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Preparation A-Level
German studies

University, School

Oberstufenkolleg Bielefeld

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KolloquiumGesch­ich­te der niederdeutschen Sprache und Literatur Geschichte der niederdeutschen Sprache und Literatur Was ist Niederdeutsch? – erste Beschreibung und Problemaufriss Überblick Altniederdeutsc­h 5. bis 12. Jhd. Mittelniederdeu­tsc­h 12. bis 16. Jhd. - Frühes Mittelniederdeu­tsc­h 13. Jhd. u. erste Hälfte des 14. Jhd. - Klassisches Mittelniederdeu­tsc­h zweite Hälfte 14. Jhd. u. 15. Jhd. - Spätes Mittelniederdeu­tsc­h 16. Jhd. / Niederdeutsch im 17. und 18. Jhd. Niederdeutsch im 19. Jhd. Niederdeutsch…
Vergleich: „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“ und Humboldts Theorie „Die Sprache als Weltansicht“ Im folgenden vergleiche ich Herders Theorie „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“ und Humboldts Theorie „Die Sprache als Weltansicht“. Dieser Vergleich bietet sich an, weil beide Autoren davon ausgehen, dass der Mensch Sprache verinnerlicht, Humboldt schreibt, dass sich Sprache durch abgespeicherte Bilder in der Seele entwickelt und Herder, schreibt das dies durch Reflexion geschieht. Herders Grundannahmen…

Abiturvorbereitung Deutsch


6 Rahmenthemen:

Literatur und Sprache um 1800

Drama und Kommunikation

Literatur und Sprache um 1900 – neue Ausdrucksformen der Epik

Vielfalt lyrischen Sprechens

Literatur und Sprache von 1945 bis zur Gegenwart

Reflexion über Sprache und Sprachgebrauch


Rahmenthema 1: Literatur und Sprache um 1800

Aufklärung: (1720-1800)

-          Ideal des mündigen Menschen, Ende der Bevormundung durch Staat und Kirche

-          Vernunft, Toleranz und Humanität (Schlüsselbegriffe)

-          Ausgangslage: Zweifel, Experimente , Widerspruch und logisches Denken bei den Menschen,  Starke Prägung durch den Absolutismus

-          Aufstrebendes Bürgertum kritisiert Ständeordnung und Machthaber, fordert Bildung

-          „gottgegebene Ordnung“ wird nicht länger akzeptiert

-          Menschen entwickeln kritische Vernunft: Freiheit statt Absolutismus, Gleichheit statt Ständeordnung, Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnis statt Vorurteil und Aberglaube, Toleranz statt Dogmatismus

-          Immanuel Kant: „Sapere aude!  – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

-          der Mensch hat Angst vor Neuerungen und befreit sich deshalb nicht aus der Bevormundung

-          er ist bequem und feige

-          Kant rückt anstelle übergeordneter Prinzipien und Ideale oder Gott den Menschen in den Mittelpunkt der Philosophie

-          Kategorischer Imperativ:  „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. Handle so, als on die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetz werden sollte.“  (Antwort auf die Frage „ Was soll ich tun?“)

-          Die Aufklärung ist ein langer Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist

-          Grundsätze:  Berufung auf die Vernunft als Maßstab allen Handelns, Hinwendung zum Diesseits, positives Menschenbild, Gleichheit aller  Menschen, Glauben an Fortschritt, Kritik an Religion und Kirche

Sturm und Drang: (1765-1785)

-          Schöpferische Kraft des Gefühls, Drang zur Selbstverwirklichung

-          20 – 30-jährige Dichter, die gegen Tradition und Autorität schreiben, Abneigung gegenüber Gesellschaftsordnung, lebensfeindlicher Moralen und erstarrter Konventionen

-          Spontanität, Selbsterfahrung und Befreiung des Individuums stehen im Zentrum

-          „Genie-Zeit“: Das Individuum ist selbst schöpferisch tätig und hält sich an keine Normen oder Vorstellungen

-          Was aus der Freiheit des Gefühls entsteht, verdient Anerkennung

-          Werke:   „Kabale und Liebe“ (Schiller,1783), „Die Leiden des jungen Werther“ (Goethe, 1774)

Die deutsche Klassik: (1786-1832)

-          Versöhnung von Gefühl und Vernunft – menschliche Kräfte sollen ausgebildet werden und eine Einheit bilden

-          Griechisches Humanitätsideal: Der Mensch ruht und bildet sich, das Gute, Wahre und Schöne (Platon) sind richtungsgebende  Werte

