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HTL Vöcklabruck

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3.Jahr

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Deutschsprachig­e Literatur im Mittelalter - Ein Überblick Inhalt Altgermanische Dichtung ( 4. Bis 8. Jahrhundert). 1 Frühes Mittelalter ( 750 – 1170 ). 2 Hochmittelalter ( 1170 bis Ende 13. Jahrhundert). 3 Frühhöfischer Minnesang ( ~1150 bis 1170). 5 Höfischer Epos (=erzieherische­s Großwerk, Artus Epos). 5 Wolfram von Eschenbach Parzival (=Name des Helden, Titel). 6 Heldenepos. 7 Spätmittelalter (Übergang zur Neuzeit Mitte 13. bis 15. Jahrhundert). 8 Visuelle Lyrik und konkrete Poesie. 9 Das Jahrhundert der Aufklärung…

Abdichtungen


Bauwerksabdichtung bezeichnet das Abdichten eines Bauwerks gegen Feuchtigkeit.

Wasser kann in Poren der Ziegel des Betons und des Fugenmörtels eindringen.

Dieser Effekt wird nicht nur durch Wasserdruck, sondern auch durch Kapillarwirkung verursacht.

(Der Kapillareffekt bewirkt dass das Wasser in engen Hohlräumen, Röhren oder Spalten nach oben steigt.)


Die Feuchtigkeit erzeugt Bauschäden, insbesondere in Verbindung mit Frost. Zudem können chemische Bestandteile Bauteile angreifen (auch Beton und Stahl).

Weiterhin bestehen gesundheitliche Risiken durch Schimmelbildung.

1.Arten von Feuchtigkeit:


Bodenfeuchte: Ist versickerndes Niederschlagswasser oder kapillar aufgesaugtes Grundwasser


nichtdrückendes Wasser: Wasser auf Balkonen, Terrassen Wasser auf Oberflächen in Sanitärräumen


von außen drückendes Wasser sich aufstauendes Sickerwasser, Grundwasser


von innen drückendes Wasser: Bei Schwimmbecken oder sonstigen Wasserbehältern.


Diese vier Arten werden auch als Lastfälle bezeichnet (definiert in DIN 18195).


Grundsätzlich ist eine Abdichtung auf der Seite, an der die Feuchtigkeit anfällt. Waagrechte und senkrechte Abdichtungen müssen ohne Lücken (Feuchtebrücken) verarbeitet sein.


2.Baustoffe:


Die Abdichtstoffe werden auch als Sperr- oder Dichtungsstoffe bezeichnet.


2.1.Bituminöse Stoffe


Dazu zählen Bitumen (Gemisch aus Erdöl und anderen organischen Stoffen) und Asphalte, welche aus Erdöl bzw. Asphaltstein gewonnen werden, sowie Teer welcher aus Stein- bzw. Braunkohle gewonnen wird.

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Abdichtungen - Ein Überblick
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Vor Aufbringung des Voranstriches soll der Untergrund ausgetrocknet, glatt und staubfrei sein.

Die Spachtelung muss eine lückenlose Schicht ergeben und dichtet gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und gegen Kapillarwasser.


2.2. Pappen- und Dichtungsbahnen


Pappen und Dichtungsbahnen werden für vertikale und horizontale Abdichtungen gegen Feuchte und schwach chemische Einflüsse verwendet.

Die Bezeichnung erfolgt nach dem Quadratmetergewicht (z.B. 350g/m2 Rohpappe).


  • Nackte Teerpappe: Mit Teer durchtränkte Rohpappe, wird heutzutage kaum mehr verwendet
  • Nackte Bitumenpappe: Mit einer Bitumenmasse durchtränkte Rohpappe.
  • Teerabdichtungspappe: Mit einer Teermasse durchtränkt und mit Bestreustoffen

bestreut

  • Metallfolien: Werden aus Aluminium, Blei und Kupfer gefertigt und

teilweise mit bituminösen Stoffen überzogen. Metallfolien werden auch als Dampfsperren verwendet.

  • PVC-Folien: Sind unverrottbar und verschweißbar.



2.3. Nichtbitüminöse Dichtungen


Dazu zählen:

  • Kunststoffabdichtungen
  • Gummiabdichtungen (Fugenbänder)
  • Wasserundurchlässige Betonestriche
  • Verkieselung



3.Ausführungen


Liegen die Erdberührten Umfassungsbauteile im Grundwasser oder im Beriech des höchsten Grundwasserspiegels, so müssen diese durch eine Wasserdruckhaltende Abdichtung geschützt werden. Dies wird durch eine „weiße – bzw. schwarze Wanne“ erreicht.


Die Außenwände und Bodenplatten werden aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt. Die Fugen müssen mit Fugenbändern abgedichtet werden.


schwarze Wanne:

bezeichnet die im Boden befindliche Abdichtung. Es ist eine Bitumenschicht oder eine Kunststoffbahn, die hauptsächlich gegen drückendes Wasser (Grundwasser) eingesetzt wird.


Zudem kann eine Drainage angebracht werden:

Eine Drainage besteht aus einer wasserdurchlässigen Schicht (Flächendrainage), die den gesamten Erdreichberührenden Teil des Bauwerkes umgibt, und perforierten Drainagerohren zum Ableiten des Wassers.


4. Verarbeitung


Um eine Außenwand abzudichten, kann eine Bitumendickbeschichtung verwendet werden. Diese ist mehrlagig. Dazu wird die Wand gereinigt und mit einem Bitumenvoranstrich versehen. Je nachdem, ob drückendes Wasser vorhanden ist, muss die Schicht mindestens 3mm dick sein. Nach Durchtrocknung wird die Abdichtung vor dem Erdreich geschützt (meist Folien).


Bitumen Schweißbahnen werden mit einem Brenner verflüssigt und so wasserdicht verlegt. Sie werden unter anderem bei Flachdächern verwendet.


Zudem gibt es Spritzabdichtungen: Dabei wird die Bitumenemulsion mit einer Düse auf den Untergrund aufgetragen. Diese können für Kellerwände, Fundamente oder Bodenplatten verwendet werden.





Bitumen ist ein Naturprodukt, das umweltverträglich hergestellt, verarbeitet und eingesetzt wird

Es lässt sich über ein Recyclingsystem der Wiederverwertung zuführen.



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