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Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis .docx

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Faculty
Social Science
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Psychology
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University, School
Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen SZ Nürnberg
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2010
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Hamburger Fern-Hochschule


Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

SZ Nürnberg

Modul Betriebssoziologie / -psychologie

WB-BSP-P11-110129

Hausarbeit zum Thema:

Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Herbstsemester 2010

29.01.2011

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis. 3

1. Problemstellung. 4

2. Begriffsklärung. 5

2.1 Motive. 5

2.2 Motivation. 6

2.2.1 intrinsische Motivation. 6

2.2.2 extrinsische Motivation. 6

2.3 Bedürfnisse. 7

3. Relevante Theorien und Standpunkte. 8

3.1 Inhaltstheorien. 8

3.1.1 Bedürfnispyramide von Maslow.. 8

3.1.2 Zweifaktoren-Theorie von Herzberg. 9

3.2 Prozesstheorien. 10

3.2.1 X-Y Theorie von McGregor 10

3.2.2 VIE-Modell von Vroom.. 10

4. Praxisfall 12

4.1 Beschreibung der Ausgangssituation. 12

4.2 Analyse und Bewertung. 13

4.3 Lösungsansätze. 14

4.3.1 Ansatz nach Maslow.. 14

4.3.2 Ansatz nach Herzberg. 15

5. Schlussbetrachtung. 16

Literaturverzeichnis. 17

Eidesstattliche Erklärung: 18

Abkürzungsverzeichnis

bzw. beziehungsweise

et al. et alii (und andere)

evtl. eventuell

f. folgende

ggf. gegebenenfalls

lt. laut

sog. sogenannt

u.a. unter anderem

vgl. vergleiche

z.B. zum Beispiel

1.      Problemstellung

 

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Im Besonderen die Motivation der Arbeitnehmer hat an Bedeutung gewonnen. Während man dies früher als den Arbeitsablauf störend betrachtete, ist man in der heutigen Zeit darauf bedacht, die Eigenmotivation, die Verwirklichung von eigenen Ideen und die Selbstabstimmung zwischen einzelnen Gruppen, usw. zu fördern (vgl.

Steinmann/Schreyögg 2002: 483).

Die Arbeit dient heutzutage nicht nur zum Gelderwerb um Grundbedürfnisse wie z.B. Essen zu befriedigen, sondern trägt nicht zuletzt auch zur Selbstentwicklung des Menschen bei.

„Humanorientierte Gestaltungsanforderungen wie Gruppenarbeit, Beteiligung und Qualifikation der Mitarbeiter werden als Instrumente angesehen, die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen zu stärken.“[1]

Die Bedeutung der Motivation im Unternehmen ist von sehr hohem Stellenwert. Wenn die Unternehmensführung weiß, wie und wieso Arbeitnehmer motiviert werden können, kann sie dies durch gezielte Einflussnahme zur höheren Zufriedenheit der Mitarbeiter und dadurch auch zum Wohle der Unternehmung nutzen.

Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich nunmehr mit der Thematik Motivation einer Person in einem Unternehmen. Hierzu werden im folgenden Kapitel die zugehörigen Hauptbegriffe für dieses Thema wie z.B. Motive, Motivation, Bedürfnisse, etc. erklärt. Kapitel 3 behandelt die relevanten Inhalts- und Prozesstheorien der Motivationslehre.

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2.      Begriffsklärung

2.1  Motive

„Motive sind innere Bezugssysteme als Ursache zielgerichteten Handelns: Bei Motiven handelt es sich um angestrebte Zielzustände, die sich im Menschen als relativ stabile Disposition herausgebildet haben.“[2]

Es handelt sich somit um eine zeitlich relativ konstante Persönlichkeitseigenschaft, die die Affinität zu bestimmten Zielzuständen beschreibt. Ein Motiv ist letztendlich ein Grund eine Tätigkeit auszuüben.