-          Glaube an Selbstbestimmung und Selbstvollendung

-          Mensch und Kunst sind autonom, dienen nur dem Selbstzweck

-          Sprache ist überhöht und der Stil erhaben, Vorliebe für allgemeingültige Formulierungen

-          Vertreter:  Schiller (Freiheit und Form ergänzen sich und sind nicht zu bändigen), Goethe (Gegner der frz. Revolution, da sich politische Parteilichkeit und künstlerische Wirksamkeit gegenseitig ausschließen)

Romantik: (1798-1835)

-          Darstellung des Unwirklichen, Irrationalen, der dunklen und wundersamen Seite des Lebens und des Menschen

-          Übertrieben, bizarr, fantastisch, unwirklich und überspannt

-          Romantiker vermissen die Ausschöpfung aller menschlicher Facetten (Paradoxie)

-          Das romantische Kunstwerk ist ein Gegensatz zur klassischen Ordnung

-          Interesse an der Ferne, dem Fantastischen, dem Unergründlichen, der Nacht, dem Traum und den Tiefen der menschlichen Psyche

-          Leitmotiv:  Das hinter dem äußeren liegende, „innere Auge“, das Sehen der inneren Welt

-          Ablehnung der frz. Revolution, Autonomie der Kunst

-          Synästhesie von Musik, Malerei und Literatur, von Kunst und Leben, Synthese von rationalen und irrationalen Kräften

-          Poetologie der .....[read full text]

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Ist sich ihres Standes bewusst und weiß, dass sie daraus nicht ausbrechen kann

Sieht die Problematik in Geschlechts-, Standes- und Herrschaftsverhältnissen, akzeptiert sie aber bis zu ihrem Tod; Will sich erst im Jenseits mit Ferdinand vereinen

Provoziert Lady Milford mit ihrem bürgerlich-moralischen Auftreten und übermittelt dadurch ihre Kritik am Adel

-          Ferdinand:  Sohn des Präsidenten, Übt Besitzanspruch auf Luise aus, sie solle alles für ihre Liebe aufopfern (Stand wird hier deutlich); Luise solle sich nach ihm orientieren (Geschlechterordnung), wenn ihn seine Gefühle überkommen, ist er nicht mehr Herr seiner Sinne (schlägt Luise)
hat bürgerliche und adelige Züge in seinem Charakter

Repräsentant des Sturm und Drangs, da er die Ständeordnung durchbrechen will und sich von seinen Emotionen leiten lässt

Ist sich aber seines Standes bewusst und nutzt seine Intelligenz, um seinen Vater kontrollieren zu können (droht mit Offenbarung der Machenschaften des Präsidenten)

Kritisiert ansatzweise den Absolutismus, jedoch nur aus eigenem Interesse

Ferdinand gilt als Bindeglied zwischen Bürgertum und Adel in dem Drama

-          Miller: Stadtmusikant, Vater von Luise, ist stolz auf seinen Stand und sieht sich als Hausvater der Familie; für ihn ist Liebe, Treue und der richtige Ehepartner aber ebenso wichtig; Glaube stark ausgeprägt, sieht Luise als Mittel zum wirtschaftlichen Aufschwung; ist genervt von seiner schwatzhaften Frau

Hält fest an den Ständegrenzen und will der Liebe von Ferdinand und Luise deshalb ein Ende setzen; hat ein stark ausgeprägtes bürgerliches Selbstbewusstsein

Liebt Luise abgöttisch stellt aber auch Besitzansprüche auf sie (Konfliktpotential!) 

-          Der Präsident:  Verkörpert im Drama den höchsten Vertreter der absolutistischen Herrschaft, nur durch eine Intrige zu seinem Amt gekommen (falsche Handschriften und Mord am Vorgänger), erhält seine Macht durch Beziehungen und nicht durch Leistungen,  nutzt seinen Sohn für seinen eigenen Erfolg aus (arrangierte Hochzeit mit Lady Milford)

Sein Handeln ist massiv von Lügen geprägt, instrumentalisiert seine Mitmenschen, tritt Frauen beleidigend, anmaßend und bösartig gegenüber

Kennt seinen Sohn kaum, da er nur von Habgier und Macht geleitet wird

-          Lady Milford:  Mätresse des Fürsten, hegt den Wunsch auf erfüllte und ehrliche Liebe; Ambivalenz zwischen Sympathie zum Volk und Stellung am Hofe

Hält an ihren Stand fest und schmückt sich prachtvoll und verschwenderisch; Will ihre Macht einsetzen, um Ferdinand und Luise auseinander zu bringen; schreckt vor Intrigen nicht zurück und wird von Rachedurst geleitet

Wird von Luise zur Flucht getrieben und dadurch von bürgerlicher Moral belehrt 

-          Wurm: Grenzgänger zwischen Bürgertum und Adel, stammt aus bürgerlichem Kreise, ist aber am Hofe angestellt, in Intrigen des Adels verstrickt (hat dem Präsidenten durch falsche Schriften zum Amt verholfen) rec.....

