Weltwirtschaftskrise
von Lukas, Saskia und Raphael
Inhaltsverzeichnis
1.
Definition
Wirtschaftskrise
2.
Auslöser
– Immobilienkrise
2.1. Zustand:
2.2. Entstehung:
3.
Definition
Finanzkrise
3.1. Finanzkrise
3.1.1. Beteiligte Parteien
3.1.2. Ratingagenturen
3.1.3. Banken/Bankmanager
3.1.4. Interbankenmarkt
4.
Autokrise
5.
Vorherige
Krisen:
5.1. Weltwirtschaftskrise 1929
5.2. Erste Ölkrise 1973
5.3. Zweite Ölkrise (1979/1980)
5.4. US-Sparkassenkrise (1981)
5.5. Japankrise (ab 1991)
5.6. Tequila-Krise (1994/1995)
5.7. Asienkrise (1997/1998)
5.8. Dotcom-Blase (2000)
6.
Hintergründe
6.1. Globalisierung
6.2. Marktwirtschaft vs.
Planwirtschaft
6.2.1. Marktwirtschaft
6.2.2. Planwirtschaft
(Zentralverwaltungswirtschaft):
6.2.2.1.
Warum
scheiterte die Planwirtschaft?
6.2.2.1.1.
Mangel
an Informationen
6.2.2.1.2.
Mangel
an Flexibilität
6.2.2.1.3.
Mangel
an Marktpreisen
6.2.2.1.4.
Mangel
an technologischem Fortschritt
6.2.2.1.5.
Mangel
an Demokratie
6.3. Konjunkturschwankungen
7.
Betroffene
7.1. Pensionskasse, AHV
7.1.1. Sanierungsmöglichkeiten
7.2. Aktionäre
7.2.1. Lehman Brothers
7.3. Arbeitslose
8.
Massnahmen
8.1. Politisch
8.1.1. Konjunkturpakete des
Bundes
8.1.1.1.
1.
Konjunkturpaket
8.1.1.2.
2.
Konjunkturpaket
8.1.1.3.
3.
Konjunkturpaket
8.1.2. Rettung der UBS AG durch
den Bund
8.1.2.1.
Warum
der Bund die UBS AG retten musste
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
8.1.3. Bankkundengeheimniss
8.1.4. G20
8.1.4.1.
Beschlüsse
von London
8.1.5. Antizyklische
Konjunkturpolitik
9.
Krisenmesser
Schweiz
9.1. Arbeitslosenzahlen
9.2. Bruttoinlandprodukt
9.2.1. Prognosen
9.3. Konsumentenstimmung
10.
Auswirkung
auf einzelne Märkte
10.1.
Ölpreis
10.1.1. Entwicklung von 2001 – Juli 2008
10.1.2. Aktuelle Entwicklung
10.1.3. Oligarchen
10.2.
Island
10.3.
Dubai
11.
Zukunftsaussichten
11.1.
Too
big to fail
11.2.
Boni
1. Definition
Wirtschaftskrise
Als Wirtschaftskrise wird in der
Volkswirtschaft die Phase einer deutlich negativen Entwicklung des
Wirtschaftswachstums bezeichnet. Wenn die Wirtschaft während zwei
aufeinanderfolgenden Quartalen schrumpft, so ist von einer Rezession die Rede.
Als Depression wird eine länger anhaltende Rezession bezeichnet. Typischerweise
geht eine Rezession neben der nachlassenden wirtschaftlichen Aktivität (siehe
Abb. 1) einher mit steigender Arbeitslosigkeit (siehe Abb.4) und rückläufiger
Inflation (siehe Abb. 2)
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abb. 1: Baltic Dry Index à Frachtindex: Wie viel
Ware auf der Welt herum geschifft wird
Quelle: Bloomberg
Grafiken wurden automatisiert entfernt Abb. 2: Konsumentenpreis Index:
Jahresinflationsrate USA
Quelle: Bloomberg
2.
Auslöser
– Immobilienkrise
2.1. Zustand:
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Das funktionierte so lange, wie die Häuserpreise
stark angestiegen sind. Durch die ansteigenden Preise sind die Haushalte über
neue Hypothekarkredite zu relativ günstigem Geld gelangt. Gleichzeitig wurden
viele Immobilienkäufe mit wenig oder ohne Eigenkapital finanziert. Oft wurden
Hypotheken mit günstigen Anfangszinsen abgeschlossen, wobei die Zinssätze von
den Banken nach relativ kurzer Laufzeit jeweils stark erhöht wurden. Zuletzt
war auch massgeblich, dass der Boom in den USA viele Spekulanten angezogen hat,
welche Häuser ausschliesslich mit Gewinnabsichten erworben haben.