Weinert beschreibt die „drei große[n] Metamotive im Leben:

(1) Akzeptanz und Anerkennung

(2) Status, Macht und Kontrolle über Ressourcen

(3) Vorhersagbarkeit und Ordnung“[3]

Ein Ziel des Unternehmensmanagements ist daher, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass die vorher genannten Motive im Menschen aktiviert werden und somit für das Unternehmen positive Auswirkungen haben.

2.2  Motivation

„Motivation ist der Motor für Tätigkeiten. Motivation ist unsere innere Einstellung, die Hinwendung zu einer Tätigkeit auslöst.“[4]

Was treibt die Menschen an bestimmte Leistungen zu vollbringen? Wie wird die benötigte Kraft geweckt? Wie entsteht der Leistungswille? Diese und viele andere ähnliche Fragen werden durch die Motivationslehre beantwortet.

 

Motivation lässt sich in intrinsische und extrinsische Motivation differenzieren.

 

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Die Veranlassung zum Handeln des Individuums wird durch die Tätigkeit selbst erzeugt. Die zugehörige innere Motivation ist vom Charakter des Menschen abhängig und sollte daher personenbezogen betrachtet werden.

2.2.2     extrinsische Motivation

„Bei der extrinsischen Motivation hingegen entstehen die Motive aus äußeren Anreizen (Status, Aufstieg, Entgelt, externer Druck etc.). Die Handlung ist hier Mittel zum Zweck.“[6]

Die Motivation wird in diesem Fall von außen zugeführt. Sie entsteht nicht durch die Aufgabe selbst, sondern durch externe Anreize die den Menschen zum Handeln motivieren.

Comelli und Rosenstiel sind der Meinung, dass extrinsische Motivation „keine optimale Basis für eine langfristig wirkende Arbeitsmotivation [ist]. Diese ist weit eher gegeben, wenn auch die Tätigkeit selbst, der Weg zum Ziel, Befriedigung in sich bringt.“[7]

2.3  Bedürfnisse

„Dabei werden die Bedürfnisse als die Energiespender und Auslösemechanismen des Verhaltens eines arbeitenden Menschen angesehen. Eine Bedürfnisdefizienz (Bedürfnismangel) soll demnach einen Suchprozess im Menschen auslösen mit der Intention, diese Defizienz zu beseitigen.“[8]

 

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3.      Relevante Theorien und Standpunkte

Da die Motivation in der modernen Welt ein immer wichtiger werdendes Thema ist, wurde bereits eine Vielzahl von Theorien entwickelt um die Problematik genauer zu schildern.

3.1  Inhaltstheorien

Die Inhaltstheorien beschreiben die Faktoren die den Menschen zur Arbeit motivieren. Sie analysieren die Bedürfnisse sowie die Be- und Entlohnung, die bestimmte Verhaltensweisen verursachen (vgl. Weinert 2004: 190).

Inhaltstheorien die einen Bezug zu arbeitszentrierten Umgebung haben, versuchen zu erläutern was einen Mitarbeiter motiviert die betrieblichen Leistungen zu erfüllen.

Für diese Ausarbeitung relevante Vertreter der Inhaltstheorien sind Maslow (Bedürfnispyramide) und Herzberg (Zweifaktoren-Theorie).

3.1.1     Bedürfnispyramide von Maslow

„Die Theorie unterscheidet fünf allgemeine Klassen von Bedürfnissen, die im Hinblick auf ihre Dringlichkeit hierarchisch geordnet sind.“[9]

Die Hierarchie befasst sich mit der Annahme, dass nur dann wenn eine Bedürfnis erfüllt ist, das nächststehende Bedürfnis die treibende Rolle übernimmt.

Die Bedürfnisklassen können kurz wie folgt charakterisiert werden:

1.      Physiologische Bedürfnisse – elementare Hauptbedürfnisse, wie z.B. Verlangen nach Essen und Trinken


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