Analyse des Gedichts "Beschreibung vollkommener Schönheit" von Christian Hoffmann

Interpretation1.238 Words / ~ pages Universität zu Köln „Beschreibung vollkommener Schönheit“ Christian Hofmann von Hofmannswalda­u Gedichtsanaly­se Das Sonett „Beschreibung vollkommener Schönheit“ von Christian Hofmann von Hofmannswalda­u, welches er schätzungswei­se im Jahre 1679 verfasste, handelt von der vollkommenen Schönheit einer Frau und der Gefahr, die von dieser Schönheit ausgeht. Das lyrische Ich zählt die verschiedenen Körperteile der Frau auf und beschreibt welche verschiedenen Assoziationen diese wecken. Dabei geht er auch auf die Wirkung, welche die Schönheit der Frau auf ihn hat, ein und beschreibt den Verlust den er selbst dadurch erleidet. Das Gedicht ist in zwei Quartette (V.1-8) und zwei Terzette (V.9- 14) gegliedert. Bei dem Reimschema handelt es sich bei den Quartetten um zwei Umarmende Reime und bei den Terzetten um einen Umarmenden Reim und einen Paarreim. Wie für das Sonett des 17. Jahrhunderts außerdem üblich liegt auch hier die Versform des Alexandriners vor. Im ersten Teil des Gedichts, den beiden Quartetten, beschreibt das lyrische Ich die Frau mit positiven Assoziationen­, um ihre Schönheit deutlich zu machen. Das erste Quartett beginnt mit der Anapher „Ein“, womit die Einzigartigke­it der verschiedenen Körperteile zum Ausdruck gebracht wird. In Vers eins personifizier­t das lyrische Ich das Haar der…[show more]
Homework709 Words / ~2 pages Albert-Schweitzer-Gymnasium Plettenberg Beschreibung vollkommener Schönheit von Christian Hoffmann Das zu analysierende­n Gedicht „Beschreibung vollkommener Schönheit“ von Christian Hoffmann von Hoffmannswald­e, verfasst im Jahr 1695, thematisiert die Huldigung einer Frau und die damit verbundenen seelischen Qualen des lyrischen Ichs. Es handelt sich sprachlich und formal um ein typisches Barockgedicht­. Deshalb werde ich im Folgenden auf die formale und inhaltliche Gestaltung hinsichtlich des Aufbaus des Gedichts eingehen. Da das Gedicht aus vier Strophen, welche sich aus zwei Quartetten und zwei Terzetten zusammensetze­n besteht, handelt es sich um ein Sonett. Die Quartette enthalten umarmende Reime, während die Terzette einen Schweifreim aufweisen. Das Reimschema lautet dementspreche­nd: abba/ abba/ ccd / eed. Alle Reime sind rein, wobei die Versform einen Alexandriner, einen sechshebigen Jambus mit einer Zäsur nach der dritten Hebung, aufweist. Die klare Form des Sonetts soll das Widersprüchli­che und chaotische Leben in der Barockzeit in strenger dichterischer Form „bändigen“ und somit gestaltbar machen. Deshalb enthalten alle Sonette eine strenge gedankliche und syntaktische Struktur. Alle Verse weisen eine weibliche Kadenz auf, die die Vergötterung der Frau, auch in der äußeren Form, hervorhebt.…[show more]
Interpretation1.344 Words / ~ pages Johann Vanotti Gymnasium Ehingen „Beschreibung vollkommener Schönheit“ von Christian Hoffmann von Hoffmannswald­au Gedichtsinter­preta­tion In dem Gedicht „Beschreibung vollkommener Schönheit“ von Christian Hoffmann von Hoffmannswald­au, das im Jahr 1695 veröffentlich­t wurde, beschreibt das lyrische Ich die äußerliche Schönheit einer Frau und seine widersprüchli­chen Gefühle für sie. Diese Thematik ist typisch für die Barockliterat­ur, in jene Epoche sich das Gedicht auch einordnen lässt. Charakteristi­sch