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Adjektive im Überblick

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German studies

University, School

Universität Koblenz-Landau

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2. Ramsch, ® Katharina 1.) Beobachtungen bei der Lehrerin / dem Lehrer (Stimme, Sprache, Körpersprache, kognitive und emotionale Dimension ) Frau Bernhard legte ein gepflegtes Auftreten an den Tag. Gegenüber den Schülerinnen und Schüler hegte sie einen respektvollen und freundlichen, aber bestimmten Umgang. Die Aufmerksamkeit und Ruhe der Schülerinnen und Schüler erlangt sie durch den Einsatz einer Triangel. Ebenso ermahnt sie die Schülerinnen und Schüler, wenn notwendig, in einem freundlichen, aber bestimmten Tonfall. Arbeitsaufträge drückt sie klar und für jede Schülerin / jeden Schüler, durch eine angemessene Geschwindigkeit beim Erklären, verständlich aus. Sie bietet jeder Schülerin und jedem Schüler Hilfestellung bei Problemen oder Unverständnis. Vor allem auf leistungsschwäc­her­e Schülerinnen und Schüler geht sie gezielt ein. Auch an die Leistungsstärke­ren­ wird gedacht, für sie liegen jederzeit Zusatzblätter bereit. Ebenso werden alle Arbeitsblätter auf Fehler, vor allem Schreibfehler durchgesehen und wird, wenn nötig zum Verbessern aufgefordert. Frau Bernhard ist sehr engagiert. Vor allem die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ihr sehr wichtig. Am Ende der Stunde wiederholt Sie nochmal kurz das Thema und fasst das Gelernte zusammen. (Vorwissen, Sprachverhalte, Sozialverhalten ) Die Schülerinnen und Schüler sind auf einem sehr unterschiedlich­en Lernniveau,
Tabellen- und Abbildungsverze­ich­nis Alle Tabellen und Abbildungen, auf die in dieser Arbeit Bezug genommen wird, sind im Anhang beigefügt. Tabelle 1: Adjektiv auf -sch/Adjektiv zu einem Ländernamen – Flexion nach Numerus und Kasus..........­...­...11 Tabelle 2: Adjektiv auf -er/Stadtadjekt­iv – Flexion nach Numerus und Kasus 11 Tabelle 3: Adjektiv auf -er – Flexion nach Numerus und Kasus...... 11 Abbildung 1: Wortbildung und Flexionsverhalt­en von Adjektiven zu Ländernamen....­..­.........­..... 12 Abbildung 2: Wortbildung und Flexionsverhalt­en von sogenannten Stadtadjektiven­...­........­.........12 Inhalt Tabellen- und Abbildungsverze­ich­nis 1 Inhalt 2 1 Einleitung 3 2 Die Lexemklasse der Adjektive 4 2.1 Adjektivderivat­e von Eigennamen 4 2.2 Die Bildung von Adjektiven zu Länder- und Ortsnamen 5 2.2.1 Morphologische Besonderheiten 7 2.2.2 Syntaktischer Gebrauch 8 2.2.3 Flexion 8 Fazit 10 Literatur 12 Anhang 13 1 Einleitung Die Wörter Berliner oder Pariser in Verwendungen wie „die Berliner Luft“ oder „der Pariser Bürgermeister“ sind durchaus gebräuchlich und wirken nicht besonders außergewöhnlich­. Sogar ihr Ursprung, eine Ableitung vom jeweiligen Ortsnamen, scheint allgemein bekannt zu sein. Auffällig ist gegebenenfalls die Großschreibung und damit auch die Formgleichheit zu den Einwohnerbezeic­hnu­ngen. In der Fachliteratur

Adjektive im Überblick

Adjektive dienen dazu, einem Lebewesen, einem Gegenstand, einer Handlung, einem Zustand usw. eine Eigenschaft, ein bestimmtes Merkmal zuzuschreiben. Sie werden im Deutschen auch Eigenschaftswörter genannt. Dabei fungieren sie in erster Linie als Modifikatoren (Modifikation ist Veränderung) von Nomina und dienen der zusätzlichen Charakterisierung von Gegenständen oder der Zuschreibung von Eigenschaften. Sie flektieren in zwei Flexionsparadigmen (stark, schwach) nach Kasus, Genus und Numerus und sind in zwei Stufen steigerbar (schöner, am schönsten). Sie können als Attribute (ein katastrophales Ergebnis), als Prädikatsadjektive (das Ergebnis war katastrophal) und als Adverbialia auftreten (sie lügt katastrophal).