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-          „Kabale und Liebe“ fungiert als Antithese zum höfischen Theater

Handlung:

-          AKT 1: Konflikt zwischen Miller und seiner Frau, Vater sieht Luises Unschuld in Gefahr, Mutter sieht praktischen Nutzen in der Beziehung, Vater will Gespräch zum Präsidenten suchen (Ferdinands Vater)
Sekretär Wurm (verliebt in Luise) erfährt von der Beziehung , Eheleute lehnen Wurm als Schwiegersohn ab
Luise ist verwirrt von der Liebe, alle Gedanken drehen sich um die Liebe zu Ferdinand – interpretiert die Liebe aber als Gottesliebe, um ihr Gewissen zu beruhigen; glaubt, dass erst im Jenseits die Schranken der Ständeordnung überwunden werden können

Luise wird von Zukunftsängsten geplagt, Ferdinand reagiert mit Liebesschwüren und  bringt Luise davon ab, im Diesseits Ferdinand zu entsagen

Wurm berichtet dem Präsidenten von der heimlichen Liebe Ferdinands zu Luise (erste Kabale), Präsident nimmt ihn nicht ernst, will stattdessen Heirat von Ferdinand und Lady Milford (Mätresse des Herzogs) verkünden

Konfrontation von Ferdinand und dem Präsidenten, Präsident beteuert, er handle nur im Hinblick auf die Karriere seines Sohnes, Ferdinand ist von den Plänen seines Vaters schockiert, erzählt seinem Vater von der Liebe zu Luise und will Lady Milford einen „moralischen Spiegel“ vorhalten

-          AKT 2: Die Hochzeit mit Ferdinand ist ein Wunsch Lady Milfords, nimmt Geschenk des Herzogs nicht an, da es durch Soldatenhandel finanziert wurde

Konfrontation von Ferdinand und Lady Milford, Ferdinand fühlt sich moralisch überlegen und wirkt provozierend, Lady Milford legt Ferdinand ihren Lebensweg dar, dass sie im Sinne des Vaterlandes handle und hofft damit weiterhin, dass Ferdinand und sie heiraten

Erneuter Konflikt bei den Millers, Miller wirft seiner Frau Schwatzhaftigkeit vor und möchte beim Präsidenten vorsprechen, um e.....

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Gespräch über adelige Eitelkeit und bürgerliche Unschuld, Luise ist moralisch überlegen und weckt Schuldgefühle bei Lady Milford

Lady Milford will Liebe zu Ferdinand und dem Herzog beenden, schreibt einen Abschiedsbrief in dem sie mit dem Herzog und seiner Handlungsweise abrechnet, verlässt das Land als Johanna von Norfolk

-          AKT 5: Miller liest den Brief von Luise an Ferdinand, in dem sie ihren Selbstmord (Wiedersehen im Jenseits) ankündigt und ist bestürzt; appelliert an ihre Liebe zu Gott und ihrem Vater selbst und hat damit Erfolg

Ferdinand kommt zu Luise und sie gesteht ihm, dass sie den Brief an Kalb geschrieben habe, Ferdinand macht ihr sarkastische Hoffnungen und bittet schließlich um ein Glas Limonade

Miller spricht mit Ferdinand über seine unendliche Liebe zu seiner Tochter, Ferdinand wird daraufhin von Gewissensbissen geplagt, da er Luise töten will

Der Mord wird damit vorbereitet, dass Ferdinand all sein Gold an Miller übergibt und ihn gleichzeitig bittet, mit einem Brief zu dem Präsidenten zu gehen; Jetzt gibt Ferdinand Gift in die Limonade

Nachdem beide von der Limonade getrunken haben, gesteht Luise die Erpressung durch den Präsidenten und Wurm, obwohl Ferdinand sie als Hure und Schlange beleidigt; Ferdinand will daraufhin auch seinen Vater töten

Ferdinand rechnet vor Miller, Wurm, Volk und Gerichtsdienern mit seinem Vater ab und stellt ihn als Mörder Luises dar; Der Präsident will die Schuld auf Wurm schieben, dieser droht mit dem Gericht

Auch Ferdinand stirbt, nachdem er noch nach Luise ruft

Der Präsident lässt sich zum Ende von Gerichtsdienern abführen

Wirkung und Funktion d.....

