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Term paper
Sport and Recreation

University, School

Universität Koblenz-Landau

Grade, Teacher, Year

2,3, Dr. Rühl, WS 13/14

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Johannes Brahms Johannes Brahms war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent. Seine Kompositionen wurden der Romantik zugeordnet. Leben Johannes Brahms wurde am 07 Mai 1833 in Hamburg geboren und starb am 03 April 1897 in Wien. Sein Vater Johann Jakob Brahms(1806) war Kontrabassist am städtischen Theater in Hamburg. Er war der einzige Musiker in der Ahnenreihe der Familie Brahms. Seine Mutter Christiane Nissen Brahms war eine einfache Hausfrau. Johannes wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Kindheit Johannes bekam schon in jungen Jahren von seinem Vater Violine - und Klavierunterric­ht.­ Sein Vater merkte schnell, dass sein Sohn ein richtiges Musikgenie war, was den Umgang mit dem Klavier betraf und so engagierte er bald darauf den Musiklehrer Otto Cossel, bei dem er schon im Alter von 10 Jahren öffentliche Konzerte gab. In diesem Jahr begann auch der Klavierunterric­ht bei Eduard Marxsen. Bei ihm schrieb er seine ersten Kompositionen, die ca. 1 Jahr dauerten. Nachdem Brahms keinen Musiklehrer mehr brauchte trat er in Tavernen und Tanzlokalen auf um so ein bisschen seiner Familie unter die Arme zu greifen, aber um auch seine finanzielle Zukunft zu sichern. Musikalischer Werdegang Um 1853 ging Johannes Brahms als Klavierbegleite­r mit dem ungarischen Violiniste Eduard Reményi auf Tournee. Auf diese Weise lernte er den ungarischen Geiger Joseph Joachim kennen, der auch auf der Tournee mitwirkte.
, Reflexion zu Organisation von Lernprozessen Wenn ich rückwirkend auf die vergangenen gemeinsamen Nachmittage in der Schule im Pfeifferhof zurückblicke, so kommen in mir stets positive Gefühle auf. Wir hatten gemeinsam viel Spaß und konnten dabei viel Neues für unseren weiteren Weg als zukünftige Lehrer erfahren. Besonders aufgrund der vielen Gruppenaktivitä­ten­ ergab sich eine lockere Atmosphäre und eine natürliche Gruppendynamik. Freundschaften wurden geschlossen und wir konnten frei vom strengen universitären Umfeld, Lernen und Lehren ausprobieren. Beginnend möchte ich meine Eindrücke der Atmosphäre der SIP (Schule im Pfeifferhof) schildern. Anfänglich waren wir zwar leicht verärgert und hatten nicht verstanden warum wir uns diesen beschwerlichen und weiten Weg zur Schule antun sollten, wenn doch an der Universität so viele Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Doch schon bald wurde die Lehrveranstaltu­ng zu einem regelmäßigen gemeinsamen Ausflug mit KollegInnen. Als ich zum ersten Mal im Schulhof stand erinnerte ich mich an meine Kindergartenzei­t. Da ich am Land aufgewachsen bin, war mein Kindergarten ebenfalls ein früherer Bauernhof mit einer großen Wiese und einem Wald, wir hatten sogar einen Streichelzoo. Im Inneren der Schule spürte ich sofort eine Unbeschwertheit­. Die Umgebung war hell und freundlich und in jeder Ecke waren Spuren von Kindern zu entdecken. Generell

Universität Koblenz-Landau - Campus Koblenz - Institut für Sportwissenschaft

Titel der Lehrveranstaltung:
Von den Philanthropen zum Deutschen Turnen Schulsportspezifische Vertiefung – Sportgeschichte

Thema des Referats:

Adels- und Bürgererziehung


Inhalt

1.     Einleitung

2.     Zeitgeschichtlicher Hintergrund

3.   Entwicklung einer bürgerlichen Erziehung

4.   Konzepte der Philanthropen

5.   Kritik an der Umsetzung in den Philanthropinen

6.   Verbürgerlichung der Adelserziehung

7.   Schlussbetrachtung


1.  Einleitung

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“[1]

Diese Definition nach Immanuel Kant beschreibt, was in den Köpfen der Menschen während der Zeit der Aufklärung langsam aufkeimte. Der Mut zur kritisch rationalen Denkweise brachte nicht nur viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern ließ die Menschen auch politische und gesellschaftliche Grundsätze hinterfragen.

Pädagogen erkannten schnell, dass Bildungsreformen notwendig waren, um den Menschen zu einem emanzipierten und selbstständig denkenden Wesen zu erziehen. Die Zeit war noch von einer Ständeordnung geprägt, sodass bis dato die Adelserziehung als erstrebenswerteste Ausbildung galt. Die Philanthropen warben jedoch mit einer neuen Erziehung für jedermann, was folglich zu Spannungen untereinander führte.

