Title, Topic

Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung von Hochgebirgspflanzen .doc

®
Page 1 of 4
[1] [2] [3] [4]
Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
Document category
Term paper
University, School
Universität Augsburg
Additional information
Responsible User
This text has been add by user lara1735 on 2010-07-22. Disclaimer
Popularity
624  visits
Document length
~3.970  Words
~26.789  Chars
Rating
Networking




















More documents
Geo Sciences

Einführung in das Kartenverständnis
Universität Passau Lehrstuhl Didaktik der Geographie Klausurenkurs: Didaktik der Geographie für Examenskandidaten mit schriftlicher Prüfung Seminarleitung: Dr. Gerd Bauriegel Wintersemester 2009/10


Exkursionsbericht Rhein-Neckar
Universität Passau Lehrstuhl für Anthropogeographie­ Dozent: Dr. Christoph Mager Sommersemester 2007 Exkursion Rhein- Neckar (30.07. - 01.08.2007) Gliederung: Metropolr


Das Ökosystem Antarktis
Ökosystem Antarktis 1. Die Antarktis im Allgemeinen Die Antarktis ist der zuletzt entdeckte Kontinent der Welt und wurde erstmals 1821 von Robbenfängern betreten. Sie umfasst die um den Südpol ge


Ausarbeitung zum Thema gravitative Massenbewegungen
Geographisches Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms­-Universität Bonn Schriftliche Ausarbeitung zum Thema -gravitative Massenbewegungen- - Unterseminar A: Physische Geographie

Universität Augsburg

Fakultät für Angewandte Informatik

Lehrstuhl für Physische Geographie

Prof. Dr. A. F.

Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung von Hochgebirgspflanzen

Projektseminar „Hochgebirgsökologie“ SS 2010

Leitung: Prof. Dr. Arne Friedmann

S., C. M.

Geographie (Diplom)

***********

86150 Augsburg

Mobil: **********

Email: xxxx@web.de

Matrikelnummer: ***********

Abgabetermin: 01.06.2010

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Hochgebirgsvegetation

1.1 Hochgebirgsklima

1.2 Orobiome und Vegetationsstufen

2 Vegetationsrelevante hydrologische Aspekte

3 Hochgebirge als Pflanzenstandort

3.1 Morphologie der Hochgebirgspflanzen

3.2 Nährstoffversorgung

3.3 Der Wasserhaushalt

3.4 Der Einfluss der Schneedecke

4 Literaturverzeichnis

„In nature there are neither

rewards nor punishments;

there are consequences“

(Robert G. Ingersoll 1833-1899)

Einleitung

Die Vegetation prägt das Landschaftsbild einer Region. Sie ist weitgehend ortsgebunden und daher vielfältig. Der Boden als Pflanzenstandort spielt die tragende Rolle bezüglich des Wasserhaushaltes und der Nährstoffversorgung.

Bereits kleine Varianten im Mineralgehalt bewirken eine Veränderung der Artenzusammensetzung. Aber auch die klimatischen Besonderheiten der dreidimensionalen Lebensräume beeinflussen die Lebewelt in besonderem Maße. Mit dem Anstieg der Meereshöhe behindern zunehmende Klimaextreme die Produktivität des Pflanzenwachstums.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung von Ho[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

In den Subtropen und Tropen hingegen rückt als anderer thermischer Faktor die Anzahl der Frostwechsel- bzw. Eistage in den Vordergrund (RICHTER 2001, S.295ff). Es ist offensichtlich, dass die einzelnen Standortfaktoren nicht für sich allein wirken, sondern ein Komplex ineinander greifender Faktoren bilden.

So hängt die Wasserversorgung des Bodens nicht nur vom Klima ab, das die Niederschlagshöhe und die Luftfeuchtigkeit bestimmt. Ferner üben die Lage im Gelände, die Bodenart und die Bodenbedeckung einen entscheidenden Einfluss auf die Wasserverhältnisse aus. Sämtliche Pflanzen sind entsprechend ihrer unterschiedlichen physiologischen und morphologischen Gegebenheiten für das Leben in einer ganz bestimmten ökologischen Nische eingerichtet (POTT 2005, S. 196).

Die Vegetation der Hochgebirge hat insbesondere durch die Faktoren Klima, Relief und Boden eine völlig andere Ausgangssituation wie die Vegetation der niederen Lagen. Daher wird im Folgenden auf die Besonderheiten in Bezug auf Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung eingegangen.

Auch der Einfluss der Schneedecke und der Umgang der Pflanze mit dieser Situation werden aufgeführt. Ebenso werden Beispiele aus dem Alpenraum und verschiedene Pflanzengattungen angesprochen.