Die Adjektive werden unter den folgenden Gesichtspunkten beschrieben:

1.     Morphologische Eigenschaften

Die Deklination

Adjektive sind diejenige Wortart im Deutschen, die über das reichhaltigste Formenparadigma verfügt. Sie flektieren nicht nur nach Kasus, Genus und Numerus, sondern treten auch in zwei Flexionsklassen auf:

starke Flexion

fünf Flexive: -e, -en, -er, -es, -em

nach endungslosem Artikel, nach w-Artikel, wenn kein Artikel vorhanden ist

mit frischem Mut

schwache Flexion

zwei Flexive -e, -en

nach definitem Artikel, nach Demonstrativ-Artikel

mit dem frischen Mut der Jugend

Manche Grammatiken rechnen mit einem dritten, gemischten Flexionstyp für Adjektive. Dieser Flexionstyp setzt sich aus starken und schwachen Formen zusammen.

Ein flektiertes Adjektiv gleicht sich dem Nomen, das es begleitet, an (= Kongruenz zwischen Adjektiv und Nomen). Seine Form hängt aber auch von der Art des Artikelwortes ab, mit dem das Nomen steht. Anwesenheit und Art des Artikelwortes bestimmen, nach welchem Flexionstyp (stark, schwach, gemischt) das Adjektiv flektiert wird. Die Grundregel dazu lautet: Wenn einem Adjektiv kein Wort mit erkennbarer Kasusendung vorausgeht, wird das Adjektiv stark flektiert.

Dann wird der Kasus am Adjektiv gekennzeichnet.

Wenn einem Adjektiv ein Artikelwort mit Flexionsendung vorausgeht, wird das Adjektiv schwach flektiert. Denn in diesem Fall ist der Kasus am Artikelwort gekennzeichnet.

.....[read full text]

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Positiv

Der Positiv ist die Grundstufe des Adjektivs. Er wird immer dann verwendet, wenn Adjektive Eigenschaften, Merkmale usw. ohne Gradangabe ausdrücken:

Der Baum ist hoch. Herbert ist dumm. Der Film ist gut.

Auch im Positiv kann jedes komparierbare Adjektiv einen Vergleich ausdrücken.

In Vergleichskonstruktionen erscheint der Positiv in Verbindung mit den Gradpartikeln so, ebenso, genauso, gleich zum Ausdruck des gleichen Grades. Die Vergleichsgröße wird mit wie angeschlossen:

Der Baum ist so hoch wie das Haus. Herbert ist gleich dumm wie Trude. Der Film war nicht so gut wie das Buch.

Zum Ausdruck des ungleichen Grades wird der Grundpartikel so modifiziert:

Die Strecke a ist doppelt so lang wie die Strecke b.

Komparativ

Der Komparativ ist die Höherstufe des Adjektivs.

In Vergleichskonstruktionen wir mit als angeschlossen.

Die Strecke a ist länger als die Strecke b.

Mit dem Komparativ wird ausgedrückt, dass zwei miteinander verglichene Größen ungleich sind:

Er ist größer als sein Bruder. Diese Schraube ist 5mm länger als die andere. Der zweite Teil ist noch spannender als der erste.

Komparativformen können auch attributiv verwendet werden:

der größere Bruder

Ich brauche eine 5mm längere Schraube.

Wenn zwei Adjektive verglichen werden, kann mit Wörtern wie lang, breit, hoch, tief die Komparativform verwendet werden.

