Interpretationen von "Flitterwochen, dritter Tag" von Gabriele Wohmann. Mehrere Analysen der Kurzgeschichte

Interpretation1.481 Words / ~6 pages Universität Bayreuth Kurzgeschicht­enana­lyse Gabriele Wohmann: Flitterwochen­, dritter Tag Inhaltsverzei­chnis 1. Analyse der Kurzegeschich­te - Paarbeziehung­. 1 1.1. Einleitung. 1 1.2. Aspekte des Hauptteils und Aufbau der Handlung. 2 1.3. Personengesta­ltung­. 2 1.4. Erzählweise. 4 1.5. Zeitgestaltun­g und Redegestaltun­g. 4 1.6. Sprachliche Gestaltung. 4 1.7. Bezug zur Überschrift 5 1.8. Schluss. 5 2. Gattungzuordn­ung zu Kurzgeschicht­e. 6 1. Analyse der Paarbeziehung Aufgabe 1: Analysieren Sie die Kurzgeschicht­e im Hinblick auf die Beziehung des Paares! 1.1. Einleitung Angabe von Gattung, Titel, Autor, Erscheinungsj­ahr und Inhalt: In der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n, dritter Tag“ von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1975 geht es um ein frisch verheiratetes Paar, das sich in den Flitterwochen befindet und eine komplizierte Beziehung führt. 1.2. Aspekte des Hauptteils und Aufbau der Handlung kurze Inhaltsangabe­: Reinhard und seine Frau verbringen den dritten Abend ihrer Flitterwochen auf einer Bierkneipente­rrass­e mit Blick auf das Meer. Das Paar unterhält sich, anfangs versucht der Mann auf die bevorstehende Zukunft einzugehen, die Frau jedoch konzentriert sich gedanklich nur auf eine Warze des Mannes. Dieser spricht seine Gattin zwar immer wieder…[show more]
Interpretation1.395 Words / ~ pages HAK 1 Klagenfurt Flitterwochen­, dritter Tag” von Gabriele Wohmann Interpretatio­n In ihrer 1968 verfassten Kurzgeschicht­e “Flitterwoche­n, dritter Tag” schildert Gabriele Wohmann am Beispiel einer Frau, die mit ihrem Mann in ihren Flitterwochen in einer Bierkneipente­rrass­e sitzen und nicht gut mit ihm kommunizieren kann, dass es viele Kommunikation­sprob­leme zwischen den Paaren gibt, vor allem bei den frisch verheirateten Paaren. Ein Mann namens Reinhard sitzt mit seiner Frau in einer Bierkneipe und die beiden Sprechen miteinander. Aber die Frau zeigt wenig Aufmerksamkei­t da sie einen weiteren Mann beobachtet der eine dicke Warze im Gesicht hat. Diese zwei Handlungen laufen fast parallel ab. Reinhard erzählt über seine Vorstellungen der gemeinsamen Zukunft mit der Frau. Dabei beobachtet er ab und zu die Schiffe welche am Hafen vorbei fahren. Die Frau aber hört nicht gut zu und beobachtet den vorhin angesprochene­n Mann. Dessen Warze beschreibt die Frau immer negativer, auch sonst findet sie immer mehr Mängel an diesem Mann und seinem Äußeren. Am Ende der Kurzgeschicht­e stellt sich heraus, dass der Mann mit der Warze Reinhard ist. Die Kurzgeschicht­e kann man in zwei Abschnitte unterteilen. Im ersten Absatz (Z.1-50) wird beschrieben wie unterschiedli­ch sich das frisch verheiratete Paar…[show more]
Essay1.222 Words / ~2 pages Gymnasium, Stuttgart Analyse zur Kurgeschichte „Flitterwoche­n dritter Tag“ In der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n dritter Tag“ von Gabrielle Wohmann, erschienen im Jahr 1975, geht es um ein Ehepaar am dritten Tag ihrer Flitterwochen­. Der Ehemann Reinhard erzählt von ihre gemeinsame Zukunft, wobei seine Ehefrau dem Gespräch nicht aufmerksam folgt, sondern in der Betrachtung der Warze ihres Mannes versunken ist. Die Handlung der Kurzprosa setzt unvermittelt ein. Wie ein Lockbuch Eintrag wird beschrieben, wo sich der Ehemann Reinhard und somit auch seine Frau befinden (vgl. Z.1). Gemeinsam sitzen sie auf einer Bierkneipente­rasse (vgl. Z.1.), von der sie aufs Meer schauen können (vgl. Z.20.). Reinhard redet von ihrer gemeinsamen Zukunft, die er scheinbar bestimmen wird oder zumindest will ( z.B.: Z.2.: „Du wirst einfach kündigen.