Gegenstand dieser Hausarbeit wird es sein, die Entwicklung der bürgerlichen Erziehung in der Zeit der Aufklärung darzustellen. Um diesen Prozess nachvollziehen zu können, muss man sich mit den Pädagogen auseinandersetzen, die für die Erneuerungen verantwortlich waren.

Daher wird in einem weiteren Schritt die Verwirklichung der theoretischen Konzepte der Philanthropen in ihren Reformschulen dargelegt. Darüber hinaus wird sich herausstellen, wie sie sich in der Gesellschaft positionieren.


2.  Zeitgeschichtlicher Hintergrund


Ende des 18. Jahrhunderts war die Französische Revolution Auslöser für politisch-gesellschaftliche Veränderungen in den meisten Ländern Europas. Auch die deutschen Kleinstaaten wurden von der aufklärerischen Bewegung entscheidend beeinflusst.

Diese Bewegung führte dazu, dass standesunabhängige Bürgerrechte entstanden. Die feudale Ständegesellschaft verlor mehr und mehr an Macht und Bedeutung, während eine neue Gesellschaftsform, das Bürgertum, aufstieg.[2] „Die Herrschaft der Vernunft, die Aufklärung, wurde Grundlage eines fruchtbaren Aufbaus.“[3] Die bürgerliche Gesellschaft erlangte wirtschaftlich gesehen eine wichtigere Rolle in der Bevölkerung zum Beispiel durch die Erfindung von Manufakturen.

Durch diesen Aufschwung entwickelte sich ein neues Selbstbewusstsein im Bürgertum. Der geistige Aufstieg der Bevölkerung nahm seinen Lauf und so kam es, dass auch das Bildungswesen von der Zeit des Wandels beeinflusst wurde. Die Einführung des Buchdrucks ermöglichte der gesamten Bevölkerung den Zugang zu Büchern und Zeitungen. Die modernen Bürger wollten sich von nun an vom  Adel und der Kirche  durch Wisse.....[read full text]

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Die Pädagogen, die dort unterrichteten, waren jedoch oft kaum oder sogar überhaupt nicht ausgebildete Lehrkräfte.[13]

Erst in der Zeit um 1770 entstand in den Köpfen der Philanthropen die Idee einer neuen, für jedermann zugänglichen Leibeserziehung. Aufgrund der Revolutionsbewegung war die gesellschaftliche Struktur in den deutschen Kleinstaaten ungeordnet und instabil, was das Konzept der „Chancengleichheit“ erst möglich machte.

Wichtige Reformer des philanthropischen Kreises waren Johann Bernhard Basedow, Christian Gotthilf Salzmann, Joachim Heinrich Campe oder Ernst Christian Trapp.[14] Sie gründeten oder prägten mit ihrer Arbeit die neuen Reformschulen, die Philanthropine oder auch „Werkstätten der Menschenfreundschaft“ genannt wurden.

Die berühmtesten Einrichtungen standen in Dessau und Schnepfenthal. Deren Besonderheit war, dass sie nicht nur für den Adel bestimmt, sondern auf dem Fundament der Gleichheit und Bildsamkeit aller Menschen aufgebaut waren.[15] Ein Leitsatz des Philosophen Johan Amos Comenius, der von den Reformpädagogen aufgegriffen wurde, lautete „omnes omnia omnino excoli“[16] und bedeutet übersetzt „Alle alles ganz zu lehren“.

Comenius wollte allen Menschen alle Dinge der Welt umfassend vermitteln. Dieser Grundsatz spiegelte sich vor allem in der Sichtweise der Schnepfenthaler Schule wieder:

„Gleiche Kleidung, Wohnung, Kost, gleicher Unterricht und gleiche Vergnügungen, Geld, Stand und alle Schmeicheleien der Äußerlichkeit und des Zufalls entscheiden hier nichts.“[17]


Das neue Erziehungskonzept lehnte sich stark an Jean-Jacques Rousseaus Ideen einer naturnahen Erziehung aus seinem Werk Emile oder über die Erziehung an. Die Philanthropen erweiterten seine natürliche Erziehung lediglich zu einer vernünftig-natürlichen Erziehung.

In der Praxis wurden in den Philanthro- pinen nur noch Leibesübungen praktiziert, die einen Nutzen für die Gesellschaft erbringen konnten. Campe lehnte vor allem die übermäßige Anwendung von Spielen ab, da er keine „spielsüchtige(n) Knaben mit Bärten“ heranbilden wollte.[18] Stattdessen sollte möglichst schnell der Erwerbssinn geweckt und die Fähigkeiten in der Berufsausübung gesteigert werden.

