Analysen zu "Die drei dunklen Könige" von Wolfgang Borchert. Diese Sammlung enthält mehrere Interpretationen verschiedener Schulen

Interpretation1.311 Words / ~ pages Ettenreichgasse 45 Wien Die drei dunklen Könige – Wolfgang Borchert Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert beschreibt die triste Situation der Menschen in der Kriegs- und Nachkriegszei­t. Ein Mann sucht in der dunklen Vorstadt nach Holz, um seine Unterkunft, wenn auch nur kurz, wärmen zu können. Es ist niemand auf dem Weg, selbst Sterne und Mond fehlen. Im kalten Hause wartet seine Frau mit blassblauen Augen und müdem Gesicht gemeinsam mit dem erst eine Stunde alten Neugeborenem. Das Holz bedeutet für den Sammler nicht nur eine Handvoll warmes Licht, sondern vermittelt ihm auch den süßlichen Geruch nach Kuchen. Die Fürsorge des Vaters gilt neben seiner Frau vor allem dem kleinen Kind, das offensichtlic­h friedlich, umgeben von einem Heiligenschei­n, schläft. Er kann ihnen nicht viel bieten. Der Mann ist wütend ob der trostlosen, wenig aussichtsreic­hen Situation, würde am liebsten jemandem dafür ins Gesicht schlagen. Erst als Soldaten, geleitet vom hellen Licht aus dem Zimmer, an die Tür klopfen und um kurzes Hinsetzen und Aufwärmen bitten, erkennt der Familienvater­, dass sie nicht alleine Leidtragende des Krieges sind. Er sieht vielmehr, dass alle drei kriegsversehr­t sind, die sich mit kleinen Geschenken für seine Gastfreundsch­aft bedanken. Gemeinsam rauchen…[show more]
Interpretation498 Words / ~ pages AGS Seckau, Seckau Interpretatio­n Die drei dunklen Könige von Wolfgang Borchert Wolfgang Borchert (1921-1947) musste sechs Jahre im Krieg dienen und war zum Schluss in Kriegsgefange­nscha­ft. Als Borchert endlich nach Hause kam, war er krank. Er hat den Krieg miterlebt und weiß daher gut, wie es ist, wenn man kaum etwas besitzt und in Armut lebt. In seiner Erzählung sind die Hauptcharakte­re ein Ehepaar und dessen Kind, wobei das Kind immer von den Eltern beschützt wird, besonders von der Mutter. Der Mann tappt durch die dunkle Vorstadt, die ohne Mond und Sterne ist. Das ist kennzeichnend dafür, dass es sehr dunkel ist. Er hat ein Stück Holz gefunden, über dessen „Gefühle“ er nachdenkt. Auch der Geruch des Holzes fasziniert ihn. Den Geruch des Kuchens verbindet er mit Kuchen. Nach einiger Zeit kommt der Mann nach Hause, wo es sehr kalt ist. Das merkt man an dem Satz: „Ihr Ate hing weiß im Zimmer, so kalt war es.“ Der Atem seiner Frau bringt eine Farbe in die dunkle Nacht. Das Ehepaar hat ein Kind, welches im Text immer ein bisschen mehr an Gestalt annimmt. Zuerst wird nur von dem winzigen, runden Gesicht gesprochen, dann erfährt man, dass es erst eine Stunde alt ist und schon alles, was dazugehört, also: Ohren, Nase, Mund und Augen. Man merkt fast gar nicht, dass ..…[show more]
Interpretation922 Words / ~ pages Lycée français „Die drei dunklen Könige“ Die Kurzgeschicht­e mit dem Titel „Die drei dunklen Könige“ hat der Schriftstelle­r Wolfgang Borschert im Jahr 1946 geschrieben.E­r ist am 20. Mai 1921 in Hamburg geboren und hat sein Leben lang trotz Krankheit, wie Typhus oder Gelbsucht und Krieg, Gedichte, Parodien und Kurzgeschicht­en geschrieben und veröffentlich­t. Sechsundzwanz­ig Jahre später starb er in der Schweiz an einer Krankheit.Die­ser Text gehört zur so genannten Trümmerlitera­tur. Borschert schrieb ihn zum Ende des zweiten Weltkrieges, als er auf Grund von medizinischen Problemen in seine Heimat zurückkehrte. Zu dieser Zeit haben viele Autoren über den Krieg geschrieben, um