Analyse "Der Kuss im Traume" von Karoline von Günderrode. Mehrere Interpretationen des Gedichts

Interpretation813 Words / ~ pages Bochum-NRW Der Kuss im Traume - Karoline von Günderrode Gedichtanalys­e Das vorliegende Gedicht „Der Kuss im Traume“ wurde 1802 von Karoline von Günderrode geschrieben. Es behandelt die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach der Erfüllung seines Traumes, die aber nicht erreichbar ist. Vermutlich sehnt es sich nach einem früheren Geliebten, über den sie nicht hinweggekomme­n ist. Das Gedicht ist ein Sonett, es besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten. Das Reimschema der ersten beiden Strophen ist ein umarmender Reim (abba) mit passenden Kadenzen (mwwm), bei den letzten ein Schweifreim (abc abc) mit nur weiblichen Kadenzen (www). Das Metrum ist ein 5-hebiger Jambus. Auffällig ist, dass die Versenden immer mit dem Satzende übereinstimme­n und es keine Enjambements gibt. Außerdem sind es hauptsächlich Aussagesätze, abgesehen von zwei eingeschobene­n Ausrufen (V.3: „Komm, Dunkelheit!“, V.12: „Drum birg dich Aug dem Glanze irdscher Sonnen!“). Das Gedicht lässt sich in zwei größere Inhaltsabschn­itte unterteilen, die mit dem formalen Aufbau übereinstimme­n. Während es im ersten (V.1-8) um einen Traum geht, behandeln die anderen Strophen das böse Erwachen in die Realität. Am Anfang (V.1-4) erzählt das lyrische Ich von einem Kusserlebnis in seinem Traum. Seine Liebesbedürfn­isse wurden gestillt…[show more]
Interpretation622 Words / ~ pages Gymnasium „Der Kuss im Traume“ von Karoline von Günderode Gedichtinterp­retat­ion Das romantische Gedicht „Der Kuss im Traume“, von Karoline von Günderode im Jahre 1805 verfasst, handelt von einem lyrischen Ich, das Sehnsucht nach Glückseeligke­it im Traum verspürt. Das Gedicht vermittelt eine traurige und schwermütige Atmosphäre. Hinsichtlich des Sehnsuchtgeda­nkens und der Träumerei sowie der Nachtmotive ist das Gedicht der Epoche der Romantik zuzuordnen. Das Gedicht folgt einem dem Sonett typisch strengen Aufbau. Es ist in zwei vierzeilige Quartette und zwei dreizeilige Terzette gegliedert. Das Gedicht durchzieht ein fünfhebiger Jambus. Ein weiteres Merkmal des Sonetts ist das feste Reimschema, hier der umschließende Reim in den Quartetten und die dreifache Reimkette in den Terzetten. Durch die Wortwahl, wie Dunkelheit- Sonne, Traum- Leben und Tag- Sonne erfährt das Gedicht eine antithetische Gestaltung. Der Titel „Der Kuss im Traume“ lässt den Schluss auf eine angenehme Erfahrung zu und steht im Gegensatz zu der eher schwermütig..­…[show more]
Presentation2.582 Words / ~9 pages Gymnasium Frankfurt am Main Dichterinnen der Romantik Caroline von Günderrode (1780 - 1806) „Der Kuss im Traume“ 1.0 Die Epoche der Romantik 1.1 Die Rolle der Frau in dieser Zeit 1.2 Die Rolle der Dichterinnen dieser Zeit 1.3 Wichtige Dichterinnen dieser Zeit 2.0 Karoline von Günderrode 2.1 Biographie 2.2 Stellung in der Literatur 3.0 Gedicht „Der Kuss im Träume“ 3.1 Inhalt 3.2 Analyse der Form 3.3 Interpretatio­n 3.4 Bezug zur Autorin 4.0 Heutige Rezeption 1.0 Die Epoche der Romantik Die Epoche der Romantik folgte der der Aufklärung und der Klassik und dauerte ungefähr von 1798 bis 1835. Der Name Romantik bedeutet „im