Werbestrategien
2. Inhalte
jeder Werbung/Grundsätze für jede Werbestrategie
2.1.
Briefing, allgemeine Fragen
Das
Briefing ist eine Art Einsatzbesprechung in schriftlicher Form. Es ist der
Auftrag eines Kunden an eine Werbeagentur. Das Briefing enthält alle
grundsätzlichen Fragen über das Produkt, die angestrebten Ziele, die
Zielgruppe, das Budget, eventuelle Konkurrenten, die Stärken des Werbeobjekts, .. , die geklärt sein müssen bevor man
anfängt Werbung für ein Produkt zu entwickeln.
2.2.
Werbeobjekte
Das
Werbeobjekt ist der Mittelpunkt jeder Werbung. Allerdings wirkt das eigentliche
Werbeobjekt nicht immer als ob es der Mittelpunkt wäre. Bei Versicherungen wird
z.B. nicht für das neue Produkt(das eigentliche Werbeobjekt) geworben, sondern für
die Sicherheit des Produkts.
Es gibt eine
Vielzahl von unterschiedlichen Werbeobjekten, wie z.B. Produkte, Unternehmen,
Dienstleistungen, Institutionen, .. .
2.3.
Werbeziele
Um
erfolgreiche Werbung zu machen sind Werbeziele sehr wichtig. Werbeziele sind in
zwei Gruppen gegliedert. Es gibt die Vor-ökonomischen Ziele und die Ökonomischen
Ziele. Die Vor-ökonomischen Ziele konzentrieren sich auf die Konkurrenz
und den Kunden, wobei sich die Ökonomischen Ziele auf konkrete, überprüfbare
Vorgaben konzentrieren.
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Die
Ökonomischen Ziele sind in 3 Themen gegliedert. Zum einen die Marktanteilsziele
(Steigerung um x Prozent), die Umsatzziele , wie z.B. Umsatz-Expansion oder
Umsatz-Erhaltung, und Kostenziele.
Es
muss also genau geklärt werden was man mit der Werbung erzielen möchte und ob
das Unternehmen oder das Ware im Mittelpunkt stehen soll.
Bei
der Zielfestlegung muss man aber immer auf gesetzliche, kulturelle und
ethisch-moralische Grundsätze achten, dies gilt besonders bei Weltweiter
Werbung. Ebenso muss man darauf achten das Vor-Ökonomische und Ökonomische
Ziele nicht kollidieren. Hat man z.B. die 2 Ziele: Umsatz-Erhaltung und
Abhebung von der Konkurrenz, könnte man versuchen sich mit Hilfe von Rabatt-Aktionen
von der Konkurrenz abzuheben, damit gefährdet man aber die Umsatz-Erhaltung, da
Rabatt-Aktionen auch leicht aus dem Ruder laufen und sich negativ auswirken
können.
2.4. Zielgruppen
Je
nachdem für was für ein Produkt man wirbt, spricht man damit eine bestimmte
Zielgruppe an. Bei der Entwerfung der eigentlichen Werbung, wie Werbeslogan und
Werbespot, muss man nun schauen das auch die besagte Zielgruppe angesprochen
wird.
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Beispiele
für mögliche Zielgruppen sind: Kinder, Eltern von Kleinkindern, Mädchen,
Jungen, ältere Leute, ganz Normale Leute, Jugendliche.
2.5. Budget
Wichtig
beim Werbebudget ist, dass nicht zu viel Geld für Werbung ausgegeben wird, weil
es meistens nicht mehr bringt, man aber auch nicht zu wenig oder gar kein Geld
für Werbung ausgibt, weil ohne Werbung z.B. ein neues Unternehmen nicht bekannt
wird.
Zur
Bestimmung des Werbebudgets gibt es verschiedene Methoden.
Zum
einen gibt es die konkurreznorientierte Budgetierung, bei der man das
Werbebudget eines Mitbewerbers als Orientierungsgröße nimmt.
Dann
gibt es noch die Zielorientierte Budgetierung, bei der man zuerst die
Werbeziele und die Werbemittel festlegt. Daraus wird berechnet wie viel Geld
man für die Werbung braucht und daraus wird dann das Werbebudget ermittelt.
Und
dann gibt es noch die Umsatzorientierte Budgetierung, bei der man einen
bestimmten Prozentsatz des Umsatzes als Budget festlegt. Beim Konsumgütermarkt
sollte der Prozentsatz bei ca. 5-7% des Umsatzes liegen und beim
Investitionsgütermarkt bei ca. 3-5% des Umsatzes.
2.5. Positionierung
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ein neues Computerspiel/Ego-Shooter in einer Frauenzeitschrift macht, ist der
Erfolg gleich Null, da sie eher von Jungen gespielt werden und diese keine
Frauenzeitschriften lesen.
3. Das
Werbewirkungsprinzip AIDA
Das
Prinzip AIDA ist bereits 1898 entstanden und wird bis heute in Werbestrategien
benutzt. AIDA ist ein Stufenmodell das vier, gleich wichtige Phasen enthält.
Ein Kunde soll alle 4 Phasen durchlaufen um sich dann für den Kauf des
Werbeobjekts zu entscheiden.
Die
4 Stufen sind:
-
Attention: die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt, dies kann mit Hilfe von
Bild oder Text, geschiebener oder gesprochener Sprache erfoglen.
-
Interest: der Kunde interessiert sich für das Produkt. Dieses Interesse kann
nur geweckt werden wenn die Werbung über sich selbst hinaus weißt und sich auf
etwas bezieht das in der Wirklichkeit existiert bzw. existieren könnte.
-
Desire: der Kunde hat das Verlangen, das Produkt zu besitzen. Es muss dabei
klar gemacht werden das das Produkt nicht nur z.B. im Falle des Werbespots
wirkt sondern auch unter anderen Umständen.
-
Action: Der Kunde kauft das Produkt. Dabei sind Zusatzhinweise wichtig, wie
z.B. wo man das Produkt erwerben kann.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Bei Desire muss man nun darauf achten das man dem potenziellen
Kunden klar macht, das die Nivea-Creme nicht nur für die Fussball-WM gut ist,
sondern auch danach.
Die AIDA-Formel
wird zwar heute immer noch benutzt wird aber stark kritisiert. Sie beruht auf
einer Fehlannahme des Reiz-Reaktionsschema. Es wurde davn ausgegangen das bei
einem bestimmten Reiz eine bestimmte Reaktion ausgelöst wird. Die
Gehirnforschung hat mittlerweile aber mehrfach nachgewiesen das das menschliche
Verhalten auf viele verschiedenen Reiz-Reaktionsmuster reagiert.
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