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Diploma thesis
Sport and Recreation

University, School

Georg-August-Universität Göttingen

Grade, Teacher, Year

2,2, Hunger, 2017

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Hingegen wird bei der Verhaltensthera­pie versucht den Betroffenen zu helfen, indem Betroffene ihre individuellen Gründe für ihr Übergewicht erkennen sollen. Hierbei muss aber darauf geachtet werden, dass in der Therapie verhaltensthera­peu­tische Techniken eingesetzt werden. ,,Zu den verhaltensthera­peu­tischen Techniken zählen u.a. Selbstkontrolle­, Modellernen, Genusstraining und Rollenspiele. ,,Die Selbstkontrolle umfasst die Aufzeichnung des Ess-, Trink,- und Bewegungsverhal­ten­s mit Hilfe Tagebücher.…
Inhaltsverzeich­nis Einleitung 2 Was ist eigentlich das Mittelalter? 2 Das Frühmittelalter 2 Das Hochmittelalter 2 Das Spätmittelalter 2 Definition von Kindheit und Jugend im Mittelalter 3 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Bevölkerungssch­ic­hten 3 Unterschiede in der Erziehung 3 Unterschiede in der Umgebung 3 Freizeit und Familienverhält­ni­sse 4 Verhältnisse in der Familie 4 Bildung und Weiterbildung im Mittelalter 4 Bildung im Früh- und Hochmittelalter 4 Bildung im Spätmittelalter 4 Überlebenschanc­en für…

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Adipositas im Kindes- und Jugendalter und Prävention in Schulen unter Bezugnahme auf das Projekt XYdfd

Adipositas in Kindheit und Jugend und Prävention an (berufsbildenden Schulen)

Inhaltsverzeichnis


Abbildungsverzeichnis



Abkürzungsverzeichnis


AbbBMI

kcal

KiGGS – vorher

„Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“

Die nationale Verzehrstudie II ( Abk NVS II)

OBELDICKS

RKI

WHO

SuS

1 Einleitung


Childhood obesity is one of the most serious public health challenges of the 21st century” (WHO, 2000)

Adipositas spielt in der Gesundheitsforschung seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle und die möglichen Gründe für die Entstehung und etwaige Behandlungsmöglichkeiten stehen mehr denn je im öffentlichen Fokus. Die führenden Industrienationen deklarieren Adipositas als die gesundheitspolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts (ebd.). Zur Jahrtausendwende löste Adipositas den Welthunger als größtes ernährungspolitisches Problem ab (vgl. Schmidt-Semisch, Schorb, 2008, S. 7).

Dass Adipositas auch weiterhin ein dominierendes Thema in der weltweiten Gesundheitspolitik spielen wird, verdeutlicht die Tatsache, dass die Anzahl der adipösen Erwachsenen weltweit im Laufe der letzten Jahrzehnte extrem anstieg (vgl. Ehrsam et al, 2004, S. 278). Weltweit kam es zwischen den Jahren 1980 und 2008 zu einer Verdopplung der an Adipositas leidenden Personen (vgl. WHO, 2014, S. 79).

Auch in Deutschland wurde in den vergangenen Jahrzehnten ein enormer Anstieg an übergewichtigen und adipösen Menschen verzeichnet. Sowohl im Erwachsenen- , als auch im Kindes- und Jugendalter.(vgl. Wirth et al., Jahr, S. 44). Fakt ist, dass sich Adipositas im Erwachsenenalter in vielen Fällen auf eine von Adipositas geprägte Kindheit und Adoleszenz zurückführen lässt (vgl. Lobstein et al., 2004, S. 4). Adipositas ist ein ungewollter, gesundheitsgefährdender und oft lebenslanger Begleiter.

Im Fokus dieser Arbeit stehen deshalb die jüngsten Betroffenen, die Kinder und die Jugendlichen.

Die Folgen von Adipositas sind multipel und gehen weit über physische und psychische Auswirkungen der Betroffenen hinaus. Zukünftige ökonomische Folgen, als auch die Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme, sind kaum einzuschätzen (vgl. Wirth et al., 20??, S. 44). Um zukünftige Entwicklungen abwägen zu können und gesundheitspolitische Maßnahmen, in Form von Präventions- und Interventionsstrategien zu entwickeln, sind detaillierte Untersuchungen notwendig.

