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Seminar für Didaktik und Lehrerbildung GHS Rottweil Lisa Volz, LA Fachbereich Mathematik Ausführlicher Unterrichtsentwurf­ Im Rahmen des Vorbereitungsdiens­tes für das Lehramt an Grund-
Euler-Gerade und Feuerbachkreis Inhaltsverzeichnis­ 1. Einleitung.. 2 2. Die Euler- Gerade.. 3 2.1. Biografie von Leonard Euler 3 2.2. Konstruktionsbesch­reibung der Euler- Gerade mit GeoGe
Die Kettenregel: Die Kettenregel ist eine der vielen Ableitungsregeln, aber meiner Meinung nach die allerschlimmste. Faktorregel und Summenregel gehen ja noch, bei Produktregel und Quotienten Regel
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1.2.Einbettung der Stunde in die
Unterrichtssequenz
1.
Stunde: Wir stellen Brüche durch Falten her.
2.
Stunde: Wir erstellen ein Plakat mit Bruchteilen verschiedener geometrischer
Körper
3.
Stunde: Wir bestimmen Bruchteile von Mengen
4.
Stunde: Wir legen Bruchteile und fassen sie zusammen
5.
Stunde: Wir bestimmen Bruchteile, die in geometrischen Figuren markiert sind
6.
Stunde (Schwerpunktstunde): Wir üben Bruchteile zu bestimmen und darzustellen.
7.
Stunde: Wir untersuchen Bruchteile von Längen
8.
Stunde: Wir untersuchen Bruchteile von Gewichten
9.
Stunde: Wir untersuchen Bruchteile von Geldbeträgen
Im
Anschluss an diese Sequenz folgt das Addieren und Subtrahieren von Brüchen
1.3.Sachanalyse
Als
Bruch wird der Quotient zweier Zahlen bezeichnet. Die mathematische
Schreibweise ist p/q, wobei p, q Î N, q ¹
0. p heißt Zähler, q heißt Nenner.
Durch n = n/1 lässt sich jede ganze Zahl als
Bruch darstellen. Rationale teilerfremde Zahlen der Form p/q, q ≠ 1
heißen gemeine oder gewöhnliche Brüche[1].
Durch
Erweitern und Kürzen erhält man für die gleiche rationale Zahl verschiedene
Darstellungen.
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Padberg
unterscheidet bei Bruchzahlen verschiedene Aspekte, die im Mathematikunterricht
unterschiedlich stark von Bedeutung sind. Für die Behandlung von Brüchen sind
zwei Aspekte entscheidend: der Maßzahlaspekt und der Aspekt „Bruch als Teil
eines oder mehrerer Ganzer“. Sie gewährleisten einen sehr anschaulichen Zugang
zur Bruchrechnung.
Eine Bruchzahl ist: Teil
eines Ganzen oder mehrerer Ganzer, eine Maßzahl, eine Funktion bzw. ein Operator,
eine Verhältnisangabe, ein Quotient von Divisionsaufgaben, die Lösungen
linearer Gleichungen, ein Skalenwert, eine Quasikardinalität (Analogie zwischen
natürlichen Zahlen als Kardinalzahl und den in Bruchschreibweise notierten
Bruchzahlen) und eine Äquivalenzklasse.
Padberg, Friedhelm: Didaktik der
Bruchrechnung, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin 2002, S. 36
Beim
Bruch als Teil eines Ganzen oder mehrerer Ganzer besteht eine enge Verbindung
zwischen Bruchzahl und Bezugsganzem. Bezugsganze sind zum Beispiel Körper, oder
Längen, z.B.: ½ Brot (Ganzes: 1 Brot), ¼ von 20 Eiern (Ganzes: 20 Eier).
Der
Maßzahlaspekt spielt im Alltag von Kindern die größte Rolle. Der Aspekt „Teil
eines Ganzen“ ist grundlegend für das Verständnis des Bruchzahlbegriffs. In
Verbindung mit Größen oder Bezugsganzen knüpft er direkt an die Erfahrung der
Kinder an und ist bildlich leicht darstellbar.
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Dies setzt den sicheren Umgang mit
Brüchen voraus, was auch in der Begründung der Unterrichtseinheit im Lehrplan
beschrieben wird. Für den täglichen Gebrauch ist daher die Kenntnis und ein
sicheres Umgehen mit einfachen Brüchen unumgänglich für jeden von uns.
Innermathematisch
ist die Bruchrechnung eine der Grundvoraussetzungen für die
Zahlenbereichserweiterung, die Wahrscheinlichkeitsrechnung und vor allem aber
die Prozentrechnung, die in Jahrgangsstufe 7 im Lehrplan fest verankert ist.
Daher müssen in der Jahrgangsstufe 6 wichtige Grundvoraussetzungen geschaffen
werden, die den Einstieg in die Prozentrechnung später erleichtern.
Das
Erkennen von Bruchanteilen, der sichere Umgang mit der Bruchschreibweise sowie
das Kürzen und Erweitern müssen sicher beherrscht werden. Daneben ist die
Behandlung der „Gewöhnlichen Brüche“ eine wichtige Grundlage für einen weiteren
Themenbereich, der im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 folgt: der Umgang
mit Dezimalbrüchen.
1.5.Lernvoraussetzungen der Schüler
Begründung
der methodischen Schritte und der sonderpädagogischen Maßnahmen
Die
Stunde beginnt, indem der Lehrer ein Parallelogramm aus Papier in verschiedene
Bruchteile faltet. Die Schüler melden sich und erraten, um welche Bruchteile es
sich handelt. Die Schüler kennen diesen Einstieg bereits von einer vorherigen
Stunde mit einfacheren Bruchzahlen.
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Im
weiteren Verlauf der Stunde arbeiten die Schüler an der Lernwerkstatt. Die
Schüler sollen durch diese Arbeitsform an das selbstständige, selbstverantwortliche
Arbeiten herangeführt werden. Bei der Arbeit mit der Lernwerkstatt werden
demnach nicht nur einzelne Lerninhalte geübt und wiederholt, sondern von den
Schülern eigenständig erarbeitet.
Außerdem bietet die Lerntheke eine
Differenzierungsmöglichkeit für Tobias, der vom Leistungsvermögen in Mathematik
her im Vergleich zu seinen Mitschülern deutlich abfällt.
Um
Unterrichtsstörungen zu vermeiden und konzentriertes Arbeiten an der Lerntheke
zu ermöglichen, werden die Regeln der Lerntheke wiederholt. Dies erfolgt durch
einen Schüler, was das Verantwortlichkeitsgefühl der Schüler bezüglich dieser
Regeln erhöhen soll.
Bevor die Schüler mit der Arbeit an der Lerntheke
beginnen, wird zudem der genaue Ablauf der Arbeitsphase erklärt. Um dabei
strukturiertes Vorgehen zu gewährleisten, wird dies vom Lehrer übernommen. Als
Orientierung für die Schüler wird die Arbeitszeit auf dem Wecker eingestellt.
Die
Schüler erhalten nun den Laufzettel.
In
der Arbeitsphase arbeiten die Schüler selbstständig mit Hilfe ihres
Laufzettels. Auf diesem sind für jeden Schüler zwei Pflichtaufgaben festgelegt.
Hierbei wurde in Bezug auf Qualität und Quantität der Aufgaben differenziert.
Das
Klingeln des Weckers kündigt das Ende der Arbeitsphase an.