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Biology

University, School

BG/BRG Gleisdorf

Grade, Teacher, Year

2, Wronski, 2015

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Adipositas


Der Einfluss von Fettleibigkeit auf die Lebensqualität von Frauen


Vorwissenschaftliche Arbeit


27. Februar 2015

BG/BRG Gleisdorf

8200 Gleisdorf, Dr. Hermann Hornunggasse 29


Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Adipositas auf die Lebensqualität von Frauen. Im Speziellen thematisiere ich allgemeine Fakten, wie zum Beispiel Komorbiditäten und den Evaluierungsvorgang, welcher bei Vorliegen der Krankheit durchgeführt wird.

Den Einfluss, welchen die Esssucht auf die Lebensqualität von Frauen hat, zeige ich durch die Erörterung diverser einhergehender psychosozialer Aspekte auf.

Zudem lege ich den Zusammenhang zwischen dem heutzutage gängigen Schönheitsideal und der Esssucht anhand der Berechnung von Attraktivität, dem im 21. Jahrhundert vorherrschenden Schönheitsideal und der daraus resultierenden Folgeerscheinung Adipositas dar.

Den kreativen Aspekt meiner Vorwissenschaftlichen Arbeit bilde ich mit Hilfe der näheren Behandlung der beiden Künstler Fernando Botero und Niki des Saint Phalle ab. Zur Verdeutlichung des Zusammenhangs zwischen dem jeweiligen Künstler und der Krankheit Adipositas, habe ich mich eingehend mit einem Werk beschäftigt, welches ich durch eine Analyse ausführlich aufgeschlüsselt habe.

Um einen detaillierteren Einblick in den Schwerpunkt der weiblichen Lebensqualität zu erhalten, habe ich die empirische Vorgangsweise des Interviews gewählt. Die Befragungen von Frau Dr. Renate Horejsi und Frau Mag.a Dr. Sandra Wallner-Liebmann ermöglichten mir eine Einsicht in das Thema, das mir anderwärtig nicht möglich gewesen wäre.

Inhaltsverzeichnis



  1. Einleitung

Adipositas – eine Krankheit, welche von der Gesellschaft meist nicht als solche angesehen, sondern als fehlende Selbstkontrolle abgetan wird. Dadurch wird jedoch ein großer Fehler begangen, da sich die Erkrankung heutzutage immer häufiger manifestiert und nicht ausschließlich das Resultat von schwacher Willenskraft ist.

Jene Aspekte, die sich auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken, sind vor allem für den weiblichen Teil der Bevölkerung verheerend. Frauen werden durch Werbungen mit schlanken Modells und durch das Ideal der „90-60-90“-Figur zu einem Aussehen gedrängt, das für manche allein durch die genetische Veranlagung nicht erreichbar ist. Zudem wächst der Druck, attraktiv sein zu müssen, da mit der Abweichung vom vorherrschenden Idealgewicht schlechtere Berufs- und Ausbildungschancen und eine sinkende Heiratsrate einhergehen.

Auch in der Kunst wurde das Thema Fettleibigkeit in Form von Gemälden und Skulpturen behandelt. Zwei markante Beispiele dafür sind Fernando Botero, der seine dargestellten Personen und Dinge überproportional abbildet, und Niki de Saint Phalle, welche mit ihren runden Nana-Skulpturen Freude und Ruhe ausdrückt.


Mit den Daten und Fakten der Adipositas hat sich Volker Pudel eingehend in seinem Buch „Adipositas – Fortschritte der Psychotherapie“ befasst, welches unter anderem eine Grundlage für meine Vorwissenschaftliche Arbeit ist. (Pudel 2003)

Mit der Beeinflussung der weiblichen Lebensqualität durch Adipositas haben sich zuletzt Hanna Röhling in ihrer Dissertation „Lebensqualität bei Adipositas. Evaluierung anhand des SF-36-Fragebogens“ und Alexandra Michitsch in ihrer Diplomarbeit „Auswirkung von Adipositas auf physische Fitness, Bewegungsmotivation und Lebensqualität“ beschäftigt. (Röhling 2009, Michitsch 2010) Eines der aktuellsten Werke, das sich mit dem Zusammenhang von Körperkult und Gewicht auseinandersetzt, ist die Masterarbeit „Das Streben nach Schönheit: Schönheitsnormen als sozialpädagogische Herausforderung“ von Birgit Klug.

