Geschichte – 2. Weltkrieg
Lernziele
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Gleichschaltung
(nur das, was wir besprochen haben)
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Röhmkrise
(ohne Führerstaat)
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Leben
als NS-Bürger
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NS-Wirtschaftspolitik
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Antisemitismus
(ohne KZ) (Zeittafel, nur was wir besprochen haben)
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NS-Aussenpolitik
(Programm von Hitlers Partei NSDAP)
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Guernica
Gleichschaltung
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Sobald
Hitler an der Macht – Diktatur mit Ermächtigungsgesetz in Gang gesetzt
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Gleichschaltung
– Ziel: ganze Gesellschaft auf Kurs bringen
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Bild:
alle machen die gleichen Bewegungen
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Reichstag
hat sich selber entmachtet – haben Grundrechte an Regierung abgetreten
Blatt 1 – „Hitler ist
eingerahmt“
Blatt 2 – Die
Gleichschaltung – Sicherung der politischen Macht der NSDAP
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Bild:
Vereidigung bei der Reichswehr – gibt es auch heute in der CH – wer in Armee
eintritt, wird vereidigt – was ist aber der Unterschied?
o Vereidigt sich nicht
Bsp. Ueli Maurer, sondern dem Lande (Eid auf die Verfassung)
o Hier muss man sich
gegenüber Hitler vereidigen!
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Viele
Offiziere innerhalb Familientradition (jahrhunderte lange Tradition –
persönliche Ehre ist am wichtigsten) – Offiziersehre extrem wichtig!
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Hitler
befiehlt etwas, sie tun es, da sie den Eid nicht verletzen wollen
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Warum
äussert sich die Kirche?
o Hitler hätte sonst
den Religionsunterricht an den Schulen abgeschafft
o Kirche von Hitler so
gekauft
o Kirche macht Deal mit
Hitler – macht Propaganda für ihn
o Moralischer Aspekt
verschweigt Kirche bis zum bitteren Ende
o Einzige Ausnahme –
als man versuchte Behinderte umzubringen – Protest eines Bischofs – verurteilte
dies öffentlich
o Pfarrer die
Widerstand leisteten kamen ins KZ
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Kultur
– Antikriegsmuseum, welches nach dem 1. WK entstand, wurde geschlossen – wurde
in SA-Heim umgewandelt
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SA
– viele Randständige (Bsp. Arbeitslose) finden dort eine Gemeinschaft
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Musik
– was ist gut, was schlecht?
o Jazz – schlecht
§ Aus Sklavenbewegung –
Angst wegen Arbeiter
§ Schwarze
§ Improvisiert – keine
Struktur
o Klassik – gut
§ Tradition
§ Wagner – alte
germanische Welt – Siegfried – Heldenmut, Tapferkeit
§ Kann viel mehr
emotional spielen damit
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Kunst
o Bildhauerei
§ Perfekte Körper,
starke Männer, tapfer – Übermenschen – auch von der Grösse her überdimensional
– gut
o Malerei – „entartete
Kunst“ – modern – schlecht – warum?
§ Bsp. Bild: Männer an
Krücken, Rollstuhl etc. – Folgen des Krieges
§ Kreuz – eigentlich
Tapferkeitsorden – statt sie als Helden zu sehen, werden sie als Opfer des
Krieges dargestellt – zerstümmelt
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Literatur
o Schrifttumskammer –
schädliche, unerwünschte Schriftkunst
o Bibliotheken haben
Listen geführt
o Bücher in 3 Gruppen
unterteilt
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· Döblin
(Alexanderplatz), Kästner (ausser Emil), Hemingway, Heinrich Mann, Tucholsky,
Brecht, etc.
