Werkstoffkunde Holz
Inhaltsverzeichnis
1. Abstract. 1
2. Sachanalyse. 2
3. Verlaufsbeschreibung.. 3
4. Materialien. 7
5. Weiterführende Literatur. 19
1.1 Inhalt
Die Schüler lernen an verschiedenen Lernstationen
den Werkstoff Holz in seiner Verschiedenheit kennen.
1.2 Ziele
Die Schüler erwerben die Kompetenz, eine
begründete Entscheidung für einen bestimmten Werkstoff unter einer
Fragestellung treffen zu können. Des weiteren lernen die Schüler, wie man Beobachtungsprotokolle
ausfüllt, kennen spezifische Eigenschaften des Werkstoffs Holz, können im Team
arbeiten und sich und ihre Ergebnisse zu präsentieren.
1.3 Zeit
·
2*90 Minuten
1.4 Methoden
·
gelenktes Unterrichtsgespräch
·
Stationenlernen
1.5 Medien/Materialien
·
Arbeitsblätter , Holzfeinsäge, Leim, Unterlagen,
Wasserbehälter, Pinsel, Acryllack, Preistabelle
Buchenholz ist sehr hart und mit einer
Rohdichte von 720 kg/m3 bei 12 bis 15 % Holzfeuchte ein schweres heimisches
Laubholz, das mit dem Eichenholz vergleichbar ist. Es ist sehr homogen in seiner
Dichte, zäh und wenig elastisch und besitzt als Bauholz ausgesprochen gute
Festigkeitswerte.
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imprägnieren und damit dauerhafter machen, wobei es dann auch unter extremen
Wetterbedingungen sehr lange haltbar ist. Das Holz kann aufgrund seiner homogenen
Struktur gut bearbeitet werden, es lässt sich mühelos schneiden, fräsen,
hobeln, bohren und schleifen, auch zum Schnitzen und Drechseln ist es geeignet.
Der Haupteinsatzbereich für Buchenholz ist die Möbelproduktion, wo es sowohl
als Massivholz wie auch als Sperrholz, Formsperrholz und Formschichtholz eingesetzt
wird.
Es dient für die Herstellung von harten und widerstandsfähigen
Oberflächen für stark beanspruchte Möbel, insbesondere Kinder- und Jugendmöbel,
Büromöbel und Bestuhlungen. Ein sehr großes Verwendungsspektrum hat Buchenholz
im Bereich der Alltagsgegenstände. Hier reicht seine Verwendung von Küchengeräten
wie Frühstücksbrettern, Nudelrollen, Schüsseln, Tabletts und Messergriffen über
die Griffe von Bürsten und Besen bis hin zu Werkzeuggriffen, Gerätestielen,
Werkbänken, Zollstöcken und Wäscheklammern. In der Spielzeugindustrie ist es
als spanfreies und hartes Holz das am meisten verwendete Holz.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Es wird für Treppen,
Parkettfußböden, Außentüren, Schwellen, Holzfachwerk und im Wasserbau eingesetzt.
Zudem ist es gut von Hand spaltbar und lässt sich extrem lange lagern.