Im Jahr 2003 wurde die „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) ins Leben gerufen. Die von 2003 bis 2006 andauernde Langzeitstudie wurde vom Robert – Koch – Institut (RKI) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Forschung durchgeführt. Ziel der Studie, deren Ergebnisse als Fundament dieser Arbeit dienen, war es einen detaillierten und repräsentativen Überblick über den Gesundheitszustand der deutschen Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.

Zu Beginn der Arbeit erfolgt ein theoretischer Einstieg, der die Definition und Klassifikation von Übergewicht und Adipositas umfasst. Des Weiteren erfolgt in dem Kapitel 3 eine differenzierte Darstellung der Ausprägung des Krankheitsbildes, dessen Entwicklung im Verlauf der letzten Jahrzehnte und den neuesten Entwicklungen und Besonderheiten in Deutschland. Darauf aufbauend werden im Hauptteil verschiedene Faktoren, die zur Erkrankung führen, vorgestellt. Eine Darstellung der verschiedenen Folgen von Adipositas und ein Zwischenfazit schließen den Theorieteil ab.

Ziel des theoretischen Teils ist es folgende Fragen zu beantworten.

  • Wie ist die Prävalenz von Adipositas im Kindes- und Jugendalter in Deutschland und welche Gruppen/Peers sind von Adipositas betroffen?

  • Inwiefern beeinflussen, die Risikofaktoren Ernährung und körperliche Aktivität das Entstehen von Übergewicht und Adipositas in den betroffenen Gruppen/Peers??

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Abbildung 2: Klassifikation des Körpergewichts anhand des BMI. (Mod. nach WHO 2000)

Quelle evt. Bei wirth?=??!?!?! ist von Wrth, und wird dort so dargestellt , zitiert? Wi muss ich das machen?

Nach Wirth und Hauer (vgl. 2013, S. 2) stellt der BMI „lediglich ein indirektes anthropometrisches Maß der Körperfettmasse dar“. Es erfolgt keine Unterscheidung zwischen fettfreier Körpermasse und Körperfett bei der Berechnung. Die fehlende Differenzierung hat zur Folge, dass die Ermittlungen von BMI – Werten zu Fehlschlüssen verleiten können. Besonders in bestimmten (Wurf-)disziplinen der Leichtathletik oder im Bodybuilding weisen die Athleten einen überdurchschnittlichen Anteil an Muskelmasse auf und haben dementsprechend ein hohes Körpergewicht.

Aufgrund dessen kann es passieren, dass die Athleten wegen der erhöhten Muskelmasse und dem daraus resultierenden erhöhtem Gesamtkörpergewicht als übergewichtig bzw. adipös, eingestuft werden (Abb. 2.2). In der Regel haben die Athleten jedoch einen sehr geringen Körperfettanteil.

2.1.1 Abdominale und periphere Adipositas/

Besonders das Fettverteilungsmuster ist für die Beurteilung von Krankheitsrisiken wichtig ist und da diese nicht vom BMI berücksichtigt wird dient die Messung des Taillenumfangs als „ein einfaches Maß zur Erfassung des Fettverteilungsmusters“ (vgl. Wirth, 2013, S.3). Mit Hilfe von einfachen Messmethoden wird hierbei die Relation von Taille zu Hüfte gemessen.

Abb. 2.3 veranschaulicht die Einordnung der verschieden Messergebnise mit Bezug auf pathologische Risiken. Ergibt der Quotient von Taillenumfang und Hüftumfang bei Frauen einen Wert von >0.85 und bei Männern von >1,00, wird von einer abdominalen Adipositas gesprochen. Bei der abdominalen Adipositas handelt es sich um Fettansammlung am Körperstamm und Bauch der Betroffenen und wird auch als „ Apfeltyp“ bezeichnet.

