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Adjektive im Überblick

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German studies

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Universität Koblenz-Landau

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Adjektive im Überblick

Adjektive dienen dazu, einem Lebewesen, einem Gegenstand, einer Handlung, einem Zustand usw. eine Eigenschaft, ein bestimmtes Merkmal zuzuschreiben. Sie werden im Deutschen auch Eigenschaftswörter genannt. Dabei fungieren sie in erster Linie als Modifikatoren (Modifikation ist Veränderung) von Nomina und dienen der zusätzlichen Charakterisierung von Gegenständen oder der Zuschreibung von Eigenschaften. Sie flektieren in zwei Flexionsparadigmen (stark, schwach) nach Kasus, Genus und Numerus und sind in zwei Stufen steigerbar (schöner, am schönsten). Sie können als Attribute (ein katastrophales Ergebnis), als Prädikatsadjektive (das Ergebnis war katastrophal) und als Adverbialia auftreten (sie lügt katastrophal).

Die Adjektive werden unter den folgenden Gesichtspunkten beschrieben:

1.     Morphologische Eigenschaften

Die Deklination

Adjektive sind diejenige Wortart im Deutschen, die über das reichhaltigste Formenparadigma verfügt. Sie flektieren nicht nur nach Kasus, Genus und Numerus, sondern treten auch in zwei Flexionsklassen auf:

starke Flexion

fünf Flexive: -e, -en, -er, -es, -em

nach endungslosem Artikel, nach w-Artikel, wenn kein Artikel vorhanden ist

mit frischem Mut

schwache Flexion

zwei Flexive -e, -en

nach definitem Artikel, nach Demonstrativ-Artikel

mit dem frischen Mut der Jugend

Manche Grammatiken rechnen mit einem dritten, gemischten Flexionstyp für Adjektive. Dieser Flexionstyp setzt sich aus starken und schwachen Formen zusammen.

Ein flektiertes Adjektiv gleicht sich dem Nomen, das es begleitet, an (= Kongruenz zwischen Adjektiv und Nomen). Seine Form hängt aber auch von der Art des Artikelwortes ab, mit dem das Nomen steht. Anwesenheit und Art des Artikelwortes bestimmen, nach welchem Flexionstyp (stark, schwach, gemischt) das Adjektiv flektiert wird. Die Grundregel dazu lautet: Wenn einem Adjektiv kein Wort mit erkennbarer Kasusendung vorausgeht, wird das Adjektiv stark flektiert.

Dann wird der Kasus am Adjektiv gekennzeichnet.

Wenn einem Adjektiv ein Artikelwort mit Flexionsendung vorausgeht, wird das Adjektiv schwach flektiert. Denn in diesem Fall ist der Kasus am Artikelwort gekennzeichnet.

Starke Deklination


MASKULIN

NEUTRUM

FEMININ

PLURAL

NOM

der Wein
roter Wein

das Glas
dünnes Glas

die Freude
große Freude

die Gläser
dünne Gläser

AKK

den Wein
(ohne) roten Wein

das Glas
(ohne) dünnes Glas

die Freude
(ohne) große Freude

die Gläser
(ohne) dünne Gläser

DAT

dem Wein
(mit) rotem Wein

dem Glas
(mit) dünnem Glas

der Freude
(mit) großer Freude

den Gläsern
(mit) dünnen Gläsern

GEN

des Weins
roten Weins

des Glases
dünnen Glases

der Freude
großer Freude

der Gläser
dünner Gläser

Schwache Deklination

Bei der schwachen Deklination treten nur die zwei Endungen auf -e und -en.

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Die Vergleichsgröße wird mit wie angeschlossen:

Der Baum ist so hoch wie das Haus. Herbert ist gleich dumm wie Trude. Der Film war nicht so gut wie das Buch.

Zum Ausdruck des ungleichen Grades wird der Grundpartikel so modifiziert:

Die Strecke a ist doppelt so lang wie die Strecke b.

