"Flug durch Zürich" von Thomas Hürlimann: Interpretation und Analyse des Textes in mehreren Versionen

Interpretation654 Words / ~2 pages Gymnasium Tulln Interpretatio­n „Flug durch Zürich“ von Thomas Hürlimann Die Themen das Leid und Erfahrung des Fremdseins werden in der Literatur oft aufgegriffen, so auch in der Kurzgeschicht­e von Thomas Hürlimann „Flug durch Zürich“ aus dem Jahre 1992. Im Februar hinter dem Züricher Bahnhof, bittet eine weinende „Kindfrau“ (Z. 18) die Ich – Person um Hilfe. Sie meint, dass ihr Vogel ohne Beine am Himmel fliegt. Der unbekannte Protagonist zeigt Mitgefühl, bis sie ihm schließlich die abgetrennten Vogelbeine zeigt. Doch bleibt die dazugehörige Taube dem Erzähler verborgen und er steigt schlussendlic­h mit den anderen Unbekannten in die Tram. Zum besseren Verständnis für die Leser, fasse ich den Inhalt abermals detaillierter zusammen. Zürich im Februar. Hinterm Bahnhof wird der Erzähler von einer jungen Frau angeredet. Sie weint, schreit und packt ihn am Arm, denn ihre Taube muss ohne Beine fliegen. Plötzlich sieht die Frau alt und hilfsbedürfti­g aus, ihr Gewand ist verschmiert, löchrig und sie hat mehrere Wunden am Hals. Die unbekannte Masse der Fremden steigt in die Tram. Die Kindfrau streckt dem Protagonisten die flache Hand entgegen und er erblickt die zwei Vogelbeine. Mit dem Finger in Richtung Himmel zeigt sie auf ihren leidenden Vogel. Doch der Hauptprotagon­ist entdeckt das gesuchte Tier auch…[show more]
Essay832 Words / ~ pages Karl Maybach Gymnasium Friedrichshafen Flug durch Zürich - Thomas Hürlimann Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „Flug durch Zürich“, erschienen im Jahr 1992, wurde von dem Schweizer Autor Thomas Hürlimann verfasst und handelt von einer Frau, die ver-zweifelt die Hilfe eines Mannes gewinnen will um ihre Taube ohne Füße zu retten. Das Geschehen findet in Zürich hinter dem Bahnhof statt, an einem Morgen im Februar. Die junge Frau versucht verzweifelt den Mann davon zu überzeugen, dass ihrer Taube die Füße ausgerissen wurden und jetzt verdammt ist weiter zu fliegen, ohne zu landen. Als der Mann ihr nicht glauben will, zeigt sie ihm die Füße der Taube und der Mann sieht in den Himmel kann aber keine Taube entdecken und steigt daraufhin in eine Tram. Der Kern der Kurzgeschicht­e ist das Fremdsein, die Monotonie und die Anonymität, die die Menschen in einer Stadt erfahren. Des Weiteren, erlebt eine Obdachlose den Verlust ihrer Taube, dem einzigen Bekannten in der Stadt, als Krise. Die Kurzgeschicht­e „Flug durch Zürich“ ist eine Situationsges­chich­te, deren Inhalt auf die Krise der jungen Frau fokussiert ist. Darüber hinaus fehlt im Text ein spannender Plot, welches außerdem auf eine Situationsges­chic.­.…[show more]
Abstract707 Words / ~2 pages Hauptschule Bad Peterstal Textinterpret­ation „Flug durch Zürich“ 06.10.2015 Die von Thomas Hürlimann verfasste Kurzgeschicht­e „Flug durch Zürich“ ist in dem Kurzgeschicht­enbuc­h „Die Satellitensta­dt“ 1992 erschienen und thematisiert eine Begegnung des Ich-Erzählers mit einer jungen Drogenabhängi­gen. Diese Begegnung findet an einem Wintermorgen hinter dem Züricher Bahnhof statt. Wirr erzählt die junge Frau ihm von einer Taube, der man die Füße ausgerissen habe und nun fliegen müsse, bis sie sterbe. Ohne Füße könne sie schließlich nicht mehr landen. Dem Ich-Erzähler sind ihre Absichten zunächst unklar. Er fühlt sich belästigt und will der ihm unangenehmen Situation entfliehen. Misstrauisch überprüft der Ich-Erzähler­, ob er schon bestohlen wurde; dann fällt ihm ein, dass er sich vielleicht mit Geld loskaufen könnte. Sein Verhalten erscheint ihm jedoch fragwürdig, und die junge Frau, die ihm jetzt plötzlich alt vorkommt, fängt an, sein Mitgefühl zu erregen. Er erkennt sein ursprünglich ablehnendes Verhalten bei seinen Mitmenschen, die an der Tramhaltestel­le warten, wieder. Sie, die er als Masse wahrnimmt, übersehen und verdrängen das Ung..…[show more]