Ergänzend dazu gibt es noch den „Birnentyp“, welcher sich durch Fetteinlagerungen an der Hüfte und an den Oberschenkel auszeichnet. Männer sind häufig von der abdominalen Adipositas betroffen, während vermehrt Frauen unter der peripheren Adipositas leiden (vgl. Pokan et al., 2009, S. 84). Das Gesundheitsrisiko bei der abdominalen Adipositas ist im Vergleich zur peripheren Adipositas deutlich erhöht.

Im Falle einer abdominalen Adipositas wird von der viszeralen Fettmasse gesprochen, die eine enge Korrelation zu kardiovaskulären Risikofaktoren und Komplikation aufweist (vgl. Despres et al., 2001, S. 716).

Abbildung 3: Klassifizierung des BMI und der Umfangsmessungen (nach WHO, 2000; WIrthTaillenumfang sowie kardiovaskuläres und metabolisches Risiko. (Mod. nach WHO 2000)

Klassifizierung des Körpermaßindex und der Umfangsmessungen (nach World Health Organization

2000; nach Wirth 2008 S.)

2.1.2 BMI als geeigneter Parameter?

Zu beachten ist, dass die BMI – Körperfettanteil Korrelation nicht immer gegeben ist und bei der Berechnung des BMI keine Differenzierung in unterschiedliche Gewebsarten stattfindet (vgl. Munsch & Hilbert, 2015, S. 4). Nichtsdestotrotz ist der BMI ein geeignetes Parameter Maß für die Messung und Einordnung, da sich der Anteil von Leistungssportlern und Bodybuildern eher als Einzelfälle einstufen lassen (vgl. Wirth, 2004 ,S. 11).

Es sollten jedoch alters- und geschlechtsspezifische Referenzwerte bestehen, die ggf. abweichen (ebd.). Ein weiterer Vorteil, welcher den BMI zum weltweit anerkannten Parameter macht ist, sind die geringen Kosten, die mit der Messung verbunden sind.

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Nach einer Darstellung der weltweiten Entwicklung von Übergewicht und Adipositas, erfolgt eine inhaltliche Fokussierung auf Deutschland

3.1 Prävalenz der Adipositas

Übergewicht und Adipositas sind insbesondere in der „westlichen Welt “ verbreitet. Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass gerade auch in Schwellenländern ein rasanter Anstieg der Prävalenzzahlen zu verzeichnen ist und Übergewicht und Adipositas nicht nur eine Erscheinung in den Industrienationen darstellt (vgl. Schorb, 20??, S.62). In vielen Schwellenländern gilt eine gewisse Körperfülle als ein wichtiger Wohlstandsindikator (vgl. Ege & von Kries, 2004, S. 45).

Aus Umfangsgründen dieser Arbeit wird (jedoch) nicht weiter auf die Entwicklung in Schwellenländern eingegangen.

Laut WHO sind in der Europäischen Region über 50% aller Menschen übergewichtig oder adipös und über 20% leiden an Adipositas (WHO, 2013). Wie Abb. 3.1 veranschaulicht, besteht in der „westlichen Bevölkerung“ eine kontinuierliche Gewichtszunahme. Der BMI – Mittelwert aus dem Jahr 1960 stieg innerhalb von 40 Jahren von 21 kg/m² auf 26 kg/m². Dies entspricht einer Gewichtszunahme von 14,5 kg (von 60,64 auf 75,14 kg) bei einer 1,70m großen Person Des Weiteren ist zu erkennen, dass nicht nur der Median steigt, sondern auch die Verteilung.

Während in den Jahren 1960 und 2000 noch eine klare Zentrierung zu erkennen war, werden 2040 weniger Menschen einen BMI vorweisen, der in unmittelbaren Nähe des Medians ist. Außerdem steigt die Anzahl der Menschen mit einem hohen BMI und gerade der Anteil der Bevölkerung mit einem extremer Adipositas. (BMI> 40kg/m²) steigt.

.

Abbildung 1: Verteilungskurven des Body Mass Index in einer „westlichen Bevölkerung“ (nach

Müller, Mast, Bosy-Westphal & Danielzik, 2003, S.?).

