Was ist Soziologie?
Arbeitsteilung: Zerlegung
eines Produktionssystems in spezialisierte Einzelaufgabenà wirtsch Verflechtung.
Industrialisierung: AT wurde komplexer, moderne Welt: internationale
Dimensionen
Funktionalismus:
theoretischer Zugang, dass soz Ereignisse durch Funktionen erklärt werdenà Weiterbestehen der Gesellschaft.
Gesellschaft: komplexes soz System u aufeinander angewiesen
Gefühlsarbeit: (Arlie
Hochschild) Gefühle bei einer Arbeit zu manipulieren, dass sie adäquat sind.
Industrielle Revolution:
Gesamtheit der soz u wirtsch Veränderungen. Erstmaliges Auftreten von
indurtiellen Produktionsformen. IR setzt Industrialisierung in Gang
Kapitalismus: Markttausch.
Kapital: Geld, Eigentum an Boden/Maschinen. Profit erzielen! Fast alle industr
Gesellschaften sind kapitalistisch orientiert
Kommunismus: politische
Ideen. Marx u Lenin. Bis 1990 in der Sowjetunion u Osteuropa, heute noch in
China
Konflikttheorien:
Theoretische Zugänge, die Machtunterschiede, Spannungen u Interessensgegensätze
hervorheben
Makrosoziologie:
Untersuchung von Großgruppen, Organisationen u soz Systemen
Marxismus: Sammelbegriff
für alle Theoretiker, die sich auf Marx beziehen u dessen Ideen
weiterentwickelt haben
Materialistische Geschichtsauffassung:
von Marx entwickelte Auffassung, dass materiellen od wirtsch Faktoren
Hauptrolle spielen
Mikrosoziologie:
Untersuchung des menschl Verhaltens (face-to-face Interaktion)
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Nicht-beabsichtigte
Konsequenz: Nebenfolge des soz Handelns, das zu anderen Zwecken gesetzt
wurde
Pfadabhängigkeit: Entscheidungen
u deren Folgen. Alternativen wählen
Positivismus:
theoretischer Zugang, der das positiv/empirisch Gegebene in das Zentrum stellt.
Verzichtet auf Spekulationen u Interpretationen. Objektives Wissen kann durch
Beobachtung, Vergleich u Experiment erreicht werden.
Proletariat: (Marx)
Arbeiterklase, von Kapitalisten ausgebeutet
Rationalisierung: (Weber)
Form, die auf präziser Kalkulation u Organisation beruht
Relative Deprivation: Das
Gefühl, dass man zu kurz gekommen ist. Ergibt sich aus dem Vergleich mit
anderen Personen
Soz Struktur: Muster der
Interaktion zw Individuen u Gruppen. Großteil unserer Aktivitäten ist
strukturiert u nicht zufällig. Unser Tun ist regelmäßig u immer wiederkehrend
Soz Tatsache: (Durkheim)
Faktoren, die das soz Handeln, Fühlen u Denken mit zwingender Gewalt bestimmen.
Kollektive Vorstellungen (Sitten, Bräuche, Normen, Rechte) integrieren uns in
die Gesellschaft
Soz Mechanismus:
hypothetischer Zusammenhang. Ursache, die einen genauen effekt hervorruftà eine sich selbst erfüllende Prognose
(self-fulfilling prophecy)
Soziologie: Untersuchung
menschl Gruppen u Gesellschaften.
Soziologische Denkweise:
kreatives Denken. Fortdenken von vertrauten Alltagsroutinen
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Symbol: Gegenstand, der
für etwas Anderes steht (Flagge)
Symbolischer Interaktionismus:
(George Herbert Mead) theoretischer Zugang, der die Rolle von Symbolen u
Sprache als zentrales Element der menschl Interaktion sieht
Tatsache: empirisch
Gegebene bildet elementaren Bestandteil von Theorien
Theoretischer Zugang (TZ):
liefert allgem Perspektive gegenüber dem gesellschaftlichen Leben. Leitet sich
von einer bestimmten theoretischen Tradition her. Wichtige theoretische
Traditionen: Funktionalismus, Strukturalismus, symbolischer Interaktionismus u
Marxismus.
Theorie: Versuch, allgemeine
Merkmale festzustellen. Konstruktion von Theorien ist ein zentrales Element der
soz Arbeit. Stark von den Forschungsergebnissen beeinflusst
Theorien mittlerer Reichweite:
(Robert K. Merton) Konzeption von Theorien, die auf einer mittleren Position sind.