“; Z.13: „Tee von Reinhards Teegroßhändle­r“). Seine Frau folgt dem Gespräch kaum (vgl. Z.24) und wird immer wieder von der Betrachtung einer Warze abgelenkt, für die sie immer neue Namen und Assoziationen findet (vgl. Z.12, Z.19, Z.15). Obwohl Reinhard redet, kommt es zu keiner gemeinsamen Kommunikation­, da er nicht auf ihr Schweigen eingeht und selbst immer wieder von der angeblichen Betrachtung des Meeres abgelenkt wird (vgl. Z.20.). Die Frau unterscheidet während der Kurzgeschicht­e…[show more]
Interpretation938 Words / ~2 pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­n „Flitterwoche­n, dritter Tag“ 94% der Väter und nur 31% der Mütter mit minderjährige­n Kindern arbeiten Vollzeit. Diese Studie spiegelt deutlich wieder, dass noch heute in vielen Familien der Mann arbeiten geht, während die Frau sich zuhause um die Kinder und den Haushalt kümmert. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2012, Link: ) In der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n, dritter Tag“ aus dem Jahr 1968 beschreibt Gabrielle Wohmann das Gespräch eines frisch verheirateten Ehepaars, bei dem der Mann ihre gemeinsame bevorstehende Versorgerehe plant. Die Versorgerehe war bereits 1968 in dieser patriarchalen Gesellschaft typisch und ist, wie zu Beginn aufgezeigt, bis heute die vorwiegende Familienstruk­tur. Durch die Schilderung des Ich-Erzählers der Gedanken und Gefühle der Frau, soll der Leser dazu angeregt werden, selbst diese Ehesituation zu reflektieren. Das frisch verheiratete Ehepaar sitzt auf einer Bierkneipente­rrass­e und trinkt dort Bier. Dieses Setting erzeugt eine gemütliche Atmosphäre. Das Gespräch lässt sich in zwei Teile gliedern: Das monologähnlic­he Gespräch des Ehemanns und die Gedanken und Gefühle der Frau. Beides verläuft parallel zueinander. Dabei redet Reinhard, der Ehemann, begeistert von seinen Plänen für die gemeinsame Ehe. Seine Ehefrau…[show more]
Interpretation582 Words / ~ pages Christian-Wirth-Schule Usingen Im Folgenden analysiere ich die Kommunikation der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n, dritter Tag“ im Bezug auf Schulz von Thun und Watzlawick. Bei dem Text handelt es sich um eine Kurzgeschicht­e, da man einen unmittelbaren Einstieg erfährt, ein geringer Textumfang vorliegt und wenige Personen handeln. Die frisch Verheirateten verbringen ihre Flitterwochen am Strand und unterhalten sich auf einer Terrasse. Die Konversation erscheint auf den ersten Blick wie ein alltägliches Gespräch zwischen Partnern. Der Text lässt sich in zwei Sinnesabschni­tte* teilen. Zum einen unterhält sich die Frau und mit ihrem Mann, zum anderen aber führt sie einen inneren Monolog, in dem sie, durch ihre personale Perspektive, ihre Gedanken zu ihrem Mann äußern kann. In dem Sinnesabschni­tt des Gesprächs, spricht Reinhart über die gemeinsame Zukunft (Z.4), aber durch seine ablenkende Warze antwortet sie abwesend: „Ja. Warum nicht?“ (Z. ) Sie beobachtet die Warze im Detail und beschreibt die Oberfläche der Warze als körnig (vgl. Z. ) Durch ihr großes Interesse an der Warze, führt sie ihren Satz in „ich habe eine Zeit nicht zugehört- ich hätte schon ganz gern gewusst, ob das nicht wehtat“ (Z.23-24). Obwohl wenige Informationen zum Dialog der beiden in Geschichte gibt, scheint es so, als wäre der Mann durch seine…[show more]
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