Es galt, möglichst schnell einen aufgeklärten und tüchtigen Bürger heranzuziehen. Rousseaus Absichten haben die Philanthropen jedoch missverstanden.[19]

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4.  Konzepte der Philanthropen


In den Philanthropinen war das pädagogische  Konzept stärker an die Anforderungen des wirklichen Lebens gebunden. So standen moderne Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte und Politik auf dem Lehrplan.

Des Weiteren wurde versucht, an den Bedürfnissen, Motivationen und dem Auffassungsvermögen der Schüler unterschiedlicher Altersstufen anzuknüpfen. Dadurch sollte die Lernfreude mit der Lebensfreude in Verbindung gebracht werden. Bis Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Deutschland über 60 Schulen, die sich an dem Vorbild der Philanthropen orientierten.[26]

Die beiden berühmtesten Einrichtungen waren, wie oben schon genannt, das Philanthropin in Dessau unter der Leitung von Johann Bernard Basedow und das Philanthropin in Schnepfenthal, welches von Christian Gotthilf Salzmann gegründet wurde. Anhand dieser beiden Anstalten werden die wesentlichen Konzepte der Philanthropen deutlich.

Das Philanthropin in Dessau wurde 1774 von Basedow gegründet, nachdem Fürst Franz Leopold von Dessau auf ihn aufmerksam geworden war und daraufhin nach Dessau einlud. In dieser neuen Bildungseinrichtung wollte Basedow all seine pädagogischen Grundsätze verwirklichen.

„Sie sollte eine Schule der Menschenliebe und guter Kenntnisse für Lernende und junge Lehrer, Arme und Reiche, ein Fideikommiß des Publikums zur Vervollkommnung des Erziehungswesens allerorten nach dem Plane des Elementarwerkes werden.“[27]

    Abb. 1: Unterricht im Naturalien-Kabinett.29

Seine Philosophie beinhaltete die Vervollkommnung des Menschen durch “Gesundheit, Abhärtung und .....

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Wo immer möglich, sollte der Unterricht durch sinnliche Gestaltung in der Natur oder, wo dies nicht möglich war, durch anschauende Beispiele im Unterricht mit Hilfe von Kupferstichen bildhaft dargestellt werden.[34]

Kinder und Schülerorientierung hatten ihren festen Platz im philanthropischen Alltag der Einrichtung. Die Selbsttätigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Schüler wurden in vielfältig pädagogisch inszenierten Situationen immer wieder neu herausgefordert.


5.  Kritik an der Umsetzung in den Philanthropinen


Das Philanthropin war letztendlich keine Schule für die einfache Bevölkerung. Der Besuch war vorwiegend den Kindern wohlhabender Stände und Schichten vorbehalten. Allerdings wurde versucht, durch eine obligatorische Schuluniform oder gleiche Haarschnitte wenigstens innerhalb der Schülerschaft die ständischen Grenzen aufzuheben.[35] Jedoch war dies nur eine rein äußerliche Aufhebung der ständischen Grenzen.

So wurden am Dessauer Philanthropin die Schüler unterer Schichten den Schülern vermögenderer Schichten als “Famulanten“[36] untergeordnet. Sie sollten die Funktion späterer Diener einnehmen.

Schon ein Zeitgenosse Basedows, Johann Valentin Embser, kritisierte das Dessauer Philanthropin scharf, da es “nur immer dem reichsten, fürnehmsten und kleinsten Teil des Publikums zugute komme“[37] und zwar dem Adel.

Die Leibesübungen erfüllten zunächst nur traditionelle Aufgaben, wie das Erlernen des Reitens, Fechtens und des Anstands. Man wollte zwar den Grundsätzen Rousseaus folgen, stand John Lockes Standeserziehung aber viel näher. Ein Beispiel dafür ist Basedows Entwurf einer modernen bürgerlichen Schule, welche zugleich Gymnasium, Ritterakademie und Kadettenakademie sein sollte.

