1. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik
Daten - Spezielle
Form der Repräsentation von Information
- sind
kleinste Einheit einer Information, die formatiert zum Zwecke der Verarbeitung
ist z.B. Zins=8
Informationen - Stellen aus
Syntax und Semantik zusammengefügte sachliche
Mitteilungen
her
- Eine
Interpretation der Daten wird nur dadurch möglich das
Semantik ergänzt wird (z.B.
durch inhaltsbezogene Gruppierung der Daten)
- Nutzung von
Informationen erst durch Auswertung und Kenntnis
von Zusammenhängen mit anderen Informationen
Wissen - Bildet sich
durch die Vernetzung von Informationen
(z.B. Im
Vergleich zum Vortrag hat sich die Aktie X um
5%...folglich..)
- hat somit
höheren Stellenwert als Information
Kommunikation - Ist die Übertragung
von Informationen
- allg. auch
der Austausch von beliebig vielen Nachrichten
(auch Wissen
oder Daten können kommuniziert werden)
- erfolgt mündlich,
schriftlich, visuell, elektronisch oder
Mischformen (elektronisch für WI
besonders wichtig)
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Definition Informations- und Kommunikationstechnik:
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Geschichtliches
50er Jahre: Automatisierung von bis dato manuell
durchgeführten betrieblicher Aktivitäten
Ziel der Effizienzsteigerung und
Kosteneinsparung
Elektronische Datenspeicherung stand
im Vordergrund
Vorwiegend Eigenentwicklungen, auch
an mehreren Stellen im Unternehmen
70er Jahre: Einführung erster Netzwerktechniken
in Unternehmen,
Fokus ging weg
von Insellösungen _ hin zu Systemen
Integration der Systeme wurde zum
Schlagwort
Entstehung von Informations- und
Kommunikationssysteme in Form von Netzwerken
80er
Jahre: Effektivität der Unternehmen sollte verbessert werden durch
Anpassung an neue technische Gegebenheiten
Ziel
war Erlangung von Wettbewerbsvorteilen
Herstellung
einer elektronischen Verbindung zu den Geschäftspartnern
(z.B.
um Bestell- und Liefervorgänge zu verkürzen)
90er Jahre: Entwicklung
des World Wide Web (WWW) und Verbreitung des Internets
Verstärkte
Entwicklung elektronischer Märkte
Neue
Vertriebskanäle und Beschaffungsmöglichkeiten für Unternehmen
Derzeit Optimierung
der Wertschöpfungsketten als Ganzen z.B. Thema Outsourcing
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2.
Informations- und Kommunikationssysteme
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Computer - Grundbaustein eines
maschinellen Informations- und
Kommunikationssystem
-
funktionierendes und nutzbares System
-
aus Hardware und der notwendigen Software
Hardware - alle Geräte die materielle
Eigenschaften haben
-
fungiert als Ablaufmechanismus für Software
Software - besteht aus
Betriebssystem und Anwendungssystemen
-
Betriebssystem ist notwendig um die Hardware zu betreiben und die
Anwendungssysteme
ablaufen zu lassen
(A.Systeme = Programme die best.
Anwendungszwecken dienen z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc.)
Zentrale / Dezentrale Strukturen
(Zentralrechnerkonzept (1) und Client-Server Konzept (2))
Zu(1): Das Client-Server-Modell beschreibt eine
Möglichkeit, Aufgaben und Dienstleistungen innerhalb eines Netzwerkes zu
verteilen. Die Aufgaben werden von Programmen erledigt, die in Clients und Server unterteilt werden. Der Client kann auf
Wunsch eine Aufgabe vom Server anfordern (z. B. ein Betriebsmittel).
Der Server, der sich auf dem gleichen oder einem beliebigen anderen Rechner im
Netzwerk befindet, beantwortet die Anforderung (d. h. er stellt im
Beispiel das Betriebsmittel bereit).
Zu(2): Das
Zentralrechnerkonzept stammt aus der Zeit der Großrechner (70ger),
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Zur Wartung benötigten diese
Rechner Fachpersonal, außerdem mussten sie in speziell temperierten und
belüfteten Räumen aufgestellt werden. Auf diese Großrechner folgten die
Workstations, die sehr viel kleiner waren, an denen aber immer noch im Multiuserbetrieb
gearbeitet wurde. Als
Betriebssystem wurde Unix genutzt.
-> Vorteile dezentrale: - geringere
Hardwarekosten
- größere
Flexibilität gegenüber org. Veränderungen
- dezentrale,
aufgabenorientierte Verantwortlichkeit
-> Vorteile zentrale: - höhere
Datensicherheit / hohe Verfügbarkeit
- geringer
personeller Betreuungsaufwand für
Administration der Systeme
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Arbeitsablauf in drei Schritten:
1 Schritt - Übermittlung von
Input-Daten an den Rechner mit Hilfe von
Eingabegräten (z.B.
Tastatur)
2 Schritt - Verarbeitung der Daten
im Rechner
3 Schritt - Ausgabe
der erzeugten Ergebnisse als Output-Daten über ein
Ausgabegerät
(z.B. Monitor, Drucker, Lautsprecher)
Verarbeitung im der Daten wir durch Rechnerarchitektur
beeinflusst:
Rechnerarchitektur - ist die interne Struktur
des Rechners sowie die Organisation der
Arbeitsabläufe
im Rechner
Typische Architektur:
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(bei Programm Start wird
zunächst Speicherort aufgesucht, dann führt
der Zentralprozessor die
Befehle des Programms aus in der
Reihenfolge der Eingaben vom
Benutzer)
-
beim beenden des Programms werden die Daten aus dem Hauptspeicher
gelöscht
Arten von Datenwegen:
-
Existenz von internen und externen Datenwegen
(interne: Sorgen für
Datentransfer zwischen den einzelnen
Komponenten des Rechners z.B. Festplatte und Hauptspeicher
externe: sind für
Datentransfer zwischen dem Rechner und den
angeschlossenen Geräten zuständig)
2.1 Betriebssysteme
(bildet die Verbindung zwischen den Anwenderprogrammen
und der Computerhardware)
Aufgabe: - Steuerung der
Hardwarekomponenten/Koordination unabh. Komponenten
- Organisiert und koordiniert alle
Arbeitsabläufe
- Bereitstellung eines Systems zur Dateiverwaltung/einer
Schnittstelle die es
dem Benutzer erlaubt mit dem
System zu kommunizieren
Residenter Teil des Betriebssystems beim
Hochladen des Computers in den Hauptspeicher
geladener Teil des Systems
(Steuerprogramme z.B. Treiber
etc.)
Transidienten Teil des Betriebssystems für
den elementaren Betrieb nicht notwendige Teil
des Betriebssystems
(Dienstprogramme z.B. Windows
Explorer etc.)
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