Lecture / Speech

Amputationen von Extremitäten

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Lecture
Nursing Sciences

University, School

Krankenpflegeschule Maria Hilf Krefeld

Grade, Teacher, Year

2010 , gut

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4. ) Essen & Trinken                                                      10. ) Kommunikation führen

5. ) Ausscheiden                                                             11. ) Mann, Frau, Kind sein

6. ) Körpertemperatur regulieren                       12. ) Sinn finden, im Werden


     

 Pflegeprobleme &         Ressourcen

 

          Pflegeziele

 

     Pflegemaßnahmen

ATL 1

Ein- & Durchschlafstörung

-Erschöpfung

-reizbar


R:

-Ursache ist  Vorübergehend



ATL 2

-Bewegungseinschränkung / Immobilität durch OP-Wunde & schmerzen

-Standstabilität ist nicht gewährleistet

-Sturzgefahr

-Ödeme


R:

-Pat. hat Teil-/ Restbewegungsmöglichkeit

-Guter AZ/EZ

-Zustand ist Vorübergehend



ATL 5

Gewebsödem im OP Gebiet

-Rötung

-Schwellung

-Druckschmerz




R:

-Pat. ist Teil-/ Restmobil

-Zustand ist vorübergehend

-Guter AZ / EZ


2.

Ausscheidung erschwert durch Bewegungseinschränkung

-umsetzen auf Toiletten

-Urinflaschenbenutzung


-Pat. fühlt sich wohl & schläft genug

-Pat. kann am sozialen Leben Teilnehmen

-Pat. kennt schlaffördernde Entspannungsmaßnahmen




-Folgekomplikationen vermeiden

-Pat. bewegt sich seinen Möglichkeiten entsprechend

-Pat. bewegt / liegt so entspannt wie möglich

-Pat. ist Schmerzfrei

-Haut ist gut durchblutet









-Ödem ist ausgeschwemmt

-Hautturgor ist im Normal- bereich

-Pat. ist Kreislaufstabil








-Pat. kann sich selbst auf Toilette /-stuhl mobilisieren

-Regelmäßige Ausscheidung ist gewährleistet


-möglichst bequeme Lagerung

-Schmerzlinderung nach AA







-Unterstützung bei Mob.

-Bewegungsplan erstellen

-Bewegungsanreize schaffen

-Schmerzmedikation

-Fortschritte hervorheben, Pat. loben

-Sturzprophylaxe

-Kontrakturenprophylaxe

-Bereitstellen von Hilfsmittel

-Kontakt zu Selbsthilfegrup- pen herstellen






-Prophylaxen durchführen

-Hautpflege

-ggf. Kompressionstherapie

-Bewegungsübungen mit Therapeuten durchführen







-Einübung/Anleitung von Umsetztechniken

-Pat. Sicherheit in Ausübung geben

-Pat. ist ungestört

Name/Alter:

Erstellung:

Kontrolliert:       

Pflegeplanung                                                      

1. ) Ruhen & Schlafen                                                 7. ) Atmen, RR, Puls

2. ) Sich Bewegen                                           8. ) Für Sicherheit sorgen

3. ) Waschen & Kleiden                                              9. ) Sich Beschäftigen können

4. ) Essen & Trinken                                                      10. ) Kommunikation führen

5. ) Ausscheiden                                                             11. ) Mann, Frau, Kind sein

6. ) Körpertemperatur regulieren                       12. ) Sinn finden, im Werden


      





Pflegeprobleme &         Ressourcen

          




Pflegeziele

    





 Pflegemaßnahmen

ATL 8

-Frische Wunde aufgrund der Amputations-OP


R:

-Wunde ist nicht infiziert

-Haut ist ansonsten intakt

-Pat. kann sich bei unregel- mäßigkeiten melden

-Guter AZ / EZ


2.

Schmerzen durch:

-Amputation

-Schwellung

-Druck

-Phantomschmerzen


R:

-Pat. ist Medikamentös gut eingestellt

-Pat. kennt alternativen zur Schmerzbekämpfung

-Pat. kann den Schmerz beschreiben









ATL 12

-Depression auf Grund Pessimistischer Zukunftssicht


R:

-Pat. ist absprachefähig

-Pat. ist motiviert


-Struktur und Funktion der Haut sind wieder hergestellt

-Narbenbildung ist im Normalbereich

-Wundgebiet ist frei von Druck

-Pat. hat min. Schmerzen





-Pat. hat Schmerzen von nicht mehr als 3/10 analog der Schmerzskala

- Pat. vermeidet Schmerz- auslösende Faktoren

- Pat. kann sich normal bewegen

-Pat. kann Nachts schlafen















-Pat. beschreibt seine Ängste

-Pat. sieht positiv in die Zukunft

-Pat. kennt Hilfsmöglichkeiten

-Pat. schließt sich einer Selbsthilfegruppe gleichgesinnter an


-Konsequente Druckentlastung

- auf verbale / non verbale Schmerzäußerung achten

-Steriler Verbandswechsel

-regelmäßige Wundkontrolle

-Medikamente nach AA




-ggf. bei Verrichtungen unterstützen

-Medikamentöse Schmerz- therapie

-Bedarfsmedikation anlegen

-Schmerzäußerungen ernst nehmen

-Schmerzbelastung auf einem Tagesplan festhalten

-Schmerzauslösende Reize vermeiden

-Überprüfung der Wirksamkeit der Schmerzmedikation

-auf Sammeln von Schmerzmedikamenten achten > Suizidgefahr






-Verständnis zeigen

-Angehörige / Seelsorger einbeziehen

-weitere Therapien mit Pat. gemeinsam planen

-Kontakt zu Selbsthilfegruppen herstellen

Name/Alter:

Erstellung:

Kontrolliert:       

6.   Literaturverzeichnis


1.        Thiemes Pflege, Georg Thieme Verlag, Rüdigerstraße 14, D – 70469 Stuttgart:   2009, Auflage 11

2.        HELIOS Zentralbibliothek Operation, Orthopädie, Traumatologie 2011 · 23:280–28 DOI 10.1007/s00064-011-

0040-zOnline publiziert: 17. September 2011© Springer-Verlag 2011

3.        Orthopäde 2006 · 35:1152–1158 DOI 10.1007/s00132-006-1017-8 Online publiziert: 13. Oktober 2006 © Springer Medizin Verlag 2006

4.        Euro e.V. – European manufacturer’s feration for compression therapy and orthopaedic devices, 52305 Düren, 2. Auflage 2009,

5.      Physiotherapie und Prothetik nach Amputation der unteren Extremität

Gertrude Mensch, Wieland Kaphingst


1.      Gabler Wissenschaftsverlage, 1997 - 348 Seiten

2.        Kersten, Herbert, Brumm, G.: Gehschule für Beinamputierte, 2. neu bearbei.....[read full text]

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An der lateralen Gelenkknorre ( Knodylus ) des Schienbeinkopfs befindet sich eine weitere sehr kleine Gelenkfläche, die mit dem Wadenbeinkopf verbunden ist, Seiner Dreiecksform entsprechend, hat der Schienbeinkopf auch einen medialen und einen lateralen Rand, am letzteren setzt ein straffes großes Band an welches den Spalt zwischen Schienbein und Wadenbein vollständig überbrückt.


Das Wadenbein

Das Wadenbein ist ein sehr dünner und feiner Röhrenknochen. Sein breiteres oberes Ende hat eine gelenkige Verbindung mit dem lateralen Kondylus des Schienbeins. Wie auch das Schienbein, ist auch das Wadenbein am oberen und unteren Ende gut durch die Haut ertastbar. Das untere Ende des Wadenbeins ist als Außenknöchel am Fuß ertastbar.


Unterschenkelmuskulatur

Mehrere Muskelpartien bilden die typische charakteristische Form des Unterschenkels. Die Muskulatur ist durch bindegewebige Trennwände ( Septen ) abgerrennt, wodurch vier sogenannter Muskellogen entstehen:

·        Loge der Extensorengruppe = Vorne

·        Loge der Peronaeusgruppe = seitlich vorne

·        Tiefe Flexorengruppe = in der Mitte des Unterschenkels, eng am Schien und Wadenbein

·        Oberflächliche Flexorengruppe = Hinten


Vordere Unterschenkelmuskulatur:

à Strecker:

·        M. tibialis anterior

·        M. extensor digitorum longus

·        M. extensor hallucis longus

à Wadenbeinmuskulatur:

·        M. fibularis longus

·        M. fibularis brevis


Hintere Unterschenkelmuskulatur:

à .....

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Tiefe Venen:

In der Wade liegen zwischen den Muskeln mehrere tiefere Venen, welche funktionell viel wichtiger sind als die oberflächlichen Venen. Sie begleiten die Arterien und sind dabei mit zwei- oder drei Begleitgefäßen um die Arterien gelegt. Sie sind entsprechend der Arterien in Gruppen eingeteilt:

·        Tibialis – posterior Gruppe ( Hier häufig Beinvenenthrombose )

·        Tibialis – anterior Gruppe

·        Fibularis Gruppe



Nerven:

In der Kniekehle teilt sich der N. ischiadicus in den gemeinsamen Wadenbeinnerv ( N. peroneus communis ) und den Schienbeinnerv ( N. tibialis ).