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-          Coppelius:  Advokat, führt mit Nathanaels Vater Experimente durch, Vater stirbt bei einem Experiment

-          Spalanzani: Professor von Nathanael, „Vater“ von Olimpia

-          Olimpia: Holzpuppe, ist dem Menschen äußerlich sehr ähnlich

-          Amme: erzählt Nathanael die Geschichte vom bösen Sandmann

Figur Clara

Figur Nathanael

·         Anhänger der Empirie

·         Schwester von Nathanaels Freund Lothar

·         Glaubt nur an Beweisbares

·         Will ihren Verlobten  aus der Welt des Irrationalen führen 

·         Lässt sich von Glauben und Fantasie leiten

·         Glaubt an eine „Gegenwelt“

·         Flüchtet aus der Realität in eine Traumwelt

·         Krankhafte Wahrnehmung, Wahnsinn

Vertreter der Aufklärung

Vertreter der Romantik

Augenmotiv:

-          Augen sind Spiegel der Seele

-          Verbindung von Außen- und Innenwelt

-          Nathanael wechselt zwischen Realität und Wahn bei Blick durch das Perspektiv

-          Menschen entwickeln sich durch Eindrücke und Erfahrungen (mit den Augen sehen)

-          Autor beschreibt die Augen der Hauptpersonen sehr detailliert

-          Nathanael hat große Angst davor, seine Augen zu verlieren

Automaten:

-          Automaten als künstliche Menschen

-          Furcht davor, dass Maschine den Menschen ersetzt

-          Äußerer Schein verrät nichts über das Innere

-          Automat kann biologische Mechanismen veranschaulichen

-          Ergebnis der Strebens nach Fortschritt und Weiterbildung

-          Dominanz physikalischer Gesetze, moralische Überlegungen sind zweitrangig

Rahmenthema 2: Drama und Kommunikation

Entstehung des Dramas:

-          Theater waren in der Antike „kulturelle Massenveranstaltungen“

-          Bürger hatten das Recht und die Pflicht daran teilzunehmen

-          Kultischen Ursprung zu Ehren der Götter, danach wurden die Themen vermehrt staatlicher

-          Festspielcharakter, dominiert von einem Wettstreit d.....

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-          Deutsche Sprache spielt untergeordnete Rolle, viele Dialekte

-          Wanderbühnen belustigen das einfache Volk auf simple Art und Weise, geprägt von Improvisation;  „Hanswurst“  (eine bäuerlich, derbe Figur) hatte einen festen Platz

-          Hoftheater  waren nur für Adelige zugänglich, prunkvolle und repräsentative Gebäude, französische und antike Dramen, aber auch italienische Opern

„Regelpoetik“ nach Johann Christoph Gottscheds (1730): (Frühe Aufklärung)

-          Erneuerung des Theaters durch strenge Regeln

-          Orientierung an der Dramentheorie von Aristoteles

-          Theater soll „moralischen Lehrsatz“  enthalten, Handlung soll wahrscheinlich  sein

-          Handlung ist einsträngig  und in fünf Abschnitte teilbar sein

-          Handlung entspricht den drei Einheiten (Einheit der Zeit, des Ortes und der Handlung)

„Die Hamburgische Dramaturgie“  nach G. E. Lessing (1750):

-          Kritik an Gottscheds, da Regeln das Theater leblos machen

-          Ablehnung des „Stehgreiftheaters“

-          Bevorzugt eine Orientierung am Theater Shakespeares Gestaltung des „Schrecklichen“ und „Melancholischen“

-          Erfinder des „bürgerlichen Trauerspiels“

-          Zuschauer soll sich mit dem Helden identifizieren, erzielt „Furcht“ oder „Mitleid“ (deshalb wahrscheinliche Handlung), hebt dadurch die Ständeordnung auf

-          Die in sich geschlossene Handlung  ist wichtiger als die drei Einheiten

-          Ziel bleibt Katharsis

-          Lessing setzt die Freiheit zum Nutzen des eigenen Verstandes und des rationalen Denkens voraus

-          Lessing betont, dass seine Dramaturgie keine Anweisung oder Regel sei, sondern vielmehr eine begleitende und kritische Reflexion der zeitgenössischen Theaterpraxis .....

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