Die Fakten zu dem Künstler Fernando Botero hat Karoline Mendéz-Alegre in „Fernando Botero – Das bildnerische Werk“ niedergeschrieben und die Künstlerin Niki de Saint Phalle wurde von Carla Schulz-Hoffmann in dem Buch „Niki de Saint Phalle“ portraitiert. (Mendéz-Alegre 20.....[read full text]

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    1. Evaluierung

Ein essentieller Schritt zur Bestimmung von Adipositas ist die Berechnung des Body Mass Index (BMI). Hierbei wird die Körpermasse durch das Quadrat der Körpergröße dividiert. Das Ergebnis hat die Einheit Kilogramm pro Quadratmeter (kg/m²).

Zur Bewertung des BMI wird eine von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (kurz: DAG) entwickelte Tabelle herangezogen, welche wie folgt aufgebaut ist.


BMI (kg/m²)

Bewertung

unter 18.5

Untergewicht

18.5 – 24.9

Normalgewicht

25.0 – 29.9

Übergewicht

30.0 – 34.9

Adipositas Grad I

35.0 – 39.9

Adipositas Grad II

über 40.0

Adipositas Grad III

Bei einem BMI zwischen 25 und 30 wäre eine Indikation zur Gewichtsabnahme ratsam, da mit dem Übergewicht auch Risikofaktoren einhergehen. Sobald der Body Mass Index einen Wert von 30 kg/(m)² übersteigt, besteht eine unbedingte Indikation zur Therapie und ab einem Wert von 40 kg/(m)² sollte darüber hinaus über chirurgische Maßnahmen nachgedacht werden.

Zur Evaluierung von Adipositas kann auch das WHR (waist-to-hip-ratio) herangezogen werden. Dabei wird der Taillenumfang in Zentimeter, gemessen zwischen Rippenbogen und Beckenkamm, durch den Hüftumfang in Zentimeter – ermittelt auf Höhe des Oberschenkelknochens – dividiert. Im Idealfall sollte bei Frauen ein WHR unter 0.85 und bei Männern unter 1.0 das Ergebnis sein.

Wenn dies nicht zutrifft spricht man von einer androiden Fettverteilung mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko. (Pudel, 2003, S. 4)

Eine veraltete Methode zur Feststellung von Fettleibigkeit ist der BROCA-Index. „Der BROCA-Index definiert als Normalgewicht den Betrag in Kilogramm, den die Körpergröße um einen Meter übersteigt.“ (Pudel, 2003, S. 3)

Das Normalgewicht wurde auf ein Kilogramm genau festgelegt und dadurch kam es bei sehr großen und bei sehr kleinen Menschen zu Fehleinschätzungen, weshalb diese Evaluierungsmethode heute nicht mehr zum Einsatz kommt.


    1. Komorbiditäten

Folgeerkrankungen der Adipositas können in den meisten Fällen durch nachhaltige Gewichtsreduktion gelindert oder sogar geheilt werden.

Die Komorbidität der Adipositas kann grob in neun Gruppen unterteilt werden.

  1. Kardiovaskuläres System

Begleiterscheinungen, die sich auf das Herz und die Gefäße auswirken, sind zum Beispiel Gewebevergrößerungen, die den Herzmuskel der linken Herzkammer betreffen; Bluthochdruck; Herzmuskelschwäche und venöse Insuffizienz.

