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Wirtschaftliche Bildung und Rechtliches Staatswesen .doc

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Faculty
Economics
Discipline
Macroeconomics
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University, School
HTL Villach
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1998 Gitschtaler
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Wirtschaftliche Bildung und Rechtliches Staatswesen

Die Österreichische Nationalbank ÖNB

1816 wurde sie als österreichische - privilegierte Nationalbank nach den napoleonischen Kriegen zur Neuordnung der Währung gegründet

1878 wurde sie in die Österreichisch - Ungarische Bank umbenannt.

1919 erfolgte eine Liquidation der Nationalbank

2 Jänner 1923 Neugründung der ÖNB

20 Dezember 1924 à Schilling wird eingeführt

1938 erfolgte nach dem Anschluß an Deutschland die Liquidation der Nationalbank. Einführung einer neuen Währung. Reichsmark zu Schilling 1:1,5.

1945 hat die ÖNB ihre Arbeit wieder aufgenommen.

Am 30 November wird der Schilling wieder eingeführt. Verhältnis 1:1

1955 Neues Nationalbankengesetz.

Die Nationalbank ist die Hüterin der Währung. Regelt den Geldumlauf im In und im Ausland, sorgt für eine Stabilität der Währung und hat auch das sog. Banknotenemissionsrecht.

Bei der Ausgabe von Banknoten muß auf eine entsprechende Währungsreserve wertgelegt werden z.B. Gold, Devisen.

Die ÖNB ist eine Aktiengesellschaft. Grundkapital ca. 150 Mio ÖS 50% sind im Besitz des Bundes die andere Hälfte in den Händen von Interressensvertretungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und in den Händen von Versicherungen und Banken. Aktionäre dürfen nur inländische Personen sein oder juristische Personen mit Sitz im Inland.

 

Ziele der Wirtschaftspolitik

 

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Aussenwirtschaftlich

Gleichgewicht


Vollbe - Geldwertsta-

schäftigung bilität


Wirtschafts- Gerechte Ein-

wachstum kommens u. Ver-

mögens verteilung

Lebensqualität u

Gesunde Umwelt


Humane Privater Soziale Bildungs u. Gesellschaftl

Arbeits- Lebens- Sicherheit Entfaltungs- Stabilität

welt standard möglichkeit

Der Verbraucherpreisindex ist gleich die Inflationsrate.

Der Verbraucherpreisindex gibt an, um wieviel Prozent sich ein für eine Durchschnittsfamilie ermittelter statistischer Warenkorb gegenüber dem Vormonat bzw. gegenüber dem Vergleichsmonat des vergangenen Jahres verändert hat. Der Warenkorb setzt sich aus 6 Gruppen zusammen. 1 Bekleidung,

2 ist Bildung und Freizeit,

3 ist Verkehr,

4 Wohnungen,

5 Hausrat,

6 Ernährung und Getränke

Markt, Marktformen und Wirtschaftssysteme

 

Wirtschaftssystem ist die Spiegelung des Gesellschaftssystems und ist eigentlich gekennzeichnet durch die Eigentumsverhältnisse.

Wirtschaftsordnung sind die Spielregeln, Gesetze, die das Zusammenspiel der Beteiligten am Wirtschaftsprozeß Abstimmen.

Beteiligte sind der Staat, die Unternehmen und die Haushalte.

Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Wünsche einzelner beteiligter zu erfüllen, da die vorhandenen Produkte in fertiger Form nicht ausreichend vorhanden sind, oder die zur Erzeugung notwendigen Ressourcen knapp sind, muß die Wirtschaft die entsprechenden Schritte setzen.

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Wirtschaften heißt, ein zweckmäßiges, bewußtes umgehen, mit nicht beliebig vermehrbaren und daher knappen Mitteln. Jede menschliche Gesellschaft ist daher auch eine Wirtschaftsgesellschaft.

Um die Probleme in der Wirtschaft zu lösen, gibt es entweder dezentrale Lösungen (Marktwirtschaft) oder zentrale Lösungen (Zentralverwaltungswirtschaft). In der Realität kommen meistens Mischformen vor. (Planwirtschaft, Zentrale Marktwirtschaft).