Der Schrank ist höher als breit.
Der Graben war tiefer als lang.

Meistens wird mit mehr . als, eher . als, weniger . als verglichen:

Wir waren mehr tot als lebendig
ein eher irritierendes als faszinierendes Theaterstück
Ihr Eingreifen war weniger mutig als leichtsinnig.

Superlativ

Der Superlativ ist die Höchststufe des Adjektivs.

Das Formativ des Superlativs (Positiv + -(e)st) hat zwei Bedeutungsvarianten: Superlativ und Elativ. Wir sprechen von der Bedeutung Superlativ, wenn das Adjektiv den höchsten Grad im Verhältnis zu den genannten Vergleichsgrößen bezeichnet:

Peter ist der fleißigste Schüler seiner Klasse.

Die Bedeutung Elativ unterscheidet sich durch folgendes:

a)             Das Fehlen eines V.....

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  • Das Adjektiv charakterisiert ein Verb, d.h. es charakterisiert das durch das Verb ausgedrückte Geschehen.
  • Das Adjektiv wird nicht flektiert.

Beispiele:
Der Wagen fuhr schnell. Er kommt dauernd zu spät. Sie spielt besser als du. Ein starkes Beben hat den Osten des Landes heftig erschüttert.

Einschränkungen im Gebrauch

a)      nur attributiv und prädikativ gebrauchte Adjektive

b)      nur prädikativ gebrauchte Adjektive

Zu a) Einige Adjektive werden sowohl attributiv als auch prädikativ gebraucht, aber nicht adverbial.

Sie beziehen sich auf Personen oder Dinge, nicht auf ein Geschehen oder einen Zustand. Dazu gehören:

·        Adjektive, die sich auf die Wetterlage beziehen

·        Adjektive, die eine Form, Beschaffenheit oder Farbe beschreiben

·        Adjektive, die äußere oder innere Eigenschaften einer Person nennen

Gebrauch

Beispiele

Attributiver Gebrauch

ein rosa Kleid, eine rosa Brille

Prädikativer Gebrauch

Das Kleid ist rosa. Die Brille ist rosa

Zu b) Manche Wörter treten ausschließlich prädikativ auf, v.a. in der Verbindung mit Kopulaverben. Sie fallen bei der syntaktischen Adjektivprobe durch, weil sie nicht zwischen Artikelwort und Substantiv stehen können. Aus diesem Grund schreibt man sie häufig den Adverbien zu.

Beispiele: Er schlägt den Gegner Knockout. Die Gegner sind quitt. Sie wurde bei der Chefin vorstellig. Die Firmen sind pleite.

ebenso: alleine, barfuss, ladylike, overdressed, pleite, untertan ect.

3.     Valenz (Rektion) der Adjektive

Gewisse Adjektive werden im Satz mit anderen Elementen erweitert. Im Unterschied zu den Ergänzungen des Verbs werden diejenigen des Adjektivs Ergänzungen zweiten Grades genannt. Als zentrale Einheit im Satz sind Verben primäre Valenzträger. Die direkt von Verben abhängigen Ergänzungen werden deshalb Ergänzungen ersten Grades genannt. Neben den Verben können auch einige Adjektive im Satz Ergänzungen fordern. Diese Ergänzungen werden Ergänzungen zweiten Grades genannt.

Adjektive ohne Ergänzung

Die meisten Adjektive werden ohne Ergänzung gebraucht:

lieb, grün, schön, unrasiert, kinderlos, relativ

Adjektive mit einer Ergänzung

Bestimmte Adjektive werden mit einer Ergänzung gebraucht. Zum Beispiel:
mit Akkusativobjekt:
jemanden/etwas leid sein, jemanden/etwas wert sein

mit Dativobjekt:
jemandem ähnlich sein, jemandem böse sein, jemandem behilflich sein,

jemandem treu sein

mit Genitivobjekt:
sich einer Sache bewusst sein, einer Sache gewiss sein, einer Sache mächtig sein

mit Präpositionalobjekt:
als jemand/etwas bekannt sein, an etwas gebunden sein
auf jemanden/etwas angewiesen sein, für jemanden/etwas charakteristisch sein


mit obligatorischer Adverbialbestimmung:
irgendwo wohnhaft sein, irgendwie beschaffen sein, irgendwie gelaunt sein

