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Wahrscheinlichkeitsrechnung im Glückspiel-Spezialgebiet .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Mathematics
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University, School
Pestalozzi-Gymnasium Graz
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2011
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Mathematics

Computer und Medien im Mathematikunterricht­. Tutorien zum Programm GeoGebra: Gestaltung eines Rhombus, Berechnung von Extremwerten einer Kurve, Zeichnen eines Integrals mit veränderbaren Grenzen.
Computer und Medien im Mathematikunterric­ht. Tutorien zum Programm GeoGebra: Gestaltung eines Rhombus, Berechnung von Extremwerten einer Kurve, Zeichnen eines Integrals mit veränderbaren Grenzen.


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Entwurf zur 2. Lehrprobe Im Fach Mathematik Tim Wernke Vechta, den 15.09.2011 Studienreferendar am Studienseminar Oldenburg Für das Lehramt an Gymnasien, Außenstelle Vechta Kurs F11 Schule:


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Wahrscheinlichkeitsrechnung

im Glücksspiel

Spezialgebiet für das Fach Mathematik

Wahrscheinlichkeitsrechnung im Glücksspiel

Die Gier nach dem großen Gewinn treibt immer mehr Leute zum Glücksspiel, sei es nun im Casino, im Wettkaffee, an der Trafik für den Kauf von Lottoscheinen oder neuerdings auch öfter ins Internetcasino. Alle wollen Geld gewinnen, doch statistisch verliert jeder, denn jedes Casino oder Wettkaffee müsste auf lange Sicht Konkurs gehen, wenn sie Geld verschenken würden.

Darum müssen die Glücksspiele so konzipiert sein, dass das Casino einen Gewinn macht und dies ist nur mit Wissen über die Wahrscheinlichkeitsrechnung möglich.

Roulette:

Erklärung & Spielablauf: Roulette ist das am weitesten verbreitete Glücksspiel, welches in Casinos angeboten wird. Es geht darum zu erraten, auf welchem Feld der Roulettescheibe die Kugel liegen bleibt.

Im klassischen Roulettespiel, dem französischen, gibt es 36 abwechselnd rote und schwarze Felder, die mit Zahlen von 1-36 nummeriert sind. Dazu gibt es noch ein grünes, das 37te Feld, welches mit der Zahl 0 beschriftet ist. Vor dem Drehen des Kessels (Cuvette) müssen die Spieler ihre Einsätze auf die Zahlen oder Zahlengruppen setzen, wobei die Einsätze zwischen den von den Casinos gewählten Minimal- und Maximaleinsätzen müssen.

Gewinner sind jene, die die Zahl oder Zahlengruppe richtig erraten haben.

Alle Einsätze müssen deutlich auf einem Feld bzw. eindeutig auf einer Kante des Tableaus liegen.

 

 

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Einfache Chancen: Rot und Schwarz, gerade und ungerade,

1-18 und 19-36 (Auszahlung 1:1 d.h. bei einem

Einsatz von 100€ bekommt man 200€ausgezahlt)

Mehrfache Chancen: z.B. eine Zahl (Plein) (Auszahlung 35:1) oder ein

Carre (4 Zahlen die sich am Tableau= Tisch

Berühren; Auszahlung 8:1)


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Tableau: Weiß umrahmt=einfache Chance

Schwarz umrahmt= mehrfache Chance

Wenn die Kugel auf Zero fällt: gewinnen natürlich alle Einsätze auf der Zero und auch alle Zahlenkombinationen, die die Null enthalten (z.B. Carre 0/1/2/3). Alle anderen mehrfachen Chancen verlieren. Jedoch die einfachen Chancen werden von der Bank gesperrt, das heißt, dass sie bei dem nächsten Kesseldreh auf demselben Feld liegen bleiben müssen.

Gewinnt dieses Feld (z.B. Rot) dann bekommt der Spieler seinen Einsatz zurück. Verliert man jedoch, verliert man den gesamten Einsatz. Hier liegt auch der Hauptvorteil des Casinos, weil sie bei diesem Fall sowohl die Hälfte der einfachen Chancen gewinnt als auch den Gewinnern bei der Runde mit gesperrtem Einsatz nichts zusätzlich auszahlen muss.

Ebenso gewinnt das Casino viele andere mehrfache Chancen (z.B. erstes Dutzend mit den Zahlen von 1-12).

 

 

 

Die Kugel auf dem Zerofeld

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Der Casinovorteil bei Roulette: Der Casinovorteil oder auch Hausvorteil entsteht beim Roulette durch die Null und durch die Auszahlung der übrigen Gewinne. Denn bei der Auszahlung aller Gewinne, ob einfache oder mehrfache Chancen, wird die Zero nicht berücksichtigt.

