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UNIVERSITÄT ZU KÖLN SEMINAR FÜR ALLGEMEINE BETRIEBSWIRTSCHAFT­SLEHRE, MARKETING UND MARKTFORSCHUNG Seminararbeit Thema Nr.6 Lebenszyklen von Musikprodukten Betreuer: Dipl.-Kfm Hauptsem
Die Betriebswirtschaftslehre
beschreibt und erklärt Tatbestände von Betrieben, die unter wirtschaftlichen
Aspekten arbeiten. Unter Wirtschaft verstehen wir zunächst die Einrichtungen
der Wirtschaft, die sich mit der Hervorbringung und Verteilung von Gütern
befassen.
Güter sind entweder materielle Gegenstände (Sachgüter) oder aber auch
Dienstleistungen oder Rechte, soweit sie geeignet sind, menschliche Bedürfnisse
direkt oder indirekt zu befriedigen. Wir verstehen deshalb unter Wirtschaft die
Gesamtheit der Einrichtungen und Maßnahmen zur planvollen Deckung des
menschlichen Bedarfs.
Als Bedürfnis bezeichnen wir einen tatsächlich
vorhandenen oder nur subjektiv empfundenen Mangel, der sich im Begehren
bestimmter Güter ausdrückt.
Wir unterscheiden:
_ Individualbedürfnisse
_ Kollektivbedürfnisse
_ Existenzbedürfnisse
_ Kultur- und Zivilisationsbedürfnisse
Bedürfnisse sind keine
wirtschaftlichen, sondern seelische Tatbestände. Wenn aus dem Bedürfnis –
losgelöst von der Einzelperson ein objektiv wirtschaftlicher, d.h. von der
Kaufkraft unterstützter Tatbestand geworden ist, dann spricht man von Bedarf.
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Die Träger der Wirtschaft
Unter Volkswirtschaft kann man
ein arbeitsteilig verbundenes System von Einzelwirtschaften innerhalb eines
Staatsraumes verstehen. Ein Gefüge, das gekennzeichnet ist durch das
Ineinandergreifen von zahlreichen Einzelwirtschaften, die voneinander abhängig
sind.
Die Gliederung der Betriebe
(Betriebstypologie)
• Sachleistungs- und Dienstleistungsbetriebe
-Sachleistungsbetriebe
-Urproduktionsbetriebe
-verarbeitende Betriebe
Die Gliederung der Betriebe
(Betriebstypologie)
• Sachleistungs- und
Dienstleistungsbetriebe
-Dienstleistungsbetriebe
-Handelsbetriebe
-Bankbetriebe
-Versicherungsbetriebe
-Verkehrsbetriebe
-sonstige Dienstleistungsbetriebe
Die Betriebsgröße als Gliederungsgesichtspunkt
Der Standort als Gliederungspunkt
• material- und
rohstofforientierte Betriebe
• arbeitsorientierte Betriebe
• abgabenorientierte Betriebe
• energie- und kraftorientierte
Betriebe
• verkehrsorientierte Betriebe
• absatzorientierte Betriebe
Nach dem vorherrschenden
Produktionsfaktor kann man unterteilen in:
• arbeitsintensive Betriebe
• materialintensive Betriebe
• anlageintensive Betriebe
Eine marktwirtschaftliche
Ordnung ist dadurch charakterisiert, dass die am Wirtschaftsprozess Beteiligten
ihre Pläne in freier Wahl aufstellen können und dass die Preise als
eigentliches Ordnungsinstrument gelten. Daneben setzt die Marktwirtschaft
Privateigentum an Produktionsmitteln und Konsumgütern voraus.
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Systemindifferente Tatbestände Betrieb
• das System der
Faktorkombination
• das Wirtschaftlichkeitsprinzip
• das Prinzip des finanziellen Gleichgewichts
Systembezogene Tatbestände Unternehmung
• das Prinzip der äußeren
Autonomie
• das Prinzip der inneren
Autonomie
• das erwerbswirtschaftliche Prinzip
Insoweit ist
- jede Unternehmung zugleich
immer ein Betrieb;
- jeder Betrieb jedoch ist nicht
immer zugleich auch eine Unternehmung.
Die Aufgabe der Allgemeinen
Betriebswirtschaftslehre besteht in der Beschreibung und Erklärung der betrieblichen
Erscheinungen und Probleme, die allen Unternehmen gemeinsam sind, unabhängig
davon, welchem speziellen Wirtschaftszweig sie angehören. Dabei lassen sich
zwei verschiedene Unterteilungsmöglichkeiten finden. Zunächst kann man die
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
einteilen in:
• die betriebswirtschaftliche
Theorie
• die betriebswirtschaftliche Politik
Man kann die Allgemeine
Betriebswirtschaftslehre außerdem einteilen in:
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Betriebswirtschaftslehre und benachbarte Wissenschaften
• Volkswirtschaftslehre
• Betriebs- und
Arbeitswissenschaft
• Arbeitsphysiologie,
Betriebspsychologie und Betriebssoziologie
• Wirtschaftsrecht
Abgrenzung des
betriebswirtschaftlichen vom gesamtwirtschaftlichen Umsatzprozess
Der gesamtwirtschaftliche
Umsatzprozess führt von den gegebenen Naturgrundlagen über zahlreiche
Zwischeninstanzen zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse.
• Natur
• Wirtschaftsbetrieb 1
• Wirtschaftsbetrieb 2
• Wirtschaftsbetrieb 3
• menschliche Bedürfnisse
Unter der Bezeichnung „Markt“
kann man einmal räumlich konkretisierte Veranstaltungen wie z.B. Wochenmärkte,
Messen oder Börsen verstehen, zum anderen aber auch die gedankliche
Zusammenfassung aller Geschäftsbeziehungen zwischen Käufern und Verkäufern
hinsichtlich bestimmter Produkte oder Produktarten.
Der betriebswirtschaftliche
(betriebliche) Umsatzprozess unterscheidet sich vom gesamtwirtschaftlichen
Prozess dadurch,
dass er aus der Gesamtphase eine
Stufe herausgreift und die innerbetrieblichen Vorgänge als Prozess darstellt.
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• Beschaffung,
• Leistungserstellung und
• Absatz.
Vier Phasen des betrieblichen Umsatzprozesses
die Aufnahme von Geldkapital
und dessen Umwandlung in abstraktes (Geldform) und konkretes (Sachform)
Vermögen;
die Umwandlung der Sachgüter,
Arbeits- und Dienstleistungen im Rahmen eines
Leistungserstellungsprozesses zu absatzfähigen Gütern;
die Umwandlung der
Ertragsgüter im Rahmen eines Leistungsvewertungsprozesses in
Zahlungsmittel;
die Verwendung der
Zahlungsmittel zu Investitionen oder zur Rückzahlung bestimmter
Kapitalteile.
Grundbegriffe
Kapital ist die abstrakte
Geldwertsumme für das in der Unternehmung arbeitende Vermögen.
-Eigenkapital
-Fremdkapital
Fassen wir die in der
Unternehmung vorhandenen konkreten und abstrakten Vermögensteile
zusammen, so können wir das
betriebswirtschaftliche Vermögen als die Gesamtheit der in der
Unternehmung zur Erreichung des
Unternehmensziels eingesetzten Güter definieren.