Protokoll Skelettmuskulatur Zoologisches Proseminar SS 2010 Hinweise zu allen Versuchen: Bei allen Versuchen wurde mit einem Simulationsprogram­m gearbeitet, welches einen
Übersicht der Schuttgesellschaft­en in Österreich Thorsten Englisch, Inst. f. Pflanzenphys. d. Univ. Wien, Feb. 1995 Allgemeines: Schuttgesellschaft­en der (sub)alpinen bis subnivalen St
Pflanzen und ihre Umwelt Strahlung und Temperatur Die gesamte Energie kommt von der Sonne à es ist nicht um 12.00 Uhr am wärmsten § Energieverteilungs­spektrum der Sonnen
Versuche zu pflanzlichen Oberflächen Einleitung Pflanzliche Oberflächen der Laub- und Blütenblätter bestehen aus einer lebenden Zellschicht (Epidermis) und einer aufgelagerten dünnen Membran
Einleitung: Sinn der Übung
war es, anhand eines präparierten Rinderherzens, die zuführenden Venen und
Arterien, sowie die Funktion der Segel und Taschenklappen durch ausprobieren
besser zu verstehen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, die Morphologie der
verschiedenen Herzgewebe zu sehen und anzugreifen.
Material und Methode:Ein
präpariertes Rinderherz bei dem je ein durchsichtiges Rohr in die Aorta und in
die Vena pulmonales eingeführt war.
Durch Einfüllen von Lebensmittelfarbe und
Druck auf die rechte Hauptkammer sollte man die Funktion der Segel und
Taschenklappen simulieren und den Blutstrom verfolgen können. Außerdem gab es
noch ein zweites Rinderherz, das so präpariert war, dass man in Vorhof und
Kammer hineinsehen konnte, und durch Einführen eines Schlauches in Arterien
oder Venen den Blutstrom nachvollziehen konnte.
Diskussion:Der Blutstrom
des Herzens war aufgrund der Kontraktion die man selbst durch Druck auf die
Kammern ausüben konnte gut nachzuvollziehen.
Durch genaueres Beobachten des
aufgeschnittenen Herzens, konnte ich feststellen das der Vorhof um sehr viel
kleiner ist als die Kammern, aber durch Oberflächenvergrößertes Gewebe das selbe
Volumen fassen kann. Außerdem konnte ich die Segelklappen und die
Bindegewebsfasern die sie halten sehen. Interessant war auch die Menge an
Fettgewebe die das Herz umhüllt, schützt und mit Energie versorgt.
Außerdem
konnte ich die morphologische Beschaffenheit der Venen und der
muskelverstärkten Arterien durch Angreifen und Tasten erfühlen.
Aufgabe 2 -
Pufferwirkung des Blutes
Einleitung:Die
Hypothese, die wir bei diesem Versuch untersuchen wollten, bezog sich auf
verschiedene Puffersysteme des Bluts.
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Material und Methoden:Es
wurden in 2 Erlenmayerkolben 2 mL Plasma mit je10mL aqua dest. vermischt. In
einen Erlenmayerkolben wurden 6 Tropfen 0,1% Kongorot pipettiert um später den
Umschlagbereich des Puffers im sauren bestimmen zu können.In den anderen
Erlenmayerkolben wurden 6 Tropfen 0,1% Thymolblau pipettiert um den
Umschlagbereich im basischen festzustellen.Genauso wurde auch mit 2 Kolben von
2 mL Phosphatpuffer mit 10mL aqua dest. verfahren.
Als Referenz pipettierte man
die pH Indikatoren in 12mL aqua dest. Der Umschlagbereich des pH- Indikators
gibt farblich den pH – Wert an, bei dem das Puffersystem den pH – Wert nicht
mehr konstant halten kann. Zuerst wurde der pH Wert der Puffer und des aqua
dest. gemessen.Dann titrierten wir in die mit Kongorot versetzten
Erlenmayerkolben 0,05M HCl tröpfchenweise bis der Umschlag farblich sichtbar
war.
Zusätzlich wurden alle 0,5 mL die in den Puffer getropft wurden der pH
gemessen um die Änderung von diesem zu beobachten. Genauso verfuhren wir auch
bei den mit Thymolblau versetzten Proben und protokollierten die Ergebnisse in
Tabellen.(Genauer Versuchsablauf siehe Skript)
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Ergebnisse meiner Gruppe:
Ergebnisse mL Titration und pH bei Farbumschlag
anderer Gruppen:
Diskussion:
Da bei unserer Gruppe leider durch Unachtsamkeiten
kleine Fehler passiert sind, werde ich zur Auswertung die Daten anderer Gruppen
mitverwenden und gleichzeitig eine Fehleranalyse unserer Ergebnisse
durchführen.
Bei NaOH und HCl kann man sehen, dass entionisiertes Wasser wie zu
erwarten,keine Pufferwirkung besitzt. Der pH Umschlag erfolgt schon nach
wenigen Tropfen. Bei unserem Versuch mit aqua dest. und NaOH haben wir leider
zu viel auf einmal und mit zu wenig Gefühl titriert. Der Farbumschlag erfolgte
sofort nach eintropfen der Base, aber wir haben leider zu viel(0,25mL)
eingetropft.
Bei dem Versuch mit Plasma, sieht man das selbst kleine Mengen
Plasma schon eine große Pufferwirkung haben(siehe NaOH).Auch hier ist unser
Ergebniss leider zu tief, da wir bei leichter grünfärbung des Plasma-Indikator
Gemisches schon annahmen, dass die Pufferkapazität überwunden war. Da
Thymolblau aber erst ab pH 8,3-10 seine Farbe ändert, ist es eher
unwahrscheinlich das es schon ein Farbumschlag war.
