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Wachschutz an Schulen (Page 2).doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Educational Science / Pedagogy
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University, School
Universität Duisburg-Essen - UDE
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2007
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Educational Science / Pedagogy

Maria Montessori und ihre Sicht von Bildung und Schule
Maria Montessori und ihre Sicht von Bildung und Schule Vorwort In der Lehrveranstaltung -Bildungstheoretis­che Zugänge zum Lehrberuf- haben wir sehr viele Bildungstheoretike­r kennen gelern

Die meisten Lehrer sehen den Einsatz des Wachdienstes äußert positiv. Die Schulleiterin der Röntgen-Oberschule in Neukölln, Marlis Meinicke-Dietrich, sieht Handlungsbedarf und spricht sich für einen Einsatz von Wachdienst aus, weil Neukölln ein bekannter sozialer Brennpunkt ist. Weiterhin betont sie, dass die eingesetzten Wachleute nur zu präventiven Zwecken dienen.[17] Klaus Hartung, Schulleiter der Karl-Weise-Grundschule im Bezirk Neukölln befürwortet den Einsatz ebenfalls, mahnt aber davor, dass der Einsatz nur Sinn macht, wenn die Wachleute in den Schulalltag integriert sind, d.h. die Schüler müssen dem Wachpersonal vertrauen, aber dennoch den gehörigen Respekt erweisen.[18] Gewerkschafterin und Lehrerin Renate Boese aus Essen verurteilt den Einsatz. Ihrer Meinung nach brauchen Schulen auf Grund mangelnder gesellschaftlicher Integration andere Hilfe als die durch den Wachschutz eingesetzte.

So hält sie ausgebildetes Personal wie Sozialarbeiter für essentiell, die sich in besonderer Weise um die Schüler kümmern, so dass persönlicher Kontakt zu ihnen hergestellt wird.[19] Der Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule, Georg Krapp, befürwortet den Einsatz an seiner Schule, betont aber, dass seine Schule nicht der Schauplatz von Gewalt ist, sondern die Umgebung, der soziale Brennpunkt Berlin-Neukölln. Durch den Wachschutz sieht er dennoch einen besseren Schutz für die Schule, da sie über keine funktionsfähige Schließanlage und Hausmeisterstelle verfügt.

So werden seiner Meinung nach Sachschäden, die in der Vergangenheit durch schulfremde Personen verursacht wurden, vermindert.[20]

3.2 Schüler

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Andere Schüler der Schule fühlen sich durch die Wachmänner sicherer.[21] Schüler der Heinrich-Heine-Realschule finden den Einsatz als unnötig, da es laut ihren Aussagen so gut wie gar keine gewalttätigen Aktionen an der Schule vorkommen.[22]

3.2 Politiker

Die Mehrheit der sich mit dem Thema befassenden Politiker lehnt den Einsatz ab. Berlins Innensenator Erhart Körting und Schulsenator Jürgen Zöllner sehen die Wachleute als „paramilitärische Einheiten“.[23] Nichts desto trotz haben sie die Probleme in Neukölln erkannt, sehen Handlungsbedarf, halten die Wachmänner aber für das verkehrte Mittel, um die Probleme zu lösen.[24] Bezirksbürgermeister von Neukölln, Buschkowsky, unterstützt den Einsatz voll und ganz, er hat ihn sogar in die Wege geleitet.[25]

Zum Schluss bleibt festzuhalten, dass die vielen unterschiedlichen Standpunkte und Meinungen eine rege Diskussion nach Ablauf der Testphase mit sich bringen.

4. Fazit

Zum Schluss lässt sich sagen, dass die privaten Sicherheitsleute eingesetzt werden, weil es eklatante Probleme in Berlin Neukölln und teilweise auch an den dortigen Schulen gibt.

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Verbesserungen oder Alternativen vorschlagen. Meines Erachtens kann das Projekt Erfolge verzeichnen, wenn die Wachmänner gut in den Schulalltag integriert werden, d.h. wenn die Schüler ihnen Vertrauen können und ihnen trotzdem den nötigen Respekt entgegenbringen. Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass der Wachschutz entsprechend geschult sein muss, um Konflikte mit Kindern und Jugendlichen verbal zu lösen, obwohl die Wachmänner nicht aktiv in Konflikte zwischen Schülern eingreifen sollen. Denn das Image, welches private Wachmänner besitzen, ist nicht das Beste: Sie haben den Ruf schnell Gewalt auszuüben und unfreundlich zu sein.

