Wellen
1.1 Gekoppelte
Schwingung
Wenn es
keine Schwingung gibt, gibt es auch keine Wellen, da ein gekoppeltes
Schwingungselement bei Wellen benötigt wird. Sie führen Kettenreaktionen bei
Wellenbewegungen herbei.
Wellen
bestehen aus Schwingungen, die die benachbarten Schwingungen auslösen und die
wiederum die nächsten benachbarten Schwingungen.
Schwingungen
haben zudem eine feste Ruhelage, Wellen breiten sich aus.
1.2 Longitudinale
und transversale Wellen
Ein
Unterschied bei Wellen ist, dass es entweder parallele oder senkrecht
schwingende Schwingungselemente zur Ausbreitungsrichtung der Welle sind.
à Longitudinale Wellen (Längswellen)
Hierbei ist
die Schwingungsrichtung parallel zur Ausbreitungsrichtung, zum Beispiel bei
Schallwellen.
à Transversale Wellen (Querwellen)
Hier ist die
Schwingungsrichtung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung, zum Beispiel bei einer
„La Ola“ im Stadion.
Die
Schwingungselemente bewegen sich bei beiden Fällen nicht fort, sondern
schwingen nur!
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2.1 Ausbreitungsgeschwindigkeit
einer Welle
Das ist die
Geschwindigkeit, mit der sich ein bestimmter Schwingungszustand ausbreitet.
Die Formel
zur Berechnung, der Ausbreitungsgeschwindigkeit „c“, lautet:
c
= λ (Wellenlänge) x f (Frequenz)
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2.2 Transport
in Wellen
Energie und
Impulse werden durch die Wellenausbreitung transportiert.
Ein Beispiel
dazu wären die Wasserwellen, da diese keine Wassermasse transportieren, sondern
Bewegungsenergie.
Man kann
zwischen „lokale Bewegung“ und „Transport“ unterscheiden.
à bei der „lokalen Bewegung“ wird
Energie und Impuls an schwingungsfähige Nachbarn weitergegeben, ohne dass sich
die Ruhelage verändert.
2.3 Bewegte
Sender und Empfänger
Wellen haben
einen Ursprung, einen so genannten „Sender“, der etwas „empfangen“ werden kann.
à Bewegter Sender, ruhender Empfänger
Die
Ausbreitungsgeschwindigkeit „c“ ist in alle Richtungen gleich, doch das Zentrum
der Kugelwellen verändert sich dauernd. Im Zusammenhang damit auch die Wellenlängen
vor und hinter dem Sender, das heißt vor dem Sender ist die Wellenlänge kürzer
und hinter dem Sender länger.
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à Ruhender Sender, bewegter Empfänger
Das Zentrum
der Kugelwellen bleibt gleich, genauso wie die Wellenlänge, die
Ausbreitungsgeschwindigkeit und die Frequenz.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
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4.1 Überlagerung
von Wellen
Bei einer
Superposition („Überlagerung“) verändern sich die Wellen nicht und beeinflussen
sich auch nicht gegenseitig, sondern addieren sich.
Durch diese
Überlagerungen entstehen dann stehende Wellen.
4.2 Interferenz
am Doppelspalt
Man sieht
einen Sender, der Wellen aussendet, einen Doppelstrang, der nach dem Huygen
Prinzip zu zwei Sendern wird, bei dem jeder Spalt wieder Radialwellen
aussendet. Die Spalten haben den Abstand „g“. In einiger Entfernung „a“ ist ein
Schirm aufgestellt. Wenn nun die Sender eingeschaltet werden, überlagern sich
die Wellen und wo sie sich verstärken, erscheint auf dem Schirm ein Lichtpunkt.
Diese Punkte bezeichnet man als Maximum. Das Maximum 0. Ordnung ist das genau
zwischen den Spalten. Ausgehend von diesem, benennt man die nächstlegenden als
Maximal 1. Ordnung, dann 2. Ordnung und so weiter. Allgemein wird den Maxima
anstatt einer Zahl eine Variable zugeordnet. Den Abstand auf dem Schirm von
Maximal 0. Ordnung zum Maximal k. Ordnung wird als d von k bezeichnet.
In zwei
Schritten wird nun die Wellenlänge „λ“ bestimmt.
Im ersten
Schritt muss man zunächst den Bewegungswinkel „α“ bestimmen:
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„a“ ist hier
die Ankathete und „d“ die Gegenkathete. Dafür gibt es den Tangens.
Die Formel
heißt somit:
Im zweiten
Schritt kann man nun „α“ in Sinus einsetzen und somit „λ“ berechnen.
6. Stehende
Wellen
Stehende
Wellen sind Schwingungen, die sich nicht ausbreiten. Man kann sie auch als
Überlagerung zweier, in entgegengesetzte Richtung laufende, Wellen bezeichnen,
die dieselbe Wellenlänge und Amplitude (max. Auslenkung) hat, nur ihre
Ausbreitungsrichtung ist verschieden. Diese Wellen haben so genannte Knoten und
Bäuche.
Die Bäuche
sind die maximale Amplitude, wobei die Knoten gar nicht schwingen, sondern an
einem Punkt bleiben. Diese Knoten und Bäuche entstehen durch die Addition
zweier Einzelwellen mit der entsprechenden Auslenkung.
Man
unterscheidet zwischen zwei Arten der stehenden Welle.
- zwei feste
Enden, das heißt Knoten am Ende der Welle
bei gleichen
Enden (fest – fest; frei – frei) gilt:
l = n x λ / 2
f = (c x (n+1)) / (2 x l)
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- ein festes
und ein loses Ende
bei
verschiedenen Enden gilt:
l
= (2n-1) x λ / 4
f
= (c x (2n+1)) / (4 x l)
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wobei
λ = c / f immer gilt!
7. Ebene
harmonische Wellen
Diese ebenen
Wellen befinden sich auf Flächen/Ebenen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung alle
Schwingungselemente im selben Schwingungszustand.
Harmonisch
sind die Wellen dann, wenn sie sinusförmig schwingen, jedoch sind das die
Meisten nicht.
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8. Wellen
als Funktion von Ort und Zeit
Die Funktion
y(x, t) gibt die Auslenkung der Schwingungselemente an beliebigen Orten x und
zu beliebigen Zeiten t an.
A – max.
Auslenkung
f – Frequenz
t – Zeit
λ –
Wellenlänge
x –
Ortskoordinate
- Phasenkonstante (wird 0 gesetzt)
Die
vereinfachtete Formel lautet:
w = 2πf
– Kreisfrequenz
k = 2π
/ λ – Wellenzahl
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