Der Markt wird unterteilt in den

·         Beschaffungsmarkt

·         Waren und Dienstleistungsmarkt

·         Arbeitsmarkt

·         Kapitalmarkt

·         Absatzmarkt

Marktformen

·         Polypol (Viele Anbieter, viele Nachfragende), belebt den Handel, wirkt sich günstig auf den Preis aus.

·         Oligopol (wenig Anbieter, viele Nachfragende, oder umgekehrt) z.B. Mineralöl

·         Monopol(ein Anbieter, viele Nachfragende), ORF, Bundesbahn.

·         Stagnierender Markt (Nachfrage geht zurück, Angebot wird größer), positive Preisauswirkung

·         Wachsender Markt (Nachfrage steigt, Angebot sinkt)

Käufermarkt

Der Käufer hat die größere Macht, wirkt sich Preissenkend aus.

Verkäufermarkt:

Der Verkäufer hat die größere Macht, wirkt sich eher Preiserhöhend aus.

 

Wirtschaftssysteme:

 

Freie Marktwirtschaft

In reiner Form im 19 Jh., eingeschränkt heute in den USA.

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Nachfragekurve:

Preis

Menge

Angebotskurve:

........ Preis

Gleichgewichtspreis = Schnittpunkt dieser beiden Kurven

Kreativität ist sehr gefragt. Sozial Schwache sind durch die Preisbildung benachteiligt.

Zentralwirtschaftsplanung

Genaues Gegenteil: Es wird alles von einer Zentrale gelenkt, auch die Preisbildung.

Privateigentum an Produktionsfaktoren ist kaum möglich. Häufig in Entwicklungsländern zu Hebung der Volkswirtschaft. Sozial schwächere sind nicht benachteiligt. Arbeitskräfte und Kapital werden häufig falsch eingesetzt. Der Verwaltungsapparat ist zu träge, Bürokratisierung zu groß.

Planwirtschaft

Ist eine Zentralverwaltungswirtschaft mit Einfluß der freien Marktwirtschaft

Kuba, Albanien, ehem. Ostblockstaaten.

Soziale Marktwirtschaft

Freie Marktwirtschaft mit Einfluß der Zentralverwaltungs Wirtschaft

Österreich, Schweiz

Einfluß des Staates bei der Preisbildung, (Mindespreise, Höchstpreise, Festpreise, ..)

Der Rest der Preise bildet sich am Markt.

Der Staat bietet auch für seine Bevölkerung einen sozialen Rahmen.

Der Staat besitzt eigene Betriebe oder ist an ihnen beteiligt.

VÖEST, NBK, AUA, ÖBB, Tabak, Elin,

Einführung in die politische Bildung

 

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Erster Schritt des demokratischen Wahlrechtes ist z.B. die Wahl des Klassensprechers, Schulsprechers.

Staat – Staatsvolk – Staatsformen - Staatsmacht

 

Staatsgebiet ist jenes Gebiet innerhalb geographischer Grenzen. Österreich in den heutigen Grenzen gibt es seit dem Friedensvertrag von St. Germane (1919) (1920 Burgenland dazu).

Volk sind alle Einwohner innerhalb des Staatsgebietes im engeren Sinn wären es nur jene mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Es besteht leider oft die irrige Ansicht, daß ein Volk die gleiche Sprache, Kultur und so weiter. Haben muß, um als Volk angesehen zu werden; dies ist aber nicht korrekt, siehe z.B. Schweiz mit verschiedenen Sprachen.

Staatsmacht: Die Rechtsmäßig übertragene Macht. Die Macht besteht meist aus eine gesetzgebenden(Legislative) und der ausführenden (Exekutive) Gewalt.

Staatsformen:

·         Anarchie

Führerlose Gesellschaft, vgl. mit Laiss fair Stil, jeder kann tun was er will.

·         Monarchie

·         Absolute Monarchie
Der Monarch hat wirklich die Macht. Gibt es heute nur noch in Brunei, arabische Ölstaaten.

·         Konstitutionelle Monarchie; Japan Liechtenstein, England

·         Demokratie


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