Gemäldebeschreibun­gen: Carl Spitzweg -Der Sonntagspaziergang­-, -Der Kaktusliebhaber-, -Der Bücherwurm, -Der Blumenfreund- und -Die heimkehrende Sennerin Aufgabe III: Einleitung: Als einer
Ein Beispiel zur Durchführung einer Untersuchung empirischer Forschung Aufgabe1) Nennen Sie Beispiele empirischer Forschung, die Sie selbst aus dem Alltag kennen und benennen Sie mindestens zwei:
Geschichte der Erkenntnistheorie Was ist die Erkenntnistheorie?­ Eine Disziplin der Philosophie Ø früher war die Philosophie die Gesamtwissenschaft­ Ø im 4.J v Chr. erste Unterteilung von
UniversitŠt ZŸrich FS 2009 Historisches Seminar Kolloquium: EinfŸhrung in die Kulturgeschichte Maren Lorenz: Kriminelle Kšrper Ð Gestšrte GemŸter. Die Normierung des Individuums in Gerichtsmedizin
Die
vorliegende Arbeit dient als Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung: VO
Südfrankreich. Ich versuchte, der Frage „Was ist eine Region?“ und in diesem
Fall der konkreten Frage „Was ist eine konstruierte Region?“ nachzugehen.
Elemente der Vorlesung, sowie der Text Region und Regionalkultur.
Räume
mobiler Alltagskulturen [1]
dientendertheoretische Reflexion als Grundlage.
Die
Arbeit soll der Form einer Reflexion am nächsten kommen, deswegen fehlt ein
Inhaltsverzeichnis und eine Literaturliste im Anhang.
Die so bezeichnete Hochsteiermark wurde aus der Region der
Obersteiermark herausgelöst und in Form einer neuen Marke „eingebettet“.
Die
Region der Hochsteiermark ist in weitere zehn „Unterregionen“ eingeteilt: Mürztaler Streuobstregion,Steirischer
Semmering,Peter Roseggers Waldheimat,Naturpark Mürzer Oberland,Mariazeller
Land,Steirische Romantik,Bruck – Kapfenberg,Rund um den
Hochschwab,Palten Liesingtal,Steirische Eisenstrasse.
Die Hochsteiermark ist eine von sieben
steirischen Tourismusregionen und umfasst in groben Zügen die politischen
Bezirke Leoben, Bruck an der Mur und Mürzzuschlag. Die Region „entstand“ im
Jahre 2003 durch das Zusammenlegen der Regionen Steirisches Oberland
(politischer Bezirk Leoben), Mariazellerland-Hochschwab (politischer Bezirk
Bruck/Mur) und Waldheimat-Mürztal (politischer Bezirk Mürzzuschlag) als
Polit-Projekt der Regionalentwicklung.
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Die Region habe viele „Hochs“ zu bieten: die Hochschule
in Leoben, die Hochöfen der steirischen Eisenstraße, die Hochfeste (Mariazell,Gösser
Kirtag..), dem Hochwald mit den Hochsitzen, die Hochschaubahn des 19. Jahrhunderts
– der Semmeringbahn, die Hochquellen, die ganz Wien und halb Graz mit Wasser
versorgen, bis hin zum Hochschwab.
Diese Liste der „Hochs“ lässt sich immerfort
ergänzen, hat dadurch nie Anspruch auf Vollständigkeit und alle Teile der
Region haben die Chance sich wiederzufinden. Der Begriff „Hochsteiermark“ sollte
daher auch für die Bewohner der Region identitätsstiftend und in der
Kommunikation nach außen ein sehr alltagstauglicher Begriff sein.
Außerdem
lässt sich das Wort „hoch“ in jede Fremdsprache übersetzen. [3]
Die Landschaft
Es handelt sich um eine Landschaft, die bislang zumeist als
„Industrieregion“ galt, geprägt durch die Metallindustrie in der Mur/Mürzfurche
( Vöst Alpine, Böhlerit etc.). Im gesamten Verlauf der Mürz werden
etliche Flusskraftwerke betrieben.
Diese versorgten einst die vielen
Hammerwerke, heute dienen sie der allgemeinen Stromversorgung. Das
Landschaftsbild ist im Mürztal geprägt von mittelhohen Bergen, der Hochschwab
ist der höchste Berg mit 2277m. Im Oberlauf ist das Mürztal eher eng zwischen
Bergen und Schluchten eingezwängt, ab Mürzzuschlag breitet sich das Tal im
gesamten restlichen Verlauf unterschiedlich breit aus und bot somit reichlich
Platz für Landwirtschaft und Ansiedlungen. Abgesehen vom
unmittelbaren Gebiet um den Semmering, dem Hochschwab und dem sogenannten Mariazeller
Land, welche durch ihre Lage von dem Bergen profitieren, wurde in der
Geschichte kaum Tourismus verzeichnet.
