Analysen von "Abend" des Dichters Andreas Gryphius. Verschiedene Interpretationen des Barock Gedichts für deine Hausarbeit

Interpretation1.058 Words / ~3 pages Gymnasium Gmünd Gedichtvergle­ich Andreas Gryphius: Abend und Georg Trakl: Verfall Das Gedicht „Abend“ von Andreas Gryphius stammt aus der Epoche des Barocks und thematisiert genauso wie Georg Trakls expressionist­ische­s Gedicht „Verfall“ das Thema der Vergänglichke­it des irdischen Lebens des Menschen. „Abend“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1637 handelt vom lyrischen Ich welches sich mit der Vergänglichke­it des Lebens und dem nahendem Tod auseinanderse­tzt. Es ist ein exzellentes Beispiel für das barocke Lebensgefühl von der Nichtigkeit und Vergänglichke­it alles Irdischen, zu dem das religiöse Erleben und die göttliche Allmacht im Gegenzug stehen. Das lyrische Ich begreift in diesem Sonett die Vergänglichke­it des Lebens aus einer tiefen Depression heraus. Nachdem ein weiterer anstrengender Tag zu Ende ist, macht sich nun Einsamkeit breit. Es drängt sich ihm die Frage auf: Ist da sonst gar nichts mehr? Das lyrische Ich bemerkt, dass es sich…[show more]
Interpretation511 Words / ~ pages HLW Weiz Andreas Gryphius – „Abend&­#8220­ Gedichtinterp­retat­ion Das Gedicht „Abend&­#8220­ wurde von Andreas Gryphius, geboren am 2. Oktober 1616 und gestorben am 16. Juli 1664 in Glogau, Schlesien verfasst. Er beschreibt wie der Tag sein Ende nimmt, wie alles an einem vorbeigeht, wie eine Rennbahn. In diesem Gedicht wird die Vergänglichke­it beschrieben, wie eben zum Beispiel der Tag Nacht Wechsel. Dass alles vergänglich ist, auch wenn es in geraumer Zeit liegt. In diesem Gedicht wird einem das Vergängliche immer wieder aufgezeigt. Die Barockzeit zeigt sich in diesem Text, da auch damals alles sehr schnell zu Ende war. Es herrschte Krieg, die Pest ging, Hungersnöte nahmen kein Ende, was dazu führte das ein Drittel der Bevölkerung starb. Der Dichter spricht von einem Lebensgefühl, das zeigt, dass das momentan Leben nicht wirklich das Wahre ist, dass müde, ausgehungerte Menschen das Feld und Werk verlassen. Es…[show more]
Interpretation820 Words / ~2 pages Carl - Bosch Gymnasium, Ludwigshafen Gedichtinterp­retat­ion und Analyse „Abend“ von Andreas Gryphius Im Gedicht „Abend“, verfasst von Andreas Gryphius im Jahr 1663, schildert das lyrische Ich das Leben im vergänglichen Diesseits und bittet Gott, ihm, wenn die Zeit gekommen ist, friedlich ins Jenseits zu begleiten. Das Gedicht besteht aus 14 Versen, die in vier Strophen gegliedert sind. Die ersten zwei Strophen, die jeweils in vier Verse unterteilt sind, enden nach dem Reimschema eines umarmenden Reimes (abba/abba) und bilden ein Quartett. Die dritte und die vierte Strophe, die jeweils in drei Verse unterteilt sind, sind durch einen Schweifreim (ccd/ eed) miteinander verbunden und bilden gemeinsam ein Terzett. Daraus lässt sich schließen, dass es sich bei dieser Form des Gedichts um ein Sonett handelt, welches typisch für die Gedichte der Barockzeit ist, denn es widerspiegelt die Lebenseinstel­lung des barocken Menschen, indem das Thema „Vergänglichk­eit“ aufgegriffen…[show more]
Text Analysis944 Words / ~ pages Edith-Stein-Gymnasium Speyer Gedichtanalys­e „Abend“ von Andreas Gryphius Von Das barocke Gedicht „Abend“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1650, thematisiert die Vergänglichke­it des Lebens und greift somit die typischen Leitmotive dieser Epoche –Vanitas und Memento Mori- auf. Die barocke Zeit war die Zeit des 30-jährigen Krieges mit ihren Spannungen zwischen Lebensgier und Todesbangen, was somit zu einer Gespaltenheit des Lebensgefühls führte. Vor allem diese Sehnsucht nach dem Tod, und das damit verbundene Leben im Jenseits bringt Gryphius in diesem Gedicht sehr deutlich zum Ausdruck. Das Gedicht ist in der typischen Sonettform des 17. Jahrhunderts aufgebaut und besteht deshalb aus 14 Versen, die sich wiederum in zwei Quartette, sowie zwei Terzette gliedern. Das Reimschema in den Quartetten ist ein umarmender Reim, wohingegen in den beiden Terzetten ein Schweifreim vorliegt. Die Kadenzen sind nicht regelmäßig, da die Silbenanzahl manchmal gerade und manchmal…[show more]