Zeigen sie dieses Verhalten in den Schulen, wird das Projekt zum Scheitern führen, da solches Auftreten schnell zu Gegengewalt oder in Grundschulen zu großen Ängstlichkeit und Einschüchterung der Schüler führen kann. Dies ist nicht der Sinn des Projekts. Die Schüler sollen ein normales Schulleben leben und sich frei entfalten können.



[1] Grassmann, Philip: Sherrifs am Schultor. 2007. URL: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/899/147553/.

Stand: 30.12.2007, 2. Absatz.

[2] Vgl.: Grassmann, Philip: Sherrifs am Schultor.

[3] Vgl.: Küpper, Mechtild: Auf dass die Kinder die Schule gesund verlassen.

In: Frankfurter Allgemeine, Nr. 288 vom 10.12.2007.

[4] bön: Sherrifs am Schultor, 1. Absatz.

[5] Vgl.: Grassmann, Philip: Sherrifs am Schultor.

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Bergen 21996, S.22.

[7] Vgl.: Olweus: Gewalt in der Schule, S. 22f.

[8] Vgl.: Holtappels, Heinz Günter / Heitmeyer, Wilhelm / Melzer, Wolfgang: Forschung über Gewalt an Schulen. Erscheinungsformen und Ursachen, Konzepte und Prävention.

Bielefeld 42006, S. 15f.

[9] Vgl.: Holtappels, Heinz Günter: Forschung über Gewalt an Schulen, S. 11f.

[10] Vgl.: Hurrelmann, Klaus / Bründel, Heidrun: Gewalt an Schulen.

Pädagogische Antworten auf eine soziale Krise. Bielefeld 12007, S. 93.

[11] Vgl.: Knopf, Hartmut (Hg.) / Gallschütz, Christoph: Aggressives Verhalten und Gewalt in der Schule. Prävention und konstruktiver Umgang mit Konflikten.

München 11997, S. 14f.

[12] Vgl.: Hurrelmann, Klaus / Bründel, Heidrun: Gewalt an Schulen, S. 93f.

[13] Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Berlin: THESEN ZU SCHULEN IN SOZIALEN BRENNPUNKTEN. 2003. URL: http://www.gew-berlin.de/documents_public/030704_sozbrennpkt.pdf.

Stand: 26.12.2007, 1. Absatz.

[14] Vgl.: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Berlin: THESEN ZU SCHULEN IN SOZIALEN BRENNPUNKTEN, 2. Absatz.

[15] Vgl.: Küpper, Mechtild: Auf dass die Kinder die Schule gesund verlassen.

[16] bön: Sherrifs am Schultor, 5. Absatz.

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Stand: 30.12.2007, 8. Absatz.

[18] Vgl.: Reimann, Anna / Riegger, Katrin: „Wir Lehrer können die Schule nicht nach außen verteidigen“, 16. Absatz.

[19] Vgl.: Boese, Renate: Schulen brauchen Schutz – aber keinen Wachschutz. 2007. URL: http://diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php?eid=671. Stand: 26.12.2007.

[20] Vgl.: Balyazina, Julia: Zum Wachschutz an unserem Gymnasium.

Interview mit Herrn Krapp. 2007. URL: http://www.die-schweitzer.de/blog/index.php?/archives/14-Zum-Wachschutz-an-unserem-Gymnasium.html#extended. Stand: 26.12.2007.

[21] Vgl.: Reimann, Anna / Riegger, Katrin: „Wir Lehrer können die Schule nicht nach außen verteidigen“, 13. Absatz.

[22] Vgl.: Reimann, Anna / Riegger, Katrin: „Wir Lehrer können die Schule nicht nach außen verteidigen“, 21. Absatz.

[23] Reimann, Anna / Riegger, Katrin: „Wir Lehrer können die Schule nicht nach außen verteidigen“, 7. Absatz.

[24] Vgl.: Reimann, Anna / Riegger, Katrin: „Wir Lehrer können die Schule nicht nach außen verteidigen“, 7. Absatz.

[25] Vgl.: Reimann, Anna / Riegger, Katrin: „Wir Lehrer können die Schule nicht nach außen verteidigen“, 5. Absatz.


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