muss, um in die Welt zu ziehen.

Das Gedicht ist in vier Strophen mit jeweils acht Versen unterteilt. Es ist im Kreuzreim verfasst, das Metrum ist ein dreihebiger Jambus mit einem alternierenden Wechsel von klingenden und stumpfen Kadenzen. Diese Regelmäßigkeit des Metrums und der Kadenzen sorgt für ein Gefühl von Ruhe und Entspannung, während man das Gedicht liest.

Allein deshalb lässt es schon sehr gut der Epoche der Romantik zuordnen.


In der ersten Strophe beschreibt das lyrische Ich die Schönheit des Waldes und erklärt, wie dieser es vor der hektischen geschäftigen Welt verbirgt und schützt. Mit dem Parallelismus "O Täler weit, o Höhen, - O schöner, grüner Wald,"(v. 1-2) gleich zu Anfang des Gedichts wird klar gemacht, dass die Schönheit der Natur, insbesondere des Waldes überall ist und das lyrische ich vollkommen umgibt.

Nirgendwo im Wald gibt es etwas, dass als weniger schön anzusehen wäre. Nach dieser euphemistischen Darstellung der Umgebung geht das lyrische ich auf die Wirkung ein, die die Natur auf es selbst hat. Es bezeichnet den Wald als "Andächt'ge[n] Aufenthalt"(V. 4), was auch zeigt, dass es den Wald als etwas magisches, ja beinahe göttliches ansieht, was es verdient, angebetet zu werden.

Wie eng die Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Wald bzw. der Natur ist, wird ebenfalls symbolisiert durch die Personifikation des Waldes "Schlag noch einmal die Bogen – Um mich, du grünes Zelt!"(v. 7-8). Des weiteren demonstriert die Metapher des Waldes als schützendes Zelt sehr gut, wie geborgen und geschützt sich das lyrische Ich innerhalb des Waldes vor der geschäftigen W.....[read full text]

Download Analyse des Gedichts Abschied von Joseph von Eichendorff
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Analyse des Gedichts Abschied von Joseph von Eichendorff
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Dies lässt sich vergleichen mit dem christlichen Auferstehungsglauben, der davon handelt, wie Jesus am Kreuz starb, um die Menschen von ihrem Leid und ihren Sünden zu erlösen und schließlich drei Tage später wieder auferstanden ist und genauso herrlich wie vorher war.

In diesem Gedicht bezieht sich diese Vorstellung auf die Natur, die jeden Tag neu geboren wird und mit ihrer Herrlichkeit das Leid der Menschen vertreiben kann. Dies deutet auf ein weiteres wichtiges Motiv der romantischen Epoche hin, den Pantheismus. Diese Denkweise ist überzeugt davon, dass Gott in allen Dingen auf der Welt steckt.

Dadurch dass er die Welt erschuf, ist alles Natürliche und Ursprüngliche, was nicht von Menschen erschaffen wurde, ein Abglanz von Gott. Das Ziel der Romantiker war eine Verbindung zwischen Mensch und Gott, folglich also auch eine Verbindung zwischen Mensch und Natur.


In der dritten Strophe nimmt das lyrische ich Bezug auf eine Botschaft, die es vom Wald beziehungsweise innerhalb des Waldes erhalten hat. Damit kann auch eine erlangte Erkenntnis innerhalb der Natur gemeint sein. Denn es erklärt, dass dieses Wort im Wald geschrieben stand(vgl. v. 17-18).

Diese Metapher kann so gedeutet werden, dass das lyrische Ich, während es sich im Wald aufhielt, eine Erkenntnis oder einen Gedanken hatte. Die beruhigende und schöne Atmosphäre des Waldes verhalf ihm zu dieser Erleuchtung. Ein weiteres Indiz für diese Deutung ist die genauere Beschreibung als "stilles, ernstes Wort"(v. 18).

Es kann sich also gut um einen Gedanken des lyrischen Ichs selbst handeln. Des Weiteren erzählt das lyrische Ich, dass dieses Wort von rechtem Tun und Lieben und dem Hort des Menschen handelt. Es geht also um eine Verbindung von richtigem wahrscheinlich moralischem Handeln und Gefühlen, was als Verbindung zwischen der damaligen Epoche der Aufklärung und der Romantik verstanden werden kann.

Die Aufklärer beschränken sich auf Vernunft und Gedanken des Menschen, während die Romantiker diese Eigenschaften mit Gefühl und Leidenschaft verknüpfen wollte. Deshalb ist dieser Gedanke oder diese geistige Erkenntnis des lyrischen Ichs in Verbindung mit Liebe und Gefühlen sehr interessant und passt zur damaligen Situation der Men.....

Download Analyse des Gedichts Abschied von Joseph von Eichendorff
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Analyse des Gedichts Abschied von Joseph von Eichendorff
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Die Unbekannte Weite der Welt außerhalb ihres Lebensbereiches hatte auf sie eine magische und faszinierende Wirkung. Die Bewegung des Wanderns wird noch dazu durch mehrere Enjambements(vgl. v. 27-28; v. 29-31) untermalt. Im letzten Teil stellt das lyrische ich jedoch auch klar, dass egal wo es sich gerade aufhält, also mitten in der Welt, Der Wald trotzdem irgendwie anwesend ist und das lyrische ich von seiner Einsamkeit erlösen und sein Herz berühren kann.

Diese erneute Personifikation des Waldes und der Natur(vgl. v. 30 f.) zeigt erneut, dass eine enge Verbindung zwischen dem lyrischen ich und der Natur besteht und dass es den Wald ebenfalls als Person ansieht. Die hier angedeutete Vorstellung einer Art Seele des Waldes, die überall auf der Welt existiert, passt ebenfalls zum Motiv den Pantheismus.

Gott steckt in allen Dingen überall auf der Welt und kann so die Menschen, egal wo sie sich gerade aufhalten, unterstützen und ihr Herz berühren. Diese Vorstellung lässt sich auch mit jener des romantischen Autors Schlegel von einer progressiven Universalpoesie verbinden. Überall auf der Welt gibt es schöne und somit poetische Dinge, die bestimmte Gefühle im Menschen auslösen und sein Gemüt aufhellen können.

Das ziellose Umherwandern des lyrischen Ichs und auch als romantisches Motiv passt gut zur Bezeichnung progressiv, da ohne Ziel die Wanderung ebenfalls nicht abschließbar ist.


Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Gedicht von Joseph von Eichendorff sehr viele romantische Motive enthält und deshalb sehr typisch für diese Epoche ist.

Die Sehnsucht der Menschen nach der Natur kommt in allen Strophen sehr gut zum Ausdruck und damit verbunden auch das Motiv des Pantheismuses. Alles in der Natur hat in irgendeiner Art und Weise auch eine Verbindung zum Göttlichen, wie beispielsweise der Beginn eines Tages vergleichbar mit der Auferstehung Jesu's ist.

Ebenfalls typisch für die Romantik ist die Abneigung gegenüber der alltäglichen geschäftigen Welt, ohne Gefühl und Individualität. Durch Umwälzungen in allen Lebensbereichen wie der Industrialisierung oder der französischen Revolution wurden die Menschen der damaligen Zeit immer mehr verzweckt und weniger als .....

This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Analyse des Gedichts Abschied von Joseph von Eichendorff
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents