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Warum sind Männer agressiver als Frauen (Page 2).doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Sociology
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University, School
Universität Oldenburg
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2009 Bachelor of Arts
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Sociology

Gleichstellung Behinderter
Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleich­stllungsgesetz) Ziel: Ist, die Benachteiligung von behinderten Menschen zu beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigt

Frauen dagegen ist es untersagt ihre Aggressionen direkt und offen auszudrücken und es wird als negativ empfunden. In der Gesellschaft gelten aggressive Frauen zum Beispiel in einem Lehrerkollegium oder in einer Fernsehdiskussion als belastend, unattraktiv und außerordentlich unfeminin. Denn nach der Definition von „Feminität“ sind Frauen zarte, damenhafte Kreaturen, die man beschützen und nicht fürchten muss.

Wenn eine Frau aber als Frau nicht akzeptiert wird, werden ihre Argumente gleich, wie gut sie sein mögen, nicht ernst genommen. Deshalb halten sich die meisten Frauen allgemein an das Verbot, ihre aggressiven Bedürfnisse zu unterdrücken. [8]

Im Zweifelsfall können Frauen auch all das, was Männer können. Denn Aggression hilft beiden Geschlechtern zu überleben und beide besitzen im Gehirn entsprechende Schaltkreise dafür. Frauen sind somit nicht von Natur aus friedfertige Geschöpfe.

Sie können sich selbst verteidigen und sich behaupten. Sie sind allerdings in der Realität anders aggressiv als Männer. Sie machen das eher verbal, durch Mobbing oder üble Nachrede, damit sie im Mittelpunkt stehen.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Aggressionsursachen nur in Verbindung mit biologischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten erklärt werden können. Somit kann man nicht sagen, dass bloß die Struktur des Gehirns schuld daran ist, dass Männer aggressiverer handeln als Frauen.

Es stimmt, dass Frauen dadurch anders bei Konflikten reagieren, weil das Gehirnzentrum für Aktivität und Aggression kleiner ist.

Aber dieses aggressionsausweichende Verhalten wird auch von der Gesellschaft stark beeinflusst. Trotz des unterschiedlichen Verhaltens bei Konflikten bleibt die Form der Aggression bei Männern und Frauen gleich.



[1] Siehe http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/neuro/226, 02.02.10, 13:20 Uhr

[2] Vgl. Charles Darwin (1871), Die Abstammung des Menschen und die natürliche Zuchtwahl,

1. Auflage, aus dem Englischen übersetzt von J. Victor Carus. E. Schweizerbart’sche

Verlagshandlung (E. Koch), Stuttgart 1871, 2 Bände

[3] Siehe http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/neuro/226, 04.02.10, 17:30 Uhr

[4] Philip.G. Zimbardo (1995): Psychologie, 6.Auflage Springer Verlag, Berlin/Heidelberg,

vgl. S. 425

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[6] Siehe http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/neuro/226, 20.02.10, 10:00 Uhr

[7] Philip.G. Zimbardo (1995): Psychologie, 6.Auflage Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, S. 428

[8] Vgl. Louann Brizendine (2007), Das weibliche Gehirn: Warum Frauen anders sind als Männer.

Ins Deutsche übersetzt von Sebastian Vogel, Hoffmann und Campe Verlag.

[9] Philip.G. Zimbardo (1995): Psychologie, 6.Auflage Springer Verlag, Berlin/Heidelberg,

vgl. S. 430 ff


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