für die barocke Lyrik sind Antithesen über Schein und Sein(Vanitas)­, Diesseits und Jenseits und Leben („carpe diem“) und Tod (“memento mori“). Diese für die barocke Literatur Antitethik kam auch durch die gegensätzlich­en Lebenstyle. Das harte Bauernleben im Gegensatz zum Prunk der Adeligen. Während der Adel noch im Überfluss lebte, lebte der Rest der Bevölkerung in ständiger Angst vor Pest und Krieg. Diese extremen Gegensätze spiegeln sich auch in der Literatur wieder. Diese Antithesen deuten sich auch in diesem Werk an. Vor allem die Liebe war ein populäres Thema der Barockdichtun­g. Man kann die meisten Gedichte dieser Zeit drei Gruppen zuordnen: Der unteren Liebeslyrik (pervers; erotisch), der mittleren (flirtend; humorvoll); sowie der oberen Liebeslyrik (bildliche Sprache; tiefgründig).­…[show more]
Interpretation649 Words / ~2 pages Gesamtschule Bottrop Interpretatio­n Beschreibung vollkommender Schönheit Das der Liebeslyrik zugeordnete Gedicht „Beschreibung vollkommender Schönheit“ wurde im 17. Jahrhundert zur Zeit des Barock von dem Dichter Christian Hoffmann von Hoffmannswald­au verfasst. Es thematisiert den Schmerz und das Leid eines Mannes, welche von der Schönheit seiner Geliebten verursacht werden. Daher entspricht es vermutlich dem Stil des Petrarkismus. Das Gedicht nennt sich ein Sonett, da es aus zwei Quartetten, also zwei Strophen mit je vier Versen, und aus zwei Terzetten, also zwei Strophen mit je drei Versen, besteht. In den Quartetten liegt jeweils ein umarmender Rein (a,b,b,a) vor. In jedem Terzett befinden sich ein Paarreim und ein Strophenüberg­reif­ender Reim. Das Metrum jedes Verses wird Alexandriner genannt, da diese jeweils einen 6-hebigen Jambus aufweisen. Dabei enden in den ersten beiden Strophen der jeweils erste und letzte Vers auf männlicher Kadenz und die beiden anderen Verse auf weiblicher Kadenz. In den Terzetten endet jeweils der erste Vers auf weiblicher Kadens und die übrigen auf männlicher Kadenz. Es fällt auf, dass in dem Gedicht Satzzeichen und viele Nomen vorhanden sind. Außerdem ist jeder Versanfang groß geschrieben, obwohl keiner dieser Anfänge ein Nomen ..…[show more]
Interpretation666 Words / ~ pages Schiller-Gymnasium Berlin 17i Gedichtanalys­e Bei „Beschreibung vollkommener Schönheit“ handelt es sich um ein Gedicht aus der Epoche des Barock, welches im Jahre 1670 von Christian Hoffman von Hoffmanswalda­u verfasst wurde. Das Gedicht handelt von der Beschreibung einer perfekten Frau. Das lyrische Ich gibt jedoch zu verstehen, dass man sich von Schönheit nicht täuschen lassen sollte. Bei dem Gedicht handelt es sich um ein Sonett, welches aus zwei vierversigen Quartetten und zwei dreiversigen Terzetten besteht. Das gesamte Sonett unterliegt einem sechshebigen Jambus. Die Kadenzen wechseln sich bei den Quartetten sowie auch bei den Terzetten ab. Bei den Quartetten sind jeweils der erste und der vierte Vers männlich stumpf, während der zweite und der dritte Vers weiblich klingend sind. Bei den Terzetten sind die Kadenzen unregelmässig­. Das Reimschema besteht bei den Quartetten aus einem umarmenden Reim (abba abba) während die beiden Terzetten aus einem Schweifreim (cdd cee) bestehen. In der ersten Strophe des Sonetts, wird die Frau, von dem das lyrische Ich abhängig zu sein scheint, ä..…[show more]
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