Der Wadenbeinnerv teilt sich wiederum in:

1.      Den tieferen Wadenbeinnerv ( N. peroneus profundus )

2.      Den oberflächlichen Wadenbeinnerv ( N. peroneus superficialis )

Der Schienbeinnerv teilt sich erst am Fuß auf .


Der Fuß

Aufgrund der Tatsache, dass der Fuß das gesamte Körpergewicht tragen muss, ist er das meist belastete Körperteil. Deswegen besitzt er besonders starke und kompakte Knochen und mehrere Bänder und haltgebende Muskeln.


à Die Fußwurzel ( Tarsus ) mit sieben Fußwurzelknochen ( Ossa tarsi ):

5.      Inneres, mittleres und äußeres Keilbein

6.      Kahnbein

7.      Würfelbein

8.      Sprungbein

9.      Fersenbein

à Dem Mittelfuß ( Metatarsus ) mit fünf Mittelfußknochen ( Ossa metatarsulia ).

à Fünf Zehen, hierbei bestehen alle Zehnen aus zwei Zehengliedern außer der Großzehe, welche drei Zehenglieder hat.


.....

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a.     Musculus flexor hallucis brevis – kurzer Beuger der großen Zehe

b.     M. adductor hallucis

                                                              i.     Caput obliquum

                                                           ii.     Caput transversum

c.      Musculus flexor digiti minimi brevis – kleiner Beuger der kleinen Zehe


4.      Muskeln im Kleinzehenfach ( lateraler Fußsohlenbereich )

a.     Musculus flexor digiti minimi brevis – Kleinzehenbeuger

b.     M. quadratus plantae – Sohlenviereckmuskel

c.      Mm. Lumbricales ( d. Fersenbeins )


Operations- und Amputationstechniken

1.      Instrumentarium

Þ    Skalpell (steril)

Þ    Hohlmann – Haken (Wundrandspreißer)

Þ     Kocher – Klemme

Þ    Blasenspitze und Kühlflüssigkeit (Steril)

Þ    Amputatiosmesser

Þ    Indigokarmin zum Anfärben von Fisteln

Þ     Oszillierende oder Gigli-Säge

Þ    Raspatorium Lüer (Weichgewebe- und Periostentfernung )

Þ    Resorbierbares Nahtmaterial

Þ    Septopalketten (Antibiose Ketten)

Þ    Hautverschluss: atraumatisches Nahtmaterial

Þ    Drainage, offen oder geschlossen

Þ    Elastische Wickel oder Vakuumversiegelung


2.      Anästhesie und Lagerung der Extremität

Þ    Regional- oder Allgemeinanästhesie (nur unter Extremitäten oder ganz)

Þ    Patient in Rückenlage

Þ    Das Becken mit Kissen um 5 cm anheben

Þ    Knie und Oberschen.....

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Þ    mit Hohlmann – Haken Umfassen


       

Þ    Der Sägevorgang beginnt immer an der Fibula (entweder Gigli – Säge oder oszillierenden – Säge),

Þ    Mithilfe der einer Kocher – Klemme und bereit halten der Kühlspritze,

Þ    Säge leicht schräg ansetzen,

Þ    und leicht 2 – 3 ccm hin und her bewegen (Führungsspalt),

Þ    sobald die Kortikalis  angeritzt ist (Tiefer Ton),

Þ    kann die Säge in vollen Zug genutzt werden,

Þ    um ein klemmen oder splittern der Fibula zu vermeiden,

Þ    Unterschenkel etwas runterdrücken,

Þ    damit Sägespalt zur vollständigen Durchtrennung offen bleibt,

Þ    um das ausbrechen des Knochens zum ende hin zu vermeiden,

Þ    hält ein Assistent unter leichtem druck das Amputat fest.

Þ    Gleicher Vorgang bei Tibia,

Þ    Entsprich die Länge der Tibia nicht etwa 8ccm,

Þ    ist die Fibula besser ganz zu entfernen (abspreizen der Fibula),

Þ    da es sonst zur Fehlstellung bei  Abduktion kommt.

Þ    oszillierenden – Säge,

Þ    Fibula wird gleichermaßen abgesetzt (Gigli-Säge),

Þ    Tibia wird vollständig Transversal durchtrennt,

Þ    und am Übergang, ventrales Drittel 30° quer abgesetzt.

Þ    Das Amputat wird rechtwinklig .....

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Þ     mit Faszien des Mm. Peronaei und dem medialen Tibia Periost vereinigt,

Þ    Hinter- und Vorderlappen werden mit  Tiefen Hautnähte vereinigt (Mokassin – Technik = Beginn in der Mitte und an den Ecken, dann immer in der Mitte zwischen 2 Nähten fassen.)

Þ     Zuletzt wird der Stumpf mit einem diagonalen elastischen Binden verband,

Þ    bis zur Leiste umwickelt,

Þ    Keinen Druck liegt au.....


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