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Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie von Thomas Nagel (Page 3).doc

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Philosophy
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Philosophy

Moralische Aspekte aktiver Sterbehilfe
Heinrich-Heine-Uni­versität Düsseldorf Seminar: Einführung in die Ethik Modul: BPM Praktische Philosophie I Wintersemester 2008/09 Dozent: Univ.-Prof. Dr. Dieter Birnbacher Anna Kirsch Bet

Physikalismus/Materialismus (20. Jahrhundert): die Welt ist ausschließlich physikalisch.

Beispiel von Frank Jackson: Mary-Experiment (1986)

What Mary Didn't kow? Gedankenexperiment

Es gibt eine Superwissenschaftlerin namens Mary. Sie ist spezialisiert auf Farben, sie weiß alles über sie. Sie ist aber farbenblind (lebt in einem schwarz-weißen Raum). Sie hat ihre Bildung aus dem Fernsehen, Büchern, usw.

Sie lernt alle physikalischen Fakten, welche mit dem Sehen von Farben zu tun haben. Jackson behauptet, wenn sie tatsächlich Farben sehen würde, würde sie trotzdem noch etwas dazulernen. Nämlich wie es ist, die Farben zu sehen und wie es sich anfühlt, Farben zu sehen. Bis jetzt fehlte ihr die Empfindung beim Sehen von Farben. Jackson behauptet, Physikalismus muss bezweifelt werden, da Mary etwas dazulernen würde, das im Physikalismus nicht erfasst werden kann.

Gegner von Jackson behaupten, dass sie eigentlich das Gleiche weiß, aber nur auf eine andere Art und Weise. Das Faktenwissen wird nicht erweitert.

Russell beschreibt ein Beispiel, indem die Lichtwellen die Ursache für die Lichtempfindung sind. Wenn keine Empfindung vorhanden ist, werden auch die Wellen nicht empfunden.

Russell unterscheidet zwischen dem wirklichen Raum und dem Erfahrungsraum.

Wirklicher Raum

Physikalischer Raum

Erfahrungsraum

ist nicht öffentlich zugänglich

Ist allgemein zugänglich

Erfasst durch Hören, Sehen

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Russell schließt dann daraus, dass die Beziehungen der einzelnen Sinnesdaten gleich sein müssen, wie die Beziehungen der Gegenstände zueinander. Wir können nur zu Beziehungen der Gegenstände etwas sagen, weil wir über die Beziehungen der Sinnesdaten urteilen können.

Sinnesdaten befinden sich nicht im physikalischen Raum sondern im Erfahrungsraum. Die Abfolge zwischen den Gegenständen entspricht der Abfolge der Sinnesdaten.

Russell bezeichnet Beziehungen oder Relationen als Universalien. Diese Beziehungen haben einen eigenen Status neben den Subjekten oder Substanzen. Diese Beziehungen können verglichen werden und weisen auch gewisse Ähnlichkeiten auf.

Als eine Methode, das Wesen von Gegenständen festzustellen, könnte man die äußeren Bedingungen von zwei Wahrnehmungserlebnissen vergleichen. Dadurch entsteht eine Beziehung von Gegenständen - Medien – Sinnesdaten


John Locke (1632-1704)

Locke macht eine Unterscheidung zwischen primären Qualitäten und sekundären Qualitäten:

Primäre Qualitäten

Sekundäre Qualitäten

Sind Eigenschaften die der Gegenstand sicher hat. Z.B.: Gestalt, Größe, Entfernung, Festigkeit Ausdehnung

Hören, Farben, Tasten, Fühlen

Empirist: Es muss eine Welt geben, die unabhängig existiert. Ideen entsprechen den Gegenständen.

Interpretation von Locke: Kommen den Gegenständen nicht direkt zu, sind abhängig von unserer Wahrnehmung oder Interpretation.

Locke schreibt auch die sekundären Qualitäten den Gegenständen zu. Sie sind Kräfte von den primären Qualitäten. Diese Kräfte rufen bei uns die Wahrnehmung aus und müssen wahrgenommen werden (-> vgl. Russell Sinnesdaten).

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  1. Kapitel: Der Idealismus

Idealismus

Berkeley: Sinnesdaten existieren nicht unabhängig von unserer Wahrnehmung. Russell rechnet das Berkeley positiv an.

Berkeley sagt auch, dass Dinge weiter existieren, wenn wir sie nicht wahrnehmen. Weil Gott sie weiterhin wahrnimmt.

Hauptkritik von Russell: Berkeley unterscheidet nicht zwischen Vorstellungsakt und Vorstellungsinhalt. Das sind aber für Russell aber wesentliche Unterschiede.

Wir können nicht etwas wissen, wenn wir es nicht zugleich kennen. Die Frage nach Materie wird dann bedeutungslos. Es gibt daher neben praktischen auch theoretische Interessen. Der Gehalt ist anders.

Berkeley behauptet, dass es nicht stimmt, dass wir etwas nicht wissen können, wenn wir es nicht kennen. Aus dem Englischen ergeben sich zwei verschiedene Arten von Wissen:

-       Das Wissen als das Gegenteil vom Irrtum. "..es ist wahr, dass ..." Betrifft vor allem Meinungen, Überzeugungen oder Urteile.

Es gibt nur einen Fall, das heißt es ist entweder wahr oder es ist falsch. Dieses Wissen entspricht dem propositionalen Wissen.

-       Ein anderes Wissen ist das Kennen von Dingen. "..Bescheid wissen über... ".. ich kenne.." Dieses Wissen entspricht der Kenntnis über Dinge.

Das Wissen lässt durch Beschreibung auf die Existenz von anderen Gegenständen schließen (großteils übermitteltes Wissen).

 

Persönliches Resümee

 

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Wobei ich fand, dass das Buch von Bertrand Russell vor allem im ersten Kaptitel anschaulicher geschrieben und sehr einfach und logisch geschrieben ist. Später tauchten für mich einige nicht eindeutige und für mich zum Teil unverständliche Sätze auf. Nagel fand ich insgesamt leichter zu lesen und auch bei den weiteren Kaptiteln verständlicher.

Verwendete Literatur

Nagel, T. (1990): Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie. Stuttgart: Reclam.

Russell, B. (1967): Probleme der Philosophie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.



[1] Meyers Lexikon online (2008).

Zirkelschluss.
http://lexikon.meyers.de/beosearch/permlink.action?pageId=512018017&version=1 (13. Sept 2008 00:46).

[2] Internet: Meyers Lexikon online (2008).

Immaterialismus. http://lexikon.meyers.de/beosearch/permlink.action?pageId=31984597&version=1 (12. Sept 2008 20:43)

[3] Meyers Lexikon online (2008).

Monade.
http://lexikon.meyers.de/beosearch/permlink.action?pageId=39394197&version=1 (12. Sep 2008 22:05)


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