Die Entwicklung des Films
Wie die Bilder
laufen & sprechen lernten
Hier habe ich nochmals mein ganzes Referat
ausformuliert, für das bessere Verständnis und die Bewertung.
I. Anfänge des Films
1. Der Ursprung:
a.
Der Ursprung des Films, liegt in
einem Trick, dem kinematografischen Urtrick (dem Trickfilm).
Die Fotografie war eine
notwendige Voraussetzung für den Film.
(àFotographie: Ihren
Ursprung hat die Fotografie bereits im 16. Jahrhundert in der
Camera obscura, mit der eine Abbildung der Wirklichkeit auf einer
Fläche möglich wurde.)
2. Die Anfänge:
a.
Die Filmkunst begann schon im 17.
Jahrhundert, als es erste Vorführungen mit einer Laterna magica gab (àIn Nördlingen ist genau so eine Laterna magica noch in
Betrieb[Museum Augenblick]). Dieses
Gerät konnte eine Reihe von Bildern, die auf eine Glasplatte gemalt waren,
ähnlich einem Diaprojektor an die Wand werfen, musste aber manuell bewegt
werden.
b.
1832 entwickelten Simon Stampfer
und Joseph Plateau unabhängig voneinander das Lebensrad. Dieses
erweckte beim Betrachter den Eindruck von bewegten Bildern. Es macht sich den stroboskopischen
Effekt zunutze. (àBeim Betrachter
entsteht eine Bewegungsillusion, sobald Einzelbilder mit Unterbrechung und in
ausreichender Geschwindigkeit aufeinander folgen)
3. Der Durchbruch:
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Fotografien, das Zoopraxiskop.
b.
Der Franzose Louis Le Prince entwickelte
in England, als Erster eine Filmkamera. 1888 drehte er damit die ersten „laufenden
Bilder“, die man aus heutiger Sicht als Film bezeichnen kann. (bspw.
Roundhay Garden [erster Film der Geschichte])
c.
Im Jahre 1891 entwickelte William
K. L. Dickson je ein Filmaufnahme- und -betrachtungsgerät, den Kinetographen
und das Kinetoskop. Allerdings konnte das Kinetoskop nur von jeweils
einem Zuschauer zur selben Zeit benutzt werden.
II. Der Stummfilm
1. Die Stummfilmzeit („Die laufenden Bilder“) von 1895
bis 1928
Die erste öffentliche
Filmvorführung in Europa, wird den Brüdern Skladanowsky zugeschrieben.
Am 1. November 1895
präsentierten sie mit ihrem Bioskop eine 15minütige Aufführung von
kurzen Filmen in Berlin.
a.
Die ersten Filme waren meist nur
einige Sekunden lang und zeigten Szenen aus dem alltäglichen Leben, manchmal aber
auch gespielte Witz-Szenen. Diese wurden in Varieté-Theatern (àBühne mit bunt wechselndem, unterhaltendem Programm
für artistische, tänzerische, akrobatische und musikalische Vorstellungen) vorgeführt.
b.
Französische Filmgesellschaften
dominierten bis zum Ersten Weltkrieg den weltweiten Filmmarkt.
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c.
Mit Anstieg des Bekanntheits- des
Films entstanden auch erste ortsfeste Kinos. In Deutschland nannte man die
ersten Kinos „Kintöppe“, in den USA wurden sie häufig als „Nickelodeons“
bezeichnet.
d.
Der französische
Theaterbesitzer Georges Méliès ist jedoch der erste, der das erzählende
Potential der Filme erkennt und ausschließlich inszenierte (gestellte) Filme
dreht. (à Für die Umsetzung seiner weitgehend phantastischen
Szenen entwickelt er bereits Filmtricks, wie z. B. das Stop-Motion-Verfahren,
die noch heute angewandt werden)
e.
Ab 1910 ließen sich in Hollywood
verschiedene Filmschaffende nieder und legten den Grundstein für die spätere „Traumfabrik“
(New-Yorker Edison-Studios).
f.
Grund für die Wahl Kaliforniens
war zum einen die große Entfernung von den brancheninternen Revierkämpfen an
der Ostküste, zum anderen das sonnige Wetter.
(àAufgrund
des relativ lichtunempfindlichen Filmmaterials und des damaligen Standes in der
Lichttechnik war Tageslicht die wichtigste Beleuchtungsquelle beim Dreh.)
g.
Bedeutendster dänischer Regisseur
war C.T. Dreyer („La passion de Jeanne d'Arc“, 1928)
2. Auswirkungen des 1.
Weltkieges auf die Stummfilmgeschichte:
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Deutschland, bedeutete der Erste Weltkrieg den Aufstieg. Die US-amerikanische
Filmindustrie, konnte nach dem 1.Weltkrieg die Vormachtstellung Frankreichs ablösen.
b.
In Deutschland wurden gegen Ende
des Ersten Weltkriegs die UFA-Studios (àUFA Film & TV Produktion GmbH ist ein
traditionsreiches deutsches Filmunternehmen mit Sitz in Potsdam) gegründet. Sie entwickelten sich nach dem Krieg zu
einer der weltweit wichtigsten Produktionsstätten von Filmen in den 1920er
Jahren.
c.
Sehr beliebt beim Publikum waren Slapstick-Komödien
(Eine spezielle Form der Komödie. Der Slapstick lebt durch körperbezogene
Aktion hervorgerufene Komik, ohne Worte. Berühmte Beispiele sind das
Ausrutschen auf einer Bananenschale sowie das Werfen von Sahnetorten)
d.
Der wohl bekannteste Vertreter, ist
Charlie Chaplin, der schon 1910 mit kurzen Sketchen großen Erfolg hatte.
Mit „The Kid“ drehte er seinen ersten Film der die Menschen begeisterte.
e.
Sowie Oliver Hardy und Stan
Laurel und auch Buster Keaton war ein Star des Slapsticks und wegen
seiner regungslose Mimik bekannt. Ein Deutscher Vertreter dieser zeit war Karl
Valentin.
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III. Die Anfänge der
„sprechenden Bilder“
1. Die Anfänge der
„sprechenden Filme“ von 1928 bis 1945
a.
Die Ära des Tonfilms wurde 1927 in
den USA mit „Der Jazzsänger“ eingeleitet. Seitdem wurde die amerikanische
Filmproduktion sehr rasch auf Ton umgestellt, auch die weltweite Filmindustrie schlug
innerhalb weniger Jahre dieselbe Richtung ein.
b.
Ein Manko der Tonfilme war, dass
sie gegenüber den weit entwickelten Stummfilmen an Qualität einbüßten. Während
amerikanische Filmeexporte früher einfach mit Untertiteln versehen wurden,
drehte man viele Filme gleich in mehrfacher Ausführung.
c.
Der Tonfilm unterstützte in den 30er
Jahren die Entwicklung neuer Genres: Musicals wie „Die 42. Straße“ und Horrorfilme
wie „Frankenstein“, hielten Einzug in die Kinos, um nur Beispiele zu nennen.
d.
Ab 1933, also ab Beginn des
Zweiten Weltkriegs, flohen viele Emigranten (meist jüdischer Herkunft) nach
Amerika. Insgesamt verlor Europa während der Herrschaft von Hitler rund 2.000
deutschsprachige Filmschaffende, darunter fast die gesamte Elite (ca. 800
gelangten nach Hollywood). Nach Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg wurden
amerikanische Filme, wie Chaplins „Der große Diktator“ auf Propaganda
umgestellt, selbst Walt Disney beteiligte sich mit „Der Fuehrer’s Face“.
e.
In Europa schlug der „sprechende
Film eine andere Richtung ein.
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