2.2. Entstehung:
Ein Volk von
Schuldenmachern
Die Wirtschaft
der USA erlebt in den 90er Jahren eine der längsten Boom-Phasen ihrer
Geschichte, doch plötzlich droht dem Wohlstand Gefahr. Im Frühjahr 2000 platzt
die Internet-Blase und schickt die Börsen in den Keller, am 11. September 2001
erzittert die Wall Street unter dem Schock der Terroranschläge. Mit Hilfe der
Zentralbank Fed steuert die US-Regierung gegen und verfolgt eine radikale
Politik des billigen Gelds: Im Juni 2003 erreicht der Leitzinssatz das
Rekordtief von 1,0 Prozent. Schuldenmachen wird immer billiger, was dazu führt,
dass viele Amerikaner einen Kredit aufnehmen. Amerika schwelgt in einem
Konsumrausch auf Pump.
Die Blase
wächst
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Die Gefahr ist zunächst
gering. Wenn die Kunden nicht mehr zahlen können, lassen sich die Häuser auf
dem boomenden Immobilienmarkt bei ständig steigenden Preisen profitabel
weiterverkaufen.
Übermut und
Leichtsinn
Bis 2006 läuft
der US-Hausmarkt glühend heiß. Komplexe Investmentprodukte, die auf
Immobilienkrediten an wenig kreditwürdige US-Käufer ("subprime
loans") beruhen, finden weltweit reißenden Absatz. Das Geld der Investoren
fließt an die Banken, die damit neue Kredite an Risikokunden finanzieren.
Manche Banken verlangen nun nicht mal mehr einen Einkommensnachweis.
Kleinstverdiener wie Putzfrauen oder Kellner bekommen problemlos Hauskredite
über eine halbe Million Dollar. Der Haken: Sie müssen variable Zinssätze in
Kauf nehmen, die steigen können. Es ist bereits klar, dass viele ihre Kredite
nie werden abzahlen können. Doch solange die Blase noch wächst, winken
Investoren hohe Profite.
Die Blase
platzt
Über zwei
Drittel der US-Bürger leben jetzt im Eigenheim - eine trügerische Sicherheit.
Bis 2006 hat sich der Anteil der riskanten "Subprime"-Kredite am
Gesamtgeschäft auf etwa 20 Prozent verdreifacht. Doch die Ausfälle steigen
rasant. Steigende Zinssätze überfordern viele Geringverdiener, reihenweise
werden Kreditnehmer zahlungsunfähig.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Weltweite
Schockwellen
Der Strudel der
Immobilienkrise reißt die gesamte Wirtschaft in den USA mit. Die Börsen
verlieren mehr als 20 Prozent, die Konjunktur macht eine Vollbremsung. Nach
einer Schätzung des Internationalen Währungsfonds mussten Geldinstitute bislang
mehr als 400 Milliarden Dollar an faulen Immobilienkrediten abschreiben,
insgesamt droht der Verlust von 945 Milliarden Dollar. Banken und Fonds stehen
vor dem Kollaps - bis hin nach Deutschland, wo etwa die Sachsen LB sich mit
US-Immobilien verspekuliert hatte. Verlierer allerorten: Banken, Investoren, Hauskäufer.
Und das Schlimmste ist noch nicht ausgestanden, warnt der IWF.
http://de.wikipedia.org/wiki/US-Immobilienkrise
http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/wirtschaft/von-der-finanz-zur-wirtschaftskrise/81633.92103.fragen-und-antworten-wie-kam-es-zur-krise.html
Grafiken wurden automatisiert entfernt
3.
Definition
Finanzkrise
Als Finanzkrise kann man im
Allgemeinen eine Störung des Finanzsystems bezeichnen. Dabei ist weniger Geld
auf dem Finanzmarkt und das Kapital somit eingeschränkt (=Kreditknappheit). Es
gibt drei verschiedene Arten von Finanzkrisen: Währungskrisen, Bankenkrisen,
Schuldenkrisen. In der Realität sind diese aber nur schwer voneinander zu unterscheiden.
Wir werden uns vor allem mit der momentanen Bankenkrise beschäftigen.
3.1. Finanzkrise
|