Komparativ

Der Komparativ ist die Höherstufe des Adjektivs. In Vergleichskonstruktionen wir mit als angeschlossen.

Die Strecke a ist länger als die Strecke b.

Mit dem Komparativ wird ausgedrückt, dass zwei miteinander verglichene Größen ungleich sind:

Er ist größer als sein Bruder. Diese Schraube ist 5mm länger als die andere. Der zweite Teil ist noch spannender als der erste.

Komparativformen können auch attributiv verwendet werden:

der größere Bruder

Ich brauche eine 5mm längere Schraube.

Wenn zwei Adjektive verglichen werden, kann mit Wörtern wie lang, breit, hoch, tief die Komparativform verwendet werden.

Der Schrank ist höher als breit.
Der Graben war tiefer als lang.

Meistens wird mit mehr . als, eher . als, weniger . als verglichen:

Wir waren mehr tot als lebendig
ein eher irritierendes als faszinierendes Theaterstück
Ihr Eingreifen war weniger mutig als leichtsinnig.

Superlativ

Der Superlativ ist die Höchststufe des Adjektivs.

Das Formativ des Superlativs (Positiv + -(e)st) hat zwei Bedeutungsvarianten: Superlativ und Elativ. Wir sprechen von der Bedeutung Superlativ, wenn das Adjektiv den höchsten Grad im Verhältnis zu den genannten Vergleichsgrößen bezeichnet:

Peter ist der fleißigste Schüler seiner Klasse.

Die Bedeutung Elativ unterscheidet sich durch folgendes:

a)             Das Fehlen eines Vergleichsgegenstandes.

Er wird daher manchmal „absoluter Superlativ genannt.“

b)             Er bezeichnet nur den sehr hohen Grad einer Eigenschaft.

c)             Das Adjektiv mit dem dazugehörigen Substantiv wird phraseologisch verwendet.

Der Elativ ist nicht eine eigene Komparationsform des Adjektivs, sondern eine besondere Gebrauchsweise des Superlativs.

2.     Syntaktische Eigenschaften

Welche Formen ein Adjektiv haben kann, hängt meistens davon ab, wie ein Adjektiv im Satz gebraucht werden kann.

Prinzipiell treten Adjektive in drei Funktionen auf. Als Attribute sind sie flektiert, als Prädikativkomplemente und Adverbialia sind sie unflektiert. Die Flexionsklassen sind bei den Adjektiven also eher Gebrauchsklassen. Sie werden nach den folgenden Arten des Gebrauchs eingeteilt:

attributiv

Peter fährt ein schnelles Auto. Claudia ist eine zielstrebige Frau.

prädikativ

Peters Auto ist schnell. Claudia ist zielstrebig.

adverbial

Das Auto fährt schnell. Claudia arbeitet zielstrebig.

Attributiver Gebrauch

Das Adjektiv wird als Attribut zu einem Nomen verwendet.

  • Das Adjektiv ist dem Nomen, das es charakterisiert, direkt zugeordnet. Es steht normalerweise vor dem Nomen.
  • Das Adjektiv wird in der Regel flektiert (Ausnahme: unveränderliche Adjektive)


Beispiele:

der heftige Krawall, ein wichtiges Gespräch, die unbeantworteten Fragen
noch größere Bewunderung, der schnellste Wagen

Prädikativer Gebrauch:

Das Adjektiv wird als Prädikativ verwendet.

  • Das Adjektiv charakterisiert das Nomen in Verbindung mit Verben wie sein, werden, bleiben, wirken, finden usw.
  • Das Adjektiv wird nicht flektiert.

Beispiele:

Der Krawall war heftig. Die Fragen werden unbeantwortet bleiben.
Das Gespräch erschien mir wichtig. Meine Bewunderung wurde noch größer.