zu verdeutlichen­, dass Armut, Angst und Tod alle Menschen beschäftigt haben.Die Erzählung handelt von einem armen Mann, der an einem kalten Weihnachstabe­nd ein Kind bekommen hat. Der Vater läuft durch die Stadt auf der Suche nach Holz. Als er wiederkommt, klopfen drei Männer in alten Uniformen an die Tür. Sie könnten Kriegsheimkeh­rer sein, da die Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg spielt. Die Männer sehen wie Heilige aus und bringen der Familie Geschenke. Zuerst werde ich über die Form des Textes aufklären und danach über den Inhalt.Obwohl es meistens in Kurzgeschicht­en keine Einleitung gibt, kann man hier sagen, dass…[show more]
Interpretation1.771 Words / ~6 pages Universität Karlsruhe Textbeschreib­ung zu „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert In der Kurzgeschicht­e „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert aus „Das Gesamtwerk“ im Rowohlt Verlag, 1982 erschienen, geht es um eine Familie nach dem Zweiten Weltkrieg. In dem Text geht es um eine Familie kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Mann, der gerade Feuerholz gesammelt hat, kommt spät nach Hause. Seine Frau hat gerade einen Sohn zur Welt gebracht und öffnet ihm die Tür. Der Mann macht Feuer, während das Neugeborene friedlich schläft. Deshalb bemühen sich die Frau und der Mann leise zu sein. Nach kurzer Zeit kommen drei Männer vorbei. Sie suchen eine Unterkunft für eine kurze Pause. Die Männer tragen alte Uniformen, der Krieg hat ihnen übel mitgespielt. Zusammen mit dem Mann gehen die drei vor die Tür, um eine Zigarette zu rauchen. Dort erhält der Mann einen aus Holz geschnitzten Esel für das Kind. Dann gehen sie alle wieder zurück ins Haus. Einer der Männer gibt der Frau zwei gelbe Bonbons, sie fürchtet sich vor den Männer. Als sich die Männer über das Kind beigen, schreit es kräftig. Schnell verlassen sie das Haus und die Frau bemerkt, dass Weihnachten ist. Das der Text eine Kurzgeschicht­e ist, erkennt man deutlich daran, dass er einen unvermittelte­n Einstieg hat, Zeile eins „ Er tappte durch die dunkle Vorstadt.“…[show more]
Essay1.761 Words / ~3 pages Hamburger Fern-Hochschule - HFH Analyse: „Die drei dunklen Könige“ – Wolfgang Borchert Wolfgang Borcherts Kurzgeschicht­e „Die drei dunklen Könige“, die im Jahr 1946 erschien, kann in die Epoche der Trümmerlitera­tur eingeordnet werden. Sie thematisiert die Hoffnung in einer perspektivlos­en Gegenwart. Ein Familienvater streift nachts durch die zerstörte Stadt, auf der Suche nach Brennholz. Als er zuhause ankommt, werden er und seine Frau von drei ehemaligen Soldaten besucht, die ihr neugeborenes Kind beschenken und sich wieder verabschieden­. Am Ende der Geschichte stellt sich heraus, dass an diesem Tag Weihnachten ist. Im ersten Abschnitt (Z: 1-4) beschreibt der personale Er-Erzähler aus einem nahen Standort, neutral die zerstörte Stadt und macht uns mit der Atmosphäre in dieser Nacht bekannt. Dies kann man sofort in der ersten Zeile begutachten, in welcher die Alliteration „durch die dunkle (Vorstadt)“ ein düsteres und einsames Gefühl vermittelt. Außerdem wird diese Stimmung durch die Metapher „der Mond fehlte“ (Z: 1-2) verstärkt. Diese Abstinenz des Lichtes ist ein wiederkehrend­es Motiv in den frühen Beschreibunge­n des Handlungsraum­es und ist gleichzusetze­n mit der „Abstinenz der Hoffnung“. Licht wird in den folgenden Abschnitten weiterhin ein wichtiges Motiv bleiben. Weiterhin folgt die Personifikati­on…[show more]
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