Bzgl. der Entwicklung in Deutschland kommt Wirth zu einem ähnlichen Schluss (vgl. 200?, S.29): „Demzufolge ist festzustellen, dass […] immer weniger Frauen und Männer normalgewichtig und immer mehr adipös waren[…]“. Die Veränderungen der letzten Jahrzehnte veranlassten das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine Untersuchung bzgl. des Essverhaltens der Deu.....

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Während im Alter von drei bis sechs Jahren 9% übergewichtig und 2,9% adipös sind, steigen diese bei den 7 bis 10-jährigen auf 15% bzw. 6,4%. Die höchste Prävalenz finden sich bei Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren wieder. 8,5% der Jugendlichen sind adipös. (Kurth et al., 2007 736ff)

Abbildung: Prävalenzzahlen von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter in Duetschladnn ( nach/vgl Kurth et al., 2007)

Im Vergleich zu Daten aus den 1980ern stieg die Zahl der Übergewichten um 50% und bei den Adipösen kam es sogar zur Verdopplung (vgl. Wirth, 200?, S. 372). Insgesamt sprechen Kurth et al. von 1,9 Millionen übergewichtigen und 800.000 adipösen Kinder und Jugendlichen in Deutschland (vgl. 2007, S. 737).

Neueste Entwicklungen zeigen, dass es eine Veränderung der Prävalenzzahlen bei deutschen Kindern und Jugendlichen gibt. Die Anzahl der adipösen Einschulkinder stagniert und ist in manchen Fällen sogar leicht rückgängig, während die Anzahl an extrem Adipösen weiterhin starke Zuwächse verzeichnet (- Moss zitieren, Marco besorgt mir das Buch!)

3.3 Kulturelle und soziale Besonderheiten in Deutschland

Neben der alters- und geschlechtsspezifischen Auswertung der Ergebnisse zur Gesundheit, bietet die KiGGS – Studie auch Informationen zum Zusammenhang zwischen Adipositas und den kulturellen und sozialen Herkünften der Kinder und Jugendlichen. Deutschland ist ein Einwanderungsland und in der KiGGS – Studie wurden verschiedene ethnische Gruppen befragt, damit ein möglichst genaues Abbild der Realität projiziert werden kann.

Unter den insgesamt 17.641 Befragten (8.985 Jungen, und 8.656 Mädchen) befinden sich 2.590 Kinder und Jugendliche mit beidseitigem Migrationshintergrund1. „Weitere 8,3 % der Kinder und Jugendlichen haben einen einseitigen Migrationshintergrund2.

Den größten Anteil, in Relation zur Gesamtzahl der Befragten, machen dabei die türkischen Kinder mit 5,7% aus. Gefolgt von Mittel- und Südeuropa (4,8%) und der ehemaligen Sowjetunion (4,4%) (vgl. Wirz &am.....

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Kinder mit einseitigem Migrationshintergrund weisen einen ähnlichen Wert, wie Kinder ohne Migrationshintergrund auf (27,0%) (vgl. Wirz & Schenck, 2008, S. 597).

Abbi5Abb. Prävalenz von Adipositas nach Migrantenstatus und Sozialstatus

Die AbbildungXY stellt das Verhältnis zwischen Migrationhintergrund/Sozialstatus und der Ausprägung von Adipositas dar. Kinder und Jugendliche mit niedrigem Sozialstatus oder Migrationshintergrund sind öfter von Adipositas betroffen (vgl. Kurth, 2007, S. 737). Wirz und Schenck kommen zu dem Schluss, dass insbesondere Jungen und Mädchen mit beidseitigem Migrationshintergrund sowohl von Übergewicht (19,5%), als auch von Adipositas (8,8%) betroffen sind.

Im Zusammenhang dazu liegen die Werte für Kinder ohne Migrationshintergrund (Übergewicht: 14,1%; Adipositas 5,9%) und einseitigem Migrationshintergrund ( Übergewicht:13,7%; Adipositas: 4,9%) deutlich niedriger.

Nach Wirth ist „ Übergewicht [ ] vorwiegend ein Problem der sozialen Unterschicht“ (vgl. 200?, S.38).