Die schon erwähnten traditionellen Aufgaben dürften nicht vernachlässigt werden. Basedow beabsichtigte die als wertvoll angesehenen Bestandteile der adligen Bildung in einer allgemeinen, standesunabhängigen Erziehung zusammenzufassen.[38]

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Diese Werte spiegeln sich in den Grundzügen des “galant homme“, dem Vorbild der adligen Jugend, wieder. Kritik aus dem Bürgertum kann man kaum vernehmen, da sich eine klare Vorstellung eines neuen Menschenbildes noch nicht etabliert hat. Diese Werte wurden nicht nur toleriert, sondern für das bürgerliche Dasein als nützlich betrachtet.[42] Der Pädagoge Johann Christoph Friedrich Guts Muths, der in der Erziehungsanstalt Schnepfenthal lehrte, hat diese Konfusionen aufgeklärt.[43]

„Wenn es wahr ist, daß die niedern Stände immer den höheren nachahmen, so könnten die gebildetern Familien ungemein viel Gutes durch ihr Beispiel stiften. Nach dem Modell der Prinzenerziehung bilden, so viel es sein kann, die Hofleute ihre Jugend, nach diesen erzieht der Adel usw. Alles folgt nach, so viel es die Umstände zulassen.“[44]

Guts Muths hat erkannt, dass sich das Erziehungsideal des niederen Standes dem Höheren  immer mehr angleicht. Deshalb müssten die gebildeten Familien als Vorbild agieren und könnten so die Gesellschaft weiterentwickeln.

Mit seiner Einsicht gesteht er gleichzeitig ein, dass die Verbreitung der adeligen Erziehung dem gesellschaftlichen Fortschritt zu Gute kommt. Nun wird klar, dass die Philanthropen die vorherrschenden pädagogischen Erziehungskonzepte nicht komplett revolutionieren, sondern schlichtweg der breiten Masse zugänglich machen wollten.

„Der Ansatz zur pädagogischen Leibesübung erklärt sich weder aus einem Emanzipationskampf von dialektischer Gesetzmäßigkeit, noch aus einer Selbstentfaltung des bürgerlichen Geistes, sondern aus der Demokratisierung der traditionellen Adelskultur.“[45]


7.      Schlussbetrachtung


Zusammenfassend kann man festhalten, dass die aufklärerische Bewegung notwendig war, um auch in der Erziehung neue Bahnen einzuschlagen. Nur so konnte sich eine bürgerliche Erziehung in den deutschen Kleinstaaten entwickeln.

Fraglich ist jedoch immer noch, in wie weit diese Erziehung bürgerliche Erziehung genannt werden darf. Die Philanthropen brauchten finanzielle Unterstützung, um ihre Konzepte in die Tat umsetzen zu können. Eine Beteiligung konnten sie jedoch nur aus den reichen Adelsfamilien erwarten. Daher mussten sie ihr Erziehungskonzept unweigerlich den Vorstellungen des Adels anpassen.

Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass sich kaum eine Familie, die nicht dem Adel angehörte, eine Ausbildung in einem Philantropin leisten konnte. Ersichtlich ist jedoch, dass die Bürger sich den neuen Erziehungsidealen, die unverkennbare Ähnlichkeiten zu der Adelserziehung aufweisten, nicht in den Weg stellten. Offenbar sahen sie die Grundzüge der adligen Ausbildung als nutzbringend an, um den Fortschritt der Ges.....

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Philanthropen (= Ausschuss Deutscher Leibeserzieher (Hrsg.): Beiträge zur Lehre und For-

schung der Leibeserziehung, Bd. 6). Schorndorf bei Stuttgart: Karl Hofmann Verlag, 31971, S. 40.

[8]     Krüger Michael: Einführung in die Geschichte der Leibeserziehung und des Sports. Teil 2:

Leibeserziehung im 19. Jahrhundert. Turnen fürs Vaterland (= Gruppe, Ommo (Hrsg.):
       Sport und Sportunterricht. Grundlagen für Studium, Ausbildung und Beruf, Bd. 9).
Schorn-
       dorf bei Stuttgart: Karl Hofmann Verlag, 22004, S. 32.

[9]     Bernett: Neugestaltung, S. 40.

[10]    Glantschnig, Helga: Der fortschrittliche Umgang mit dem Körper.

Zur Entstehungsgeschich-
       te der Leibesübungen im 18. Jahrhundert
(= Österreichische Gesellschaft zur Erforschung
       des 18. Jahrhunderts (Hrsg.): Das Achtzehnte Jahrhundert und Österreich, Bd. 10). Wien:
       WUV-Universitätsverlag, 1995, S. 45: Voltigieren ist die Bezeichnung für Bewegungsfertig-
       keiten an einem lebenden oder hölzernen Pferd.

Friedrich Ludwig Jahn ersetzte den Begriff
       später mit der Bezeichnung “Schwingen“.

[11]    Laturell, Volker & Mooseder, Georg: “Die Moosacher Winkelschule 1760-1805“, in: Amper-
       land
(1980),S. 22-25, S. 22.

[12]    Laturell & Mooseder: “Moosacher“, S.22-23: Verbreitete Erziehungsmethoden von Winkel-

schulen waren das Auswendiglernen von elementarem Basiswissen, Anwendung der Prü-

gelstrafe und das Unterrichten mehrerer Altersstufen in einer Klas.....

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