Bei Zusetzen von Salzsäure
war kein Farbumschlag des Inhibitors Kongorot zu sehen, da das Kongorot mit dem
Plasma eine feste Bindung eingeht, und so die Fähigkeit zu färben verliert. Aus
Tabelle 1(meine Ergebnisse) kann man sehen, dass sich der pH Wert des Plasmas immer
weiter gesenkt hat, und dass es trotzdem der pH des Umschlagbereichs von
Kongorot längst erreicht war, kein Farbumschlag zu beobachten war.
Daraus kann
man schließen, das Kongorot kein geeigneter Indikator für Protein pH
Bestimmungen ist.
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Sie besitzen zwar beide eine sehr gute
Pufferwirkung schon in geringen Mengen, aber es lässt sich nicht eindeutig aus
den Daten erkennen, das Plasma stärker puffert als Phosphatpuffer. Daraus würde
ich ableiten, das im Plasma der Phosphatpuffer eine sehr große Rolle spielt, da
ja nur 8% Proteinanteil in den festen Bestandteilen(Hämokrit) des Blutes
vorhanden ist.
Aufgabe 3 – Blutgruppenbestimmung
Einleitung:Ziel dieses
Experiments war es, durch Verwendung von Antiseren des AB0 Systems (Anti-A
Anti-B Anti-AB) und vermischen des Testbluts, die Blutgruppe des untersuchten
Blutes feststellen.
Material und Methoden:
Käufliche Testsera und Blut.Ich habe mein eigenes verwendet.
Ergebnisse:
Diskussion:Bei meinem
Blut, kam es zu keiner Verklumpung mit den Antikörpern aus den Testseren, da
ich Blutgruppe 0 besitze, und auf meinen Erythrozyten dadurch keine Antigene
sitzen die auf Anti-A oder B reagieren könnten.
Durch ein anderes Testblut will
ich die Agglutination der Antikörper und Antigene besser veranschaulichen.Die
Testsera sind Antikörper aus dem Plasma gegen die entsprechende Blutgruppe(Anti
– A : Antikörper gegen A → Antikörper A und Antigene A verklumpen.)
Beim Testblut verklumpen die Zuckermoleküle Antigen B eindeutig mit dem Anti A
Serum und auch mit dem Anti AB Antiserum, das sowohl Antikörper gegen
Blutgruppe A als auch Blutgruppe B besitzen.
Daraus kann man schließen das das
Testblut die Blutgruppe B besitzt.
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Aufgabe 4 – pH-Optimum des Trypsins
Einleitung:Ziel dieses
Versuchs war es, das pH-Optimums des Trypsins experimentell zu bestimmen. Alle
Enzyme haben ein ph-Optimum, in dem sie am besten und effizientesten arbeiten
können.
Vor allem für Verdauungsenzyme ist es wichtig, dass sie in ihrem
Optimum arbeiten, da die Verdauung ein Prozess ist der sehr viel Energie
verbraucht. Um bei der Verdauung trotzdem Energie für den Körper zu erhalten,
ist es notwendig, dass dieser Prozess sehr optimiert abläuft.Die Hypothese für
diesen Versuch war, dass sich das pH Optimum des Trypsins im basischen Bereich
aufhält, da es ein Enzym ist das als Vorstufe aus dem Pankreas in den Dünndarm
kommt und dort arbeitet.
Da im Dünndarm ein alkalisches Milieu von ca pH=8,3
herrscht, ist das pH Optimum dort zu erwarten.
Material und Methoden:
das verwendete Enzym ist Trypsin, dessen Effizienz bei verschiedenem pH-Werten
am Protein Albumin gemessen wurde. Nach gleich langer Inkubation der Proben und
stoppen des enzymatischen Prozesses wurden die größeren Proteinbruchstücke und
ganzen Proteine abfiltriert.Bei den in Lösung verbliebenen zerschnittenen
Proteinen, wurden durch Messung der optischen Dichte der Lösungen in einem
Photometer, die Aktivität des Enzyms veranschaulicht.
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Anmerkung zum Diagramm: Mir ist klar, das auf der
x-Achse die intervalle zwischen 5-7 und 7-8.3 usw nicht gleich groß sein
können, aber leider habe ich trotz längerem suchen im Excel die Einstellung
dafür nicht finden können.
Diskussion:Bei unserer
Versuchsreihe würde sich als pH- Optimum 7 anbieten, da hier die Extinktion am
höchsten war. Das heißt, dass in der Probe die den Puffer für pH 7 enthielt, am
meisten Proteinbruchstücke vorhanden waren.
Da wir aber wissen, dass sich das
pH Optimum bei dem des Dünndarms befinden sollte, also ca. 8,3 ist dies eher
unwahrscheinlich. Das ist bei den Werten der anderen Gruppe sehr schön zu
sehen, da sich hier die maximale Aktivität des Enzyms bei pH 8,3 findet, und
danach wieder stark abnimmt, da das Enzym durch den hohen basischen pH-Wert,
der durch die OH- Ionen die elektrostatischen Wechselwirkungen des Enzyms
angreift, denaturiert wird.
Warum der Fehler sich bei unserer Versuchsreihe
eingeschlichen hat, ist schwer zu sagen, da er nicht sehr groß ist.
Wahrscheinlich ist er das Ergebnis einer Anhäufung von kleiner Pipettierfehler
oder Inkubationsfehler, die sich einzeln wahrscheinlich nicht auf das Ergebnis
auswirken würden, in ihrer Summe aber das Ergebnis verfälschen.
Durch die
andere Gruppe, die saubere Extinktionswerte hatte, wurde die Hypothese für
dieses Experiment bestätigt.
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