Wiener Neustadt
· Geografie
· Geschichte
· Religion
·
Städtepartnerschaften
·
Sehenswürdigkeiten
Geografie
Wiener Neustadt befindet sich im
„Steinfeld“, dies ist der südlichste Teil der Wiener Beckens (eine weite Ebene
in der unter anderem Wien liegt). Die Stadt erstreckt sich von Süden zum Norden
~14km, vom Osten zum Westen ~ 6,5 km. Es gibt zwei Flüsse die durch Wiener
Neustadt fließen: zum einem der Warmen Fischa und der Kehrbach.
Wiener Neustadt ist zu unterteilen in
folgende Bezirke:
- Innere Stadt
- Ungarviertel
- Gymelsdorfer Vorstadt
- Zehnerviertel
- Flugfeld
- Josefstadt
- Heideansiedlung
- Civitas Nova
Geschichte
1194 war „Neustadt“ unter Leopold V.
eine Befestigung gegen Ungarn.
Im 15. Jahrhundert erlebte Wiener
Neustadt eine Blütezeit, da Kaiser Friedrich III. sie als
Residenz nutzte. Auch sein Sohn Maximilian I. hielt Hof in
Wiener Neustadt, wo er auch in der St.-Georgs-Kathedrale seine letzte Ruhe
fand.
Spätestens seit der Mitte des 13.
Jahrhunderts ist eine jüdische Gemeinde in Wiener
Neustadt belegt. Da die Stadt zur Steiermark gehörte, blieben die Juden sowohl von
den Verfolgungen
der
Zeit verschont, dadurch war die Stadt im 15. Jahrhundert ein Zentrum jüdischer
Gelehrsamkeit.
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Ab dem 17. Jahrhundert setzte sich
langsam die Bezeichnung Wienerische Neustadt und schließlich Wiener
Neustadt durch, vor allem um eine Unterscheidung zu den anderen gleichnamigen
Orten („Neustadt“) im Kaiserreich zu bieten, die jedoch allesamt von Wien
weiter entfernt lagen.
1785 veranlasste Kaiser Joseph II. die
Transferierung des Bistums von Wiener Neustadt nach Pölten">St. Pölten. In der Folge wurden alle Klöster in
Wiener Neustadt mit Ausnahme des Zisterzienserstiftes Neukloster und des
Kapuzinerklosters aufgehoben. In den frei gewordenen Gebäuden wurden
Manufakturen eingerichtet, die den Grundstein für die Industrie in Wiener
Neustadt bildeten.
Der Wandel zur Industriestadt begann mit
der Eröffnung der Südbahn von Wien bis
Wiener Neustadt im Juni 1841.
Im Jahre 1909 wurde im Norden der Stadt
ein Flugfeld errichtet. Bereits 1911 wurde in Wiener Neustadt die erste
österreichische Flugwoche abgehalten.
Im Ersten Weltkrieg war Wiener Neustadt auf Grund seiner
Industriebetriebe ein Zentrum der Rüstungsindustrie.
Die Folgen der Niederlage der
österreichisch-ungarischen Monarchie im Ersten Weltkrieg führten zu einem
Niedergang der Industrie. Mangels Nachfrage im klein gewordenen Wirtschaftsraum
Österreich mussten die großen Fabriken schließen
Nach dem Anschluss Österreichs an
das Deutsche Reich 1938 wurde in Wiener Neustadt kriegswichtige Industrie
angesiedelt. Bereits 1940 produzierten die Wiener
Neustädter Flugzeugwerke ein Viertel der Gesamtproduktion der Messerschmitt-109-Jagdflugzeuge.
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3.000 Gebäuden blieben nur 18 unversehrt.
Für den Wiederaufbau rief 1946 die
Stadtverwaltung die Bevölkerung zum freiwilligen Arbeitseinsatz auf, um
tausende Tonnen Schutt aus der Stadt zu entfernen. Als 1955 Österreich durch
den Staatsvertrag seine
Souveränität wiedererlangt hatte, war auch der Wiederaufbau der zerstörten
Stadt großteils abgeschlossen.
Religion
Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 62,3 % der Einwohner römisch-katholisch und 7,6 % evangelisch. 6,1 %
sind Muslime, 2,2 % gehören orthodoxen Kirchen an. 18,2 % der Bevölkerung haben
kein religiöses Bekenntnis.
Wiener Neustadts Gläubige haben weiters
eine Evangelische
Kirche,
eine Niederlassung der Zeugen Jehovas, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der Neuapostolischen Kirche, der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten, der
Freikirchlichen Ichtys-Gemeinde und eine Kirche der serbisch–orthodoxen
Gemeinschaft in der Döttelbachsiedlung.
Städtepartnerschaften
Es bestehen vier
Städtepartnerschaften mit der deutschen Stadt Monheim am Rhein (seit 1971), mit dem italienischen Desenzano del Garda, der
ungarischen Stadt Sopron (dt. Ödenburg, seit 1988) und
der chinesischen Millionenstadt Harbin.
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Wiener Neustadt
ist Mitglied des österreichisch-ungarischen Corvinuskreises.
Sehenswürdigkeiten
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Dom
·
Propstei
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Burg mit der Theresianischen
Militärakademie und der St.-Georgs-Kathedrale und der Wappenwand
·
Mariahimmelfahrtskirche
und Stift Neukloster
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Gotische
Arkaden am Hauptplatz
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Reste
der Stadtmauer mit Kasematten
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Reckturm
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Wasserturm
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Mariensäule
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Spinnerin am Kreuz
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Torbogen
der ehemaligen Lokomotivfabrik (Raxwerke) und Lokomotive
„Fanny“ an der Pottendorfer Straße
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