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Allmorgendlich von Michaela Seul

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German studies

Allmorgendlich Interpretation

University, School

AHS Wien

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Allmorgendlich – Michaela Seul Die Kurzgeschichte „Allmorgendlich­“, wurde von der 51 jährigen Michaela Seul verfasst und erschien 2002 im Schulbuch „Unser Lesebuch 7“. Die Geschichte handelt von einer Person, die jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit fährt. Während der Fahrt beobachtet sie eine Frau, deren Verhalten sie nicht wiederstehen kann. Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, da man unvermittelt in die Geschichte eintaucht und es gibt ein offenes Ende. Die Überschrift des Textes lässt vermuten, dass es in der Geschichte…

„Allmorgendlich“ von Michaela Seul

Musteraufsatz: Textinterpretation eines epischen Textes


In der Kurzgeschichte „Allmorgendlich“, welche 1987 von Michaela Seul geschrieben worden ist, geht es um eine Person, die täglich mit dem Bus fährt und dabei unbewusst all ihre negativen Charakterzüge auf einen anderen Fahrgast projiziert.

Bereits bei ihrer ersten Fahrt zur neuen Arbeitsstelle fällt der Ich-Erzählerin im Bus eine Frau mit rotem Mantel unangenehm auf. Sie kritisiert deren Aussehen sowie deren Verhalten und empfindet gegenüber der Frau eine nicht rational erklärbare Antipathie.

Es sind viele kleine Dinge, welche die Ich-Erzählerin stören. Die fremde Frau beschäftigt die Ich-Erzählerin dermaßen, dass sie sogar ihren Bekannten all die negativen Eigenheiten der Frau mitteilt. Eines Tages fährt Beate, eine Freundin der Ich-Erzählerin, ebenfalls mit dem Bus und meint, dass die Frau im roten Mantel große Ähnlichkeiten mit der Erzählerin habe.

Aufgrund der einsträngigen Handlung, des direkten Einstieges ins Geschehen und des offenen Endes handelt es sich bei „Allmorgendlich“ um eine Kurzgeschichte. Wie die Ich-Erzählerin nämlich auf die Feststellung ihrer Freundin reagiert, bleibt offen.

Darüber hinaus erfüllt der Text weitere Kurzgeschichtenkriterien, denn bereits der Titel „Allmorgendlich“ verweist auf eine wiederkehrende und somit alltägliche Situation im Leben der namenlosen Ich-Erzählerin. Der Umstand, dass die Protagonisten keine Namen haben, ist ebenfalls typisch für diese Textsorte, wodurch der Eindruck erweckt wird, dass jeder Derar.....[read full text]

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Sprachlich weist die Kurzgeschichte eine deutliche Dominanz der Alltagssprache auf. Rhetorische Stilfiguren bilden daher – abgesehen von einer Parenthese (Z.24-25), einzelnen Ellipsen (Z.22-23, Z.26-27) und Anaphern („ich“, „jeden Morgen“) – eher die Ausnahme.

Vor allem Beates Äußerung zeigt typische Elemente der Alltagssprache, da ihre Feststellung sowohl einen umgangssprachlichen Ausdruck („mal“) enthält als auch vom Satzbau her nicht hundertprozentig korrekt ist. Dadurch wird dem Leser das Gefühl vermittelt, dass es sich um ein alltägliches, spontanes Gespräch handelt.

Abschließend sei gesagt, dass die Kurzgeschichte das Phänomen beschreibt, wonach wir leider oftmals negative Eigenschaften von uns selbst bei unseren Mitmenschen unbewusst suchen. Schließlich ist es wesentlich einfacher und vor allem angenehmer, bei anderen auf unerwünschte Angewohnheiten oder Schwächen hinzuweisen, als sich der Sel.....

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