 

 

1 Hochgebirgsvegetation

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung von Ho[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Einen großen Einfluss haben die großen tageszeitlichen Temperaturschwankungen.

So auch die Physiognomie der Höhenstufen, die vom geologischen Ausgangsgestein sowie den, bei Gebirgsbildung vorhandenen Pflanzengesellschaften entscheidend beeinflusst wird.

Jedes Gebirgssystem hat somit eine individuelle Ausprägung hinsichtlich Klima, Untergrund, Flora und Fauna. Der Hochgebirgscharakter in Bezug auf die Vegetation beginnt mit der alpinen Stufe, deren untere Grenze bei etwa 1900m bis 2200m, in seltenen Fällen bis 2400m liegt.

Auf ebenen oder lediglich schwach geneigten Flächen treten hauptsächlich natürliche Rasen, auch Urwiesen genannt, sowie Zwergsträucher auf (KLOTZ 1990, S.27). Urwiesen kommen nur auf Silikatgestein vor und bilden den höchsten Wiesentyp der Alpen (schule.suedtirol.it).

Entscheidend für die Pflanzendecke sind die Länge der Vegetationsperiode, der Humusreichtum des Bodens sowie die Lage zur Hauptwindrichtung und der Sonneneinstrahlung.

In der niederalpinen Stufe herrschen Zwergsträucher, meist der Gattung Vaccinium vor. An exponierten Standorten treten Spaliersträucher und dichtwüchsige Polsterpflanzen in den Vordergrund und bilden mit niedrig wachsenden Gräsern eine geschlossene Vegetationsdecke.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung von Ho[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Das Landschaftsbild wird zunehmend von Felsfluren und Block- bzw. Geröllfelder gekennzeichnet. Nur an besonders günstigen Stellen kommen höhere Pflanzen, Angiospermen, oder auch Farne vor.

Die obere Grenze der subnivalen Stufe bildet zugleich die Schneegrenze und die nivale Stufe beginnt. Felsen und Gletscher bilden die Hauptmerkmale des Landschaftsbildes. Vereinzelt findet man Moose, Flechten und Mikroorganismen, die den Schneefeldern eine grünliche, bräunliche oder rötliche Färbung verleihen.

In Felsspalten bzw. -nischen finden sich, meist Zwergformen, einzelner Blütenpflanzen.

Das Schema dieser Hochgebirgsgliederung lässt sich vegetationsspezifisch nicht auf alle Hochgebirge beziehen. Ähnlichkeiten in der Physiognomie der Vegetationsdecke bleiben zwar weitgehend vorhanden, aber bereits im alpidischen System (Pyrenäen/Alpen/Kaukasus/Himalaya) gibt es beachtliche Unterschiede. Auch weisen die zentralasiatischen Hochgebirge, wie auch die afrikanischen und amerikanischen sowie die Hochgebirge der südlichen Hemisphäre einen völlig anderen Charakter auf.

Allgemein betrachtet ist die Vegetation der Hochgebirge meist stark fragmentiert und auf günstige Mikrohabitate beschränkt (POTT 2005, S.392). Eine weitere verbreitete Eigenschaft der alpinen Pflanzen ist, dass sie häufig mehrjährig und nur selten einjährig sind.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung von Ho[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Mehrjährige Pflanzen dagegen haben mehrere Vegetationszeiten für Keimung und Samenreife zur Verfügung. Ähnlich wie viele Pflanzen in anderen Grenzlebensräumen, haben sie ausgedehnte Wurzelsysteme entwickelt.

Ausgedehnte Wurzelsysteme sind von großer Bedeutung in der Konkurrenz um die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen aus dem Boden und auch als Nährstoffspeicher, der gleich zu Beginn der Aperzeit ein schnelles Initialwachstum im Frühling ermöglicht (GOUDIE 2007, S.266).

1.1 Hochgebirgsklima

Die großregionalen Klimazonen der Erde lassen sich durch ihre ausgeprägte atmosphärische Charakteristik gut einteilen. Anders hingegen verhält es sich mit dem Hochgebirgsklima.

Es zeichnet sich durch eine außerordentliche klimatische Vielfalt aus, die sich in einem Mosaik der verschiedenartigsten Mikroklimate widerspiegelt und in ein Bild von Relief und Höhe einfügt.

Dominante Faktoren des Hochgebirgsklimas sind die Höhenlage über dem Meeresspiegel, das örtliche Relief und der Barriere-Effekt. Eine allgemeine Dependenz bezüglich der Höhe weist die Temperatur auf.

Sie nimmt durchschnittlich 0,5-0,6 K je 100m Anstieg ab. Diese Größe wird als Temperaturgradient bezeichnet und unterliegt erheblichen lokalen Abweichungen.


Page 1 of 4
[1] [2] [3] [4]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents