Europäische Bewegungskultur: Definition von Sport: Das Wort Sport kommt vom lateinischen portare und dem französischen disporte und bedeutet auseinander tragen (im Sinne von die Aufmerksamkeit um
Exposé Leistungslateralis­ierung bei Handball-Torwarten­ (Videoanalyse der Torwartleistung im regulären Spielbetrieb zur Frage nach der Leistungslateralis­ierung) Gliederung 1 Einleitu
Europäische Bewegungskultur: 1.Vorlesung 6.10.2003 Sportwissenschafte­n Definition Sport = aus dem Lateinischen portare und dem Französischen disporte und bedeutet auseinander tragen, zerstreuen
3.Die
Bedeutung des Wintersporttourismus für die Alpen
4.Abschlussbemerkung
5.Quellen
Abbildungsverzeichnis
Abbildung
1: Tourismusarten und ihre Entwicklung 2
Abbildung
2: Beziehungsverhältnisse von Sport und 5
Tourismus in der Literatur
Abbildung 3: Spezifik des Sporttourismus 8
1. Einleitung
Diese
Arbeit befasst sich mit dem Wintersporttourismus in den Alpen. Zum einen steht
dabei die Bedeutung des Wintersports auf den Tourismus und zum anderen stehen
die Gefahren, die der moderne Wintersporttourismus für die Alpen mitbringt.
Die
Gefahren für die Natur können im dieser Arbeit leider nicht tiefer thematisiert
werden. Dafür ist der Umfang mit sieben bis zehn Seiten zu kurz.
Ich
selber bin leidenschaftlicher Wintersportler und arbeite in den
Wintersemesterferien als Snowboardlehrer. Dabei habe ich das Snowboard fahren
in einem kleinen Skigebiet in Kärnten gelernt.
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Der Unterschied zwischen diesen touristischen Monokulturen und
dem Idyll des kleinen Skigebiets war enorm. Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte
ich daher genauer auf die monofunktionale Ausrichtung von Wintersportgebieten
auf den Tourismus eingehen.
Zunächst
werde ich noch auf die geschichtliche Entwicklung des Tourismus und des
Wintersports eingehen. Zudem wird eine nähere Betrachtung des Begriffs
Sporttourismus vorgenommen und versucht die Komplexität dieses Themas zu
erfassen.
2.
Von den geschichtlichen Grundlagen bis zum Sporttourismus
Bevor
eine nähere Betrachtung des Wintersporttourismus mit seiner Bedeutung und den Gefahren
für die Alpen vorgenommen werden kann, ist es von Vorteil zunächst einige
theoretische Grundlagen zu klären.
So werden in diesem Kapitel erst einmal die
geschichtliche Entwicklung des Tourismus und die Entwicklung vom Alpinismus zum
Wintersport thematisiert. Als weiterer wesentlicher Punkt, wird der Begriff
Sporttourismus genauer unter die Lupe genommen. Was ist darunter zu verstehen
und wie kann er gegenüber den Teilbereichen Sport und Tourismus abgegrenzt
werden?
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Etwa 1000 Jahre später waren es dann vor
allem die Griechen, die auf Reisen gingen. Dabei standen vor allem Besuche von
Heiligtümern und den panhellenischen Agonen im Mittelpunkt. Erste Parallelen
zum modernen Tourismus traten bereits zur Zeit des Römischen Reiches im 1. und
2. Jahrhundert auf.
Die Menschen, soweit sie dem Adel oder der bürgerlichen
Mittelschicht angehörten, brachen zu Erholungsreisen mit Kurcharakter,
Bildungsreisen und Vergnügungsreisen auf. Möglich wurde dies durch die
positiven Vorraussetzungen, die das Römische Reich schuf. Die damalige
Friedenssituation, die einheitliche Währung und Sprache sowie die
wirtschaftliche und kulturelle Einheit mit angrenzenden Ländern, ermöglichten
ein sicheres Reisen für alle, die es sich leisten konnten (vgl.
ZIMMERS
1995, 9).
Wie
auch in anderen Bereichen, bedeutete das Mittelalter für das Reiseverhalten der
Menschen einen Rückschritt. Die Mobilität war deutlich eingeschränkt und Reisende
nahmen zudem große Gefahren auf sich.
So waren es vor allem die Handelsrouten,
die von Kaufleuten und Händlern bereist wurden. Zimmers zu Folge, war Reisen im
Mittelalter in erster Linie zweckgebunden (1995, 17).
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Abb. 1: Tourismusarten und ihre Entwicklung
(Quelle: SCHWARK 2002, 14)
2.1
Vom Alpinismus zum Wintersport
Wie
aus Abbildung 1 hervorgeht, entstanden bereits im 16. Jahrhundert erste Formen
des Alpinismus. Dabei stand zunächst der Gedanke der Alpenerforschung im
Vordergrund.
Dieser Erforschungsdrang wandelte sich ab Mitte des 19.
Jahrhunderts zunehmend zu einem Eroberungsdrang, der vor allem durch die
kolonialen Machtbestrebungen einzelner Nationen geprägt war. Vor allem die
Engländer sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Sie schufen im Rahmen ihrer
Eroberungsbemühungen erste Verbindungen zwischen Sport, dem Bergsteigen, und Tourismus,
der Reise zum Berg und das Verweilen vor Ort.
Dies verwundert kaum, wenn man
bedenkt, dass der moderne Wettkampfsport im industriell geprägten England des
19. Jahrhunderts entstand. Diese Art des Alpinismus, in der es darum ging,
wettkampforientiert alpine Landschaften zu erobern, gilt als Vorläufer des
Tourismus der Neuzeit (vgl. AMSTÄDTER 1996 und NEUERBURG
2003, 30).
An
dieser Stelle ist der Funktionswandel des Bergsteigens zu nennen, indem die
Alpen nicht mehr als Hindernis, sondern zunehmend als natürliche Landschaft
gesehen wurden.
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Hauptmotivation war dabei das Wahrnehmen der Natur als
Landschaft. Bergsteigen wurde nun um seiner selbst willen betrieben und die
Aspekte Sport und Vergnügen rückten in den Vordergrund (vgl. AMSTÄDTER
1996,
33f).
Zum
Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann, vor allem durch reiche Engländer, eine
neue touristische Entwicklung in den Alpen eingeleitet. Mit der Wahrnehmung der
Alpen als Natur mit reizvollen Landschaften, rückten diese als Kur-, Urlaubs-
und Wintersportorte in den Mittelpunkt des damaligen Tourismus.
Zu jener Zeit
entstanden erste Tourismusformen, die dem Massentourismus ab den 50er Jahren
ähnelten. Dazu zählt auch der sog. Belle-Epoque-Tourismus, in dessen Phase
großzügige Palasthotels entstanden und in den entsprechenden Orten touristisch
orientierte Angebote geschaffen wurden.
Zunächst konzentrierte sich diese Form
des Tourismus vor allem auf die Schweiz, wo bis zum Jahre 1900 bereits 26
Seilbahnen errichtet worden sind und in Davos 1936 der erste Bügelskilift in
Betrieb genommen wurde (vgl. GÜTHLER 2003).
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