Roman vorkommend“, in romanischen Volkssprachen – nicht im wissenschaftl­ichen Latein – geschrieben. Die Romantik lehnte die Wirklichkeit des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts mit der beginnenden industriellen Arbeitsteilun­g radikal ab. Der Alltag erschien den Romantikern grau – prosaisch. Sie feierten die mythische Welt, die Religionen, die Natur, und ihre ideale Zeit war das Mittelalter. Sie glaubten an die Macht der Intuition, der Phantasie und des Traums, bis hin zu den dunklen Bereichen der Seele. Alle diese Gegenwelten zum Alltag fassten die Romantiker unter dem Begriff „Poesie“ zusammen. Die wichtigsten Vertreter dieser Epoche waren Friedrich und August Schlegel, Novalis,…[show more]
Interpretation715 Words / ~2 pages Dreieichgymnasium Langen - Hessen Interpretatio­n „Der Kuss im Traume“ Das vorliegende Gedicht „Der Kuss im Traume“ wurde im Jahre 1802 von Karoline von Günderode geschrieben und gehört zu der Epoche der Frühromantik um 1800. Es handelt von der Sehnsucht des lyrischen Ichs (vermutlich) nach ihrem früheren Geliebten, über den sie nicht hinweggekomme­n ist. Das Gedicht ist ein Sonett, das aus zwei Quartetten und zwei Terzetten besteht. In den ersten beiden Strophen ist das Reimschema ein umarmender Reim (abba) mit passenden Kadenzen und in den letzten beiden ist es zusammen ein Schweifreim (abc abc) mit weiblichen Kadenzen. Das verwendete Metrum ist ein fünfhebiger Jambus und es gibt keine Enjambements. Auffällig ist, dass es hauptsächlich nur Aussagesätze gibt, abgesehen von zwei Ausrufen „Komm Dunkelheit!“ (V.3) „ ird’scher Sonnen!“ (V.12). Das Gedicht lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen. Im ersten Abschnitt (V.1-8) geht es um einen Traum und im zweiten Abschnitt (V.9-12) geht es um das böse Erwachen in die Realität. In der ersten Strophe scheint das lyrische Ich positiv zu denken. Sie erzählt von einem Kuss, dass ihre Sehnsucht nach Liebe erfüllt hat. Um die Bedeutung des Kusses zu verdeutlichen­, wird es personifizier­t (V.1) , denn er hat ihr „Leben eingehaucht“ (V.1) und ihr Ver..…[show more]
Interpretation899 Words / ~2 pages Gustav Hertz Gymnasium, Leipzig 11/3 29.10.2014 Interpretatio­n „Der Kuss im Traume“ von Karoline von Günderrode „Drum leb‘ ich, ewig Träume zu betrachten“ (Z.5) ist ein Zitat aus dem Gedicht „Der Kuss im Traume“ von der deutschen Dichterin Karoline von Günderrode. Es entstand im Jahre 1805 in der literarischen Epoche der Romantik. In diesem Gedicht wird vom lyrischen Ich Tag und Nacht verglichen. Wobei besonders ist, dass in diesem Gedicht die Nacht mit ihrer Dunkelheit und nicht der Tag mit seinem Sonnenschein den positiven Part einnimmt. Die Nacht wir heilsam und Schutzvoll beschrieben. Der Tag hingegen sei der bloße überhebliche Schein. Insgesamt macht dieses Gedicht einen eher schwermütigen und teils melancholisch­en Eindruck. Das lyrisch Ich scheint seinen Glauben an reale Liebe verloren zu haben. Außerdem finden sich in dem Gedicht auch Assoziierunge­n mit dem Tot. So wird im letzten Vers der Fluss Lethe erwähnt. Dieser Fluss ist in der griechischen Mythologie einer der Flüsse in der Unterwelt. Das Gedicht ist ein Sonett und b..…[show more]
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