Migration und der Sozialstatus verdeutlichen das soziale Ungleichgewicht in Deutschland und die dazugehörigen Kinder und Jugendliche sind überproportional von Übergewicht und Adipositas betroffen. Dasselbe Szenario ist in allen westlichen Industriestaaten zu beobachten (vgl. Sörensen, 1995, S. 8).

Im folgenden Kapitel wird genauer thematisiert wie Adipositas entsteht. Besonderer Fokus liegt auf den Faktoren Ernährung und körperliche Aktivität. Nach der allgemeinen Darstellung soll beantwortet werden, welche Rolle die beiden Faktoren zur Entstehung von Adipositas bei den Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und/oder einem niedrigen Sozialstatus beitragen. Die Ergebnisse der KiGGS – Studie dienen als Grundlage.

      • nochmachen Fußnote arabisch .....

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Durchschnittlich schmeißt jeder Deutsche jährlich 82kg Essen weg (Welthungerhilfe, 2016, S. 2). Der einstige Vorteil der Energiespeicherung, ist für viele Menschen nun ein nicht unbedeutender Nachteil geworden (vgl. Reinehr et al., 2010, S.9). Genetische Faktoren beeinflussen das Erkranken an Adipositas in einem hohen Maß. „Insgesamt liegen Schätzungen des Varianzanteils genetischer Faktoren zwischen 30 und 70%“ (Lehrke & Laessle, 2009, S.19). Der hohe Stellenwert in der Forschung hinsichtlich des genetischen Einflusses auf die Entstehung von Adipositas ist gerechtfertigt.

Adipositasstudien bestätigen dies. Es wurde festgestellt, dass der BMI von Kindern in hohem Maß mit dem BMI der biologischen Eltern korreliert und nicht mit dem BMI der Adoptiveltern (vgl. Laeslle et al, S. 9; Wirth Jahr, S. 370). Vor allem im Bereich der medikamentösen Behandlung ist ein umfassendes Wissen diesbezüglich unabdingbar und wichtig. Da die medikamentöse Behandlung und Prävention in der Schule in der Regel von keiner Bedeutung ist, richtet sich die Aufmerksamkeit dieser Arbeit auf die beiden nachfolgenden Faktoren.

Darüber hinaus „reicht eine Veranlagung alleine nicht aus, um übergewichtig zu werden“ (vgl. Reinehr et al., 2010, S.9).

4.2 Ernährung

Wie bereits in Kapitel 4.1 erwähnt, besteht in unserer Gesellschaft ein Überangebot an Nahrung, was viele Menschen vor immense Probleme, hinsichtlich der Auswahl der Menge und Qualität der Nahrung stellt (vgl. Munsch & Hilbert, 2015, S.15). Kinder orientieren sich an den Gewohnheiten der Eltern, welche in der Regel auch für die Versorgung und Auswahl der Lebensmittel zuständig sind zuständig sind.

Das Essverhalten der Kinder wird tagtäglich von den Eltern mitgeprägt. Damit ist ein gewisser Teil der täglichen Energieaufnahme vorbestimmt (vgl. Munsch & Hilbert, 2015, S.17).

Die Nahrungsaufnahme unterteilt sich in quantitative und qualitative Nahrungsaufnahme. Die quantitative Nahrungsaufnahme beschreibt, „wie viel Energie – gemessen in Kalorien pro Tag – aufgenommen wird“ (Lehrke & Laessle, 2009, S.14). Lehrke & Laessle sprechen hier von der „systematische(n) Unterschätzung der Kalorienzufuhr“ (ebd.). Adipöse Kinder und Jugendliche schätzen die tatsächliche Energiezufuhr in der Regel viel zu niedrig ein (ebd.)

Im Gegensatz dazu beschreibt die qualitative Nahrungsaufnahme die Zusammensetzung der Nahrung mit den einzelnen Makronährstoffen der Nahrung. Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß. Während Kohlenhydrate und Eiweiß jeweils eine Energiedichte von 4kcal/kg haben, ist die Energiedichte bei Fett mit 9kcal/g mehr als doppelt .....

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