Eine Wette auf eine einzelne Zahl wird im Verhältnis 35:1 ausgezahlt und nicht im Verhältnis 36:1, wie es aufgrund der möglichen Feldern logisch wäre.

Bei dem Wetten auf einfache Chancen (z.B. rot-schwarz) ist der Hausvorteil ein wenig geringer, da man bei der Zero nicht automatisch verliert sondern der Wettbetrag gesperrt wird. Dabei ergibt sich bei Wetten auf einfache Chancen eine Ausschüttungsquote von:

100-1/37*1/2=98,65%. Bei einer Wette mit mehrfacher Chance beträgt die Ausschüttungsquote: 100-1/37=97,30%.

Roulettesysteme: Genauso alt wie das Roulettespiel ist die Suche nach dem perfekten Tippsystem, welches einen Gewinn garantiert. Die zwei ältesten Varianten von Spielsystemen sind das Parolispiel und das Martingalespiel.

Martingalespiel: Beim klassischen Martingalespiel wird im Fall eines Verlustes der Einsatz verdoppelt. Das System kann bei jeder einfachen Chance angewendet werden (rot-schwarz; gerade-ungerade usw.).

 

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Bei Anfangseinsatz von 5€ darf man maximal 10mal Spielen, denn 2560€=5€*2^9 und dann hat man den Maximaleinsatz erreicht und darf noch einmal spielen mit einem Einsatz von 2560€.

Daher ist P(man verliert ein Martingalespiel): (18,75/37)^10=0,112%

Folglich ist P(Gewinn bei einem Martingalespiel): 100-0,112%=99,888%

Klingt nach einem beinahe todsicherem System, jedoch muss man berücksichtigen, dass man bei einem Gewinn nur 5€ gewinnt, bei dem Verlieren dieses Spiels 5120€ (Summe aller Einsätze: 5€+10€..+2560€=5120€)verliert. Somit ergibt sich ein Erwartungswert von: 0,99888*(+5)+0,00112*(-5120)=-0,74€ pro Martingalespiel.

Parolispiel: Beim Parolispiel wird der Einsatz nicht nach einem Verlust, sondern nach einem Gewinn erhöht. Der Spieler setzt sich vor Beginn des Spiels ein Ziel, zum Beispiel das Achtfache seines Anfangseinsatzes.

Dazu muss er 3 Spiele hintereinander gewinnen. Verliert er ein Spiel, so muss er erneut seinen Anfangseinsatz setzen und das Paroli beginnt von Neuem. Die Wahrscheinlichkeit, dass er eine Runde gewinnt beträgt 18,25/37. Somit beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass er 3 Runden hintereinander gewinnt (18,25/37)³~12%.

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Es gibt von beiden Spielsystemen mehrere Variationen, allerdings gilt es bereits als bewiesen, dass ein dauerhafter Gewinn im Roulettespiel nicht möglich ist.


Grafiken wurden automatisiert entfernt
Black Jack

Allgemeines: Das Ziel des Spiels ist es mit 2 oder mehr Karten näher an 21Punkten zu kommen, ohne diesen Wert zu überschreiten. Hat man bei den ersten 2 Karten den Wert 21, so hat man einen „Black Jack“.

Die Punktewerte der Karten sind:

·         Zehn Punkte für Bildkarten und die 10

·         Je nach Wunsch 1 oder 11 Punkte für eine Ass

·         Für Zahlenkarten gilt Punktezahl gleich der Augenzahl

Spielablauf: Jeder Spieler setzt vor Beginn des Spiels seinen Einsatz. Danach bekommt er vom Croupier 2 Karten, die aufgedeckt auf dem Tisch liegen. Der Croupier bekommt auch 2 Karten, jedoch wird bei ihm nur eine Karte aufgedeckt.

Ein Spieler kann solange eine neue Karte verlangen (Hit) bis er glaubt, seine Punkteanzahl sei hoch genug, um gegen den Croupier zu gewinnen. Wenn er keine weitere Karte mehr wünscht sagt der Spieler dies dem Croupier mit dem Wort „Stay“.

Haben alle Spieler die gewünschte Anzahl an Karten, deckt der Croupier seine zweite Karte auf. Hat er einen Punktewert von 17 oder mehr, so muss er stehen bleiben, bei 16 oder weniger muss er ziehen. Ein Ass zählt bei dem Croupier stets 11Punkte, außer er würde den Wert 21 überschreiten.


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