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Was ist Soziologie? (Page 10).docx

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Faculty
Social Science
Discipline
Sociology
Document category
Summary
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Flecks
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Sociology

Makrosoziologie
Fragen 2, 5, 6, 8, 10, 11 zu Tenbruck: Was war der Kulturvergleich, ehe es den Kulturvergleich gab? 2.) Gesellschaftliches­ Handeln und individuelles Handeln, wo sieht Tenbruck Ähnlichkeiten?

Demografie: Die Wissenschaft der menschlichen Bevölkerung. Sie untersucht vor allem die Größe, Zusammensetzung nach Altersgruppen und Geschlecht und die Veränderungen aufgrund von Geburt und Tod.

Demografischer Übergang: In vormodernen Gesellschaften sind sowohl die Geburts- als auch die Mortalitätsraten hoch, die Bevölkerungszahl ist ziemlich stabil. Die Verbesserung der medizinischen Kenntnisse und der hygienischen Verhältnisse hat im Übergangsstadium eine Abnahme der Sterblichkeit zur Folge, während die Fertilität unverändert hoch bleibt: Die Bevölkerung wächst stark.

Im dritten Stadium gehen die Geburtenraten als Nebenfolge der industriellen Entwicklung zurück, wodurch die Bevölkerungszahl wieder stabil wird.

Fortpflanzungsfähigkeit: die Maßzahl der zwischen Ländern und Kulturen unterschiedlich hohen, potenziell möglichen Zahl der Geburten einer Frau; sie hängt u.a. davon ab, in welchem Alter Frauen die Pubertät bzw. die Menopause erreichen.

Gini- Koeffizient: der nach dem italienischen Statistiker Corrado Gini benannte Koeffizient (Index) ist ein statistisches Maß für die Ungleichverteilung von Einkommen (Vermögen). Er kann Werte zwischen 0 und 1 annehmen, wobei 0 bedeutet, dass alle Individuen dasselbe Einkommen haben und 1 bedeuten würde, dass eine Person alles Einkommen und alle anderen keine Einkommen aufweisen.

Daher liegen die empirischen Werte des Gini- Koeffizient für Einkommensungleichheit zwischen 0,25 (Dänemark) und 0,71 (Namibia).

Gesamtfertilitätsrate: Die durchschnittliche tatsächliche Zahl der Lebendgeburten pro Frau eines bestimmten Landes.

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Kolonialismus: Der Prozess, durch den sich westliche Nationen zu den Herrschern von Teilen der Welt aufschwangen, die von ihren angestammten Territorien weit entfernt waren.

Lebenserwartung: die Zahl der Jahre, die eine durchschnittliche Person erwarten kann zu leben.

Lebensspanne: Das aus biologischen Gründen maximal von einer Person erreichbare Lebensalter.

Malthusianismus: Die zuerst von Thomas Malthus formulierte Vorstellung, dass die Bevölkerung rascher als die zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel wächst.

Markorientierte Theorien: Theorien über das wirtschaftliche Wachstum, die annehmen, das die günstigsten wirtschaftlichen Bedingungen erreicht werden, wenn Individuen frei sind, ihre eigenen wirtschaftlichen Entscheidungen ohne staatliche Begrenzungen zu treffen.

Neoliberalismus: die Überzeugung, dass die besten wirtschaftlichen Ergebnisse erreicht werden können, wenn sich der freie Markt ohne jede staatliche Beschränkung entfaltet.

Rohe Geburtenrate: Statistische Maßzahl der lebend geborenen Kinder pro Jahr auf 1.000 Einwohnern eines Landes.

Rohe Sterberate: Statistische Maßzahl der Todesfälle pro Jahr pro 1.000 Einwohnern eines Landes.

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Staatszentrierte Theorie: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, die betonnt, dass angemessene staatliche Maßnahmen die wirtschaftliche Entwicklung nicht behindern, sonder fördern können.

Weltsystemtheorie: Von Immanuel Wallerstein entwickelte Theorie, die betont, dass das weltweite kapitalistische Wirtschaftssystem nicht nur eine Ansammlung von unabhängiger Staaten ist, sondern als eine einzige Einheit verstanden werden sollte, die auf der Ausweitung der kapitalistischen Weltwirtschaft beruht.

Zentrum-Peripherie:In Dependenztheorien und der Weltsystemtheoriebenutzte Kennzeichnung der verschiedenen wirtschaftlichen Zonen: Das „Zentrum“ wird von den höchst entwickelten kapitalistischen Ländern gebildet. Die „Peripherie“ besteht aus agrarischen Ländern mit niedrigem Einkommen, die von den Zentrum-Ländern ausgebaut werden.

Die „Semi-Peripherie“ steht zum Teil unter der Kontrolle des Zentrums, ist aber in der Lage, die Peripherie auszubeuten.


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