§ 2. Gruppe –
„Giftschrank“ – 1 Exemplar aufbewahrt – Studie des Feindes (Bsp. Lenin)
§ 3. Gruppe –
Zweifelsfälle
o Empfehlungslisten
wurden erstellt – sollte möglichst gelesen werden
§ Wehrwissenschaft
§ Handbuch der
Judenfrage
§ Hitler: „Mein Kampf“
§ Das harte Geschlecht
§ Glaube an
Deutschland, etc.
o 10. Mai 1933 – Tag
der Bücherverbrennung
o Studenten sind an
zentrale Plätze gefahren und haben Bücher verbrannt
o Rufer – bevor Bücher
verbrannt wurden
§ Bsp. Wenn Marx
verbrannt – „gegen Klassenkampf, für Volksgemeinschaft!)
o Erich Kästner: „Es
ist ein merkwürdiges Gefühl ein verbotener Schriftsteller zu sein...man ist ein
lebender Leichnam“
§ Seine Existenz ist
gefährdet, kann nicht mehr von seiner Arbeit leben
o Heinrich Heine 1821:
„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“
§ Man verbrennt
Gedanken der Menschen
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Institut
für Sexualwissenschaften 1933 – sofort geschlossen
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Warum
Sexualfeindlichkeit?
o Hitler wollte eine
„saubere Rasse“ aufbauen
o Möglichst im
Zuchtprogramm der arischen Rasse tätig werden
o Sexualität – Triebe –
unkontrollierbar
o Sexualtriebe müssen
kontrolliert werden – Zucht und Ordnung
Die Röhmkrise (SA)
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Hängt
immer noch zusammen mit Machtkonsolidierung
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Ernst
Röhm – Führer der SA (Sturmabteilung)
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SA
– in den 20er Jahren Ordnungstruppen, wenn NSDAP Versammlungen abhielten
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SA
ist immer grösser geworden – Security, dann Schutzpolizei Hitlers
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SA
hat Hitlers Aufstieg treu begleitet
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Wer
waren die Leute, die in die SA eingetreten sind?
o Starke,
disziplinierte Männer, die nichts hinterfragen und dreinschlagen können
o Viele Arbeitslose,
Kleinkriminelle, ehemalige Kämpfer des 1. WK gehen jetzt in SA, sozial
entwurzelte Menschen
o Bekommen dort zu
essen, Verpflegung
o Man ist wieder jemand
– Gemeinschaftsgefühl
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Hitlers
Programm – Putsch ist misslungen, deshalb muss er nun parlamentarisch vorgehen
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Plakat:
Mann mit Hammer (Arbeiter) – es wird um Leute gebuhlt, denen es schlecht geht
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Hitler
macht mit Propaganda Anschein, dass er sich um die Interessen der kleinen Leute
kümmert – will ihre Stimme bekommen
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Hitler
hat geschickt Arbeiter für sich gewonnen
o Rote Flagge
o Wort Sozialistisch
im Namen der Partei
o Arbeiterpartei
o Volksgenosse
o Begann bei kleinen
Leuten aufzusteigen
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Jetzt
wo Hitler an der Macht ist, haben kleine Leute Erwartungen an ihn – wollen ein
Stück Kuchen der Macht
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Brauchte
kleine Leute nur, um gehört zu werden
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Brief:
Hitler an Röhm – was sagt er?
o Bravo und Danke, dass
er ihm zur Macht verholfen hat
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Jetzt
ist er an der Macht – braucht ihn nicht mehr – vertritt kleine Leute
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Röhm
und seine Leute wollen aber ihren Anteil
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Ein
halbes Jahr später lässt Hitler Röhm umbringen
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Sommer
1934 – SA Kadertreffen – SS eingeweiht – hat führende Kaderpersonen der SA im
Schlaf getötet
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SS
– Elitetruppe
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Ergebnis
der Mordnacht – Nazis sagen 77 Tote – eigentlich aber zwischen 200 und 1000
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Warum
SA mit Gewalt aufgelöst?
o Röhm wollte von
Hitler Gegenleistung für seine Hilfe
o Hätte gerechte
Arbeitergesetze wollen – jetzt wo er an der Macht ist hätte er Versprechen
einlösen müssen)
o Hitler wollte das
aber nicht, hatte Pakt mit Industriellen (Kölner Villa)
o „Weg mit
Gewerkschaften“ – Hochbürgertum zieht Profit daraus
o Hitler braucht
Grossbürgertum wegen Geld, Transport, Industrie – wenn er Krieg will, braucht
er sie
o Will Versailler
Vertrag ausser Kraft setzen – wenn er Krieg macht, braucht er auch Armee
o Armee will alleinige
Waffengewalt
o SA wurde zu einer
riesigen bewaffneten Organisation geworden – wurde zu mächtig
o Armee wollen keine
Konkurrenz dulden
o Keine 2. Armee neben
ihnen (Reichswehr)
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