Adjektive mit zwei Ergänzungen

Adjektive mit zwei Ergänzungen sind sehr selten. Zum Beispiel:
mit Dativobjekt und Akkusativobjekt:
jemandem etwas schuldig sein

mit Dativobjekt und Präpositionalobjekt:
jemandem in etwas ähnlich sein, jemandem bei etwas behilflich sein
jemandem für etwas dankbar sein, jemandem in etwas überlegen sein


mit Dativobjekt und Adverbialbestimmung:
jemandem irgendwie gesinnt sein

4.     Semantische und funktionale Eigenschaften

Adjektive dienen der zusätzlichen Charakterisierung eines Gegenstands über Eigenschaften, sodass dieser in der Gesamtcharakteristik stärker eingegrenzt und leichter identifizierbar gemacht wird. Man vergleiche die zunehmende Eingrenzung:
Ich suche ein Haus --> ein rotes Haus --> ein zweistöckiges rotes Haus.

Die dabei zugeschriebenen Eigenschaften können absolute sein (rot, zweistöckig) oder relative, die durch eine Dimension und den Wert auf einer entsprechenden Skala gekennzeichnet sind: ein kleines Haus wird - absolut gemessen - wahrscheinlich größer sein .....

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b)      Ordinalia (Ordnungszahlwörter)

Adjektive, die einen bestimmten Platz, eine Stelle in einer Reihenfolge bezeichnen. Sie werden durch ein – t – oder – st – von der Kardinalia abgeleitet:

Beispiele: zwei – der zweite zwanzig – der zwanzigste

vier – der vierte Mann

aber eins – der erste, der dritte usw.


Ordinalia können substantivisch gebraucht werden und werden ebenso dekliniert wie andere Adjektive.

Außer den Kardinalia und Ordinalia werden noch folgende Sondergruppen der Zahlenadjektive unterschieden:

c)      Gattungszahlen: zweierlei, dreierlei usw.

d)      Wiederholungs- und Vervielfältigungszahlen: zweifach, dreifach, zweimalig, dreimalig usw.

e)      Bruchzahlen, die den Teil eines Ganzen bezeichnen: ein drittel, ein viertel, drei viertel usw.

f)        Unbestimmte Zahlenadjektive (Übergangsbereich zwischen Adjektiven und Indefinitpronomen): viel, wenig, zahlreich, einzeln, der eine –der andere, die meisten, die übrigen usw.

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4. Gehen Adjektive in die Wortart Substantiv über werden sie groß geschrieben.

Man erkennt sie im Text an zumindest einem der folgenden Merkmale:

a)             an einem vorausgehenden Artikel

b)             an einem vorangestellten adjektivischen Attribut oder einem nachgestellten Attribut, das sich auf das substantivische Wort bezieht

c)             an ihrer Funktion als kasusbestimmtes Satzglied oder kasusbestimmtes Attribut.

Bsp: Das ist das einzig Richtige, was du tun kannst. Sie hat mir die Sache des Näheren erläutert. Wir wohnen im Grünen.


5. In folgenden Fällen schreibt man Adjektive klein, obwohl sie formale Merkmale der Substantivierung aufweisen u.a.:


-                Adjektive, die sich auf ein folgendes oder vorhergehendes Substantiv beziehen: Gib mir bitte einen Briefumschlag, am besten einen weißen.

-                Superlativ mit am: Dieses Buch ist am interessantesten.

-                Feste Verbindungen mit Präposition und dekliniertem oder nicht dekliniertem Adjektiv ohne vorausgehenden Artikel: von fern, durch dick und dünn, von klein auf.

-                Kardinalzahlen unter einer Million: Was drei wissen, wissen bald dreißig.

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