Kiefer: Die mechanischen Eigenschaften des
Holzes sind im Vergleich zu denen der Fichte sehr gut. Eine gute Zähigkeit und
eine mäßige Schwindung sind ebenfalls sehr gut nutzbare Eigenschaften des
Holzes. Das Kernholz der Kiefer ist mäßig bis wenig dauerhaft gegenüber holzzerstörenden
Pilzen. Das heißt, dass es unbehandelt für tragende Bauteile in Bereichen
eingesetzt werden kann, in denen eine gelegentliche Befeuchtung möglich ist,
nicht jedoch mit Erdkontakt oder direkter Bewitterung. Die Bearbeitung des
Holzes durch Sägen, Hobeln, Fräsen, Messern (für die Herstellung von Furnieren)
und andere Techniken ist problemlos möglich, auch die Verbindung durch Schrauben
und Nägel sowie durch Leim ist problemlos. Anstriche, Lasuren und Beizen sind
ohne Aufwand anwendbar, allerdings können sich hier starke Harzgehalte negativ
auswirken. Als Bau- und Konstruktionsholz wird Kiefernholz nahezu überall
eingesetzt; sowohl im Innenausbau wie auch bei Außenanwendungen. Der Möbelbau
stellt für Kiefernholz eines der Hauptverwendungsgebiete dar; es wird sowohl
massiv wie auch in Form von Holzwerkstoffen als Blindholz und Hauptholz für
einfache Möbel eingesetzt, Kiefernholzfurniere werden zudem für die optische Gestaltung
verwendet. In der Verpackungsindustrie werden bsp. Kisten, Paletten, Container,
Fässer und andere Behälter sowie Holzwolle aus Kiefernholz hergestellt.
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als Baustoff für Außenwände, Dachschalungen, Innenwände und Betonschalungen im
Rohbau und für Wand- und Deckenbekleidungen, Dachausbauten, Türen, Treppen und
als Trägermaterial für Holzfußböden im Ausbau. Im Möbelbau wird es für Schränke,
Regale, Tische, Wohn- und Sitzmöbel verwendet. Insbesondere dort, wo trotz hoher
Belastung dünne Querschnitte gefordert sind, wird Sperrholz eingesetzt. Sperrholz
ist, was die Festigkeit und Formstabilität betrifft, gegenüber der Spanplatte
klar im Vorteil. Darüber hinaus wird es im Fahrzeug- und Bootsbau sowie als
Verpackungsmaterial verwendet.
Spanplatte: Sie bestehen aus
unterschiedlich großen beleimten Spänen, die in zumeist drei bis fünf Schichten
zu Mehrschichtplatten verpresst werden. Die äußeren Schichten bestehen dabei
fast immer aus dem feineren Spanmaterial, insbesondere wenn sie anschließend zu
dekorativen Zwecken beschichtet werden (z.B. im Möbelbau). Da der massive
Holzverbund aufgehoben ist, haben diese Platten in Richtung der Plattenebene,
also Länge und Breite der Platte, nahezu die gleichen Quell- und
Schwindeigenschaften, allerdings auch wesentlich geringere Festigkeiten als
Vollholz. Hauptabnehmer von Spanplatten ist die Möbelindustrie, gefolgt von der
Bauindustrie für den Innenausbau.
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Fragestellung: Stelle dir vor, wir möchten
ein Vogelhäuschen aus Holz bauen. Du sollst entscheiden, welches Holz wir für
die Produktion verwenden sollen.
Ablauf: Du durchläufst Lernstationen, an
denen du Experimente zu den Eigenschaften verschiedener Holzarten machst. Deine
Ergebnisse protokollierst du mit einem Beobachtungsprotokoll.
Ziel: Du sollst am Ende begründet sagen
können, warum du welches Holz für das Vogelhäuschen nehmen würdest.
Aufgabenstellung: Das Häuschen soll an einem
Baum befestigt werden, nicht teuer in der Herstellung sein und lange halten.
Zum Bau des Häuschens verwenden wir Holz, Holzschrauben oder Nägel, Leim und
Acryllack.
Erste Überlegungen: Das Vogelhäuschen muss:
·
gegen Wasser geschützt sein,
·
preiswert sein,
·
gut bearbeitbar sein.
Unterrichtsablauf in den ersten 90 Minuten:
Nach der Einleitung in der das Vorhaben, die Idee,
das verfolgte Ziel und die Methoden erleutert worden sind, werden die Schüler
je nach Gruppengröße in Teams eingeteilt oder teilen sich selber ein. Die
Gruppengröße sollte so gewählt sein, dass an den Stationen kein Stau entsteht.
Die Bearbeitung der Stationen erfolgt nichtchronologisch.
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