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Kaum
findet man schon Karten, die bereits die Steiermark mit der eingetragenen
Region „Hochsteiermark“ zeigen. Das Beispiel der
„Hochsteiermark“ ist deshalb auch so interessant, weil der Versuch, eine Region
aus ökonomischen und touristischem Interesse zu konstruieren, so offensichtlich
und vor allem so schnell geschieht.
Die meisten Menschen die auf dem
Territorium der „Hochsteiermark“ wohnhaft sind, wissen meist weder genau in
welcher Unterregion genau sie leben, bzw. was die Hochsteiermark eigentlich
ist. Anfangs wurde mit Belustigung festgestellt, dass man nun eben in der „Hochsteiermark“
lebe. Erst auch etwas hilflos und ratlos darüber, welche Eigentümlichkeiten des
eigenen Ortes man so schnell aus dem Ärmel schütteln oder ausgraben kann, führt
nun allmählich zu kreativer Beteiligung von Teilen der Bevölkerung.
Ausgehend
vom jeweiligen Tourismus- Verantwortlichen findet der „Regions- Erfindungshype“
Eingang in Gasthäuser, Bäckereien sowie Fleischereien ,Unterkünften,
Sportanbietern. Glaubt man den Gerüchten im rund 1000 Einwohner Dorf Mürzhofen,
so wurde nun neben dem mysteriösen „Kultstein“ eine Quelle gefunden, mit
denselben Heilwirkungen und der Wasserqualität der Quelle in Lourdes.
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Für manche, die sich mit diesem Konzept langsam angefreundet
haben, wird dies nicht als „neu erfunden“ wahrgenommen, sondern vielmehr als „vergessenes
wieder hochleben zu lassen“. * Es ergibt sich die Chance, zu zeigen dass mehr
Geschichtliches, mehr Tradition, und Vielfältiges auf dem Grund und Boden zu
finden ist auf dem man lebt, als bloße Stahlindustrien.
Es bilden sich somit
auch neue Möglichkeiten, sich mit dem Wohnort, und der Region die ihn umgeben,
zu identifizieren. Wer will sich schon mit einer Fabrik und deren langweiligen
Begleiterscheinungen, als Unterlegenheit der Ökonomie und Mitschwimmer der
Globalisierung identifizieren? Da es wohl kaum möglich war, sich auf ein
einziges Konzept zu einigen, versuchte man die Vielfalt als Zeichen der
Individualisierung zur Stärke zu machen und unterteilte die Region in abermals
10 Teilbereiche. Ein Mix aus „unberührter“ Natur und urbanem Leben soll nun
für die Region stehen und repräsentiert werden, was auf den Bilderarchiv der
Homepage der Hochsteiermark gut erkennbar ist.
Grob eingeteilt in den
Kategorien: Landschaften/Flora, Wandern/ Erholung am Berg- der Alm und am See, Wasser/Luftsport,
Wellness, Kinder/Familie aktiv, Kultur/Events/Sehenswürdigkeiten/Menschen und
Reiten, findet man Fotomaterial von einsamen Berglandschaften mit
beeindruckendem Bergmassiv im Hintergrund, blühende Wiesen mit romantischen
Hütten- oder auch einen Gebirgssee mit klarem Wasser davor, der als Spiegelbild
der umliegenden Landschaft wirkt.
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Dies wird auch anhand des Bildmaterials und
der Texte im beigelegten Folder gut sichtbar, bzw. im beigelegten Journal im
Text und mit „Hinweissticker“ markiert.
*(Diese
Aussage basiert auf eigene Beobachtungen der Verhaltensweisen und
Stellungnahmen von Personen, die entweder in einem Tourismusbüro arbeiten,
einen Gastronomiebetrieb leiten, oder in lokalen Vereinen –wie etwa
Trachten/Musik/Naturfreundeverein etc. tätig sind.
Man könnte nun davon
sprechen, dass dieses Konzept von oben nach unten geht. „Oben“ sind eben
genannte Positionen innerhalb einer Gemeinde, die das Konzept an die
Gemeindebewohner vermitteln – und sie damit vertraut machen sollen.
Mögliche Problematiken einer konstruierten Region
Dieser Bund auf dem Papier, der schnell geschlossen war,
ist noch lange nicht in den Köpfen und in den Herzen der Menschen als solcher
manifestiert. Das „Regionsempfinden“ der Menschen ist weiterhin geprägt von den
Bildern und der Landschaft wie man diese im Alltagsleben antrifft und wahrnimmt:
Fabriken neben der Strasse wenn man einkaufen fährt- in Supermärkte wie Hofer,
Billa,Spar, denn die Bauernmärkte sind noch eher rar und müssten extra zu
bestimmten Zeiten aufgesucht werden.