Adverbialer Gebrauch

Das Adjektiv wird als Adverbialbestimmung v.....

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Die dabei zugeschriebenen Eigenschaften können absolute sein (rot, zweistöckig) oder relative, die durch eine Dimension und den Wert auf einer entsprechenden Skala gekennzeichnet sind: ein kleines Haus wird - absolut gemessen - wahrscheinlich größer sein als ein großes Fenster.

Andere Adjektive wie wahrscheinlich werden zur Modalisierung verwendet, die sich als Geltungseinschränkung auswirkt bis hin zum Ausschluss des Charakteristikums, auf das sie angewandt werden: ein wahrscheinlicher Sieg muss kein Sieg sein. Diese Adjektive üben in adverbialer Verwendung die gleiche Funktion aus wie bestimmte Satzadverbien.

Zahladjektive dienen unmittelbar der Mengenangabe, indem die absolute Zahl der Elemente einer Menge angegeben wird (Kardinalzahl-Adjektiv: zehn Gebote, sieben Geißlein) oder ein Gegenstand aus einer Folge als gleichartig charakterisierter Gegenstände herausgegriffen wird (Ordinalzahl-Adjektiv: der dritte Mann, das fünfte Gebot).

Zahladjektive

Das Numerale (Zahlwort) ist keine Wortart im grammatischen Sinne. Der überwiegende Teil dieser Gruppe zugeordneten Wörter sind Adjektive, Zahlenadjektive. Wir unterscheiden verschiedene Klassen von Zahlwörtern:

a)      Kardinalia (Grundzahlwörter)

Das sind Adjektive, die eine bestimmte Anzahl (Menge) von Gegenständen oder Erscheinungen angeben. Sie antworten auf die Frage wie viel?. Sie werden attributiv und prädikativ gebraucht und sind überwiegend nicht deklinier- und komparierbar:

Beispiele: eins, zwei, drei usw.

Der Tag hat vierundzwanzig Stunden, die Stunde hat sechzig Minuten, die Minute sechzig Sekunden.

Million, Milliarde, Billion, Billiarde, Trillion usw. sind keine Zahladjektive, sondern Nomen. Sie werden großgeschrieben und flektiert:
eine Million Dollar; zwei Millionen Menschen; fünfzehn Milliarden; mit dreieinhalb Billionen

b)      Ordin.....

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f)        Unbestimmte Zahlenadjektive (Übergangsbereich zwischen Adjektiven und Indefinitpronomen): viel, wenig, zahlreich, einzeln, der eine –der andere, die meisten, die übrigen usw.


Orthographie der Adjektive


Der Normalfall der Schreibung des Adjektivs ist die Kleinschreibung. Probleme zeigen sich vor allem in folgenden Bereichen:


1. Ableitungen von geographischen Eigennamen auf –er werden groß geschrieben: das Rostocker Bier, die Berliner Brötchen.


2. Adjektive als Teile von Eigennamen werden groß geschrieben; dabei verstehen wir unter Eigennamen „Bezeichnungen zur Identifizierung bestimmter einzelner Gegebenheiten“: Kap der Guten Hoffnung, Norddeutsche Neueste Nachrichten.

3. Adjektive als Ableitungen von Eigennamen auf – isch werden klein geschrieben: homerisches Gelächter, das kopernikanische Weltsystem.

Wird das Grundwort mit Hilfe eines Apostrophs hervorgehoben werden, wird groß geschrieben: die Schiller’schen Dramen, die Gellert’schen Fabeln.

4. Gehen Adjektive in die Wortart Substantiv über wer.....

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-                Kardinalzahlen unter einer Million: Was drei wissen, wissen bald dreißig.


Literaturverzeichnis

Duden (2005) 7. Aufl.: Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Mannheim.

Helbig, Gerhard/Buscha, Joachim (1998): Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. Leipzig.

Sommerfeld/Starke (1992): Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Tübingen.

30.09.....

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