Denn wenn Gegebenes stets
als gegeben hingenommen wird, kommt es zu keiner Veränderung. Weder können auf
diesem Weg Konflikte gelöst werden, noch kann sich hier eine Gesellschaft
weiter entwickeln.
Andererseits ist meiner Meinung nach die Philosophie als
wissenschaftliche Disziplin von großem Nutzen für die Gesellschaft und
Menschheit.
Missstände unterschiedlichster Art waren und sind gegenwärtig. Beispiele
hierfür sind Verletzungen der Menschenrechte, Umweltschutz und für mich auch
der Rassismus. Bezüglich dieser kann die Philosophie einen wesentlichen Beitrag
leisten.
Sie kann auf diese hinweisen, sodass sie erkannt sowie wahrgenommen
werden. Weiters vermag sie sogar die Suche nach neuen Wegen um diesen entgegen
zu wirken (Höffe, 2006).
In seiner Festrede „Vom Nutzen des Nutzlosen. Zur Bedeutung der
Philosophie im Zeitalter der Ökonomisierung“ erörtert Höffe (2006) den Nutzen
der Philosophie für die Gegenwart.
Einzelne Aspekte werde ich im Folgenden hinsichtlich der bereits
angesprochenen Missstände kurz vorstellen:
Philosophie als auch Geisteswissenschaften helfen „kulturelle
als auch epochale Egozentrik zu überwinden. Indem sie den Blick für andere
Kulturen und Epochen öffnen, lehren sie ein dreifaches Verstehen. Sie lehren
sowohl (1) die anderen in ihrer Andersartigkeit als auch (2) sich und die
anderen in ihrer in ihrer Gemeinsamkeit schließlich (3) durch den Kontrast sich
selbst besser zu verstehen“ (Höffe, 2006, S. 6).
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Philosophie hat meiner Ansicht nach einen wertvollen Nutzen in der
heutigen Zeit.
Einerseits fördert sich die persönliche Entfaltung eines
jeden Menschen hinsichtlich Werte, Einstellungen und Normen. Weiter ist sie
für mich eine wesentliche Brücke hinsichtlich seriontologischer Fragen und
somit eine wichtige Orientierungshilfe. Auch vermag sie für mich die Bildung
eines jeden Menschen wesentlich zu fordern sowie zu fördern.
Andererseits weist sie auf Missstände hin und sucht Wege
diesen zu entkommen. Somit ist sie meiner Meinung nach auch von großem Nutzen
für die Weiterentwicklung der Gesellschaft, der Menschheit.
Literatur
Biere,
P. (2005). Wie wäre es, gebildet zu sein? [online]. URL:
http://www.phbern.ch/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/01_PHBern/PDF/051104_Festrede_P._Bieri.pdf
[01.03.2009].
Höffe, O. (2006). Vom Nutzen des Nutzlosen
[online]. URL: http://www.home.schule.at/cometo/Latein-griechisch/html/hoeffe.html [01.04.2009].
Jaspers, K. (1996). Philosophische Lebensführung. In:
K. Jaspers. Einführung in die Philosophie (S. 92-100). München: Piper
Verlag.
Kant, I. (online). Was ist Aufklärung. URL: http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=1366&kapitel=1#gb_found
[04.04.2009].
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Pieper,
A. (2002). Versponnene Müßiggänger: Die Philosophen. In: A. Pieper. Selber
Denken. Anstiftung zur Philosophie (S. 8-20). Leipzig: Reclam Verlag.
Rosenberg,
J. F. (1989). Der Charakter der Philosophie. In: J. F. Rosenberg. Philosophieren.
Ein Handbuch für Anfänger (S. 13-26). Frankfurt a.M.: Klostermann.
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