Lecture / Speech

Amputationen von Extremitäten

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Lecture
Nursing Sciences

University, School

Krankenpflegeschule Maria Hilf Krefeld

Grade, Teacher, Year

2010 , gut

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Text by Elena S. ©
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            Hautbeobachtung:

Ø  2 mal täglich

Ø  auf Verfärbung (Rötung, Nekrosen) achten

Ø  offene Stellen, Narbenbildung

Wickeln:

Ø  Breite der Kurzzugbinden entspricht dem Durchmesser des Körperteils ( für: leichteres Wickeln, weniger Falten, besseren Sitz)

Ø  Beginn des wickelns an der Stumpfspitze

Ø  Mit abnehmenden Druck von Distal nach proximal (Ödemprophylaxe, bessere Gewebsverteilung, konische Stumpfform)

Ø  In Achtertouren, nie zirkulär (würde abschnüren)

Ø  nächst höheres Gelenk mit einbinden (bessere Fixierung, geringeres Verrutschen des Verbandes)

Ø  Vorsprünge abpolstern: Fibulaköpfchen, Tibiaköpfchen, Patella (beugt Druckstellen vor)

Ø  Oberschenkelstumpf am besten im Stehen anwickeln (geringere Gefahr das Stumpf in Beugestellung fixiert wird)

Ø  Gewickelt wird mind. die ersten 4 Wochen nach OP

Ø  Stumpfumpfang tgl. messen ( um Ödeme Vorzubeugen)

Die Bild/er evtl. als Folie auflegen  ????? oder rumzeigen ????

Hauthygiene:

Ø  tägl. Waschen des Stumpfes mit Wasser und milder Seife

Ø  warmes Wasser erleichtert das Entfernen von Ausscheidungen der Talgdrüsen

Ø  dünne Strümpfe anziehen

Ø  warmes Stumpfbad mit kalten G.....[read full text]

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Ø  Mobilisation an Bettkante, ggf. vor´s Bett stellen ( mit 2 Pflegepersonen)

Ø  Weitere Mobilisation mit pflegerischen Tätigkeiten verbinden

Ø  Prothesenanpassung so früh wie möglich

Ø  Ggf. Übergangsprothese

Schmerzen:

Phantomschmerzen

Ø  Nervenstimulation (TENS = transkutane elektrische     Nervenstimulation), Akupunktur, Psychotherapie

Wundschmerzen

Ø  Analgetika

Muskelschmerzen (vermehrte Belastung)

Ø  Magnesium, Calcium Ausgleich

Seelische Schmerzen

Ø  Seelsorger, Selbsthilfegruppen, Gespräche mit dem Pflegepersonal / Angehörige


4.2.4.               Komplikationen

Ø  Infektion

Ø  Gewebsnekrose

Ø  Schmerz

Ø  Dehiszenz (aufplatzen der Wunde) / Zersetzung der Wunde

Ø  Probleme mit der umgebenden Haut in Verbindung gebracht

Ø  Knochenerosion / Osteomyelitis

Ø  Hämatome

Ø  Sturzgefahr

Ø  Stumpf Ödem.


4.3.                     Begleiterscheinungen nach Amputation

4.3.1.               Gleichgewicht

Ø  Haltungsmuster und Bewegungsabläufe neu erlernen

Ø  Gleichgewichtssinn ist noch lange Zeit nach der Amputation gestört. Dadurch ist das Sturzrisiko erhöht

Ø  Angemessene krankengymnastische Behandlung auch nach der Rückkehr aus der Rehaeinrichtung

Ø  Wenn der Pat. nicht mobilisiert werden konnte, dass er selbstständig gehen kann, erhält dieser einen Rollstuhl. Da Pat. infolge der Amputation über einen veränderten Körperschwerpunkt verfügt, einen Rollstuhl als Kippschutz anbieten

Ø  Wenn die Amputation Jahrzehnte zurückliegt, z.B. Kriegsverletzung, prüfen, ob eine modernere Prothese notwendig ist. Häufig kommen diese Menschen mit ihrer "veralteten&q.....

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Ø  Brennen: 13,6 %

Ø  Kribbeln: 20,4 %

Ø  Krampfen: 15,3 %

Ø  elektrische Schläge: 21,0 %

Ø  Messerstiche: 23,4 %

Ø  Sonstiges: 6,3 %


Je stärker die Schmerzen unmittelbar vor der Amputation waren, desto stärker sind die Phantomschmerzen nach OP. Menschen, die in den letzten Tagen vor der Amputation Schmerzen erlitten, leiden zu ca. 95,7 Prozent unter Phantomschmerzen.


4.3.4.               BMI – Umrechnung

Medikamente die auf berechnung der Körpergröße bzw. des Gewichts gegeben werden, müssen mit einer Korrektur BMI-Formel berechnet werden.Formularende

           Korrekturwerte:

                                                           Hand:                        0,8%

                                                           Unterarm:                 3,0%

                                                           Oberarm:                  11,5%

                                                           Fuß:                           1,8%

                                                           Unterschenkel:         7,1%

                                                           Oberschenkel:          18,7%

5.   Rehabilitation

5.1.             Definition nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

„Rehabilitation ist die Gesamtheit aller Maßnahmen medizinischen,

schulisch/pädagogischer, beruflicher und sozialer Art, die erforderlich sind,

um für den Behinderten die bestmöglichen körperlichen, seelischen und sozialen

Bedingungen zu schaffen. Diese sollen ihn befähigen, aus eigener Kraft einen möglichst normalen Platz in der Gesellschaft zu behalten oder wieder zu erhalten.“

 

5.1.1.               Voraussetzung für die Anschlussrehabilitation (AHB)

Þ    Wenn die Erforderlichkeit nach einer stationären Krankenhausbehandlung vom Behandelnden .....