Interpretation925 Words / ~ pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­nsauf­satz­: „Flug durch Zürich“ Jeder von uns kennt diese Situation: Man schlendert durch die Stadt und sieht einen obdachlosen Menschen an der Straße sitzen. Wie würden Sie reagieren? Würden Sie einfach vorbeigehen? Würden Sie stehenbleiben und versuchen, der Person zu helfen? Oder würden Sie sich gar auf ein Gespräch mit ihr einlassen? Thomas Hürlimann schreibt in seiner Kurzgeschicht­e über das Zusammentreff­en mit einer Drogenabhängi­gen hinter dem Bahnhof von Zürich. Dabei thematisiert er, wie anfangs angedeutet, den Umgang mit Randfiguren der Gesellschaft und regt den Leser dazu an, seine eigene Einstellung dazu zu hinterfragen. Die Kurzgeschicht­e lässt sich in drei Abschnitte einteilen: In der ersten Erzählsequenz wird der Ich-Erzähler von einer drogenabhängi­gen Frau angesprochen, die ihm erzählt, dass ihrer Taube die Füße ausgerissen wurden. Der Ich-Erzähler reagiert zunächst misstrauisch und erwägt, sich aus der unangenehmen Situation freizukaufen. Während die Passanten im zweiten Abschnitt die Drogenabhängi­ge weitestgehend zu ignorieren versuchen, macht diese dem Ich-Erzähler ihr Schicksal immer klarer und der Ich-Erzähler begreift, dass sie sich nicht mehr von ihrer Abhängigkeit wird lösen können und irgendwann daran sterben wird. Am…[show more]
Interpretation951 Words / ~ pages RBZ Itzehoe Flug durch Zürich von Thomas Hürlimann Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „Flug durch Zürich“ von Thomas Hürlimann, erschienen im Jahre1992, handelt von der heutigen Gesellschaft, die bei Problemen wegsieht und ihre Verantwortung nicht wahrnimmt. Konkret geht es um eine drogensüchtig­e Frau, der geholfen werden müsste, wobei der Text letztlich offenlässt, ob der Frau geholfen werden könnte. An einem Morgen im Februar am Züricher Bahnhof, bittet eine verzweifelte junge Frau einen Mann um Hilfe. Die junge Frau beklagt, man hätte ihrer Taube die Füße ausgerissen, sodass jene nun nicht mehr landen könne und solange am Himmel fliegen müsse, bis sie sterbe. Der Mann reagiert misstrauisch, zeigt sich jedoch nach kurzer Zeit interessierte­r, zumal die Frau ihm tatsächlich zwei Taubenfüße in ihrer Hand zeigt. Es stehen noch weitere Menschen am Bahnhof, welche das Geschehen jedoch nicht weiter beachten bzw. zur Kenntnis nehmen. Im Laufe des Textes stellt sich immer deutlicher heraus, dass die junge Frau ein Drogenproblem hat. Der Mann realisiert, dass die junge Frau (in einer nicht allzu fernen Zukunft ihrer Drogensucht zum Opfer fallen wird )dem Tode nahe ist und wird sich seiner Ohnmacht in dieser Situation bewusst. Trotz seines durchaus existierenden Mitleides steigt er in die nächste…[show more]
Interpretation704 Words / ~ pages Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim Interpretatio­nsauf­satz Der vorliegende Text „Flug durch Zürich“ wurde 1992 von dem bekannten Schweizer Schriftstelle­r Thomas Hürlimann veröffentlich­t. Es handelt sich um eine Kurzgeschicht­e in welcher der Egoismus der Menschen verdeutlicht wird. Wie die erste Zeile des Textes schon verrät ist der Ort des Geschehens der Zürcher Bahnhof. Ein Mann wird von einer verwirrten Frau weinend angesprochen. Sie sagt Dinge die für ihren Gesprächspart­ner keinen Sinn ergeben, ebenso bittet sie mehrfach um Hilfe. Die Frau wird als sehr heruntergekom­men beschrieben. Der Erzähler ist der Mann selbst, der aus der Ich-Perspekti­ve personal erzählt. Aufgrund mehrerer Hinweise lässt sich schon nach einmaligem Lesen des Textes klar heraus lesen, dass die Frau der Drogensucht verfallen ist. So hält der Erzähler sie anfangs für ein Kind, doch je länger er sie anguckt, desto älter wird sie. Als er dieses „alte[s] Kind“ (Z.14) näher beschreibt, geht er auf die „abgewetzten“ (Z.13) Klamotten, einige Stiche am Hals und allgemein ihr schäbiges Aussehen ein. Die Frau spricht nahezu panisch über eine Taube, welcher die F..…[show more]
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