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Wassermanagement in Kroatien .doc

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Enviromental Sciences
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„Water Management in Kroatien“

Einleitung

Der Begriff „Water Management“ beinhaltet Water supply, Wastewater collection und

Wastewater treatment, also die zur Verfügung Stellung von sauberem Wasser und die Sammlung und Aufbereitung von Abwasser.

In den letzten Jahren hat sich die Abwasserentsorgung in Kroatien entschieden verbessert, mithilfe von EU-Geldern (siehe ISPA) wurden einige wichtige Projekte umgesetzt. Vor allem der Bau der Kläranlage in Zagreb war ein wichtiger Schritt im Bereich Water Management und Umweltschutz.

Allerdings sind noch einige große Investitionen ausständig, da die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zum Teil noch sehr mangelhaft sind.

Das Trink- und Abwassernetz ist in vielen Regionen veraltet, in den Kriegsjahren wurde einiges zerstört oder brach liegen gelassen und seitdem nicht erneuert. Wegen der maroden Leitungen gehen ungefähr 40% des Trinkwassers auf dem Weg zum Endverbraucher verloren.

Die Versorgung mit Trinkwasser variiert in den verschiedenen kroatischen Regionen und ist zudem saisonal abhängig: Im Sommer reichen die Wasserbestände oft nicht aus, um die Bevölkerung zu versorgen.

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In manchen Regionen ist die Qualität des Trinkwassers aufgrund der Kontamination mit ungeklärten Abwässern schlecht. Besonders stark verschmutzt sind Küstengewässer in der Nähe von Häfen und Städten, und auch die Sava, die für die Trinkwasserversorgung herangezogen wird, obwohl sie lange Zeit von unbehandeltem Abwasser aus Zagreb verunreinigt wurde.[1]

Geschichtlicher Überblick

Auf dem Gebiet des heutigen Kroatiens wurde die Wasserwirtschaft schon sehr früh im Jahr 1876 durch gesetzliche Regelungen in Osjek zusammen mit der Gründung der Gesellschaft zur Regulierung des Flusses Vuka gegründet.

Das kroatische Parlament erließ im Jahr 1891 ein Gesetz, das die Wasserwirtschaft in allen Aspekten regeln sollte. Bezüglich des Inhaltes und der Normierung war dieses Gesetz denen der in Europa am höchsten entwickelten Staaten sehr ähnlich.

In Dalmatien wurde aber schon im Jahr 1873 ein Gesetz zum Wasserrecht erlassen und alles, was nicht durch dieses Gesetz geregelt wurde, wurde durch die Anwendung des österreichischen Wassergesetzes gemanaget.

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Im unabhängigen Staat Kroatien wurde das erste Gesetz zur Wasserwirtschaft und deren Finanzierung im Jahr 1993 erlassen, ein weiteres folgte 1995. In diesem Jahr begann man in Kroatien damit, die Gesetze an die Standards der Europäischen Union anzupassen.

Im Laufe der Jahre haben sich die Gesetze in der Wasserwirtschaft geändert, angepasst an die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten. Am Anfang lag der Fokus auf dem Schutz vor Hochwasser und der Bewässerung für die Landwirtschaft, später setzte man Schwerpunkte auf die Verwendung von Wasser als Energiequelle, im Jahr 1895 wurde das erste kroatische Wasserkraftwerk gebaut.

Mit der aufkommenden Urbanisierung und der Entwicklung der Industrie und des Tourismus gewann die kommunale Wasserversorgung und der Schutz der Trinkwasserreserven zunehmend an Bedeutung.

Durch die Anwendung der Wasserwirtschaftsgesetze werden die Rahmenbedingungen für die Lebensqualität der Bevölkerung, für den Umweltschutz, für gesellschaftlich/ wirtschaftliche Tätigkeiten und die Erhaltung des Ökosystems und der Biodiversität geschaffen.

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Die wirtschaftliche Verwendung von Wasser (Industrie, Tourismus, elektrische Energie usw.) wird als Dienstleistung angesehen, sprich es wird eine Wassergebühr verlangt, der Rest der Wasserwirtschaft wird durch öffentliche Gelder finanziert.

Der Wassersektor ist der bedeutendste Wirtschaftsmotor, besonders durch die Bereitstellung, den Ausbau und die Erhaltung von Wasseranlagen und -systemen wird die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung entschieden gefördert.

Der institutionelle Rahmen der Wasserwirtschaft

Die Arbeit der Wasserverwaltung umfasst viele Aktivitäten, vom Erlass verschiedener Gesetze bis hin zur unmittelbaren Verwaltung, Überwachung und Erhaltung des kroatischen Wassersystems.

Die Entscheidungsträger und Verantwortlichen für diese Aktivitäten sind: das kroatische Parlament, das nationale Komitee für Wasser, die Regierung, staatliche Verwaltungsorganisationen, die verschiedenen Ministerien, andere Organe der staatlichen Verwaltung, Einheiten lokaler und regionaler Selbstverwaltungsbezirke, und die


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Gesellschaft „Hrvatske Vode“ als Rechtsträger der Wasserwirtschaft.


Das nationale Wasserkomitee wurde ins Leben gerufen, um verschiedene Interessen und Ansichten zu vertreten und zu vereinen und um Systemfragen der Wasserverwaltung auf höchster Ebene zu analysieren.

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Es hat folgende Aufgaben: Wasserpolitik und strategische Planung, die Überwachung des Gewässerzustandes und die Durchführung von Inspektionen, die Vorbereitung von Gesetzen und anderen Vorschriften, die Versorgung und Sicherstellung von Finanzmitteln für die Aktivitäten in der Wasserwirtschaft, die Diskussion von Problemen und Lösungsstrategien.

Neben dem Ministerium für regionale Entwicklung, Wasser- und Forstwirtschaft, als dem primären Entscheidungsträger, werden einige wasserwirtschaftliche Fragen auch durch andere staatliche Organe behandelt: Ministerium für Umweltschutz, Raumplanung und Bauwesen, Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur, Kulturministerium, Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit.

Einheiten der lokalen und regionalen Selbstverwaltung haben Befugnisse und Verpflichtungen bezüglich der Wasserproblematik innerhalb ihres eigenen Verwaltungsbezirkes.

Die Aufgabe der staatlichen Gesellschaft „Hrvatske Vode“ ist die Durchführung von Dienstleistungen und anderen Verwaltungsarbeiten in Bezug auf die landesweite Wasserwirtschaft mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.

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