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Þ    Amputationshöhe

Þ    Amputationsursache (Traumatisch, Krebserkrankung)

Þ    Beidseitige Amputationen

Þ    Physischer Allgemeinzustand (Pflegebedürftigkeit, neurologische Erkrankungen)

Þ    Begleiterscheinungen (pAVK, Diabetes mellitus)

Þ    Motivation des Patienten

Þ    Psychische Erkrankungen (Depression, Angst)

Þ    Soziales Umfeld (Wohn- und familiäres Umfeld)


5.1.2.2. Ablauf der Rehabilitation

Verläuft immer in Spezialisierten Kliniken für Beinamputierter. Und geht stufe für Stufe fließend in einander über.

Phase I.

Þ    Schaffung stabiler körperlicher Voraussetzung

Þ    Stumpf- und Ödembehandlung (Abhärtung, Bandagierung Stumpfformung und Lymphdrainage)

Þ    Anpassung einer vorläufigen Bedarfsprothese (Interimsprothese)

Phase II.

Þ    Intensive Gangschulung mit Prothese,

Þ    Eigenständige Gehstrecken Verlängerung und Tragedauer,

Þ    Perfektionierung beim Prothesen anlegen

Þ    Problembewältigung in Einzel- und Gruppengespräche

Phase III.

Þ    Ganganalyse und Einübung von Alltagsbewegungen durch, Physiotherapeuten ( Treppensteigen, Sturz – und Aufstehübungen),

Þ    Einleitung und Anpassung des Behindertengerechten Wohn- und Arbeitsumfelds.

 

5.1.3.               Trauma Bewältigung

Spätesten zum Zeitpunkt der Prothesenanpassung, wird der Patient mit der Tatsache Konfrontiert, dass er seine Gliedmaße unw.....

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Þ    Für die Versorgung nach Unterschenkelamputation stehen grundsätzlich drei Möglichkeiten zu Verfügung:

1. Unterschenkelprothese mit Oberschaft

Þ    Diese Prothesenversorung findet gebrauch bei schwierigen Stumpfverhältnissen und Sprotprothesen.

Þ    Der Stumpf wird in einem Unterschenkelschaft eingebettet und zusätzlich mit Gelenkschienen am Oberschenkel befestigt.

Þ    Der Stumpf wird relativ wenig belastet aber dafür der Oberschenkel, die Belastung wird auf ihn übertragen und kann sich zurück bilden.

Þ    Außerdem kommt es häufig zu Druck- und Scheuerstellen.

2. Kondylenübergreifende Prothesen mit Weichwandinnenschaft

Þ    Diese Prothese kommt ohne Oberschenkelschaft aus, sie besteht aus einem weichen Carbon gefertigten Innenschaft.

Þ    Der Schaft klammert sich durch die Abposterung an der Maximalen Kniebreite (Kondylen), wodurch sich die Prothese mit dem Stumpf verbindet.

Þ    Diese Prothesenversorgung  kann zu einer Überbelastung des Kniegelenks führen, deshalb muss eine exakte Anpassung bestehen.

3. Unterschenkelprothese mit Liner                      

Þ    Über den Unterschenkelstumpf wird ein enganliegender Stumpf aus Silikon, Polyurethan oder Copolymeren gezogen, der sogenannte „Liner“.

Þ    Dieser wird über den Stumpf gerollt, da er so stark haftet und an seiner Spitze einen Metallstift hat der im Prothesenschaft einrastet.

Þ    Die Prothese ist dadurch sicher und fest .....

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Þ (Aufhebung der Ablehnung, KK übernimmt Prothese + Kosten)

VIII.      KK hält Ablehnungsbescheid aufrecht (keine Prothesenversorgung)

IX.      Patient klagt gegen KK beim zuständigen Sozialgericht (Klagefrist beachten)


5.1.4.               Schwerbehinderung

Schwerbehindert gilt man schon bei Grad der Behinderung (GbB)

von 30% (z.B. Unterschenkel 50%, Oberschenkel 70% und Hüftexamputierte 80%).

Drüber hinaus bestehen:

Þ    Besondere Kündigungsschutz und Zusatzurlaub

Þ    Schwerbehinderten Ausweis wird für 5 Jahre Ausgestellt und kann zweimal verlängert werden (z.B. Ermäßigungen bei Kfz-Steuer, Eintrittskosten usw.)

Þ    Die GdB wird durch ein ärztliches Gutachten festgestellt, Berücksichtigung auch bei Grunderkrankungen z.B Diabetes

Þ    Das Zeichen ist entweder (G) Gehbehinderung (z.B. einseitig) oder                          (aG) außergewöhnlich Gebehinderung (z.B. doppel Oberschenkelamputierte)

Þ    Beantragung einer Behinderten Parkplakette beim Versorgungsamt

Þ     Antrag auf Benuzung Öffentlicher Verkehrsmittel beim Versorgungsamt  (halbes Jahr 30 Euro und ganzes Jahr 60 Euro)

Þ     Anstelle öffentlicher Verkehrsmittel, reduziert sich die Kfz-Steuer um 50%         (leider darf dann das Auto von keinem anderen benutzt werden) 

 

Das SGB IX beinhaltet alle Rechte und Leistungen, die den Behinderte Menschen zustehen, um selbstbestimmt und gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen zu können:

Þ    Leistungen zu med.....

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