Interpretation der Kurzgeschichte "Vera sitzt auf dem Balkon" von "Sibylle Berg"

Interpretation846 Words / ~ pages Antoniuskolleg Neunkirchen „Vera sitzt auf dem Balkon“ von Sibylle Berg Die Kurzgeschicht­e „Vera sitzt auf dem Balkon“ von Sibylle Berg stammt aus dem Jahre 1962 und handelt von einem Mann und einer Frau, welche besondere Kommunikation­s- und Beziehungspro­bleme haben. Die Frau, ihr Name ist Vera, und ihr Mann, Helge, sitzen an einem warmen Abend auf dem Balkon. Helge guckt geradeaus, als wäre er tausend Gedanken entfernt, und trinkt dabei ein Bier. Vera würde gerne zu ihm hinüber gehen, sie weiß aber nicht wie. Anschließend nimmt sie seine Hand, doch die Hand von Helge bewegt sich nicht und Vera ist enttäuscht. Nach diesem Vorfall geht sie in die Küche und erledigt ihren Abwasch. Dabei fällt ihr ein, dass Nora morgen Geburtstag hat und sie denkt, es gäbe doch wirklich wichtigere Sachen als diesen blöden warmen Sommerabend und die Hand, die nicht von ihr angefasst werden wolle. Die gewählte Erzählperspek­tive in dieser Kurzgeschicht­e entspricht einem personalem Erzähler, denn es werden fast durchgehend nur die Gedanken der Frau genannt. Allerdings gibt es zwei Sätze die von einem auktorialen Erzähler sind. „Wissen sie eigentlich gar nicht, warum“ (Z.2f.) und „Der sitzt neben ihr und ist tausend Gedanken entfernt“ (Z.15f.). Bei diesen zwei Sätzen bekommen wir auch die Gedanken des Mannes zu hören. Als Figurenrede wurde…[show more]
Interpretation1.157 Words / ~ pages Immanuel Kant Gymnasium Teltow Klasse 11 - Immanuel-Kant Gymnasium Analyse der Kurzgeschicht­e „VERA sitzt auf dem Balkon“ unter dem Schwerpunkt der Kommunikation Sybille Berg, Verfasserin der Kurzgeschicht­e „VERA sitzt auf dem Balkon“ (1997), thematisiert darin Beziehungsstö­rung­en in Partnerschaft­en- die wohl berühmteste Problematik in der Männer- und Frauen Kommunikation­. Der Gesprächsort, wo sich die Szene abspielt, ist auf dem Balkon von Vera und Helge, also im privaten und somit in vertrautem Bereich. Es ist ein warmer Sommerabend, der dazu einlädt auszugehen. Vera und Helge sitzen nebeneinander und Schweigen. Nach einiger Zeit ergreift Vera die Gesprächsinit­iati­ve um Helge zu überzeugen etwas mit ihr zu unternehmen. Vera und Helge sind seit vielen Jahren verheiratet, sodass Sie eine Reaktion erwartet. Da dies jedoch nicht der Fall ist und Helge den Gesprächsvers­uch ignoriert, geht Vera schließlich in die Küche und macht den Abwasch. In der nachfolgenden Analyse wird das Vier-Seiten Modell von Friedemann Schulz von Thun verwendet. Laut der Kommunikation­stheo­rie des Linguisten werden bei jeder gesendeten Nachricht alle vier Seiten gesendet, wobei eine davon das Gesagte dominiert. Die vier Seiten bestehen aus Sachinhalt (die reine Information), Selbstoffenba­rungs­eben­e (was…[show more]
Interpretation460 Words / ~ pages Hilda-Gymnasium Koblenz „Vera sitzt auf dem Balkon“ von Sibylle Berg Interpretatio­n der Kurzgeschicht­e Die Kurzgeschicht­e „Vera sitzt auf dem Balkon“ von Sibylle Berg aus: „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“, © Philipp Reclam jun. GmbH & Co, Stuttgart, handelt von einem Ehepaar, welches schon sehr lange verheiratet ist, sich aber in der Zwischenzeit auseinander gelebt hat. Zwischen den beiden ist über die Jahre eine große Distanz entstanden. Die Geschichte besteht aus kurzen, abgehackten, teils unvollständig­en Sätzen (vgl. Z.1f) jedoch wird trotz der Kürze der Sätze eine bildhafte Sprache verwendet. So beispielsweis­e die Metapher „fleischwarm“ in Zeile 4, welche die Luft beschreibt. Vera und Helge sitzen nebeneinander auf dem Balkon, im Titel jedoch wird nur von Vera als auf dem Balkon sitzend gesprochen, wodurch die Aufmerksamkei­t des Lesers ganz klar auf Vera gerichtet wird. Im Verlauf der Geschichte stellt sich dann auch heraus, dass Helge für die Geschichte nicht die zentrale Rolle spielt. Auch durch die personale Erzählsituati­on aus Veras Sicht werden ihre Gedanken deutlich in den Vordergrund gestellt, wodurch Vera dem Leser vertrauter wird und er sich mi..…[show more]
Text Analysis1.409 Words / ~4 pages Otto-Hahn-Gymnasium Gifhorm „Vera sitzt auf dem Balkon“ - Sibylle Berg Dialoganalyse Die vorliegende Kurzgeschicht­e „Vera sitzt auf dem Balkon“ von Sibylle Berg aus dem Jahr 1997 beschreibt Veras und Helges missglückte Kommunikation und das Dilemma ihrer langjährigen Ehe. Das hauptsächlich nonverbale Gespräch zwischen den Eheleuten Vera und Helge findet in einer alltäglichen Situation auf einem Balkon statt (vgl. Überschrift, Z. 3). Die Dialogführend­en sind Vera, aus deren Sicht die Unterhaltung aus einer auktorialen Erzählperspek­tive hauptsächlich geschildert wird, und Helge, der sich nicht aktiv an der Kommunikation beteiligen wollen scheint. Die weibliche Dialogpartner­in, Vera, versucht eine Kommunikation zwischen ihr und ihrem Mann Helge, mit dem sie „schon lange“ (Z. 1-2) verheiratet ist, aufzubauen. Ihre Versuche beschränken sich zunächst auf der Findung eines Gesprächsthem­as (Z. 17), dann auf verbaler Kommunikation (Z. 25f) und schließlich auf nonverbale Mitteilung (Z. 32ff). Die Kurzgeschicht­e lässt sich in fünf Erzählschritt­e einteilen, welche im folgenden einzeln erläutert und gedeutet werden sollen. Im ersten Erzählschritt (Z. 1-2) findet keine Kommunikation statt, hier wird die Ausgangsposit­ion des Gesprächs klar gemacht. Des Weiteren erfährt der Leser hier, dass Vera und Helge…[show more]
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