Interpretation646 Words / ~ pages unbek Gedichtinterp­retat­ion Andreas Gryphius- Abend Im Gedicht „Abend&­#8220­ von Andreas Gryphius haben wir es mit einem klassischen Sonett zu tun. Ein solches Sonett besteht aus 14 Verszeilen, die in zwei Quartette und zwei Terzette gegliedert sind. Das Reimschema ist in den zwei Quartetten, wovon eines aus je vier Versen besteht, a-b-b-a, also der so genannte umschließende Reim. Hingegen kommt in den Terzetten, wo drei Verse eine Strophe bilden, das Schema c-c-d / e-e-d vor. Die Taktreihe des Gedichts ist jambisch, sie besteht daher aus einer unbetonten und einer betonten Silbe. Weiters besitzt jede Zeile sechs Hebungen, woraus sich schließen lässt, dass dies ein Alexandrinerv­ers ist. Es ist ein Vers, der zusätzlich zu den Hebungen noch eine Zäsur nach dem 3.Takt hat. In dem Werk von Andreas Gryphius kommen nur reine Reime vor, die oft zweisilbig sind wie zum Beispiel „Schare­n- waren“. Es gibt jedoch auch Reime,…[show more]
Interpretation703 Words / ~2 pages Gymnasium am Silberkamp Peine Interpretatio­n des Gedichts Abend von Andreas Gryphius Abend Das Sonett „Abend“ stammt aus dem Jahr 1650 und wurde von Andreas Gryphius geschrieben. Die Hauptthemen des Gedichts sind der Tod und die Vergänglichke­it von Allem. Der Begriff „Abend“, der die Überschrift des Gedichts ist, steht für den Lebensabend, also für die letzten Lebensjahre eines Menschen. Das Gedicht ist in einer, für das 17. Jahrhundert typischen, Sonettform geschrieben und besteht somit aus 14 Versen, die in zwei Quartette, sowie zwei Terzette gegliedert wurden. Es liegt ein durchgängiger sechshebiger Jambus, also ein Alexandriner vor. Die Quartette wurden in einem umarmendem Reim geschrieben, während die Terzette einem Schweizreim unterliefen. Die Kadenzen sind unregelmäßig, da die Silbenzahl manchmal gerade und manchmal ungerade ist. Direkt im ersten Vers des ersten Quartetts ist der Begriff „schneller Tag“ zu finden. Das Adjektiv „schnell“ soll die…[show more]
Essay544 Words / ~ pages Gymnasium Nrw Das Sonett „Abend“ geschrieben von Andreas Gryphius, wurde 1650 verfasst und handelt von der Vergänglichke­it des menschlichen Lebens sowie von der Hoffnung auf das Jenseits. In der ersten Strophe wird thematisiert, wie schnell die Zeit vergeht. Im zweiten Quartett steht die Vergänglichke­it im Vordergrund und der bevorstehende Tod. Zunächst folgt in der dritten Strophe die Bitte von dem lyrischen Ich an Gott, dass er es nicht auf der Erde zurücklassen soll. In den letzten Versen möchte es von Gott in den Himmel aufgenommen werden. Das Sonett wird gleich im 2. Vers eine Alliteration auf (vgl.V.2). Diese spiegelt das, zur Zeit des dreißigjährig­en Krieges, anstrengende und harte Leben wider. Die komplette erste Strophe ist mit Enjambements versehen (vgl.V.1ff.). „Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glieder Kahn“ (V.3) deutet eindeutig auf das Memento Mori Motiv hin. In diesem Satz wird erstmals von den Toten gesprochen und von den leblosen…[show more]
Interpretation610 Words / ~1 page Stiftsgymnasium Melk Andreas Gryphius (1616 – 1664) Abend Das Gedicht oder auch Sonett „Abend“ von Andreas Gryphius entstanden in der Barockzeit im Jahr 1616-1664, beschäftigt sich mit dem Thema der Vergänglichke­it, es thematisiert wie schnell die Zeit verfliegt und das man nichts dagegen unternehmen kann. Das Gedicht hinterlässt beim Leser das Gefühl von Schwermut und Betrübtheit. Ebenfalls bringt es den Eindruck vom Jenseits sehr nahe. Das Gedicht besteht aus vier Strophen, zwei Quartetten und zwei Terzetten. Beide Quartette enthalten vier Verse zu je sechs Hebungen und sechs Senkungen. Die erste und letzte Verszeile in beiden Quartetten verwendet den Jambus die beiden dazwischenlie­gende­n Verszeilen hingegen verwenden den Trochäus. Die ersten zwei Strophen sind in Form des umarmenden Reims gestaltet, wobei a immer männlich und b immer weiblich endet. Die letzten zwei Strophen sind Terzette die selbstverstän­dlich­er weiße drei Verse enthalten,…[show more]
Interpretation1.406 Words / ~ pages Bochum Hochschule Abend- Interpretatio­n Das Gedicht „Abend“ von Andreas Gryphius wurde 1650 veröffentlich­t und stammt daher aus der Epoche des Barocks. Es hat 14 Verse und vier Strophen. In den ersten beiden Strophen handelt es sich um Quartette und die letzten beiden um Terzette, daher liegt hier ein Sonett vor. Das Reimschema ist abba, abba, ccd, eed und die Kadenzen sind darauf angepasst worden. Ein sechshebiger Jambus bestimmt das Metrum. In der ersten Strophe wird beschrieben, wie der Tag vergeht und der Abend anbricht. Alle Menschen und Tiere verlassen die die Natur und Einsamkeit herrscht nun. Formal kann man erkennen, dass in den Versen eine Zäsur vorhanden ist (in Vers 1 zwischen „hin,“ und „die Nacht“; in Vers 2 zwischen „auf.“ und „Der Mensch“ .). Vor und nach der Zäsur sind immer Antithesen zu finden, zum Beispiel „Tag“ und „Nacht“ (V.1), „Sternen“ und „Menschen“ (V.2) und „Feld und Werk“ und „Tier und Vogel“ (V.3). Dies könnten Andeutungen auf die…[show more]
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