Sind empirisch überprüfbar
Globalisierung und sozialer
Wandel
Agrargesellschaften: Ackerbau
u Viehzucht
Dritte Welt: Großteil der
Weltbevölkerung. Weniger entwickelte Länder
Erste Welt:
Nationalstaaten
Globale Warenketten:
weltweites Netzwerk von Arbeits- u Produktionsprozessenà gemeinsame Ware
Industrialisierte
Gesellschaften: Ges, in denen Mehrheit in Industrieproduktion
Industrialisierung:
Entwicklung moderner Formen der Industrie
Jäger- u Sammlerges:
Nahrungsgrundlage: Jagd, Fischen, Sammeln essbarer Pflanzen
Kolonialisierung: westl
Nationen schwangen sich zu den Herrschern von Teilen der Welt auf
Nationalstaat: Regierung=
Hoheitsgewalt. Mehrheit der Bevölkerung: Staatsbürger, die sich zu einer
einzigen Region zugehörig fühlen
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Weidegesellschaften:
Züchtung/Haltung gezähmter Tiere (teilweise Nomaden, wegen (Tier)Nahrung)
Zweite Welt: Osteuropa,
Sowjetunion (industrialisiert, früher kommunistisch)
Soziale Interaktion und
Alltagsleben
Begegnung (Encounter):
Treffen, face-to-face Interaktion. Alltagsleben= Aufeinanderfolgen von
Begegnungen
Eindrucksmanipulation:
(Erving Goffman) Menschen manipulieren den Eindruck, den andere von ihnen haben
Erworbener Status:
Aufgrund eigener Leistung erworbene Status. Maturant, Doktor
Ethnomethoden: miteinander
sinnvoll verkehren
Ethnomethodologie:
Untersuchung von Methoden, dem Tun anderer Sinn zu geben.
Hinterbühne: (Erving
Goffman) Akteure können sich entspannen und informellen Verhaltensweisen
nachgehen
Höfliche Gleichgültigkeit:
Man ist sich der Gegenwart des anderen bewusst, ohne deshalb bedrohlich oder
allzu freundlich zu wirken
Interaktionsvandalismus:
absichtliche Verletzung der impliziten Regeln eines Gesprächsà Belästigung
Konversationsanalyse:
empirische Untersuchung von Gesprächenà
Techniken der Ethnomethodologie. Studiert Details alltäglicher Unterhaltung
Krisenexperiment: (Harold
Garfinkel) Selbstverständlichkeiten aus alltäglichen Interaktionen
herauszufinden
Master-Status: Status, der
andere Merkmale verblassen lässt, Position in Ges dauerhaft bestimmt
Metrische Zeit: Zeit mit
Uhr gemessen (h, min, sek)
Nonverbale Kommunikation:
Kommunikation basierend auf Gesichtsausdrücken u Gesten
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Reaktionsrufe:
unfreiwillige Ausrufe bei Überraschung, Unachtsamkeit, Freude
Regionalisierung:
Aufteilung des ges Lebens auf verschiedene räumliche oder Zeitzonen
Rollenübernahme: Jem
versetzt sich in die Lage eines anderen um dessen Reaktionen vorhersehen zu
können
Soz Interaktion: soz
Begegnung zw Individuen. Form (Unterricht) u inform Situationen (Party)
Soz Position: soz Stellung
in einer Ges. allgemein (Geschlechterrollen) oder spezifisch (berufliche
Position)
Soz Rolle: erwartete
Verhalten von einer Person mit best soz Position (ursprünglich: Theater)
Soz Konstruktivismus:
Theorie, wonach die soz Wirklichkeit Hervorbringung von Individuen od soz
Gruppen durch Interaktionen darstellt
Status: ges Anerkennung.
Statusgruppen: eig Lebensstil u Verhaltensmuster. Statusprivilegien: +/-
Paria-Gruppen: verachtet/Ausgestoßene
Statusset: Gesamtheit
eingenommener soz Positionen u damit verknüpften Status
Unzentrierte Interaktion:
Interaktion, gleichzeitig anwesend, aber nicht direkt miteinander kommunizieren
Vorderbühne: Schauplatz
der soz Aktivität
Zentrierte Interaktion:
Interaktion , direktes Gespräch
Zugeschriebener Status:
soz Statusà ethnische Herkunft,
Geschlecht, Alter
Sozialisation, Lebenslauf und
Altern
Ageism:
Diskriminierung/Vorurteile wegen Alter
Altern: biologische/psychologische/soz
Prozesse
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