  1. Metabolische und hormonelle Funktion

Als Beispiele für stoffwechselbedingte und andere hormonelle Nebenerscheinungen können Diabetes Mellitus Typ 2, Fettstoffwechselerkrankungen und Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut beispielhaft aufgelistet werden.

  1. .....

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Heutzutage gelangt man ohne große Anstrengungen an eine große Auswahl und Menge von Nahrungsmitteln. Durch den immer weiter verbreiteten Bewegungsmangel ist Fettleibigkeit keine Seltenheit mehr. In westlichen Ländern ist der Anteil übergewichtiger Menschen kontinuierlich gestiegen. Mittlerweile handelt es sich bei Adipositas um ein globales Problem mit länder- und kontinentübergreifendem Ausmaß, da viele Kulturen die westlichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten übernommen haben. (Röhling, 2009, S. 3-5)


    1. Ursache der Entstehung von Adipositas

In der heutigen Zeit kann die Fähigkeit zur Fettspeicherung nicht mehr als Überlebensvorteil bezeichnet werden.

Der Auslöser kann umweltbedingter oder genetischer Art sein, wobei der Anteil der genetisch vorbelasteten Adipositas-Patienten bei 30%-40% liegt.

Zu den Umweltfaktoren, die die Entwicklung von Adipositas begünstigen, zählen Überernährung, Bewegungsmangel und im Allgemeinen eine moderne Lebensweise.

Zusätzlich gibt es psychische Faktoren, wie zum Beispiel Stress, Frustration und Nikotinverzicht. Langfristig ergibt sich eine positive Energiezufuhrbilanz durch das Missverhältnis von Energiezufuhr und Energieverbrauch. (Röhling, 2009, S. 7-8)


  1. Der Einfluss von Adipositas auf die
    Lebensqualität


    1. Lebensqualität in der Medizin

Seit ungefähr 20 Jahren wird in der Medizin zusätzlich zur Evaluierung des Gesundheitsstatus die Lebensqualität der Patienten beurteilt.

Zur genauen Feststellung gibt es mehr als 800 unterschiedliche Lebensqualitätsparameter, die als sogenannte Dimensionen seelischer, materieller, körperlicher und geistiger Art definiert sind und den Aufbau der menschlichen Psyche bestimmen.

Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, hat den Begriff Gesundheit festgelegt als „Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht lediglich als Freisein von Krankheit und Schwäche“ (Röhling, 20.....

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Meine zweite Interviewpartnerin Dr. Renate Horejsi ist der Meinung, dass nicht nur Adipositas einen Effekt auf die Psyche hat, sondern auch, dass der psychische Zustand die Esssucht auslösen kann, da sich „psychisch beschädigte Menschen“ häufig „mit Essen beruhigen“. (siehe Anhang, S. 34)

Es ist daher naheliegend, dass die enorme Menge an Gesundheitsrisiken, Komorbiditäten und die erhöhte Sterblichkeitsrate adipöser Menschen mit der Lebensqualität in Verbindung steht. Somatische und psychosoziale Zustände der Betroffenen treten in Form von Schmerzen, Gesundheitsproblemen, reduzierter Lebensfreude, minimierter Beweglichkeit und auch als Deprivation am Arbeitsplatz in Erscheinung.

Die Nachfrage nach verbesserten Diätstrategien und oft in Eigeninitiative durchgeführte Gewichtsabnahme zeigen den stark erhöhten Behandlungsbedarf fettleibiger Menschen in der heutigen Zeit. Statistiken zeigen, dass Männer tendenziell eher von der apfelförmigen und Frauen von der birnenförmigen Fettverteilung betroffen sind. Ebenfalls wurde bewiesen, dass Frauen häufiger Hilfe in Form von therapeutischen Angeboten in Anspruch nehmen.

Das lässt sich durch den Wunsch, ästhetischen Idealen gerecht zu werden, dem Erreichen sozialer Akzeptanz und gesteigertem Selbstbewusstsein begründen. Zusätzlich ist Frauen, welche schlanker sind, die Möglichkeit gegeben, sich nach aktuellen Trends ansprechend zu kleiden. (Röhling, 2009, S. 18)

Fettleibige Menschen haben durch die vermeintliche Selbstverschuldung ihres drastischen Übergewichts einen schlechten Stand in der Gesellschaft. Trotz neuer Erkenntnisse in den Bereichen Biologie und Genetik kann von dem gängigen Vorurteil, dass Adipositas nur als Resultat von übermäßiger Kalorienzufuhr entsteht, nicht Abstand genommen werden. Adipositas wird selten nicht als Krankheit angesehen und Diskriminierung erfolgt, da es in der Gesellschaft üblich ist, Willensschwäche und Disziplinlosigkeit als Grund für den Zustand der Fettleibigkeit zu nennen.

Auch im Bereich des Gesundheitswesens wird der Bedeutung von Adipositas kaum Aufmerksamkeit beigemessen. Als Beispiel sind hier Krankenkassen zu nennen, welche adipöse Menschen erst bei einer Bestätigung über das Vorliegen von Begleiterscheinungen wie dem metabolischen Syndrom finanziell entlasten. (Röhling, 2009, S. 19)

Das National Cholesterol Education Program, kurz NCEP-ATP-III, definiert das metabolische Syndrom durch das Auftreten von mindestens drei der folgenden Kriterien: erhöhte Nüchternglukose, erhöhte Triglyzerid-Konzentration, erniedrigtes HDL-Cholesterin, Hypertonie und abdominelle Adipositas. Die abdominelle, also den Bauch betreffende oder auch apfelförmige, Adipositas wird bei Männern ab einem Taillenumfang größer als 102 Zentimeter und bei Frauen ab einem Taillenumfang größer als 88 Zentimeter festgestellt. ( 2014)

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Psychische Störungen wie Depression, Persönlichkeits- und Angststörungen treten oft, wie auch bei Bulimia nervosa, neben der Binge Eating Disorder auf. Im Allgemeinen wird ihre Prävalenz bei Frauen auf 3,5 Prozent geschätzt, bei der weiblichen Bevölkerung im Alter von 18 bis 23 Jahren liegt sie bei 7 Prozent. Die Wechselbeziehung zwischen dem ständigen Essen, dem temporären Kontrollverlust währenddessen und der daraus resultierenden Verzweiflung ist charakteristisch für derartige Essstörungen.

Seit den 60er Jahren wird überwiegend in westlichen Industrieländern mithilfe von kognitiv gesteuerten Kontrollstrategien im Essverhalten versucht, der Entstehung von Adipositas entgegenzuwirken. Ein Artikel über die Psychogenese der Adipositas fordert das Anstreben eines vernünftigeren Ernährungs- und Lebensstils, da eine steigende Prävalenz von Adipositas und anderen Essstörungen verzeichnet wurde, welche ein erhöhtes Gesundheitsrisiko und eine Minderung der Lebensqualität mit sich bringen.

Um den bestmöglichen Lebensqualitäts- und Gesundheitsstandard zu erreichen, sollte sich der Body Mass Index (BMI) zwischen 20 und 25 kg/m² befinden. (Röhling, 2009, S. 20)


  1. Schönheitsideale und Körpergewicht


    1. Berechnung der Schönheit

Bis heute gibt es keine klare Definition, mit welcher man Attraktivität und Schönheit festlegen kann. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Merkmale, mit deren Hilfe man den subjektiven Blick auf die äußerlichen Komponenten beider Geschlechter auf allgemeine Schönheitsideale vereinfachen kann.

Die Berechnung der menschlichen Attraktivität ist durch von Forschern und Wissenschaftlern generierte Formeln möglich. Beispiele für solche Kalkulationen sind der „Venus Faktor“, welcher sich aus dem Verhältnis von Beinlänge, Oberweite, Hüft- und Taillenbreite und Gewicht ergibt; der „Body Mass Index“, der die Körperfülle eines Menschen anhand der Formel Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße in Meter angibt; der „Brocker Index“, welcher ein Vorreiter des Body Mass Index ist, bei Frauen durch Körpergröße minus 100 minus 10 Prozent und bei Männern durch Körpergröße minus 100 minus 15 Prozent ermittelt wird; der „Beauty Index“, der sich nur auf die Attraktivität des Gesichts bezieht und anhand von Winkelkriterien festgestellt wird und das „Taillen-Hüft Verhältnis“, welches sich – wie der Name schon sagt – aus dem Verhältnis zwischen dem Taillen- und dem Hüftumfang zusammensetzt. (Klug, 2012, S. 52 - 54)


    1. Schönheitsideale nach dem Zweiten Weltkrieg und in den 50er Jahren

Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierten in der Bevölkerung die Sehnsucht nach Harmonie in der Familie und das damit einhergehende Gefühl der Geborgenheit. (Klug, 2012, S. 85) Die meisten Frauen der damaligen Zeit wollten der Traumvorstellung der „Vorort“- Hausfrau entsprechen. Das bedeutete schön und gesund zu sein und sich hingebungsvoll um den Gatten, Kinder und das .....

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Das Alter wirkt der bei Frauen dominierenden Traumvorstellung von einem festen, vollen Busen und jugendlichem Aussehen entgegen. Um die Schönheit auch bei älteren weiblichen Körpern zu erhalten, müssen Maßnahmen zur Neugestaltung des Körpers, wie zum Beispiel Fitnessprogramme und chirurgische Eingriffe, getroffen werden.

Ein glatter, haarloser Körper, welcher dem eines Kindes gleicht, und schmale Hüften werden heutzutage bei Frauen ebenfalls als schön beurteilt. Um diesem Schönheitsideal gerecht zu werden, wird oft auf appetitzügelnde Medikamente, Diät- und Fitnessprogramme und in letzter Konsequenz auch auf chirurgische Eingriffe gesetzt.

Generell gilt man als hässlich, wenn man dick ist und nur eine schlanke Figur wird als schön wahrgenommen. Durch diesen enormen Schönheitskult werden bei Frauen, die es nicht schaffen sich jung und schön zu halten, Schuldgefühle ausgelöst.

Viele verschiedene Unternehmen der Werbungsbranche nutzen diese Gewissensbiss um diverse Diät- und Beauty-Produkte durch teils versteckte Vorwürfe zu präsentieren.


Dieser physisch und psychisch ausgeübte Druck eliminiert die Individualität des weiblichen Körpers und verurteilt jede von der Norm abweichende Figur. (Klug, 2012, S. 97)

Trotz des vorherrschenden Körperkults und der von vielen Frauen angestrebten Kleidergröße Size 0 ist klar, dass Geschmäcker verschieden sind. Die Männerwelt bevorzugt Großteils natürliche Frauen, welche Kurven aufweisen, da diese als sinnlich und attraktiv gelten. Von manchen Teilen der männlichen Bevölkerung werden sogar mächtige Rundungen als ideal angesehen, was beweist, dass Vorlieben von Person zu Person variieren.


    1. Adipositas als Folgeerscheinung des Körperkults

Vorherrschende Ideale und der damit einhergehende Druck lösen häufig ein negatives oder verzerrtes Körperbild, narzisstische Störungen und Erkrankungen wie zum Beispiel Essstörungen aus. Die Entstehung von Essstörungen, welche als psychische und psychosomatische Erkrankungen angesehen werden, wird durch persönliche Probleme, Konflikte und den dominierenden Körperkult begünstigt.

Geschlechtsspezifische Lebensbedingungen führen dabei meist dazu, dass vor allem Frauen und junge Mädchen von verschiedenen Essstörungen betroffen sind. (Klug, 201.....

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